Archiv der Kategorie: Fußball vom anderen Stern

Geistige Helden

„Man benötigte für dieses Spiel Weihwasser, um es sich schönzutrinken,
den Himmel für die Stoßgebete und ein Tor als letzte Lösung…“

Ich hab die Vorstellung immer geliebt, nicht das zu sein, was die Menschen erwarten, was ich sein soll. Die Leute denken, du bist verrückt, wenn du über Dinge sprichst, die sie nicht verstehen … I’ve always kind of lived in my own universe.

So hat’s angefangen: Wir sind keine Supermänner, dennoch verdammt nah dran!
Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?
Scheiß auf das, was du hörst! Es ist nicht immer alles wahr, was Du denkst!
Vergesst die Gründe warum es nicht funktionieren sollte und glaube dem einen Grund warum es funktioniert. Wenn die richtigen Leute dir sagen, dass du falsch liegst, dann liegst du verdammt richtig, halte deinen Kurs….in dieser Welt brauchst du ein mutiges Herz, um nicht zu enden wie der Rest. Sehnsucht ist nur eins von 1000 Gefühlen …
Und dieses Gefühl des Sieges. Dieses Gefühl des Gewinnens … unbezahlbar!
Siege sind der größte Lebensbeweis. Man spürt das Beben unter den Füßen und denkt es wäre der eigene Herzschlag. Ein Tor zieht in jede einzelne Faser des Körpers. Man schwebt in Ekstase und ist zugleich wie unter Strom … und dann gibt es Dinge, die muss man einfach gespürt haben, selbst erlebt haben, um sie vollständig zu begreifen.

Jedes Stolpern, jeder Fehltritt ist ein Sieg über unsere Ängste, Zweifel und Bedenken.

„I will catch the stars for you“

Natürlich ist das Leben manchmal schwer und vielleicht ist es auch ganz normal, dass man manchmal am liebsten rausschreien möchte, dass diese ganze fuckin‘ Welt scheiße ist. Aber weißt du, es ist nicht immer so. Es gibt auch diese Momente, in denen der Bauch kribbelt vor lauter Glück und in denen man einfach lacht und lacht, Augenblicke in denen man seine Freunde ansieht, die besten auf der ganzen Welt, und sich unbesiegbar fühlt und man einfach weiß, dass das Leben meistens gar nicht unfair ist. Und alleine dafür lohnt es sich, zu atmen, zu leben und immer weiter zu machen.

Es ist okay, etwas zu mögen, das alle gut finden. Genauso, wie es okay ist, etwas zu mögen, das kaum ein anderer gut findet. Mögt alle, was ihr wollt. Dafür muss man sich nicht rechtfertigen, vor niemandem. Weil es völlig okay ist, eine eigene Meinung zu haben, die nicht jeder teilen muss. Folgt ihr mal der Masse, ich folge meinem Gefühl.

Ich habe den Sinn von Grenzen nie verstanden. Sei ganz du selbst. Individuell. Hebe dich vom Rest ab und habe keine Angst davor. Ohne Zauber geht’s auch nicht.
Wenn du mit deinem ganzen Herzen fühlst, dass etwas richtig ist, dann ist es das auch.
Stell dir jeden Tag die Frage: Will ich verlieren oder siegen?

Ich sehe so viele Menschen, die sagen, dass ihr Leben schlimm und schrecklich ist. Sie sagen das Stunde für Stunde, Tag für Tag, Jahr für Jahr, aber kriegen ihren Arsch nicht hoch um es zu ändern. Die Welt gehört denen, die nicht lange fackeln, sondern für was brennen.
Jungs, strebt nach Erfolg und nicht danach, Fehler zu vermeiden.

„Glücklich ist, wer im Alltäglichen das Wunderbare sieht.“

„Sei einfach authentisch, mehr musst Du nicht tun.“
Um erfolgreich zu sein und als Mensch bestehen zu können, quasi um ein Stück „ganzer“ und damit „heiler“ zu werden, benötigst Du viel innere Stärke. Diese menschliche Stärke bezeichne ich als Ehrlichkeit und Authentizität. Solange Du stimmig bist, kannst Du nur auf dem richtigen Weg sein. Authentizität ist sozusagen das „Ganzwerden“ zu einer größeren Ganzheit oder Gesamtheit. Inkongruenzen und Konflikte entstehen immer dann, wenn etwas Ganzes in Einzelteile zerlegt wird. In einem erhöhten Zustand von Achtsamkeit  und Bewusstheit kann Ganzheit entstehen.

„Sei wie die Sonne, und was in dir ist, wird die Erde erwärmen.“

Der Kosmos ist vielmehr, als dass er sich jenseits und außerhalb von uns erstreckt, allem innewohnend, was wir berühren, wovon wir sprechen und träumen.
Jeder einzelne Moment ist eine Tür zu einer sich entfaltenden, grenzenlosen Unendlichkeit. Wir sind Raum und Zeit, Herz und Verstand, Blühen und Verwelken. Ein Versuch das faszinierend Paradoxe zu begreifen, auf dem Raumschiff Erde.

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Einstellung zu Schwierigkeiten

Jeder Spieler ist mental stark, solange es keine Schwierigkeiten gibt – das wahre Können und die psychische Wettkampffähigkeit stellt sich hingegen erst bei Problemen heraus.

Die Schwierigkeit interessiert mich nicht, mir geht es um den konstruktiven Umgang mit Problemen. Durch meine Fähigkeit, Schwierigkeiten zu handhaben,  bin ich an diesem Punkt angelangt. Ich bestimme selbst und habe dafür die Verantwortung zu übernehmen, in welcher Form mich ein Problem beeinflussen kann. Um an die Weltspitze zu gelangen, werde ich noch viele Schwierigkeiten lösen müssen – ich will Spitzenklasse erreichen und muss daher ein guter Problemlöser sein.

Jedes ungelöste Problem ist sowohl Chance als auch Herausforderung, um zu beweisen, was ich bereits kann oder welche Fähigkeit ich mir noch aneignen muss.

“Du musst mit einer Idee, einem Problem oder einem Fehler, den Du
ausbessern möchtest brennen. Wenn Du nicht von Anfang
an leidenschaftlich genug
bist, wirst Du es nie durchhalten“

                                                                    – Steve Jobs

 

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

Die Kraft lebendiger Rituale

„Es ist großartig, ein bedeutender Mensch zu sein, aber
es ist großartiger, ein menschlicher Mensch zu sein.“ – William Rogers

Oft kamen Sportler mit der Bitte zur mir, ihnen einen genauen Zeit- oder Aktivitätenplan zu erstellen, der die Erreichung des beabsichtigten inneren Zustandes gewährleistet. Diesen einen Weg gibt es aber nicht!

