Archiv der Kategorie: Fußball vom anderen Stern

Niemals aufgeben! Denkt nicht einmal daran

Wer mit einem eisernen, einem stählernen Willen an seinem Ziel dranbleibt, muss es früher oder später erreichen. Es ist immer zu früh zum Aufgeben. Denkt nicht einmal daran. Ihr solltet ein Ziel erst aus den Augen verlieren und aufhören daran zu arbeiten, falls Ihr entscheidet, dass Ihr dieses Ziel nicht mehr erreichen wollt. Alle anderen Gründe für das Aufgeben sind in Wirklichkeit Ausreden und dürfen nicht berücksichtigt werden.

Ganz gleich welches Problem man hat, oder vor welchen Herausforderungen man steht, man gibt nie auf. Entweder gewinnt das Problem, das Hindernis oder Ihr tut es. Aufgeben heißt eine temporäre Niederlage oder Mutlosigkeit als endgültige Niederlage zu akzeptieren. Merkt Euch eines: Ihr seid erst besiegt worden, nachdem Ihr Euch geschlagen gebt.

Aufgeben als Gewohnheit.

Manche Menschen geben bei der kleinsten Schwierigkeit auf, wenn sie versuchen ein Ziel zu erreichen. Sie ergeben sich, wenn Probleme oder Hindernisse auftauchen. Dabei merken Sie gar nicht wie sehr sie sich mit diesen kleinen, scheinbar unbedeutenden Ereignissen selbst schaden. Auf diese Weise wird das Aufgeben für sie zu einer Gewohnheit und damit wird ihre Wankelmütigkeit und Charakterschwäche entscheidend für ihren Misserfolg.

Wenn Ihr Euch angewöhnt aufzugeben bevor Ihr etwas erreicht habt (das Ihr Euch als Ziel gesetzt habt), entwickelt Ihr eine Manifestation der Niederlage, des Verlierens.

Angreifen heißt die Devise.

Im Fußball sagt man auch: Angriff ist die beste Verteidigung. Das ist oft auch im Leben richtig, wenn man vor großen Herausforderungen steht oder ans Aufgeben denkt. Falls im Leben ein Widerstand auftaucht, müsst Ihr dagegen drücken, gegen das Hindernis ankämpfen. Durchs Aufgeben ist noch niemand glücklich geworden. Niemand hat hinterher gesagt, dass er froh sei, damals kurz vor dem Ziel aufgegeben zu haben.

Greift das Problem einfach von einer anderen Seite oder auch frontal an. Versucht es zur Abwechslung mit einer anderen Lösung. Es gibt immer einen Ausweg bzw. eine Möglichkeit als Sieger aus der Situation hervor zugehen. Es ist immer zu früh um aufzugeben.

Wie man unbesiegbar wird.

Wir haben bereits festgestellt, dass man niemals, niemals aufgibt. Doch wie gewinnt man einen eisernen Willen, einen starken Glauben an sich und seine Fähigkeit seine Ziele erreichen zu können. Zuallererst redet man niemals so als wüsste man nicht weiter oder als hätte man vor aufzugeben. Man darf niemals negativ denken. Wenn Ihr glaubt, dass Ihr etwas schaffen könnt, dann könnt Ihr es auch.

Niemand kann Euch ohne Eure Einwilligung zum Verlierer oder Versager erklären. Absolut verboten ist der Satz: “Ich kann nicht.” Macht weiter und motiviert Euch selbst. Den großen Unterschied macht das Denken. Was Ihr denkt, bestimmt Eure Zukunft und Euren zukünftigen Erfolg oder Misserfolg. Denkt wie wie Gewinner, um einer zu werden.

Aufgeben ist einfach.

Das ist der Grund warum es so viele Menschen jeden Tag tun. Nur wenige haben den Mut und das Selbstvertrauen, die Ausdauer und auch eine gewisse Hartnäckigkeit um sich von nichts und niemandem von ihrem Ziel abbringen zu lassen. Es ist einfach sich in ein Loch zu verkriechen, mental zu sterben. 

Doch es ist nicht richtig! Aufgeben heißt sich selbst zu betrügen – seine Träume unter Problemen und Hindernissen zu begraben. Feige sein ist nicht schwer. Doch mutig zu sein erfordert Charakterstärke. Deshalb gibt es nur wenige Helden auf der Welt und eine Menge Angsthasen. Seid Ihr einer von ihnen? Wollt Ihr auch aufgeben? Oder macht Ihr weiter?

„Nur wer die Niederlage nicht fürchtet, kann
alle positiven Kräfte für die beste Leistung aktivieren.“

– Marita Schroeder – The Future Force

Im Geist liegt die Freiheit – Der Wahnsinn meiner Seele

Du nimmst dich zu ernst. Du bist in deinen Augen zu verdammt wichtig. Das muss sich ändern. Du bist so gottverflucht wichtig, dass du glaubst, das Recht zu haben, an allem Anstoß zu nehmen. Du  bist so verdammt wichtig, dass du es dir leisten kannst, abzuhauen, wenn nicht alles so läuft, wie du willst. Du beklagst dich, du hast dich dein Leben lang beklagt, weil du nicht die Verantwortung für deine Entscheidungen übernimmst. Es kommt nicht auf die Art der Entscheidung an, nichts ist ernster oder weniger ernst als das übrige. In einer Welt, wo der Tod der Jäger ist, gibt es keine kleinen oder großen Entscheidungen. Wir haben nur zwei Alternativen; entweder halten wir alles für gesichert und real, oder wir tun es nicht. Wenn wir das erstere tun, dann enden wir in tödlicher Langeweile an uns selbst und der Welt. Wenn wir das letztere tun und unsere persönliche Geschichte auslöschen, dann schaffen wir einen Nebel um uns her, einen sehr erregenden und geheimnisvollen Zustand, bei dem niemand weiß, was hervorspringen wird.

„Die Hoffnung, stets einen weiteren Herzschlag am Leben zu erhalten, führt zum Licht des nächsten Sonnenaufgangs und zum Versprechen eines neuen Tages.“

Von Anbeginn der Welt ist die Sonne regelmäßig auf- und untergegangen. Auf diese Gewissheit können wir uns verlassen. Niemand auf diesem Planeten weiß jedoch, wie viele Tage noch kommen werden. Was wir wissen, ist lediglich, dass jeder Tag eine neue Chance bietet. Was wir damit machen, ist jedem von uns selbst überlassen. Das Leben ist dazu da, gelebt und nicht vermieden zu werden.
Du erwachst jeden Morgen mit der Gelegenheit zu wachsen, etwas zur Stärke deines Charakters beizutragen, dein Wissen zu vermehren. Jede Erfahrung, wie bedeutungslos sie Dir auch immer erscheinen mag, ist ein Geschenk. Und so verhält es sich auch mit jeder Person, die Dir begegnet, ob Freund oder Feind, da schwierige Situationen und schwierige Menschen uns Geduld und Toleranz lehren.

„Du musst dich im Sturm behaupten. Du musst dem Wind und der Kälte und der Dunkelheit trotzen…“

Und ich sage Dir, auf unserer Reise durchs Leben, gibt es immer wieder Augenblicke der Entscheidung. Wir müssen uns vor Augen halten, dass die von uns getroffenen Entscheidungen uns hierher gebracht haben, wo wir jetzt sind. Du bist nicht umsonst diesen Weg gegangen… Darüber hinaus solltest Du auch bedenken, dass das Nichtmehrweitermachen, das Aufhören, das Aufgeben, deine freie Entscheidung und nicht zwingend ist, ganz gleich wie verführerisch die Stimme der Erschöpfung klingen mag. Du lebst nur noch in der Vergangenheit, stell endlich mal ’nen anderen Kanal ein!

„Steh auf, du verdammter Mistkerl.“ (Rocky Balboa)

Es wird immer das Beste für uns sein, noch einen Schritt weiterzugehen, wie klein und wie langsam oder wie schmerzhaft er auch sein mag, auch wenn wir denken, dass alles, was uns bleibt, nur noch dieser letzte Schritt ist  – und dann, nachdem wir ihn getan haben, unsere Entscheidung zu treffen.
Sich dem Leben zu stellen bedeutet keine Erfolgsgarantie. Doch wenn man der Angst nachgibt und sich von ihm abwendet, ist das Scheitern garantiert.
Sich dem Leben nicht zu stellen, das bedeutet, keine Erfahrungen zu sammeln, und keine Erfahrungen zu sammeln schränkt das Wissen ein. Ohne Wissen können wir keine Weisheit erlangen. Um das zu erreichen, müssen wir uns dem Leben stellen, ganz gleich, was es bringt. Durch Nachdenken allein hat niemand sein Ziel erreicht.

Hast Du jemals über wirkliche Freiheit nachgedacht? Freiheiten von den Meinungen anderer, sogar von den eigenen Meinungen? Und es gibt nichts was ich mehr verabscheue als den Gestank von Lügen. Es heißt, wenn man einen Blick in die Zukunft werfen will, muss man hinter sich schauen. Ich hab das immer für Bullshit gehalten aber jetzt wird es mir klar: man kann vor der Vergangenheit nicht weglaufen. Du fragst mich, wie tötet man einen Schatten? Man leuchtet ihn mit einem Licht auf.

