Des Weges

„Du reifst durch das Glück, aber genauso durch das Unglück. Wenn Du nicht unglücklich warst, kannst Du nicht glücklich sein. Du reifst durch die Abhängigkeit für die Freiheit. Du hörst nie auf, vom einen für das andere zu lernen.“ Aus fast allen überlieferten Texten geht hervor, dass die stärkste befreiende Kraft des gesunden Egoismus darin besteht, die natürlichen Bedürfnisse des Lebens zu befriedigen und sich auf das zu konzentrieren, wofür man sich entschieden hat.
Wenn erst mal die Entscheidung gefällt ist, sein Leben nach eigenen Maßstäben im Rhythmus der Natur auszurichten und sich täglich durch Training zu stärken, ergeben sich daraus die Antworten auf alle wichtigen Fragen des Lebens ganz von selbst. Allerdings zählt nur, wer die Antwort nicht nur weiß, sondern sein Wissen durch sein Handeln auch verwirklicht. Der Maßstab dabei ist nicht unser Bemühen, sondern allein das Ergebnis des Bemühens!
Dabei scheint es nicht wichtig zu sein, wie erfolgreich im herkömmlichen Sinne man ist, sondern der Erfolg besteht darin, an jedem Tag alles an diesem Tag Mögliche getan zu haben, um sich abends vor dem Einschlafen sagen zu können: „Heute war ich glücklich.“ Wobei es offensichtlich der Fall sein kann, dass eine Niederlage, aus der man lernt, glücklicher macht als ein triumphaler Sieg.

Entscheidend ist, beharrlich und geduldig Schritt für Schritt auf sein Ziel los zu gehen. Im Sinne von „Der Weg ist das Ziel.“

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