Es gibt für jeden einen Weg – nur ist dieser Zugang so einzigartig und individuell ausgestaltet wie der jeweilige Sportler.
Du musst daher deine eigene Interessenslage mit persönlichen Vorlieben, Bedürfnissen und situativen Gegebenheiten abstimmen; sprich, dein eigenes Zugangsmodell entwerfen. Dieser Weg ist aufwendig und nimmt Zeit in Anspruch. Um als Mensch autonom zu bleiben, musst Du ihn weitgehend selbst beschreiten und deine eigenen Erfahrungen sammeln.

Ich möchte dir ein Aspekt darbieten, dass dir als Richtlinie hilfreich sein kann.

Nutze die Kraft der Rituale

Rituale zählen, schon seit es die Menschheit gibt, zu den eigentlichen Verbindungen, schaffen Gemeinsamkeiten, hatten seit jeher unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen und damit unterschiedliche Funktionen. Bei Ritualen geht es letztlich um ein einziges Thema: die Darstellung von Übergangsformen des Lebens oder dessen alltägliche Anforderungen in Form eines Symbols. In der Darstellung eines Symbols wird ganz konkret und praktisch eine neue Ordnung eingeleitet und gelebt. Es wird nicht nur plump ausgeführt und mit leeren Bewegungen und Gesten gefüllt, sondern mit Körper, Seele und Geist vollzogen.

Und obwohl Rituale besonders  dann gut wirken, wenn sie bewusst ausgeführt werden, wirken sie auf der unbewussten Ebene: sie geben Struktur, wo das Bewusstsein nicht mehr strukturierend wirkt. Sie vermitteln Orientierung, wo der Verstand sich nicht mehr orientieren kann. Sie geben Sicherheit, wenn alle Stricke und der rote Faden reißen. Sie integrieren neu gelernte Inhalte in den unbewusst und willkürlich ablaufenden Prozess des Verhaltens, bis aus dem Verhalten eine bewusste Haltung geworden ist.
Rituale sind Krücken. Sie wirken letztlich wie ein Zündmechanismus, der bestimmte innere Zustände und Erlebenswelten ermöglicht.

Sei achtsam und bewusst; finde eine ganz persönliche Form und integriere diese Symbolik in deinen Alltag.

Ich schlage dir daher als weitere Vorgehensweise vor, eigene Rituale zu entwerfen, die dir helfen sollen, bestimmte Ziele zu verwirklichen oder Lösungsversuche in den Alltag einzubauen. Rituale sind in diesem Sinne als positive Verstärker zu verstehen, die eine Verankerung von gefundenen Lösungen im Alltag verstärken. Sprich, auf eine Art Formel bringen, in dem die darunterliegende Struktur, der Prozess mit seinen Phasen, seinen notwendigen Schritten, bewusst gemacht wird. Wenn Rituale lebendig begangen werden und erkannt wird, dass sie Ausdruck für eine bestimmte Sicht der Dinge und zugleich Auslösemuster für eine weitgehend festgelegte Handlungsabfolge sind, kann ihre volle Wirkungsbreite genutzt und in das Leben einbezogen werden.

Ein Ritual bietet den überlebenswichtigen Gegenzauber zu negativen Eigenverzauberungen.
Ein Ritual, und sei es nur ein Alltagsritual, muss deshalb solange geübt werden, bis das neue Verhalten selbstständig geworden ist und in den Bestandteil der ganz alltäglichen Zauberstücke eingegangen ist.

„Ich habe keine Rituale – bis auf Sachen, die man immer wieder gleich macht.“

– Michael Ballack, (*1976), deutscher Fußballer

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Foto: Miroslav Klose – Er wollte sich nicht auf eine Rückennummer reduzieren lassen…;-)

Mit erhobenem Haupte SELBSTBEWUSST

Stellt Euch vor, Ihr steht im alles entscheidenden Spiel um den Aufstieg in die 1. Bundesliga, auf dem Platz. Im Stadion: Zehntausende…dazu fangen hunderte Kameras Euch aus allen Blickrichtungen ein. Euer Spiel wird in die Wohnzimmer Eurer Fan‘s übertragen, Eure Aktionen erscheinen vielleicht auf den Leinwänden als Public Viewing in Eurer Stadt. Und viele Menschen sehen zu, wie Ihr Euch auf dem Fußballplatz anstellt….oh fucking.

Ihr erkennt eine riesige Chance. Was würde Euch jetzt am meisten helfen?

Im  Grunde könnte jede Theorie zur Anwendung kommen. Jedoch: Die eine mehr, die andere weniger. Mir scheint hier ein Gedanke des berühmten, inzwischen 88-jährigen kanadischen Psychologen Albert Bandura entscheidend. Er führte in den 1970er Jahren die Idee (Das Konzept) der Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) ein.

SWE bezeichnet die Erwartung einer Person, aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen erfolgreich selbst ausführen zu können. Ein Mensch, der daran glaubt, selbst etwas zu bewirken und auch in schwierigen Situationen selbstständig handeln zu können, hat demnach eine hohe SWE. Eine Komponente der SWE ist die Annahme, man könne als Person gezielt Einfluss auf die Dinge und die Welt nehmen, statt äußere Umstände, andere Personen, Zufall, Glück und andere unkontrollierbare Faktoren als ursächlich ansehen. Manche Psychologen vertreten die Ansicht, dass Selbstwirksamkeit(-erwartung) ein natürliches Bedürfnis des Menschen ist. Weiter bezeichnet SWE die eigene Erwartung, aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen erfolgreich selbst ausführen zu können. Erfolgreich bewältigte Krisen stärken diese Zuversicht. Die Erregung bei ähnlichen Aufgaben wird begrenzt, wodurch die Sicherheit für richtige Entscheidungen steigt.

„Wir wussten, dass wir zu jedem Zeitpunkt gewinnen können!“

Diese Aussage spricht für eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung, wie sie Sportler mit einem hohen Vertrauen in ihre eigene Fertigkeiten haben. Folgendes kann und könnte die Selbstwirksamkeitserwartung hoch halten:

Effizienz und Beharrlichkeit

Der Weg zum Aufstieg war durch rauschhafte Spiele genauso gekennzeichnet, wie durch hart erkämpfte und letztlich ausreichende Ergebnisse. Durch beide Sorten von Spielen wurde die Selbstwirksamkeitserwartung gestärkt. Konzentration bis fast zum Ende. Kein Nachlassen, keine Überheblichkeit. Motiviert und voller Entschlossenheit. Die Dynamik von Kraft und Mut entstand, kämpferisch bestimmt und entschlossen. Der Archetyp des Helden, Tapferkeit und auch Draufgängertum. Bewegung schreitet so ins Spielfeld.
Daran konnte man die hohe SWE der Mannschaft erkennen.