Ich denke, eine der größten Stärken unseres Teams, ist unsere Fähigkeit zu lachen. Manchmal ist das die einzige Antwort, wie man etwas besonders Schwierigem begegnen kann. Lachen erhellt unsere Seelen.
„Hey Männer, koffeinfreier Kaffee hat ein Weichei-Image. Also bitte, macht mir aus dieser braunen Kastraten-Brühe ein Produkt, das auch Schwarzenegger und Bruce Willis gut finden, oder wer auch immer heute als männlich gilt. Ich liebe Euch, Männer“.

– Marita Schroeder – The Future Force

2017 text by Marita Schroeder

Out of Order – Wir haben falsche Knöpfe gedrückt

„Fahre nicht aus der Haut, wenn du kein Rückgrat hast.”

Heute möchte ich Ihnen einige Tipps und Techniken vorstellen, die es Athleten ermöglicht, sich zu entspannen, damit sie ihre Aufmerksamkeit positiv auf die Aufgaben der Vorbereitung zur Teilnahme am Wettbewerb fokussieren können.

Der erhöhte Stress der Wettkämpfe kann dazu führen, dass Athleten sowohl physisch als auch geistig in einer Weise reagieren, die ihre Leistungsfähigkeit negativ beeinflussen kann. Sie können angespannt werden, ihr Herz pocht, sie brechen in kalten Schweiß aus, sie machen sich Gedanken um das Ergebnis der Konkurrenz, sie finden es schwer, sich auf die Aufgabe zu konzentrieren. Dies hat dazu geführt, dass Trainer zunehmendes Interesse am Bereich der Sportpsychologie und insbesondere im Bereich der Wettbewerbsangst haben. Dieses Interesse konzentriert sich auf Techniken, die Athleten in der Wettbewerbssituation nutzen können, um die Kontrolle zu behalten und ihre Leistung zu optimieren. Einmal gelernt, erlauben diese Techniken dem Athleten zu entspannen und seine Aufmerksamkeit in einer positiven Weise auf die Aufgabe der Vorbereitung und Teilnahme am Wettbewerb zu konzentrieren.

Wie können Athleten Stress vermeiden

Stress wird erlebt, wenn ein Athlet fühlt, dass er nicht mit einer Situation fertig werden könnte, mit der er konfrontiert wird, bzw. die ihm präsentiert wird. Wenn ein Athlet in einer stressigen Situation ist, dann muss er seine sportliche Leistung, ob dies im Wettkampf oder im Training ist, durchführen. Der Trainer kann die Wirkung auf seine Leistung der wettbewerbsfähigen Angst beschränken, indem er dem Athleten hilft, eine entsprechende Bewältigungsstrategie zu entwickeln.

  1. Ziele sollten regelmäßig trainiert werden. Jede Übung zerstreut das Adrenalin, das sich in stressigen Situationen aufbaut und uns mit einem Gefühl von Druck und Kontrolle füllt.
  2. Gesund essen! Sorgen Sie dafür, dass Sie ausreichend Vitamine und Mineralien zu sich nehmen.
  3. Achten Sie darauf, dass Sie genug Schlaf bekommen. Menschen brauchen unterschiedliche Mengen von Schlaf pro Nacht. Versuchen Sie herauszufinden wie viel Schlaf Sie brauchen, um einen optimalen Wachzustand zu erreichen.
  4. Wenn Sie es bis jetzt noch nicht können – lernen Sie klar zu denken und stellen Sie sich realistische Ziele. Arbeiten Sie sich durch eine Situation ober Übung, die Ihnen Probleme bereitet, in einer gesetzten Zeit, in einer logischen Weise. Gehen Sie erst zur nächsten Aufgabe, wenn Sie sagen können: „Ich habe es geschafft.“
  5. Sagen Sie NEIN zu Aufgaben und Projekten, die Sie nicht übernehmen können. Die Menschen denken deshalb nicht schlecht von Ihnen. Im Gegenteil – Ehrlichkeit wird in dem Fall belohnt.
  6. Bleiben Sie immer authentisch und denken Sie daran, dass Sie Fehler machen dürfen. Fehler sind unvermeidlich. Lernen Sie, Fehler als Lernmöglichkeiten und Probleme als Herausforderungen zu sehen.
  7. Visualisieren Sie! Schließen Sie die Augen und denken Sie an eine Zeit oder einen Ort, an dem Sie entspannt und in Frieden waren. Versuchen Sie, sich eine schöne Situation oder Begebenheit, wieder in Ihrem Kopf neu „herzuholen“. Denken Sie an die Gegebenheiten, die Sie erlebt haben. Visualisieren Sie sich wieder in diese Szenen hinein. Sie werden feststellen, dass Sie sich nach 5 – 10 Minuten viel entspannter fühlen, da Ihr Gehirn nicht zwischen Vorstellung und Realität (tatsächlich dort zu sein) unterscheiden kann. Manche Menschen nennen es Tagträume. Visualisierung ist ein mächtiges Werkzeug zur Reduzierung von Stress und Angst.
  8. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst und tun Sie Dinge in Ihrem Leben, die für Sie wichtig sind. Tun Sie nichts, nur weil es getan werden muss. Machen Sie genügend Pausen und rechtfertigen Sie sich nicht dafür. Fühlen Sie sich nicht schuldig, wenn Sie sich eine Auszeit gönnen und diese Zeit genießen. Sie haben es sich verdient.
  9. Akzeptieren Sie Ihre Stärken und Schwächen und lieben sich genau deshalb – ohne Wenn und Aber.
  10. Üben Sie körperliche Entspannungstechniken, wie z.B. Progressive Muskelentspannung. Entspannung aller Körperteile ist ein sehr effektiver Weg um die Spannung zu reduzieren.
  11. Sehr empfehlenswert ist, im Frühjahr barfuß durch den Morgentau über eine Graswiese zu laufen. Sebastian Kneipp nannte es den Barfußweg: „Der Anfang der Abhärtung bleibt immer das Barfußgehen. Es gewöhnt und verbindet den Körper am meisten an die Erde. Dabei wird das Blut nach unten geleitet, der Blutumlauf geregelt und die Füße gekräftigt.“

Der Weg nach vorne

In der Rolle als Trainer sollte man immer darauf achten, dass die Athleten sehr hoch motiviert sind und dazu neigen, ein hohes Maß an Engagement und Konzentration ebenso ein gutes Maß an Kontrolle zu haben. Sollten diese Attribute fehlen, dann haben SIE als Trainer etwas falsch gemacht.

„Lass dich nicht gehen, geh selbst!”

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Foto: Quelle leider unbekannt

 

Hinterlasse Spuren

Ein optimaler innerer Erlebenszustand kann sich nur dann einstellen, wenn ich an meine Fähigkeiten glaube, sprich von der Bewältigung einer herausfordernden Aufgabe überzeugt bin. Die meisten Musterathleten die im Flow leben, und diesen über längere Zeit aufrechterhalten können, weisen folgende Eigenschaften auf:

Konsistenz
Ein ganz besonderes herausragendes Element der Spitzenkönner ist die Beständigkeit ihrer Leistungen. Um ganz vorne mitmischen zu können, brauche ich über Jahre eine gewisse Grundleistung, unter die ich niemals absinke.
Beständigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg.

Selbstvertrauen
Dieses Gefühl, dass einem niemand und nichts etwas anhaben und das man selbst die Leistung beeinflussen und steuern kann, geht praktisch Hand in Hand mit allen weiteren siegfördernden Elementen. Selbstvertrauen ist der Nährboden, aus dem der Spieler seine Kräfte zieht.
Wenn Du kein Selbstbewusstsein hast, wirst Du immer Wege finden, um nicht zu gewinnen.

Selbstwert
Unter Selbstwert verstehe ich in diesem Sinne den Untergrund und den Halt, praktisch den festen Boden unter den Füßen. Das ist die Plattform, auf der alle meine Anlagen zur Entfaltung kommen können. Ein gesundes Maß an Selbstwertgefühlen ist die unabdingbare Voraussetzung, um sich überhaupt von der Masse abzuheben.
Du fühlst deine Stärke. Bewundere dich selbst.

Selbstdisziplin
Ohne Disziplin werde ich die höchsten Stufen niemals erreichen können – zu dicht ist das Feld der nachstrebenden Talente. Während einer Profikarriere gehören meine Gedanken nur der eigenen Entwicklung, der ständigen Weiterentwicklung und Verbesserung. Einmal stehen zu bleiben und sich auf den eigenen Lorbeeren auszuruhen, bedeutet in einem so hart umkämpften Feld das unmittelbare Aus.
Disziplin ist die Brücke zwischen Zielsetzung und Verwirklichung.

Orientierung auf das nächste Ziel
Um hungrig zu bleiben, brauche ich die Vorstellung für das nächste Ziel, welches zu erreichen gilt, was mich voran treibt, was meinem Tun Sinnhaftigkeit verleiht. Wenn ich keine Sehnsucht nach dem nächsten Ziel mehr verspüre, sollte ich meine Aufmerksamkeit besser auf andere Aspekte des Lebens lenke, mit dem Spitzensport Schluss machen und neue Wege gehen.
Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen.

