Wie Ängste dein Leben einschränken können

Wo immer deine Angst auch herkommen mag – wenn du vor ihr davon läufst (so wie viele Menschen emotionalen Auseinandersetzungen aus dem Weg gehen, statt sich dem Problem zu stellen und es zu lösen) erlegst du deinem Leben viele Beschränkungen auf:

Du wirst zu deinem eigenen Gefängniswärter,
du umgibst deine Erlebnisse und Erfahrungen mit
Käfigwänden, um Gefahren dir fernzuhalten;
doch letzten Endes sperrst du dich dadurch
nur selbst ein.
Vielleicht scheust du dich auch davor, etwas Neues  auszuprobieren, weil
du dich nicht inkompetent fühlen oder lächerlich machen willst.
Vielleicht bemühst du dich niemals hundertprozentig um
irgendetwas, damit du dich hinterher mit dem Gedanken trösten kannst:
„Wenn ich mir wirklich Mühe gegeben hätte, dann hätte ich es auch geschafft“.

Es kann sein, dass du Situationen zu vermeiden versuchst, über die du keine Kontrolle hast, weil es dir Angst einjagt, nicht alles unter Kontrolle zu haben.
Vielleicht hinderst du dich unbewusst selbst am Erfolg, weil du fürchtest, dass er dir nicht die ersehnte Erfüllung bringen könnte – oder, dass du hinterher nichts mehr zu tun hast.
Womöglich sagst du anderen Menschen nicht offen deine Meinung, weil du fürchtest, dass sie dann ähnlich reagieren könnten, was dir unangenehm wäre.
Vielleicht sagst oder signalisiert du deinen Mitmenschen und dir selbst auch: „Ich kann das nicht, weil ich an einer unüberwindlichen Angst leide“. Das dient dir dann als Erklärung und bequeme Ausrede zugleich.

Angst ist die Energie, die zusammenzieht, versperrt, einschränkt, weg rennt, sich versteckt, hortet, Schaden zufügt.

Liebe ist die Energie, die sich ausdehnt, sich öffnet, aussendet, bleibt, enthüllt, teilt, heilt.

 

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