Die finale Prüfung – und deren Bewältigung

Wenn Ihr also eine Situation mit sehr großem Druck, hervorragenden Chancen zu bewältigen habt, hilft am besten: Eine gut ausgeprägte, nachhaltig entwickelte Selbstwirksamkeitserwartung. Durch alle Erfolge, die knappen, wie die klaren Resultate, die bewältigten Risikomomente und den Willen, jetzt all das in die Waagschale zu werfen, kamen die Spieler in ihre privilegierte Position. So kam der entscheidende psychologische Vorteil zustande – der die sportliche Vorbereitung ergänzte. Eine Mannschaft, die diese Zuversicht, diese Erwartung der Fähigkeit zum Erfolg besitzt, funktioniert nicht nur intern besser – Fehler werden weggesteckt, gegenseitig ausgebügelt. Diese selbstsichere Ausstrahlung überträgt sich zugleich auf die gegnerischen Spieler. Diese haben den gleichen Druck, die Zuspitzung von Chancen und Risiken für den Aufstieg, die künftige Karriere, ja das künftige Leben insgesamt, komprimiert auf 90 Minuten Fußballspiel. Spüren sie die Zuversicht des Gegners, droht ihre eigene Hoffnung wegzubrechen und das aufziehende Risiko-Szenario lässt die Konzentration wegkippen.

Erkenntnis für die Spieler

Wenn Ihr in wirklich schwierigen Situationen innerlich gelassen hinein geht, strahlt aus, dass Ihr sie beherrscht. Das beeindruckt den Trainer, die Anwesenden und das ganze Publikum und führt letztlich zum Erfolg.
Noch etwas in eigener Sache, was ich immer wieder betone: Nutzt daher jede Gelegenheit, die für Euch schwierige Situationen aufzusuchen und zu bestehen. Drucksimulationstraining kann dabei helfen, ein Verhalten in Extremsituationen zu stabilisieren. Basketballer zum Beispiel trainieren häufig Spielzüge unter extremen Zeitdruck. Ziel dieser Trainingsformen ist es, überlegt und handlungsleitend auch unter Stress zu sein. Je öfter wir solche Situationen erleben, desto routinierter und automatisierter können wir mit einem solchen Moment umgehen
Am besten: Macht vorher einen Match-Plan und danach einen geistigen Sieges-Plan.

„Wir haben den Schlüssel bereits in der Hand, wahre Meisterschaft
erfolgt über unsere Emotionen.“

Omne trium perfectum – Alles war perfekt

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Kommunikation statt Leitwölfe

Flache Hierarchien

Heute sieht der Fußball solche herausragenden Rollen nicht mehr vor. Top-Mannschaften zeichnen sich nicht mehr durch einen überragenden Akteur aus, sondern verteilen die spielerische Last auf mehreren Schultern.
Die taktischen Rollen auf dem Platz haben sich hierdurch verändert, und damit auch die Hierarchien innerhalb der Mannschaft. Platzhirsche der alten Schule findet man nur noch selten. Der Begriff der „flachen Hierarchie“ ist hierbei in den Vordergrund gerückt. Dieser Begriff stammt ursprünglich aus der Unternehmenspsychologie und wurde mittlerweile dermaßen totgetreten, dass niemand mehr so genau weiß, was er eigentlich bedeutet.

Eine flache Hierarchie kennzeichnet im Gegensatz zur steilen Hierarchie die höhere Selbstverantwortung und Eigeninitiative der Rangniedrigeren. Die Ranghöheren sind nicht mehr Befehlsgeber, sondern Schnittstelle zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern. Der Vorteil einer flachen Hierarchie ist der Rückgang des sogenannten sozialen Faulenzens: Durch die höhere Verantwortung, die auf den Schultern des eigenverantwortlich arbeitenden Einzelnen lastet, fällt es ihm schwerer, sich hinter der Gruppe zu verstecken.

Teambildung

Sportpsychologen übertrugen in den letzten Jahren dieses System auf den Fußball. Dies hat auch taktische Gründe: Die Verantwortung eines jeden Spielers ist in einem System mit Raumdeckung wesentlich höher als bei simpler Manndeckung, da die gesamte Defensivorganisation mit dem einzelnen Spieler steht und fällt. Während früher Spieler hinter dem großen Star der Mannschaft sich als Arbeiter fügten, ist heute das alte Motto Berti Vogts‘ wahr geworden: Der Star ist die Mannschaft.

Mittlerweile sind daher Mannschaftsgremien wichtiger geworden als der Kapitän. Es wird versucht, nicht nur die Last des Spielaufbaus, sondern auch die Führung der Mannschaft auf mehrere Schultern zu verteilen. Aus gruppendynamischer Sicht macht das durchaus Sinn: Eine besonders gut funktionierende Gruppe zeichnet sich dadurch aus, dass zwischen den einzelnen Mitglieder möglichst komplexe Bände herrschen. Konkret gesagt: Je mehr Spieler innerhalb einer Mannschaft sich grün sind, desto besser ist dies für das Team.

Grüppchenbildung ist dabei nicht ausgeschlossen, wichtiger ist die Frage, ob die Gruppen auch untereinander vernetzt sind. Möglichst viele Bände zwischen den Mannschaftsteilen sind hierbei wichtig, um gruppenauflösenden Tendenzen entgegenzuwirken. Junge Spieler können von den reiferen und älteren Spielern lernen und umgekehrt.

Kommunikation untereinander ist immer wichtiger

Erfolgreiche Teams der letzten Jahre kamen gut ohne Spieler aus, die auf dem Platz ihren Mannschaftskollegen die Meinung geigen. Eine ausgesprochene Gleichberechtigung der Spieler ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs (hinter der taktischen und technischen Überlegenheit, natürlich). Dabei ist es wichtig, dass die Spieler offen miteinander reden und sich gegenseitig Paroli bieten. Dieser Prozess ist aber aus psychologischer Sicht nur dann sinnvoll, wenn er von allen Spielern betrieben wird, und kein Spieler sich dabei zu sehr in den Vordergrund drängt. Das Absägen eines Leitwolfes kann für die Teambildung sogar ein sehr heilsamer Prozess sein.