Eigenmotivation
Ein Spieler, der auf dem Weg nach oben ist, und ständig einen „Tritt in den Hintern“ braucht, um sich in Bewegung zu setzen, dem ist es nicht ernst genug und er wird mit großer Wahrscheinlichkeit niemals den ganz großen Sprung schaffen. Er muss selbst Interesse an Verbesserungen haben und braucht niemanden, der ihn in Bewegung setzt und zum Training drängt.
Gib dein Bestes. Gib dein Allerbestes!

Freude am Sport
Die Freude, sich zu bewegen, und eine Leistungsexplosion wahrzunehmen, sich selbst zu zeigen, wozu man im Stande ist, ist eine wichtige Triebfeder für den Ausnahmekönner. Alles Geld und Prestige zu vergessen und nur im Tun aufzugehen, ist eine wichtige Bedingung, um auch in großen internationalen Wettkämpfen ruhig, gelassen, positiv und konzentriert zu sein. Bei langjährig erfolgreichen Profisportlern steht die Freude auf einer sehr hohen Sprosse der Hierarchieleiter ihrer Werte.
Solange du einen Job ausübst, den du nicht auch unbezahlt machen würdest, lässt du eine gigantische Quelle der Lebensfreude ungenutzt.

„Für mich bedeutet Leben ständig hungrig zu sein.
Der Sinn des Lebens ist nicht einfach zu existieren,
zu überleben, sondern weiterzukommen,
aufzusteigen, etwas zu erreichen, zu erobern.“

Es gibt keine Grenzen. Es gibt steile Berge, doch diese gilt es zu überwinden. Ein Mann muss regelmäßig über sich hinauswachsen. (Bruce Lee)

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

Der Weg zu sportlicher Leistung

Ich gehe von der Annahme aus, dass gezeigte Leistungen nur
in den seltensten Fällen den tatsächlichen möglichen Potentialen
entspricht. Viel zu sehr wird unser Potential durch unterschiedlichste charakterisierende Eigenschaften eingeschränkt
und im Zaum gehalten.

Solche „Leistungsminimierer“ können sein:

  • Ängste
  • Übererregung
  • keine Zielvorstellungen
  • Selbstzweifel
  • geringes Selbstbewusstsein
  • keine Motivation
  • eingeschränkte Überzeugungen
  • grundsätzlich im Rahmen der „unterschiedlichen logischen Ebenen“ dargestellten „Versagensmöglichkeiten“ und „einschränkenden Zugriffe“ auf das vorhandene Potential

Diese einschränkenden Faktoren der Leistungsentwicklung und vor allem die Unfähigkeit, mit den gegebenen Schwierigkeiten umzugehen, lässt so manchen Sportler nicht nur im Hochleistungssport als Sportskanone sondern – was viel schwerwiegender ist – als Mensch „schlecht“ aussehen. Für viele ist daher ein voller Zugriff auf die angelegten Reserven unmöglich und erscheint oftmals mehr zufällig aufzutreten, als bewusst gesteuert und beeinflusst zu sein.

Leistung ist die Summe aus Fertigkeitsgrad, körperlicher Vorbereitung und Leistungsfähigkeit bzw. psychischem Wettkampfvermögen.

Manchmal erscheint es mir, als ob für den „Rest der Welt“ die Leistung nur aus den Faktoren Körper und Technik bestimmt wird. Anders könnte ich es mir nicht erklären, dass tausend Stunden auf den Trainingsplätzen verbracht werden, aber kaum Zeit für eine solide psychologische Betreuung in Anspruch genommen wird.
Die meisten Trainer wissen noch nicht einmal, was man unter dem Begriff „mentales Training“ versteht und welche Möglichkeiten sich dadurch ergeben. Wenn nur ein Bruchteil der Trainingszeiten dafür aufgewendet werden würde, grundsätzliche psychologische Abläufe (noch dazu des eigenen Gehirns) zu verstehen, könnten zumindest die Misserfolge wegen schwankenden Leistungen minimiert werden. 

Viele Menschen scheinen zu denken, dass der Erfolg in einem Bereich
das Scheitern in anderen Bereichen kompensiert. Aber kann es das tatsächlich?
Wahre Leistungsfähigkeit erfordert Balance.
Das Ausmaß deiner Errungenschaften und die Qualität deiner Leistungen
werden zu einem großen Teil davon abhängen, wie groß die Person ist, die
du in dir selbst siehst, welche Art von Bild du von deinem eventuellen Selbst
hast, von deinem bestmöglichen Selbst. Nach meiner Erfahrung, braucht es Fokus, Mut, Wissen, Kompetenz, 100 Prozent Leistung, eine Niemals-aufgeben-Einstellung und natürlich
eine reiche Geisteshaltung, um siegreich zu werden.

”Wir alle haben eine große innere Kraft.
Die Kraft ist der Glaube an sich selbst.
Es gibt wirklich eine Einstellung zum Gewinnen.
Du musst dich selbst als Gewinner sehen, bevor Du gewinnst.
Und Du musst hungrig sein.
Du musst den Sieg wollen.”

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

 

Bist du bereit für echtes Wachstum?

– Speed Pitching Session 5D

Gerade im Hochleistungssport ist ein positives Selbstkonzept von großer Bedeutung.
Die Nutzung von Imaginationen ist eines der wesentlichsten mentalen Trainingsverfahren das Sportlern zur Erzielung von Höchstleistungen zur Verfügung steht. Es kommt darauf an, so zu üben, dass der Geist schon den Ernstfall selbst erlebt.

Ich habe euch bisher viele Denkanstöße gegeben. Wir haben in vielen Artikel in der Kategorie: Fußball vom anderen Stern, viel Informationsmaterial bewältigt und die meisten der beschriebenen Konzepte, Tipps und Techniken lassen sich unverzüglich in die Praxis umsetzen. Einiges wird sich auch in einem Winkel eures Gehirns einnisten und gespeichert bleiben, bis es benötigt wird. Es wird immer Abruf bereit sein. Gemeinsam haben wir hart gearbeitet, um dich in die Lage zu versetzen, der Beste zu werden, der Beste zu sein.

Eine eindrückliche Form der Mobilisation bewirkt diese Aktiv-Wach-Trance. Wie der Name bereits verdeutlicht, wird in diesem Sinne Trance nicht als Entspannungszustand beschrieben, sondern als dynamischer Zustand.

Durch die Trance-Technik der Speed Pitching Session, werden mentale Bilder im Gehirn neu vernetzt. Der Bewusstseinszustand wird durch die Aktivitätssteigerung verändert und erweitert. Wenn Bewusstseinsveränderung produktiver werden soll, denkt daran, dass Ihr tiefer in euch selbst gehen müsst.

Durch SPS programmiert ihr euer Gehirn neu und bringt es dazu, euch zu vertrauen. Konzentriert wird auf die Bewegungen und das hinein fühlen. Wir beschäftigen uns nicht mit dem Ergebnis dieses Handelns. Die Zeit der aktiven Handlung gehört dem Hier und Jetzt… diesem Moment… der Gegenwart.

„Bewusstsein ist das, was die verschiedenen Frequenzen schafft, die uns ermöglichen, die Realität zu manifestieren und verschiedene Dinge zu sehen und Dinge anders zu sehen, sobald du die Energiequelle aktivierst.“

Der Körper denkt bei der Session mit und jede neuerliche (richtige!) Wiederholung führt automatisch zu einer zusätzlichen Sicherung und Speicherung.
Macht das Außergewöhnliche zu einem Teil eures Trainings.

Lassen sich denn Veränderungen von einer Minute auf die andere erzielen? Ich enthülle euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle einschlafen, aber wir werden alle verwandelt werden – plötzlich in einem Augenblick…

Seid neugierig auf die Botschaft, die euch ein Gefühl vermitteln wird EINS zu sein. EINS mit dir. EINS mit der Mannschaft. Mit dem Speed Pitching Session ist eine enorme Leistungssteigerung möglich und mittels dieser Technik entsteht in der Mannschaft eine euphorische und aufgeregte Stimmung.

„Wir Menschen werden nie genau wissen, was Realität ist, weil
unser Gehirn den Unterschied zwischen vorgestellter
und erinnerter Erfahrung nicht wirklich kennt.“

 

– Marita Schroeder – The Future Force

 

Das Sieger-Gen ist erlernbar

„Wir alle haben eine große innere Kraft.
Die Kraft ist der Glaube an sich selbst.
Es gibt wirklich eine Einstellung zum Gewinnen.
Du musst dich selbst als Gewinner sehen, bevor Du gewinnst.
Und Du musst hungrig sein. Du musst den Sieg wollen.”

Über den Rausch, das mentale Loch und warum ein Trainerwechsel nichts bringt.

In einen Rausch spielen heißt nur: das Selbstvertrauen steigt. Man kommt in eine positive Spirale rein. Erfolgserlebnisse zeigen, dass das, was man macht, funktioniert. Was dazu führt, dass man an sich und sein Können glaubt – und im Training und Spiel neue Dinge ausprobiert.

Satt sollte man nie sein. Das Satt-Sein hängt immer davon ab, ob ich selbst zufrieden bin mit dem, was ich erreicht habe. Das muss jeder Spieler für sich selbst entscheiden. Hungrig oder satt hängt allein davon ab, in wie weit man sich selbst motivieren kann.

