Ein großes Hindernis für Ihr Glück…


…ist die Angst, etwas falsch zu machen.

Ungezählte Wünsche in unserem Leben bleiben unerfüllt, und das nur aus dem einzigen Grund, weil wir Angst davor haben, etwas falsch zu machen. Wir sagen: „Das lasse ich lieber bleiben, sonst mache ich mich lächerlich“ oder „Das Risiko ist mir zu groß“.

Wir verdrängen, statt zu riskieren, obwohl wir längst wissen sollten, welche Folgen die ständige Verdrängung haben kann.

Wer beurteilt eigentlich, ob wir etwas falsch oder richtig machen? Wer legt die Maßstäbe fest, an denen unser Handeln gemessen wird? Wer sind die Leute überhaupt, deren Kritik wir so sehr fürchten? Haben Sie darüber schon ein mal nachgedacht?

Es sind immer andere Leute, die uns nach ihren Vorstellungen bewerten. Wenn wir das tun, was sie von uns verwarten, loben sie uns. Wenn wir es nicht tun, ist es in ihren Augen falsch.
Genau diese Leute interessieren sich auch nicht für unser Glück, im Gegenteil, ihnen ist es völlig egal, ob wir glücklich oder unglücklich sind.

Es ist in manchen Fällen sehr wichtig, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Zum Beispiel, wenn man häufig Dinge macht, die man eigentlich gar nicht tun möchte. Das kann einem viel Energie rauben. Wenn man sich dauerhaft zu extrem nach den Erwartungen anderer Leute richtet, kann das sogar krank machen. Man lebt dann womöglich ein sehr fremdbestimmtes Leben.

Wenn wir aber entschlossen sind, uns aus eigener Kraft nach eigenen Vorstellungen glücklich zu machen, bestimmen wir selbst, was für uns falsch und richtig ist.

Wenn wir die Verantwortung für unser Handeln selbst übernehmen, sind wir niemandem mehr Rechenschaft schuldig. Und wenn wir entschlossen sind, aus allen Fehlern zu lernen, brauchen wir sie nicht mehr zu fürchten. Ganz im Gegenteil: Dann sind sie nützliche Hinweise darauf, welche Fähigkeiten wir uns noch aneignen müssen, damit uns das gelingt, was wir uns als Ziel gesteckt haben.

Nach eigenen Maßstäben zu leben, ist der befreiende Schritt aus der Abhängigkeit vom Urteil anderer. Die vage Wertung „Das tut man nicht“ gilt nicht mehr. Wer ist schließlich dieser ominöse und vielzitierte „man“, der uns daran hindert, etwas zu tun, was uns glücklich machen würde? Kennen Sie ihn? Hilft er Ihnen, wenn Sie in Schwierigkeiten sind? 

Die Angst, etwas falsch zu machen, ist allerdings sehr oft auch nur die Entschuldigung vor sich selbst, etwas nicht zu tun. Aber woher sollten wir wissen, ob diese Angst überhaupt berechtigt war, wenn wir uns nicht die Chance geben, es herauszufinden?

Tun Sie, was Sie tun wollen, dann wissen Sie es. Es gibt immer zwei Möglichkeiten, mit der Angst fertig zu werden: Entweder Sie laufen vor ihr weg, oder Sie gehen auf sie zu mit dem festen Glauben daran: „Ich bin stärker als du, Angst.“

Je öfter Sie diese Herausforderung stellen und je öfter Sie dabei den Sieg davon tragen, um so stärker wird Ihr Selbstbewusstsein. Bis Sie sich davon überzeugt haben: „Ich brauche mich vor nichts zu fürchten, wenn ich daran glaube, dass ich alles erreichen kann, was mich glücklich macht.“

Der einzige Mut, den du jemals brauchen wirst,
ist der Mut, das Leben zu leben, das du erträumst.
– Ophrah Wimphrey