Ein einzelner Leitwolf ist demnach kein Garant mehr für fußballerischen Erfolg, Kommunikation muss zwischen allen Spielern gleichberechtigt stattfinden.
Aus sportpsychologischer Sicht sind deshalb flache Hierarchien und mündige Profis erstrebenswert. Mittlerweile lassen viele Trainer der Bundesliga die modernen Erkenntnisse der Sportpsychologie in ihre Mannschaftsführung einfließen. Jürgen Klopp drückte es mal gut aus: Der Führungsspieler ist nichts anderes als eine Legende… und, man kann auch mit einem vermeintlichen Leitwolf ganz groß scheitern.

Ich denke es ist nicht unbedingt erforderlich solche Spieler auf dem Feld zu haben. Man muss meiner Meinung nach nicht zwischen der flachen Hierarchie oder den Leitwölfen unterscheiden. Man braucht Spieler die miteinander kommunizieren aber eben auch Spielerpersönlichkeiten. Diese müssen nicht unbedingt laut werden doch sie müssen akzeptiert werden und auch sportlich wichtig sein.

Eine Spielerpersönlichkeit kann Verantwortung übernehmen und eine Mannschaft führen. Er kann es als seine Aufgabe ansehen und Ruhe ausstrahlen, egal in welcher Situation. Er kann zwischen Mannschaft und Trainer vermitteln. Er kompromittiert keinen Mitspieler und zeigt dadurch immer Respekt. Entscheidend ist, ob ich als Team eine klare Strategie habe. Wenn ja: braucht es auf dem Platz keinen der anleitet. Wenn nicht, braucht es jemanden der sagt, was ein Spieler machen soll. Im Übrigen darf man nicht denken, dass eine „flache Hierarchie“ unklar ist. Vielmehr zeichnet sie sich eben durch ganz klare Aufgabenverteilung aus. Und damit verbunden eben auch ganz klaren Verantwortlichkeiten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich in einer Gruppe, im Fußball die Mannschaft, sich immer jemand herausbildet, zu dem andere aufschauen und der andere motivieren und leiten kann.

Es gibt keine 11 gleichen Spieler sondern unterschiedliche Spezialisierungen.
Die Kunst ist, die richtige Mischung zu haben, bei der neben fußballerischen Fähigkeiten auch viele scheinbar sekundäre Aspekte beigetragen werden.
Von allen sollten die Fähigkeiten richtig eingeschätzt werden und zur Anwendung kommen. Es sollten soziale Bindungen hergestellt werden, um alle am gesammelten Wissen teilhaben zu lassen und dabei ein gutes Klima zu haben. Ich denke, alles auf einen einzigen „Leader“ zu reduzieren, der dann in der öffentlichen Wahrnehmung als Allesmacher auch alles können soll, kann auf Dauer nicht gut gehen.
Das Wort Führung sehe ich trotzdem nicht so negativ, es ist einfach die Frage wie es umgesetzt wird. Und flache Hierarchien brauchen die Trainer-Philosophie. Dann wird der strategische Effekt verringert, weil immer klar ist, wie gespielt wird.

„Fußball spielen und lehren ist ein Unterschied.
Aber wenn einer, der Titel gewonnen hat, heute lehren will,
dann hat er einen Vorteil anderen gegenüber.“

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Die große Inspiration

Es gibt eine Vielzahl von Spielern, deren Wettkampfleistung immer wieder unter der Trainingsleistung liegt. An diversen objektiven Indikatoren wie der Zweikampf-, Torschuss- oder Passquote werden diese Unterschiede für den Trainer deutlich. Mit den subjektiven Indikatoren wie Selbstvertrauen oder Leidenschaft verhält es sich identisch. Auch hier nehmen Trainer manchmal erhebliche Unterschiede zwischen Training und Wettkampf wahr. Die Konsequenzen sind oft sehr enttäuschend und wirken sich erheblich auf die Leistung des Spielers sowie den Erfolg der Mannschaft aus…

Hebe dein eigenes Spiel auf ein neues Level, sei es mittels psychischer oder physischer Vorbereitung. Das Treffen von Entscheidungen, die richtige Strategie, das eigene Selbstbewusstsein und einiges mehr will schließlich trainiert werden, um auf dem Platz erfolgreich zu sein.

Wie fühlst Du dich? Bereit für das wichtige Spiel heute?
Wir brauchen maximale Konzentration von Anfang bis Ende.
Ich habe eine Empfehlung für dich – das Gesetz der 3 Dinge von Didier Deschamps

Diese Regel wird dir helfen, dich während des Spiels fokussieren zu können.

Regel 1: Sei entschlossen und effektiv bei Dribblings und Torabschlüssen und
nimm Risiken in Kauf. Du kannst nicht auf die ideale Situation warten.

Regel 2: Einfaches Spiel ist wichtig. Spiel den einfachen Ball so oft es geht,
um am effektivsten zu sein.

Regel 3: Kenne deine Qualitäten und spiele sie aus. Mache es deinem Gegner
so schwer wie möglich.

Beachte diese Regeln und Du wirst Erfolg haben.
Ich glaube an Dich. Hab ein gutes Spiel.

Pro Genius Rule of Three ft. Didier Deschamps

„Only he who can see the invisible can do the impossible.“
– Frank L. Gaines & Michael Phelps ‏

Spiele deine bisher erfolgreichste Saison.
Dein Profi-Training:
Visualisierung (Visualization)
Selbstgespräche (Self-Talk)
Atmung (Breathing)

„Es ist leichter, an sich selbst zu glauben, wenn auch andere an dich glauben.“ 

Für die, die siegen…
„Ich bin ein Kämpfer und ich habe nichts anderes im Kopf.
Ich denke daran, wenn ich herumlaufe, wenn ich rede, immer.
Aber ich versuche, es mir nicht anmerken zu lassen.“

– Marita Schroeder – The Future Force

Fotoquelle: leider unbekannt

Der aufrechte Weg

Wir sind am Anfang eines neuen Zyklus.
Halte deinen Glauben aufrecht und vertraue
dir und deiner Intention.
3D-Matrix ist nicht mehr Teil deiner Realität und
es gibt keinen Grund, es beizubehalten.