Physis und Psyche hängen immer zusammen. Wenn man zurück liegt und trotzdem daran glaubt, noch gewinnen zu können, dann kann man das Spiel auch gewinnen.
Eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Durch jeden weiteren Sieg steigt das Selbstvertrauen. Bei mehreren Niederlagen – unglücklichen Niederlagen vor allem – kann das Selbstvertrauen auch verloren gehen.

Jede Mannschaft braucht Spieler, die Verantwortung übernehmen. Das ist eine Frage des Selbstbewusstseins. Egal bei welchem Verein. Ebenso brauchen die Spieler gerade in kritischen Situationen Unterstützung von außen, der Trainer sollte sich mit Kritik zurückhalten und deutlich machen, dass jeder Fehler machen kann und es darauf ankommt, wie die gesamte Mannschaft damit umgeht und versucht, diesen Fehler wieder auszugleichen. Wird ein Fehler als Weltuntergang oder Katastrophe dargestellt, fahren die Spieler das nächste Mal sofort die Sicherheitsstrategie. Damit sinkt zwar die Wahrscheinlichkeit, Fehler zu machen, aber es wird auch kein Risiko mehr eingegangen, um doch noch auf Sieg zu spielen.
In jedem Spiel steht jeder Profi dutzende Male vor der Entscheidung: Risiko oder Sicherheit? Um Spiele zu entscheiden, müssen sich die Spieler zutrauen, Risiken einzugehen. Die Sicherheitsvariante, der Pass zurück, ist immer die einfachere Entscheidung.
Der Trainer kann denn Spieler daran erinnern, wie sich Erfolg anfühlt. Indem man ihm Videos von ihm selbst zeigt oder erfolgreich gelöste Situationen mental noch einmal durchgeht. Die Spieler brauchen immer die mentale Unterstützung vom Trainer. Er muss ihnen zeigen, dass er an sie glaubt.

Rede deinen Spieler stark – „Ich mache dich zum Besten!“

Ist eine Trainerentlassung sinnvoll? Ein positives Signal für die Mannschaft?
Kurzfristig ja, langfristig fraglich. Das Positive für die Spieler ist: Jeder fängt wieder bei null an. Vor allem die Spieler auf der Bank sehen in einem Trainerwechsel ihre Chance. Die Motivation innerhalb der Mannschaft steigt. Für eine Weile zumindest. Auf lange Sicht gesehen, das haben Studien gezeigt, bringen Trainerwechsel relativ wenig.

Welchen Anteil am Erfolg auf dem Fußballplatz hat denn nun der Kopf?
Das Mentale ist das entscheidende I-Tüpfelchen. Zuerst kommen die technischen und taktischen Fertigkeiten, das Training, die Verletzungssituation – da obendrauf kommt der mentale Bereich. Auf dem Platz gewinnt der, der in der Lage ist, auf den Punkt genau das Beste aus sich rauszuholen.

„Der Erfolg hängt beim Fußball stark vom Kopf ab. Du musst daran
glauben, dass Du der Beste bist, und dann dafür sorgen, dass es wirklich so ist.“

„Man spielt nur mit dem Herzen gut.“

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

Mythos Heimvorteil

„Wer selber denkt, hat Heimvorteil.“

Was ist dran am Heimvorteil? Gibt es ihn überhaupt?

Fragt man vor einer Pokalauslosung bei Fußball-Spielern und Verantwortlichen nach, welchen Gegner sie denn gerne zugelost bekämen, dann bekommt man oft ein „Egal. Hauptsache, wir haben ein Heimspiel” zu hören. Im DFB-Pokal ist es nicht viel anders: In den K.O.-Runden hoffen die meisten Mannschaften darauf, zuerst auswärts ran zu müssen – um dann vor heimischer Kulisse im Rückspiel vielleicht noch einmal alles drehen zu können. Zu Hause zu spielen, scheint also ein echtes Faustpfand zu sein…

„Es gibt den Heimvorteil, aber er findet im Spieler selbst statt.“
sagt Sportpsychologe Bernd Strauß

Statt höhere Mächte anzurufen, muss der Heimvorteil erarbeitet werden. Er existiere nur, wenn die Spieler Selbstvertrauen haben und an den Vorteil im heimischen Stadion glauben. Es muss ein Teamspirit erarbeitet werden und die Spieler müssen sich immunisieren gegen den öffentlichen Druck.

In einer Studie wurden alle Spiele der Fußball-Bundesliga zwischen 1963 und 1998 analysiert. Ergebnis: In 53,3 Prozent der Spiele triumphierte die Heimmannschaft. Rund jeder fünfte Sieg wurde auswärts eingefahren, der Rest endete unentschieden. Das klingt eindeutig, ist es aber nicht. Denn die Ursachen für den Heimvorteil seien überhaupt nicht klar. Alle Faktoren, die gemeinhin als so vorteilhaft im heimischen Stadion gälten, beeinflussten separat untersucht das Spielergebnis kaum.

„Es macht kein Unterschied ob man Zuhause oder Auswärts spielt“.

Die Zuschauer spielen keine Rolle.

Laut einer Studie der Kanadier Steven Bray und Neil Widmeyer sprechen Spieler selbst dem Einfluss des Publikums und der Vertrautheit der Sportstätte einen positiven Einfluss zu. „Aber die Spieler haben heute so häufig wechselnde Spielorte, dass das nicht ernsthaft eine Rolle spielen kann“, hält Strauß dagegen. „Noch dazu sind die Spielstätten häufig sehr ähnlich.“ Vorteil Publikum? Objektiv gesehen: Fehlanzeige. „Jubeln spielt Studien zufolge für das Endergebnis des Spiels gar keine Rolle“, sagt ebenfalls Bernd Strauß. So hätten amerikanische Basketballspieler wegen einer Masern-Epidemie mehrfach vor leeren Rängen gespielt – und besser abgeschnitten als unter den anfeuernden Fan-Rufen. „Auch die Dichte der Zuschauer oder ihre Anzahl ist für einen Sieg unerheblich“, setzt Strauß fort.

Allenfalls auf den Schiedsrichter hätten grölende und pfeifende Fans manchmal Einfluss, sagt Strauß. „Unter bestimmten Lärmbedingungen pfeifen Schiedsrichter eher für die Heimmannschaft.“ Aber auch dies erkläre sicher nicht den Heimvorteil, betont der Sportpsychologe.

Der Heimvorteil ist in die Jahre gekommen.

Zudem scheint der Heimvorteil in die Jahre zu kommen: „Er ist in den 90er Jahren weiter zurückgegangen“, sagt Strauß. Mögliche Gründe: „Fußball ist professioneller geworden.“ Die Spieler jetten durch die Welt und werden dabei von den Medien und der Öffentlichkeit ständig beobachtet. Zudem seien die Mannschaften ausgeglichener geworden und inzwischen bis auf einige Teams in der Bundesliga fast alle mehr oder minder vergleichbar stark.

Heimnachteil.

Letztlich könne sich das Spiel auf vertrautem Rasen und vor heimischen Fans auch als Heimnachteil entpuppen: „Versagen unter Druck“. Wenn die Spieler die Angst vor einem Misserfolg aktualisieren und beginnen, über sich selbst nachzudenken, kann es kritisch werden. Ein Gedanke: „Was machen wir, wenn wir verlieren“ sollte erst gar nicht kultiviert werden. Und als Fazit: Wenn man Fehler macht hat das mit heim und auswärts wenig zu tun.

„Beim Balltreten kommt der Mensch schließlich bis an seine Grenzen.
Nein, er muss darüber hinaus… Fußball ist nichts für Weicheier“

 

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

 

Engagement und Identifikation

Vereinstreue, Engagement und Identifikation fordern die Anhänger von ihren Spielern. In einer Welt des Wettkampfes und des Geldes müssen diese aber oft zweitrangig sein. Vereinswechsel in bessere finanzielle und sportliche Perspektiven sind an der Tagesordnung. So ist Fußball. Aber es gibt auch Ausnahmen: Kicker, die selber Fans ihrer Farben sind und für diese ihr Herzblut vergießen. Jugendträume, die mit einem Profivertrag beim Traumklub wahr wurden. Spätestens mit dem 18. Geburtstag stehen die Profispieler dann ohnehin stark unter Druck. Wie muss sich ein Mensch fühlen, der für mehrere Millionen Euro verkauft wurde?

„Wenn ich Sie um etwas bitten dürfte.“
„Kommen Sie erst wieder in mein Büro, wenn Ihre Tabletten wirken.“

Der Fußball von heute ist nicht mehr von Tradition gekennzeichnet, sondern von Kommerz. Schwindelerregende Summen werden investiert, aber die Leidenschaft am Spiel geht oft verloren. Menschen sind keine Ware und Sport kein Produkt. Solange das aber innerhalb des Fußballs, samt seiner Verbände und Vereine nicht so gesehen wird, werden sich die Summen in immer verrücktere Dimensionen steigern. Noch nie haben die Bundesligavereine so viel Geld beim Verkauf und Kauf von Spielern umgesetzt wie jetzt. Gleichzeitig steigen die Gehälter der Spieler stetig an. In den vergangenen fünfzig Jahren haben sie sich weit mehr als vertausendfacht. Summen, die sich niemand mehr vorstellen kann. Geht es im Fußball nur noch ums Geld? Wer nicht aus Liebe zur Sache arbeitet, sondern nur des Geldes willen, der bekommt gar nichts: Weder Geld noch Glück.

