Der Weg des Menschen

In jedem ist etwas Kostbares, das in keinem anderen ist. Was aber an einem Menschen kostbar ist, kann er nur entdecken, wenn er sein stärkstes Gefühl, seinen zentralen Wunsch was sein Inneres bewegt, wahrhaft erfasst.

  • Wenn Du einen Menschen aus dem Schlamm und Kot heben willst, bilde dir ja nicht ein, du könntest oben stehen bleiben und dich damit begnügen, ihm eine helfende Hand zu hinabzureichen. Ganz musst Du hinab, in Schlamm und Kot hinein. Da fasse ihn dann mit starken Händen und hole ihn und dich ans Licht.
  • Ich wusste nie, was Heimat bedeutet. Dann lernte ich dich kennen, blickte in deine Augen, in dein Herz und schließlich in deine Seele. Da lernte ich was es heißt, angekommen zu sein.
  • Es kommt einzig darauf an, bei sich zu beginnen, und in diesem Augenblick habe ich mich um nichts anderes in der Welt als um diesen Beginn zu kümmern.
  • Im Leben zählt nicht was Du hast, sondern wen Du an deiner Seite hast.
  • Vertraue den Personen die es schaffen, dass dein Leben schön ist. Alle anderen sind es nicht wert, deine Zeit mit ihnen zu verschwenden.
  • Nur Menschen, die die Härte des Lebens am eigenen Körper erlebt haben, können verstehen, was andere in schweren Zeiten durchmachen.
  • Eine verschlossene Tür kann man mit Gewalt öffnen. Ein verschlossenes Herz nur mit gewaltiger Liebe.
  • Du schaust in die Augen des geliebten Menschen und akzeptierst, was Du siehst – auch deine eigenen Schwächen. Wenn Du das tust, dann sind diese Schwächen mit einem Schlag gar nicht mehr so schrecklich. Das Geheimnis liegt darin, dass Du dich geliebt fühlst, und dieses Gefühl lässt das „Bild“ in deinem Geist sich auflösen.
  • Es gibt auf der ganzen Welt einen einzigen Weg, den niemand gehen kann außer dir. Frag nicht wohin er führt. Geh ihn !
  • Wie lange hast Du nun funktioniert? 30 Jahre, 40 Jahre, oder mehr?
    Was meinst Du, reicht das nun?
  • Suche dir immer Menschen, die dich aufbauen, die dich motivieren, die an dich glauben.
  • Herzen begegnen einander nicht zufällig. Man zieht immer den Menschen an, den man zum Verändern braucht.
  • Warum tut Liebe weh? Weil sie den Weg ebnet zum inneren Seelenfrieden.
  • Ein Zen-Meister hat einmal gesagt: Nichts oder Alles. Du musst nichts oder das Ganze deines Lebens ändern.
  • Selbstzerstörung kann zu einer Art kalten Heimat werden. Du kennst dich nicht anders als mit diesem Stück trügerischer Heimat, deshalb zögerst Du vom Bekannten Abschied zu nehmen und gegen das Unbekannte einzutauschen. Dein heimliches Argument lautet: „Ich habe damit bis heute gelebt. Also kann man damit leben. Wer weiß, ob man auch anders leben kann.“
  • Weißt Du eigentlich, dass deine Wohnung ein richtiger Energiekäfig ist? Ja, Käfig. Überall und rundherum isoliert, oben und unten und an den Seiten, und die ganze Energie, die Du frei setzt staut sich, weil sie nicht raus kann, und schlägt auf dich zurück, und am Ende wirst du ganz krank oder „verrückt“ oder jedenfalls so angespannt und nervös, dass Du mit keinem mehr reden kannst.
  • Dein Körper reagiert auf alles, was dein Geist sagt. Negativität bringt dein Immunsystem nach unten.
  • Wenn Du liebst ist alles anders. Dann fehlen alle negativen Gedanken und Gefühle, ohne dass Du es bemerkst.
  • Sieh in dich selbst hinein und hilf deinem Partner oder geliebten Menschen in sich selbst hineinzusehen. Dort ist ein großer Schmerz. Sei deshalb behutsam zu dir und ihm.
  • Es ist niemals zu spät um neu anzufangen und niemals zu schwierig um es zu versuchen.
  • Eine Veränderung kann schmerzlich sein, doch nichts ist so schmerzhaft wie das Gefühl, festzustecken in einem Leben, das man nicht ausstehen kann. Und jetzt zur Hölle mit diesen Umständen – schaffe neue Möglichkeiten.
  • Angst ist der Pfad zur dunklen Seite. Angst führt zu Wut. Wut führt zu Hass. Hass zu Leid.
  • Die Liebe kann man zwar unterdrücken, aber auf das Verlieben hat man keinen Einfluss; wenn Du dich verliebst, sagt dir deine Seele schon was sie will.
  • Erst wenn Du deinem inneren Drang im Herzen folgst und den äußeren Druck aufgibst, wird es dir besser gehen.
  • Die Wirklichkeit eines anderen Menschen liegt nicht darin, was er dir offenbart, sondern in dem,was er dir nicht offenbaren kann. Wenn Du ihn daher verstehen willst, höre nicht auf das, was er sagt, sondern vielmehr auf das, was er verschweigt.
  • Und wenn Du nur einen Menschen um dich hast, der sagt: dein Vorhaben ist gut, du bist gut. Bleib dran, ich helfe dir, dann hast du die wertvollste Unterstützung die es gibt.
  • Wer zu viel denkt, denkt von der Sache weg. Zweimal reicht völlig, den dreimal heißt den Sachverhalt bereits ein wenig aus dem Gespür zu verlieren. Wir haben Angst vor Nähe, auch im Denken. 
  • Jeder Mensch hat das Recht anders zu sein.

– Marita Schroeder – The Future Force