Lass uns verdammt zusammen kämpfen, aber lasst uns mit Präzision und Integrität kämpfen. Wir drehen jetzt den Schalter für das Kollektiv, indem wir die Frequenz hoch halten. Man, wir leben auf einem blauen Planet, der sich um einen Feuerball dreht, mit ’nem Mond, der die Meere bewegt und Du glaubst nicht an Wunder? Du willst Respekt? Komm und hol dir Respekt! Sei nie feige etwas zu tun, was dein Leben verändern würde, denn es könnte deine größte Chance sein! Und wenn Du nur einen Menschen um dich hast, der sagt: „Dein Vorhaben ist gut, Du bist gut, bleib dran, ich helf dir“, dann hast Du die wertvollste Unterstützung die es gibt. Und glaub mir, es ist nicht wichtig, wie schön die Worte klingen, sondern wie ehrlich sie sind! Sieh immer die Sonnenseite des Lebens. Erwarte, dass nur das Allerbeste geschieht, und sieh, wie es eintrifft. Manche Menschen sind nie verrückt. Was für ein wahrhaft grauenvolles Leben.

Immer die Wahrheit sagen bringt einem wahrscheinlich nicht viele Freunde, aber dafür die Richtigen. „Glückwunsch, sie haben zwei Helene Fischer Konzertkarten gewonnen. Kann ich auch einfach nur jemanden grüßen?“

„Du willst also zu unserem Team gehören?
Du willst in der 1. Mannschaft spielen?
Ich kann dir nichts vormachen, was deine
Chancen angeht. Aber: Du hast mein Mitgefühl.
Ich hab‘ gehört, Du triffst nicht mal das Wasser,
wenn Du aus ’nem verdammten Boot fällst.“
– Brian Clough

Veränderung

Du kannst nicht erwarten, spirituell zu wachsen, wenn Du nicht bereit bist, Dich zu ändern.
Diese Veränderungen mögen bescheiden anfangen, aber sie werden immer drastischer und grundlegender werden, je weiter Du Dich ins Neue hinein begibst. Manchmal ist ein vollständiger Umsturz nötig, um eine vollkommen neue Lebensweise herbeizuführen. Es ist jedoch erstaunlich, wie schnell Du Dich an die Veränderung gewöhnen kannst, solange Du den Mut aufbringst und der Überzeugung bist, dass alle Veränderungen, die da geschehen, zum Allerbesten sind. Lass immer die Vollkommenheit Dein Ziel sein. Dehne Dich ständig aus und greife ständig nach dem scheinbar Unmöglichen. Wachse ständig an Weisheit und Verständnis und sei nie und zu keiner Zeit damit zufrieden, stillzustehen. Es gibt immer noch etwas zu lernen. Es gibt immer wieder etwas Neues und Wunderbares in diesem Leben zu entdecken; dehne deshalb Dein Bewusstsein und Deine Vorstellungskraft aus, um Raum dafür zu schaffen. Bleibe offen und aufnahmefähig, damit Dir nichts entgeht. In den Zeiten, die kommen werden, wird es viele widersprüchliche Ansichten und Wege geben. Du wirst durch und durch geprüft werden, und du wirst auf dich selbst geworfen sein. Versuche nicht, dich an jedem Strohhalm festzuhalten, an dem du vorbeikommst. Suche einfach in deinem Inneren, schöpfe deine Kraft aus Dir und gehe deinen Weg in Frieden. Du findest nur dann den wahren Frieden des Herzens und des Geistes, wenn du dem folgst, von dem du weißt, dass es für dich richtig ist; suche also – und suche immer weiter, bis du deinen eigenen Weg gefunden hast, und dann geh ihn. Das mag bedeuten, dass du auf dich allein gestellt bist und etwas tun musst, was in den Augen der Anderen sonderbar erscheinen mag, aber lass dich nicht entmutigen. Tu, was immer es ist, weil du im Innern weißt, dass es richtig für dich ist und dass nur das Allerbeste daraus entsteht.

Alle Zweifel und Ängste werden von dir weichen, und du wirst mit diesem inneren Wissen fest und sicher wie ein Fels stehen.

Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben; Sie haben meine Phantasie beflügelt.
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten;
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen, die mich belogen haben; Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben; Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben; Sie haben meinen Mut geweckt.
Ich danke allen, die mich verlassen haben; Sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben;
Sie haben mich wachsam werden lassen.

Ich danke allen, die mich verletzt haben; Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben;
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Vor allem aber danke ich all jenen, die mich lieben, so wie ich bin;
Sie geben mir die Kraft zum Leben!

– Paulo Coelho (Handbuch des Kriegers des Lichts)

 

– Marita Schroeder – The Future Force

2017 text by Marita Schroeder

Trainer-Coaching-Philosophie

Unter der Annahme, ein Coach führe seine Rolle auf der Grundlage seiner Erfahrung, sein Wissen, seine Werte, seine Einstellungen und Überzeugungen. Dies ist eine Philosophie, die er wahrscheinlich unbewusst tut. Die Frage ist – weiß er wirklich selbst genug, um zu verstehen, was seine Grundwerte und Coaching-Methoden sind? Eine Coaching-Philosophie für sich, die gut durchdacht ist, klärt viele Aspekte des Trainers und präsentiert eine konsistente und positive Botschaft an die Athleten die trainiert werden. Einer der stärksten Vorteile die sich aus einem konsequenten und aufrichtigen Ansatz für das Coaching ergeben ist Vertrauen. Eine starke Bindung zwischen Trainer und Sportler führt zu höherem Engagement und sportlicher Leistung. In diesem Sinne ist es der kluge Trainer, der sich die Zeit nimmt, seine persönliche Coaching-Philosophie zu durchdenken und zu formalisieren.

Entwicklung einer Philosophie

Bei der Entwicklung einer formalen Philosophie für ein Coaching-Philosophie-Dokument, mit dem Ziel, ein besserer Trainer zu sein und zur Verbesserung der Trainer / Athlet Zufriedenheit beizutragen und damit überlegene sportliche Ergebnisse zu erreichen, kann der Trainer 3 Schlüsselkomponente entwickeln. Diese drei Komponenten sind:

  • Kennt er selbst seine Stärken, Schwächen und den Bereich der Verbesserung. Ist er sich seinem schwächsten Punkt bewusst?
  • Weiß er selbst die Hindernisse, die ihm begegnen werden und können.
  • Versteht er seine Athleten, ihre Persönlichkeiten, Fähigkeiten und Ziele und warum sie gerade diesen Sport betreiben.

Coach – Kenne dich selbst!