„Mach keine kleinen Pläne. Sie haben nicht den Zauber, das Blut der Fans in Wallung zu bringen. Sie werden nicht realisiert. Mach große Pläne, setze Dir hoffnungsvoll die höchsten Ziele – und arbeite daran.“

Fußball, Geld, Herzblut
Ich glaube, die Spieler gehören alle mal auf den Prüfstand.
Moral bedeutet für mich absolutes Engagement und auch Disziplin  und das von der
1. Spielminute an. Hier sollte schon mal genauer untersucht  werden, wo genau die Ursache bei jedem liegt und dringend abgestellt werden. Normal ist das nicht, man kann sich auf einen Sieg gar nicht mehr verlassen. Konsistenz kann ich auch nicht erkennen. Leistungsniveau? Leistungsmotivation? Eigendynamik?

„Was ich sehr schätze, sind Spieler mit Biss, Verstand und Humor, das Herz am rechten Fleck, Ehrlichkeit, Stil und Niveau, Durchhaltevermögen und den Mut zum Spiel.“

„Man muss den Tick besser arbeiten, man muss den Tick mehr Herzblut rein tun, man
muss den Tick geduldiger sein, und schon ist alles möglich. Es ist dann nicht wahnsinnig wahrscheinlich, aber möglich. Mehr kann man doch im Leben gar nicht erwarten.“
– Jürgen Klopp

„Die Liebe war immer stärker als alle Angebote.“ – Francesco Totti

Es liegt in der Natur der Liebe, dass sie durch Verzicht noch stärker wird. Was gibt es Schöneres als ein Wiedersehen nach Zeiten der Trennung? Was schmerzt süßer als das Sich-Verzehren nach einem geliebten Menschen? Oder nach dem geliebten Fußball. Wer ihn nur für luftgefülltes Leder hält, dem 22 Erwachsene ziemlich sinnbefreit nachjagen, der hat nicht verstanden, welche Kraft dieser Sport entwickeln kann. Es mag – objektiv betrachtet – nicht weltbewegend sein, wenn zwei Mannschaften versuchen, einen Ball durch ein Gestell aus Aluminiumstangen zu schießen. Aber ist das Verteilen von Farbe auf einer Leinwand besser? Wie bei der Malerei entsteht die Kunst des Fußballs im Auge des Betrachters.


– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

 

Abgebrühte Kerle auf „Unkrautjagd“

“To Do: Live in the moment”

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Spieler im Grunde durchtrainierte, abgebrühte Kerle sind. Sie lieben das Risiko. Spielen, kämpfen… alles für den Sieg. Sie füllen das Loch mit Erde. Abgebrühte Kerle, die mehr als nur drei von 21 Schüssen aufs Tor bringen.
Um die Besten zu sein und zu bleiben, ist Schweiß nötig. Keiner kommt ohne an die Spitze.
Es ist schwer eine Mannschaft zu schlagen, die nie aufgibt. Deshalb: „push yourself“,
trainiere wie wahnsinnig oder bleib wie du bist.
Warum können wir nicht die beste Mannschaft in der Liga sein. Eine große Frage.
Habt Vertrauen in Euch! Glaubt an Euch!

„Augen können nur leuchten, wenn es etwas gibt, was das Innere zum Leuchten bringt“

Der Durchbruch begann, nach zahlreichen Niederlagen, mit der wahren  Leidenschaft. Spieler, die noch zum Enthusiasmus fähig sind. Spüre deine Angst und tue es trotzdem. Angst beginnt im Kopf, Mut auch. Beim Erfolg geht es darum, das Richtige zu machen. Und nicht darum, alles richtig zu machen. Sorgt für ein entspanntes Miteinander. Durch bessere Kommunikation. Mit sich selbst und mit anderen. Ohne sich dabei zu verbiegen.

„Ihr müsst uns nicht mögen, aber ihr werdet uns respektieren“

Der Konkurrent, der am meisten gefürchtet wird, ist derjenige, der sich nie um andere Sorgen macht, sondern sich immer besser macht.
Am Ende interessiert es niemanden, wie viel Geld wir verdient haben, welches Haus wir haben oder welches Auto wir fahren. Am Ende des Lebens zählen nur die Momente, in denen wir glücklich waren.

Willst Du sterben ohne wirklich gelebt zu haben? Dein ganzes Leben verpennen?
Oder am Ende Deines Lebens feststellen, dass Du das Leben der anderen gelebt hast?
Das wäre für mich eine ganz schreckliche Vorstellung. Egoismus hin oder her. Ich bin der Meinung, dass Du nur andere glücklich machen kannst, wenn Du selber glücklich bist. Und damit musst Du Dich in Deiner persönlichen Rangfolge an den ersten Platz stellen. Das nenne ich gesunden Egoismus. Ich gehe sogar noch weiter: „Erst komme ich, dann die anderen“ Ich weiß, das stößt manchen bestimmt übel auf oder fühlt sich für einige komisch an. Aber genauso ist es. Könntest Du jemanden wirklich glücklich machen, wenn Du im tiefsten deines Inneren unglücklich bist? Das Leben ist zu kurz, um Dich von Menschen stressen zu lassen, die es nicht einmal verdient haben, ein Problem in deinem Leben zu sein.

„Bevor du meinen Namen in den Dreck ziehst, hol deinen erst mal da raus.“

Wenn man etwas liebt gibt man es nie auf. Man tut es einfach nicht. Egal wie hart es ist und wie schwer die Situation auch ist. Und jeder, der etwas anderes sagt, hat noch nie wirklich geliebt. Es ist an der Zeit, das zu tun, was das Beste für dich ist. Es ist besser, einen Schlussstrich zu ziehen und umzudrehen, als weiter und weiter in die falsche Richtung zu laufen.
You must have goals. Keep working. Und ich sage dir: Mach immer alles selbst, sonst wird es nichts. Das Leben ist niemals einfach für diejenigen, die träumen. Let your actions teach.
Wir sind alle Menschen, die alle mal scheitern, die wirklich besonderen sind diejenigen, die weiter kämpfen.

Und wahrlich, die Chancen werden sich dir jetzt präsentieren. Dies ist die Zeit
um nach einer neuen Vision in deinem Leben zu fragen. Dies ist die Zeit, um große Träume zu träumen. Jetzt ist die Zeit, dann ganzes Leben zu verändern, deine Glaubenssysteme, dein Handeln, dein ganzes SEIN. Weg von dem verstaubten Gedankengut, damit Du wieder
klar denken kannst und treffe deine Entscheidungen immer aus dem Herzen heraus.
Sei bereit für glückliche und wichtige Entscheidungen.

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Foto by: https://twitter.com/Sports_Greats

 

Von der Kunst des Zusammenfügens

Nicht der stärkste, nicht der intelligenteste, aber derjenige, der auf Veränderungen reagieren kann, überlebt. Es braucht Mut, Experimentalraum und Austausch. Denn der Austausch ist ein Kennzeichen eines offenen Teams.

An sich gibt es Dinge, aber ich kann euch nichts darüber sagen. Außerdem darfst du jeden Blödsinn machen, solange du es gut gemeint hast. Phantasie wird uns oft zu Welten führen, die niemals waren. Aber ohne sie gehen wir nirgendwo hin.

„Versucht bloß nicht, mich zu verstehen…“

Mit Mut… das Leben dehnt sich aus.
Mit dem Glauben… man legt die Augen auf das Ende, das Endziel, und wird nicht geschüttelt und nicht vom Pfad abweichen, und man wird große Schritte gehen, wenn man muss.
Mit Vertrauen… in göttliches perfektes Timing, und diese göttliche Führung ist immer wahr. Es kommt jedoch nie zu früh, auch nicht zu spät, es kommt immer genau dann, wenn unsere Seele bereit ist, zu empfangen, zu wachsen, zu expandieren und die Segnungen zu erhalten.
Und manchmal ist es am besten, einfach weiter zu gehen… und Wunder passieren oft, wenn wir sie am wenigsten erwarten oder sie suchen!

Streiche 2 Wörter aus deinem Wortschatz:  ABER und MÜSSEN

Verzeihe schnell! Menschen sind es nicht wert, deinen kostbaren Schlaf zu stören.
Ich weiß, es tut weh. Aber lass Gott deine Schlachten kämpfen. Er ist wunderbar.
Raffiniert ist er, der Fußballgott.

Eine Situation kannst Du nur mit deinen Gedanken boykottieren, nicht mit deinem Verhalten.
Immer wieder schenkt die göttliche Welt uns Zeichen der Liebe, Erinnerung in der Liebe zu bleiben, in liebevollen Gedanken zu bleiben, in liebevollen Gedanken zu verweilen, liebevoll zu sich selbst zu sein, andere in der Liebe anzustecken. Unser himmlischer Vater erfüllt unsere Herzen, zu jeder Zeit des Bittens.
Und wisse: Der Schlüssel zum Erfolg ist Handlung. Denke ständig an das, was Du willst, nicht an die Dinge, vor denen Du Dich fürchtest. Doch beachte: Der Preis des Erfolgs muss vollständig bezahlt werden – im Voraus. Was auch immer Du mit Überzeugung glaubst, wird zu Deiner Wirklichkeit.

Ich habe gelernt, wenn ich mich nicht zur Erreichung meines eigenen Glückes verpflichte, wird es niemand sonst tun. Um wirklich glücklich zu sein, brauchst Du eine klare Richtung. Du brauchst eine Verpflichtung zu einer Sache, die größer und wichtiger ist als Du. Du brauchst das Gefühl, dass dein Leben für etwas steht, dass Du irgendwie einen wertvollen Beitrag zu deiner Welt leistest. Niemand anders als wir selbst, ist für das Glück, die Gesundheit und den Reichtum unseres Lebens verantwortlich. Und weil das so ist, haben wir auch die uneingeschränkte Weisheit in uns und alle notwendigen Mittel, die uns helfen, dieser Selbst-Verantwortung gerecht zu werden. Erkennen und nutzen wir sie!

Lasst das Ego hinter Euch.

Beim Erlernen des Weges ist es unerlässlich das Ego hinter euch lassen. Habt ihr auch tausend Sutren oder zehntausende Kommentare studiert, euch selbst aber nicht von der Verhaftung an das Ego befreit, so werdet ihr schließlich in die Dämonenhölle abstürzen. Und…es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen. Es besteht nicht die geringste Chance, bedingungsloses Wohlwollen anderen gegenüber zu entwickeln, solange wir uns nicht um unsere eigenen Dämonen gekümmert haben. Der Verstand spielt auf dem Weg der Entdeckung nur eine untergeordnete Rolle. Es findet ein Sprung im Bewusstsein statt, nennt es Intuition oder was Ihr wollt, und die Lösung kommt zu Euch und Ihr wisst nicht wie und warum. Ein schlechter Tag für dein Ego, ist ein guter Tag für deine Seele.

Das Universum, heißt es, ist groß. Verdammt groß. Du kannst dir einfach nicht vorstellen, wie groß, gigantisch, wahnsinnig riesenhaft das Universum ist. Du glaubst vielleicht, die Straße runter bis zur Drogerie ist es eine ganz schöne Ecke, aber das ist einfach ein Klacks, verglichen mit dem Universum.

„Ich kenne da ein tolles Restaurant am Ende des Universums.“

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.


– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Foto by: https://sport.sky.de/premier-league

 

So kommst Du ins Machen!

„Es ist nicht was du lehrst, sondern wie du es betonst!“
– John Wooden

So putschen sich Leistungssportler auf

Die Mannschaftsbesprechung vor dem Spiel ist ein wichtiger Moment für den Trainer und stärkt die Moral des Teams. Aber auch für die Spieler, ist diese Ansprache sehr wichtig! Um als Trainer für seine Mannschaft die richtigen Impulse zu setzen, gilt es einige Punkte zu beachten. Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig die emotionalisierenden Ansprachen vor einem Wettkampf im Fußball bzw. Mannschaftssport ist, um mit Überzeugung und unbändigen Willen ins Spiel zu starten.

Motivationskünstler Kristian Arambasic über seine Brandrede

Seine Kabinenansprache ist schon jetzt zur Legende geworden. Mit markigen Worten und emotionalem Auftreten machte Kristian Arambasic seine Mannschaft heiß. Sein Verein SG Aumund-Vegesack aus der Bremen-Liga stand vor dem Pokalspiel gegen Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim, die erste Hälfte nach seiner Brandrede hielt das Team das 0:0. Im Internet verbreitete sich das Video davon wie ein Lauffeuer.

„Etwa drei- bis viermal im Jahr mache ich so etwas Emotionales“, erklärt Kristian Arambasic im Interview auf dfb.de, „danach haben wir bisher nie ein Spiel verloren.“ Obwohl diese Serie nach der am Ende deutlichen Niederlage gegen Hoffenheim gerissen ist, haben seine Worte ihre Wirkung nicht verfehlt.

Motivationsansprachen gehören für moderne Trainer zum Grundrepertoire des Coachings. Durch die richtige Ansprache können sie so großen Einfluss auf die Leistung ihrer Spieler nehmen. Andere Coachingsituationen mit anderen Kommunikationszielen sind übrigens unmittelbar nach dem Abpfiff (Schnell-Feedback), vor dem 1. Training der Woche (Auswertung/Analyse) und zum Abschlusstraining (Strategie).

In der Situation direkt vor dem Spiel geht es nur noch um die Motivation der Spieler. Hier sollte man nur kurze bzw. wenige Informationen vermitteln. Die Motivationsstragie ist auf die jeweilige Situation und die Mannschaft anzupassen. So kann man die Spieler durch individuelle Ansprache aufheizen, indem man beispielsweise gelungene Szenen des letzten Spiels in Gedächtnis ruft. Für teamspezifische Motivation eignet sich positive Suggestion: Man stellt sich vor und malt die Gedanken aus, wie die anschließende Siegesfeier aussehen kann.

Arambasic: „Die Jungs brauchten das Adrenalin“

Kristian Arambasic nutzte eine andere klassische Methode zum Einschwören seines Teams. Durch einen Rückblick auf die Erfolge der letzten Saison stärkte er das Selbstbewusstsein seiner Spieler, durch das Kultivieren des Underdog-Images sprach er ihnen Mut zu. „Die Jungs brauchten das Adrenalin, um die 4800 Zuschauer zu vergessen und unter Strom gesetzt zu werden.“

Der Adrenalinpegel der Spieler steigerte sich bei Arambasic‘ Rede stetig, auch durch den Einsatz von passender Musik. „Bei meinen emotionalen Reden nutze ich meist Musik oder Videos. Einer meiner Spieler hatte beim Aufwärmen den USB-Stick mit dem Lied verloren. So entstand helle Aufruhr und Panik. Glücklicherweise fand ein Spieler den Stick auf dem Rasen.“ Auch die entscheidende Box-Szene aus einem „Rocky-Film“ soll übrigens bei manchem Team schon wahre Wunder gewirkt haben.

Die größte Herausforderung für Trainer ist es wohl, diesen Spannungsbogen ständig aufs Neue aufzubauen, ohne sich dabei zu wieder holen. Dazu sind natürlich Ideenreichtum und die Fähigkeit gefordert, immer wieder flexibel auf die sich ständig ändernden Situationen zu reagieren. Auch für diesen Bereich gilt wie für alles im Leben: „Man lernt nie aus!“

Quelle:
http://www.dfb.de/news/detail/motivationskuenstler-kristian-arambasic-ueber-seine-brandrede-80376/

 

Unsere Worte habe eine tiefe Wirkung auf das gesamte kollektive Universum

Kriegerisch wie die Neuseeländer
Der martialische Kriegstanz Haka des neuseeländischen Rugby-Teams, etwa aus dem 2007 WM-Viertelfinale gegen Frankreich. Unbedingt die Lautstärke aufdrehen.

Mitreißend wie Al Pacino
„Erst wenn es losgeht mit dem Verlieren, lernt ihr, dass es im Leben auf die Kleinigkeiten ankommt“: Al Pacinos Rede an ein Football-Team aus „An jedem verdammten Sonntag“. Der Mainzer Trainer Thomas Tuchel zeigte das Video vor einem Spiel gegen die Bayern – Mainz siegte:

Kämpferisch wie Muhammad Ali
Muhammad Ali: Der beste Boxer der Geschichte, Schlag auf Schlag. Hoffenheims früherer Trainer Holger Stanislawski zeigte so seiner Mannschaft, was ein Sportler zu leisten vermag:

Be Water my Friend

Bruce Lee über Willenskraft, Emotionen, Gedächtnis, Vorstellungskraft und Vertrauen.

Obwohl Bruce Lee (27. November 1940 – 20. Juli 1973) am besten für sein legendäres Erbe in Kampfkünsten und Film bekannt ist, war er auch einer der am meisten geschätzten Philosophen des zwanzigsten Jahrhunderts, instrumental in der Einführung östlicher Traditionen für westliche Zuschauer. Eine Philosophie in der Hochschule, fusioniert er alte Ideen mit seinem eigenen einzigartigen Ethos informiert durch den Schnittpunkt der physischen und psychologischen Disziplin, dessen berühmteste Manifestation ist seine Wasser-Metapher für Resilienz. (psychische Widerstandsfähigkeit)

Lee sah Philosophie als untrennbar vom Alltag, so wie er den Geist als untrennbar aus dem Körper sah, wobei jedes Ende der Batterie ständig das andere auflud. Wie Oliver Sacks, der überall ein Notizbuch trug, hatte Lee immer ein kleines 2 × 3 Taschenbuch mit sich, das er mit allem von Trainingsregimen bis hin zu den Telefonnummern seiner Schüler Gedichte, Bestätigungen und philosophische Reflexionen füllte. Aber vielleicht war der bemerkenswerteste Teil seiner Taschenbücher, wie man sie nannte, seine Beteuerungen, die an die Verhaltensregeln erinnern, die der Nobelpreisträger André Gide in seiner jugendlichen Zeitschrift und die von Künstler Eugène Delacroix schrieb. In diesen Notizen formulierte Lee seine persönlichen Philosophien, die konkret auf sein eigenes Wachstum ausgerichtet waren.