Ein  Trainer nimmt eine ehrliche Einschätzung vor, um auch zugeben zu können, dass er Schwächen hat, die wir alle haben. Doch durch die Konzentration auf seine Stärken wird er in der Lage sein, konsistente Wege zu finden diese Stärken nutzen zu können.
Ist er ein guter Lehrer und Motivator oder Akademiker, oder Kommunikator, oder ehemaliger Sportler? Ist er dynamisch oder zu weich, zu hart oder offen und freundlich?
Nutzen Sie Ihre Stärken zu Ihrem Vorteil, indem Sie sich Zeit nehmen, Ihre Stärken und Schwächen ernst zu nehmen und Ihre Werte und Überzeugungen zu kennen, denn dann können Sie Ihren eigenen Stil besser an die zu trainierenden Athleten anpassen. Darüber hinaus sollten Sie wichtige Fragen beantworten: Warum sind Sie Trainer und welche Ziele versuchen Sie zu erreichen. Selbsterkenntnis führt zum Selbstbewusstsein, und Sie wollen doch ausstrahlen was Sie glauben, oder nicht?

Wie sehen andere Sie?

Ihr Coaching-Kontext … Wirksam führen – bewusst wirken!
So wichtig es ist zu verstehen wie Sie ticken, ist es ebenso wichtig, die Grenzen Ihres Coaching-Kontextes zu verstehen. Damit meine ich: Ein gutes Verständnis für das Alter, Geschlecht und Ausbildungsniveau der Athleten, die Sie trainieren, zu haben. Wie viel Zeit Sie haben die Ihnen und Ihren Athleten zur Verfügung stehen um zu trainieren und zu konkurrieren? Was ist Ihr Entwicklungsprogramm und wie weit können Sie es verbessern durch Einbeziehung anderer Aspekte wie z.B. Sport-Psychologie oder Ernährung,
Darüber hinaus, was sind Ihre kurz,- mittel- und langfristigen Ziele für Ihre Athleten?

Verstehen Sie Ihre Athleten, ihre Persönlichkeiten, ihre Fähigkeiten, ihre Ziele?

Kommunikation ist ein wichtiger Aspekt in Coach / Athlet-Beziehungen. Es ist sehr wichtig, mit Ihren Athleten einzeln zu sprechen, um festzustellen, was ihre Werte und Überzeugungen sind, was ihre Ziele sind und warum gerade diese Sportart. Ohne dieses Wissen liefern Sie einen Trainerbeutel voll von Äpfeln und bekommen eine Tüte Orangen. Das Programm funktioniert einfach nicht richtig. Und wie oft hört man: „Der Trainer hat überhaupt kein System.“
Als Trainer sind Sie ein starkes Vorbild und können einen enormen Einfluss auf Ihre Athleten haben, wenn Sie und Ihre Athleten auf derselben Seite sind, die gleiche Sprache sprechen. Natürlich können Sie auch in 242 Sprachen schweigen, doch das wird Ihnen nicht nützlich sein, es sei denn, Sie wollen vom „Hof“ gejagt werden.
Nehmen Sie sich die Zeit, um jeden Ihrer Athleten kennen zu lernen, so als ob Sie Ihre eigenen Werte, Überzeugungen und Gewohnheiten untersuchten. Sobald Sie die Stärken, Schwächen und das Potential Ihrer Athleten kennen, dann schlage ich vor, Sie entwickeln einen Ansatz, um sie zu coachen. Werden Sie sich dabei auf die „Stars“ konzentrieren? Werden Sie „Lieblinge“ züchten? Werden Sie alle in Bezug auf Ihre Aufmerksamkeit und Hilfe gleich behandeln? Vielleicht wird der Teamwork-Ansatz für Sie arbeiten. Bleiben Sie stets loyal… anständig, auch den Gegner respektierend.

Meiner Meinung nach sollte jede Coaching-Philosophie aussagen, wie der Trainer die Ergebnisse der Ausbildung/Entwicklung und des Wettbewerbs sieht. Ich möchte noch mal betonen, wie wichtig es ist, die Athleten aufzuklären, welche Bedeutung der Entwicklungsprozess hat. Bei einem Spiel kann es nur einen Sieger geben. Heißt das, jeder andere ist ein Verlierer? Wenn man in den Medien liest, denkt man, es ist tatsächlich so.
Gerade deshalb ist es äußert wichtig Vertrauen aufzubauen, messbare Fortschritte erzielen und positiv aus Fehlern lernen.
Alle Trainer sollten Sie sich auf den Prozess und nicht auf die Ergebnisse mit Ihren Athleten konzentrieren (!)… und es ist wichtig für die Athleten, dasselbe zu tun.

Schlussfolgerung

Alle Trainer arbeiten unter einer Coaching-Philosophie. Es kann durch Instinkt oder formal dokumentiert und gut durchdacht sein.
Die Vorteile einer gut durchdachten Coaching-Philosophie:

Sie lernen über sich selbst, wie Sie ticken und welche Stärken Sie haben, warum Sie Coach sind und wie Sie effektiv über die Verbesserung Ihres Coaching auf dem Laufenden gehalten werden.

Sie erhalten ein Verständnis für Ihren Coaching-Kontext, die Hindernisse mit denen Sie konfrontiert sind und werden und wie Sie mit Einschränkungen, geeigneten und sicheren Trainingsmethoden umgehen, und die Ziele, die Sie erreichen wollen.

Sie lernen Ihre Athleten auf einer sehr persönlichen Basis kennen und können daher Ihr Training individuell an ihre Bedürfnisse, Stärken und Grenzen anpassen.

Mit diesem Wissen ist es möglich, einen Teamansatz zu entwickeln, der überlegene Leistungen erzielt. Die Verknüpfung der Aspekte der drei Segmente einer Coaching-Philosophie wird eine Coaching-Roadmap für Sie.

Helfen Sie Ihren Athleten ihre Träume zu verwirklichen.
Es sollte stets positiv, authentisch und mit Leidenschaft getan werden

“Train your mind, to see the good in everything.”

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Magnetische Manifestoren

Du kannst vielleicht nicht alles was mit dir geschieht, mit deinem momentanen Verstand begreifen, aber Du weißt, dass Du dich aus kosmischer Sicht zur rechten Zeit am rechten Platz befindest und das Richtige tust.
Lass deine Seele sich dem Abenteuer öffnen.
Halte nichts zurück, lerne, die Leichtigkeit im Risiko zu entdecken; bald wirst du in einem neuen Rhythmus zuhause sein, denn deine Seele nimmt bereits die Welt wahr, die dich erwartet.