Hier ist ein exklusiver Blick  auf seine besten Zitate:

  • „Das Leben ist dazu da, um gelebt zu werden und nicht um „begriffen“ zu werden, oder in sich vorgegebenen Mustern zu fügen.“
  • „Es gibt kein „reifes Alter“ in dem Sinne. Es gibt nur einen immer andauernden Prozess vom „Reifen“, vom „Altern“. Falls es sowas wie ein „reifes Alter“ geben würde, dann wären wir am Ende, es wäre Stillstand.“
  • „Angabe und Aufschneiderei ist die Vorstellung des Narren von Ruhm.“
  • „Jede Art von Wissen bedeutet letztendlich Selbsterkenntnis.“
  • „Ein Guter Kämpfer ist nie angespannt, nur bereit dazu. Nicht denkend, dennoch nicht träumend. Bereit für alles was in seinen Weg kommt. Wenn der Gegner sich ausweitet, ziehe ich mich zusammen; wenn er sich zusammenzieht, weite ich mich aus. Und wenn sich eine Möglichkeit auftut, schlage nicht „Ich“, der Schlag kommt von ganz von selbst.“
  • „Nicht denken, fühlen sollst Du. Es ist genauso wie bei einem Finger, der in Richtung auf den Mond zeigt. Du darfst dich nicht nur auf den Finger konzentrieren, denn sonst siehst Du ja nichts von der himmlischen Pracht.“
  • „Wissen verhilft Dir zu Macht, aber Charakter bringt dir Respekt.“
  • „Wenn Du dich selbst zum Esel machst, dann ist immer jemand bereit, auf dir herumzureiten.“
  • „Folge keinem starren, festen System und Du wirst dich immer leicht anpassen können.“
  • „Kein Weg als Weg, keine Grenze als Grenze.“
  • „Sie Du selbst, bring dich selbst zum Ausdruck, habe Vertrauen zu Dir selbst. Ziehe nicht los und suche nach einer erfolgreichen Persönlichkeit, um ihr nachzueifern.“
  • „Ein Ziel ist nicht immer zum erreichen da, oft dient es nur zum richtigen Zielen.“
  • „Ich habe keine Angst vor dem, der einmal 10.000 Kicks geübt hat, aber vor dem, der einen Kick 10.000 Mal geübt hat.“
  • „Nimm die Dinge, wie sie sind: Schlage, wenn Du schlagen musst. Tritt, wenn Du treten musst.“
  • „Wissen gibt den Menschen Macht, aber der Charakter verschafft ihnen Respekt und Anerkennung.“
  • „Anstatt dein Leben dafür hinzugeben um ein vorgegebenes Konzept von dir zu realisieren, realisiere dich selber.“
  • „Vergiss alles über Gewinnen und Verlieren; vergiss alles über Stolz und Schmerz.“
  • „Ein weiser Mann kann mehr von einer närrischen Frage lernen, als ein Narr von einer weisen Antwort.“
  • „Leere deinen Geist. Werde formlos, gestaltlos – wie Wasser. Wenn man Wasser in eine Tasse gießt, wird es zur Tasse. Gießt man Wasser in eine Teekanne, wird es zur Teekanne. Wasser kann fließen und schmettern. Sei Wasser, mein Freund.“

Be Water my Friend

https://www.youtube.com/watch?v=cJMwBwFj5nQ

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Hoffnung und Erwartung – be efficient

„Der Unterschied zwischen dem Unmöglichen und dem
Möglichen liegt in der Entschlossenheit“
– Tommy Lasorda

Viele Sportler kämpfen und mühen sich über Jahre hinweg ab, um ein bestimmtes (oftmals erträumtes) Ziel zu erreichen, um dann eines Tages festzustellen, dass sich der ganze Aufwand nicht rentiert hat, die spartanischen Stunden in keinem Verhältnis zum erbrachten Leistungsniveau stehen. Die meisten Athleten können ihre Karriere schon viele Jahre früher abbrechen oder sich ernsthaft dazu entschließen, ihre Art des Denkens zu verändern. Ich sehe daher den Grad an Gewissheit der Zielerwartung aus wichtigen Gradmesser der psychischen Belastbarkeit und Chancenbarometer für die zukünftige sportliche Entwicklung.

Diese Zielerwartungs-Glaubenssätze bedeuten in Bezug auf sportliche Leistungsentfaltung, dass ein Sportler an die Erreichung eines definierten Ziels glaubt und vollends überzeugt ist, dass es so sein wird. Ein tiefes und inniges Gefühl der Gewissheit begleitet diese „positive Zielerwartung“. Habe ich als Spitzensportler keine solche Zielerwartungsphantasie und damit keinen unterstützenden Glaubenssatz, werde ich mich zum einen niemals in einen Zustand manövrieren können, der Spitzenleistungen ermöglicht, und zum anderen den letzten Funken Hoffnung verlieren.

Zu einer kritischen Phase kommt es, wenn die Erwartungshaltung und das tatsächliche Leistungsverhalten am meisten voneinander abweichen. Erleidet ein Sportler (z.B. durch totale Überforderung) einige Enttäuschungen, verliert er den Glauben an sich und die Leistungskurve geht bergab. Oft sinkt die Leistung und damit auch die „Self-Efficacy-Expectation“ (Selbstwirksamkeit-Erwartung) unter das ursprüngliche Ausgangsniveau ab.

Ein umsichtiger Trainer versteht es in dieser Zeit, Trainingssequenzen zu planen, die den Sportler in seinem Glauben an sich selbst unterstützen und begünstigend wirken. Erfolgscoaches geben ihren Schützlingen die Möglichkeit, ein Lernfeld zu erfahren, dass die Erlernung neuer Fertigkeiten unterstützt.

Die Erwartung von Erfolg hat etwas mit unserer grundsätzlichen sportlichen Wettkampfeinstellung zu tun, beschreibt quasi den Grad, wie aktiv und „hungrig“ wir sportliche Herausforderungen und Grenzgänge annehmen und zu bewältigen suchen.
Die Angst vor Misserfolg beschreibt den Umgang mit Fehlschlägen, die zum Sport genauso gehören wie Siege und persönliche Bestleistungen. Damit ist prinzipiell weniger das Verlieren oder Versagen gemeint, sondern viel mehr unseren Umgang mit Misserfolgen.
Jeder geht anders mit Schwierigkeiten, Misserfolgen und nicht erbrachten Leistungen um. Der eine nutzt es als Feedback für zukünftige Entscheidungen und Planungsphasen, der andere sieht sich als Person gefährdet und hat Angst, auch auf anderen Gebieten des menschlichen Lebens Misserfolge einstecken zu müssen.

Wenn eine schlechte Saison dazu führt, dass ich meine grundsätzliche Leistungsfähigkeit in Frage stelle und Angst vor dem nächsten Spiel habe, wirkt sich das zwangsläufig auf meine tatsächlich gezeigten Leistungen aus und führt meist zu Selbstzweifel, Selbstvorwürfen und endet in Krisensituationen, die schwer aufzulösen sind.

James E. Loehr schreibt dazu:
„Talentierte Sportler werden von Trainern und Eltern ständig an ihr Talent erinnert. Dieses Aushängeschild kann wirklich zu einer Belastung für den Spieler werden. Er oder sie haben Angst, sich 100prozentig einzusetzen, sich völlig zu verausgaben, weil sie im Falle des Versagens die Erwartungen nicht erfüllen. „Vielleicht bin ich gar nicht so gut, wie alle glauben“, denkt der talentierte Sportler. Wenn er zum Problemfall wird, wird keiner wissen, ob er nun wirklich Talent hat. Er geht auf Sicherheit und schützt sein Selbstwertgefühl.

Wer mit solchen Sportler arbeitet, sollte ihnen helfen, diese Problematik zu verstehen.
Auch ein Trainer steht in der Pflicht sich regelmäßig selbst zu reflektieren, um seine Sportler dauerhaft fördern zu können und stets den richtigen Ton zu treffen. Trainer sind ein wesentlicher Faktor der Entwicklung von sportlichen Leistungen und Förderung von Talenten. Dafür steht die Persönlichkeit des Trainers, sein persönlicher Umgang mit Druck, Medien, Fans, Gremien, Disziplin, seine kommunikative Stärke, seine Work-Life-Balance etc.

Talent ist sowohl ein Geschenk als auch eine Belastung und es erfordert ein ganz besonderes Verständnis, mit diesen Spielern als Trainer zu arbeiten.

„Focus on your path and ignore the competition“
Konzentriere dich auf deinen Weg und ignoriere den Wettkampf“

– Marita Schroeder – The Future Force

2017 text by Marita Schroeder

Frühstück – ein Treffen der Herzen

…bis in die Unendlichkeit und noch viel weiter!

„Männer, die wirklich heldenhaft handeln, rühmen sich ihrer Verdienste nie.
Feuer brennt lautlos und ohne Lärm scheint die Sonne.“

Heute kommt es häufiger vor denn je, dass Sportler über außergewöhnliche Erfahrungen berichten, die von übersinnlichen Fähigkeiten und Wahrnehmungen bis hin zu Momenten eines grundlosen Glücksgefühls reichen, unabhängig davon, ob sie nun gerade gewinnen oder verlieren. Und plötzlich steht die Zeit still… In solchen besonderen Augenblicken sind ihre Sinneswahrnehmungen von blendender Klarheit oder sie fühlen sich total lebendig.