Hier ein paar magnetische Manifestoren, die dein Herz lernen will, während Du ein Mensch bist:

1) Lerne mitfühlend zu sein.

Liebe und verstehe Menschen auf ihren individuellen Reisen, ohne sie zu beurteilen, es ist das größte Geschenk das Du dir und jemand anderem geben kannst. Akzeptiere Menschen einfach wie sie sind und biete ihnen Hilfe an, wenn sie es brauchen, und vor allem zeige ihnen Respekt und Liebe, denn diese zwei Dinge haben Auswirkungen weit über dir und ihnen. Es ist einfach zu starten, indem Du jedem, der dir über den Weg läuft, ein Lächeln schenkst.

2) Lerne, aufgeschlossen zu sein

Aufgeschlossen zu sein bedeutet mehr als nur Fragen zu stellen, es bedeutet: Aufgeschlossenheit auf die Welt um dich herum zu haben. Die glücklichsten und erfolgreichsten Menschen sind diejenigen, die aktiv Interesse zeigen. Wenn du interessiert bist, erkennst Du, dass es immer mehr gibt zu lernen, und Du willst in einem ständigen Zustand der Entdeckung in Themen sein, die dich wachsen lassen.

3) Lerne optimistisch zu sein

Wie Du Dinge siehst, steht in Verbindung zu deinem Erfolg. Ein Hauptgrund dafür ist, wenn du einen positiven Ausblick hast, bist du mehr widerstandsfähig. Die wichtigste Eigenschaft des Menschseins ist es, am Leben zu sein, und Optimismus kann eine wichtige Rolle spielen in vielen Bereichen des Lebens, einschließlich in der Genesung von Krankheiten. Mehrere Studien haben die Rolle des Optimismus in der Behandlung von lebensbedrohlichen Krankheiten untersucht. Studien zeigen, dass optimistische Menschen weniger Stress erlebten und mehr Kampfgeist haben.
Wenn dies wahr ist für Menschen die einem möglichen Tod ins Auge schauen, dann kannst du dir denken, wie es die Herausforderungen des Alltags beeinflusst.

4) Lerne aufmerksam zu sein.

Achtsamkeit ist einfach der Fokus der Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment, aber es ist alles andere als einfach. Mit chaotischen Zeitplänen, Multi-Tasking und einer überarbeiteten Gesellschaft, ist es oft schwer, in der Gegenwart zu bleiben und nicht in dem Chaos verloren gehen, welches uns umgibt. Achtsamkeit hat Wurzeln im Buddhismus, aber die meisten spirituellen Praktiken enthalten Aufmerksamkeit in Richtung Liebe, Freundlichkeit und Wertschätzung für eine Perspektive auf das Leben, das grösser ist als man selbst.

5) Vertrauen

Vertrauen ist zu wissen, wer Du bist, wohin du gehst und den Wert zu wissen den du beiträgst, während du Maßnahmen unternimmst, um deine Ziele zu unterstützen. Viele Leute verwechseln Vertrauen mit Arroganz, die von geringem Selbstwertgefühl stammt aus einem Ort, der deine wahren Talente nicht versteht. Vertrauen ist ein wichtiger Bestandteil bei der Schaffung eines Lebens, das du liebst und bei der Gestaltung der Interaktionen mit den Menschen um dich herum. Verstecke die Dinge nicht, in denen du gut bist und habe keine Angst davor, von deinen Zielen zu sprechen, es zu tun dient dir selbst und diesen Menschen um dich herum.

6) Lerne, das Leben zu lieben.

Wo Vertrauen mit dir ist, ist Begeisterung für das Leben. Begeisterung ist ansteckend und die Menschen verbinden sich mit dir auf der Grundlage deiner Begeisterung für deine Arbeit und dein Leben. Es gibt wenige Dinge, die mehr Spaß machen als ein Gespräch mit jemandem, der begeistert und leidenschaftlich mit etwas dabei ist.

7) Lerne zielgerecht zu sein.

Es gibt viel Gerede um das finden deines Zwecks und der Leidenschaft, aber die Realität ist, dass das Menschsein und das beziehbare all den Zweck sein könnte, den du brauchst. Wenn du deine Aktionen zielgerichtet tust und Dinge tust, die dir ein gutes Gefühl geben, lebst du deine Wahrheit. Und es gibt nichts mehr als das.

8) Realisiere dein energetisches Potenzial.

Um dein natürliches Energiepotenzial zu nutzen, musst du dich um dich selbst kümmern. Ein gesunder Körper, Geist und Herz sind notwendig um dich an deinem Potenzial zu halten.

9) Lerne Angst zu überwinden.

Jeder erlebt Angst. Es ist eine allgemeine und notwendige Emotion. Das Problem ist nicht, Ängste zu haben; das Problem ist, wenn du in Angst lebst und der Angst erlaubst, die Erreichung deines Potenzials zu verhindern.

10) Lerne mutwillig zu sein.

Willenskraft ist unsere Fähigkeit zu entscheiden, was langfristig richtig ist und was nur von kurzer Dauer ist. Kurz gesagt, Willensstärke ist, was uns auf dem Weg zu einem glücklicheren Leben hält. Willenskraft ist ein bisschen wie ein Muskel, der stärker wird mit der Nutzung aber müde oder verletzt werden kann mit Übernutzung. Die Vermeidung der Übernutzung unserer Willenskraft”Muskel”, gibt so viel Gerede über kleine Veränderungen, kleine Aktionen und kleine Dosierungen von Informationen. Wir wollen nur genug, um uns vorwärts zu bewegen, aber nicht zu viel, damit wir uns nicht für das Aufgeben entscheiden.

11) Lerne dankbar zu sein.  

Dankbar sein, ist der Kern des Menschseins. Wenn es hart auf hart kommt, kann es schwierig sein, Dankbar zu sein. Wir alle haben diese Momente. Es ist die Dankbarkeit, die uns durch diese Zeit bringt und uns noch robuster für die nächste Herausforderung macht. Auch wenn es schwierig ist, nach etwas zu suchen, etwas, für das man Dankbar sein kann, aber wenn du es schaffst, beobachte, wie sich deine Wahrnehmung beginnt zu verändern. Dankbar zu sein und unsere Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen ist das, was uns zu unserem besten macht. Menschsein bedeutet die positiven Charakteristiken zu zeigen. Es scheint so einfach zu sein, aber die Realität ist, dass das Leben manchmal hart ist. Es ist unsere Fähigkeit, zu diesen Regeln zurück zu kommen in Zeiten der Krise, die das Beste in uns hervorbringen.

„Wir müssen nicht erst sterben, um ins Himmelreich zu kommen.
Tatsächlich genügt es, vollkommen lebendig zu sein.
Atmen wir aufmerksam ein und aus und umarmen wir
einen schönen Baum, sind wir im Himmel.
Wenn wir einen bewussten Atemzug machen und uns
dabei unserer Augen, unseres Herzens, bewusst sind,
werden wir unmittelbar ins Paradies getragen. Frieden ist vorhanden.
Wir müssen ihn nur berühren.
Sind wir vollkommen lebendig, können wir erfahren, dass
der Baum ein Teil des Himmels ist und
dass auch wir Teil des Himmels sind.“

 

MANIFESTOR

Manifestoren sind Energietypen und stellen statistisch eine kleine Minderheit in der Bevölkerung dar. Sie sind die einzigen, die dafür “angelegt” sind, etwas aus eigener Initiative in Gang zu bringen, denn sie verfügen über eine natürliche Energie, die es ihnen ermöglicht, selbständig und unabhängig von anderen zu agieren. Ein Manifestor ist dann erfolgreich im Leben, wenn er seine Mitmenschen informiert, bevor er agiert. Das ist seine Strategie mit der er in Frieden das seine macht. So kann er gute zwischenmenschliche Beziehungen pflegen und jenen Widerstand vermeiden, den sein natürliches Verhalten auf Grund seines starken Einflusses auf andere hervor rufen könnte. Wenn der Manifestor seiner Strategie folgt, kann er frei agieren, ohne den Zorn in sich aufkommen zu lassen, der entstünde, wenn er sich in seiner Autonomie eingeschränkt fühlte.

 

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Neue Spielregeln für die Liga der Zukunft

Vielleicht habt Ihr immer an das Große geglaubt, aber dann doch viel eher dem Kleinen vertraut. Kennt ihr das? So standet Ihr all die Jahre vor dem riesigen Berg und bliebt im Grunde still in Euch gekehrt. Nun aber verrückt der Berg. Und was tut Ihr? Ihr erfindet Euch mal wieder neu. Was sonst, denn anders geht es wieder mal so gar nicht mehr.

Ein Hauch von Verrücktheit braucht die Welt. Vorhang auf für die Visionäre, die Verrückten. Und damit erfährt das, was man weder planen noch ahnen kann, endlich wieder Zustimmung. Endlich sind wir wieder lebendig geworden?

Von Monat zu Monat erleben wir eine Veränderungskraft, dass sich alles wie neu anspürt. All die Energien, ein ideales Feld, um sich vom alten Selbst zu „enthäuten“ und sich dann im Nullfeld neu zu erschaffen.

Je weiter wir nun in das Jahr hineingehen, umso mehr werden wir wieder erfüllt mit Energien und Inspirationen, die vorher keine Chance auf Wahrnehmung gehabt hätten. So lange nur ein Hauch des Alten funktioniert, klammert sich der Mensch daran und hält fest. Eine verlässliche Methode des Selbstboykotts.

Nun gibt es aber erstmals nichts mehr, woran man sich klammern kann. Nichts Greifbares kann die Illusion des Unvermögens länger aufrechterhalten. Aus diesem sensationellen Nichts wird nun nach und nach ein Hauch von Ungewöhnlichem sichtbar, als würde sich ein Phönix erheben und die Vielfalt zeigen. Große Träume tauchen in neuer Form auf. Der Himmel, das Universum, das Kosmos, die Sterne, jeder hat seine eigene Begrifflichkeit, war in den letzten Tagen extrem weit offen. Jede und jeder „Gefangene“ öffnet nun den Blick auf sein oder das persönliche Lebenswerk.

Das heißt umso mehr: womit wirke und diene ich der Welt im Meisterjahr 2018? Was darf sich durch mein So-Sein in diesem energetischen Dschungel richtungweisend ausbreiten? Welche Potentiale oder Talente haben genau JETZT die richtige Zeitqualität, um sich zu manifestieren? Womit bin ich jahrelang im Abseits gesessen, weil mir der Mut gefehlt hat? Was ist in der Lebensliste noch offen? Die Übung lautet: Verlasse deinen Stammplatz aus der zweiten Reihe und erlaube dir mit dem hervorzutreten, was genau jetzt wichtig ist. Ein kleines Wort genügt und die Quelle beginnt wieder zu pulsieren. Ich nenne es: radikale Selbsterneuerung.

In jenen Bereichen, wo so lange das Sicherheitsdenken bremsend gewirkt hat, tut sich jetzt eine Energie auf, die über diese Schranken hinausweist. Auch wenn es „nur“ im Geiste ist. Aber gerade diese kreative Geisteskraft hat in diesen Wochen Hochkonjunktur. Mit dem Erdbeer-Vollmond kommt noch eine Beherztheit dazu, die uns das, was wir meinen auch auszudrücken verhilft. Wir möchten jetzt immer stärker einfach hinausschreien, was wir so lange (vielleicht durchaus aus notwendigen Gründen) zurück gehalten haben. Es ist nicht gut, über Herzensangelegenheiten mit den falschen Menschen zum falschen Zeitpunkt zu sprechen. Dieser  Vollmond bringt uns in diesem Prozess deutlich voran, wenn wir diesen auch zulassen, uns darauf einlassen. Tun wir es nicht, passiert das alles zwar trotzdem – irgendwie -, aber es wird holpriger und unangenehmer.

Also keine halben Sachen mehr: „Ich mach mein Ding. Und ich liebe das, was ich mache. Nicht nur ein bisschen. Ich liebe das Ganze, weil das ganze Liebe ist. Alles. Und zwar ALLES in EINEM.“

Du bewegst dich auf neuem Boden, oder besser gesagt: in einer neuen Herz-Frequenz.
Mache dein Leben zu deinem Fest, zu deinem Meisterwerk. Höre nicht auf, das SEIN zu genießen. Es ist so befreiend: endlich was Anderes, endlich raus, endlich auf und davon…
Halte das Licht hoch! Bleib stark!

„Die Intensität dieses Mondes ist ein weiterer Schritt, um den Zugang zu mehr Verbindung des weiblich-maskulinen Selbst zu ermöglichen, ineinander zu arbeiten anstatt getrennt. Es kann große Momente der Offenbarung geben, wenn du lernst, die Erleuchtung der Alpha, um dich in der Göttlichen Wahrheit des Omega zu unterstützen. “ – Meister Djwhal Khul

– Marita Schroeder – The Future Force