Hier geht es um den Weg der Helden. Die Kritiker zählen nicht. Auf die Menschen, die mit dem Finger zeigen, wenn ein „Starker“ oder eine Mannschaft gestrauchelt ist oder wenn Großes vollbracht wurde, es noch besser gemacht hätte können, kommt es nicht an. Die Anerkennung gebührt denen in der Arena, auf dem Spielfeld, im Stadion, die tapfer kämpfen; die immer wieder versagen und ihr Ziel verfehlen; die wissen, was große Begeisterung und Hingabe sind; die im glücklichsten Fall am Ende den Triumph einer großen Leidenschaft erleben und im schlimmsten Fall, wenn sie es nicht schaffen, zumindest bei einem großartigen Spiel verloren haben und nie zu jenen ängstlichen Seelen gehören werden, die weder Sieg noch Niederlage kennen.

„Helden sind Menschen, die schneller reagieren, als ihr Hirn zu denken vermag.“

Sportler stehen oft vor Neuland, das es noch zu erkunden gibt, doch ganz gleich, welche Veränderungen, gleich welche Hindernisse auftreten mögen, ist es wichtig weiterhin den Blick zum Gipfel zu richten. Ein Weg der Meisterschaft von Körper, Geist und Seele, welcher nicht am Spielfeldrand enden sollte.
Wachstum bedeutet Wandel und Wandel birgt Risiken, den Schritt vom Bekannten ins Unbekannte. Weil das Leben, wie wir zu uns selbst sagen, viele Höhen und Tiefen birgt. Vielleicht weiß ein Teil unseres Geistes, dass ein Aufstieg eine größere Herausforderung darstellt als ein Abstieg. Deshalb spüren wir, dass das Ziel oder die Antwort in der Höhe zu finden ist. Um an diesen Ort zu gelangen, müssen wir unsere Bemühungen auf ein Niveau anheben, das wir zuvor noch nie erreicht haben.

„Die Erde ist randvoll mit Himmel und in jedem gewöhnlichen Dornenbusch brennt das Universum. Aber nur jene, die sehen können, ziehen ihre Schuhe aus; Die anderen sitzen drum herum und pflücken Brombeeren.“ – Elisabeth Barrett Browning

Wir erschaffen wahren Erfolg im Sport, in der Kunst und in unserem Leben. Welchen Lohn wir dabei ernten werden, hängt davon ab, wie sehr wir uns einsetzen. Ohne Zeit- und Energieaufwand ist noch kein Sportler zum Meister geworden. Deshalb ist Ausdauer – die Fähigkeit, sich über einen längeren Zeitraum hinweg intensiv mit einer Sache zu betätigen – ein wichtiges Element der physischen Begabung. In der Ausdauer spiegelt sich das Gesetz der Anpassung wider, denn eine Anforderung, die man eine Zeit lang an seinen Körper stellt, bewirkt eine ganz bestimmte Entwicklung. Man braucht Ausdauer, um irgendeine Tätigkeit längere Zeit durchzuhalten. Doch wisse: Mit Ehrgeiz allein bringt man es zu nichts; er muss mit harter Arbeit gepaart sein. Der Erfolg ist süß, doch meistens riecht er nach Schweiß. Die anderen Menschen werden uns immer unterschätzen, denn wir bewerten uns nach dem, was wir uns zutrauen; und die anderen beurteilen uns nur nach dem, was wir bereits geschafft haben.

Wer Körper, Geist und Seele meistern will, ist bereit, sich zu blamieren, seine Gefühle der Verlegenheit und Unbeholfenheit zu akzeptieren, wieder von vorn anzufangen und weiter zu trainieren, üben, lernen, korrigieren, erforschen, beobachten, verbessern…
Ein Prinzip lautet: Das Leben war nie als Kampf gedacht, sondern nur als sanftes Voranschreiten von einem Punkt zum anderen, wie eine Wanderung durch ein Tal an einem sonnigen Tag.

Das Training ist der Weg und der Prozess, die Methode und das Ziel, eine Brücke zu unserer persönlichen Entfaltung. Das mentale Training ist eine geheime Schule, die uns in Mysterien einweiht. Es ist der Weg des inneren Athleten. Das Publikum kann zuschauen und applaudieren; Philosophen können über die Wettkämpfe und die glanzvollen Augenblicke des Ruhms sinnieren; doch nur diejenigen, die das alles wirklich erlebt haben, die getanzt und gesprungen sind, sich angestrengt und geschwitzt haben, kennen die Süße und das Versprechen, das in dieser Erfahrung liegt.

„Wir können nicht alle Helden sein. Irgendwer muss schließlich auch
am Spielfeldrand sitzen und ihnen zujubeln.“ 

Credo oder dein eigener Verhaltenskodex

Verspreche dir selbst…

  • so stark zu sein, dass nichts deinen Seelenfrieden zu erschüttern vermag;
  • deine Leitlinien über Gesundheit, Glück und Wohlstand jedem Menschen zu offenbaren, dem Du begegnest;
  • in all deinen Freunden das Gefühl zu wecken, dass ein wertvoller Kern in ihnen steckt;
  • stets die positive Seite einer Situation zu sehen und deinen Optimismus den Weg zu ebnen;
  • nur das Beste zu denken, zu leisten, zu erwarten;
  • die Erfolge anderer genauso begeistert zu begrüßen wie die eigenen;
  • die Fehler der Vergangenheit zu vergessen und künftig nach besseren Leistungen zu streben;
  • stets ein Lachen auf dem Gesicht und jedem Menschen, dem Du begegnest, ein Lächeln zu schenken;
  • soviel Zeit in deine persönliche Entwicklung zu investieren, dass dir keine mehr bleibt, um andere zu kritisieren;
  • zu gefestigt zu sein, um sich unnötige Sorgen zu machen, zu tolerant, um in Wut zu geraten, zu stark, um sich von Angst überwältigen zu lassen, und zu glücklich, um Probleme hinzunehmen.

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Foto by: https://twitter.com/Sports_Greats

 

Stille – Hart am Ball


„Da wo sie scheitern, musst du angreifen, in einen höheren Gang schalten und auch wenn der Rest dann aufgibt, heißt es festbeißen, dran bleiben, anspannen und standhalten. Glück nicht verwechseln mit Können, aber dein Können niemals anzweifeln. Nie genug, aber auch nie zu große Ziele. Mach die Luft in deiner Lunge zu Benzin für die Maschine, den Neid von so vielen zu Öl für das Getriebe. Neuer Tag, neues Glück, neue Regeln, neue Spieler. Hoch fliegen heißt fallen in die Tiefe. Doch ohne große Opfer gibt es keine großen Siege. Wir hören kein Nein, kein das geht nicht, kein – der Weg ist zu weit. Denn nur mit Blut, Schweiß und Tränen bezahlt man die Unendlichkeit. Und noch einen anderen Weg – kenn‘ ich keinen. Und selbst wenn, schätzt man erst den Wert, zahlt man auch den echten Preis. Du sagst, du kannst nicht, dann willst du nicht…“

Ruhe vor dem Sturm – die Bedeutung der Stille

„Auf der Suche nach dem „Klang“ des Sports kann man rasch das Toben der Menschenmenge hören, das Krachen des Cricket- oder Baseballschlägers und das Sausen der Rennläufer. Hört man jedoch ein bisschen intensiver und ein bisschen länger hin, dann hört man plötzlich die Stille. Da ist Stille im Sportler, in der Spannung die über der Menschenmenge liegt, in der Furcht des Jägers und in der Schönheit der Skihänge. Der Mensch lernt bald, dass Stille einen wesentlichen Teil unseres Lebens ausmacht und dass sie zweifellos im Sport vorherrschend ist. Stille ist nicht einfach die Abwesenheit von Tönen. Eher ist es die Präsenz. Es ist die Präsenz der Dimension Zeit. Eine Realisation des Augenblicks und der Situation.“ – Howard Slusher

Bewusstsein zu entwickeln und Selbstvergessenheit zu ermöglichen, heißt sich leer zu machen, zur Ruhe zu kommen und Stille einkehren zu lassen und genügend Aufmerksamkeit für das Wesentliche zu bewahren. Dieser Stille bewusst zu lauschen, bedeutet sich leer zu machen, bereits Bekanntes hinten anzustellen und eine Wahrnehmung aus einem klaren und unmissverständlich freien Raum zu machen.

Die meisten Menschen haben jedoch Angst vor der Stille und sehnen sich nach Beschäftigung, Lärm und damit Ablenkung. Viele Sportler können Stille nicht ertragen – können nicht verkraften, sich als intensiv lebend zu erfahren und einfach „nur da zu sein“.

60.000 Gedanken denken wir jeden Tag!

Das Bewusstsein des Menschen von heute scheint keine Verbindung zu seinen Wurzeln zu pflegen. Resultat dieser „Ich-Entfremdung“ sind Sinnverlust und Flucht vor sich selbst. Der Erfolgsmensch in der westlichen Welt scheint grundsätzlich auf der Flucht zu sein, immer volle Termine und Beanspruchungen, ständig unter Druck und in Eile – selbst die eigentliche Zeit der Regeneration (Feierabend, Urlaub) wird verplant und mit Aktivitäten gefüllt, um ja nie in Versuchung zu geraten, in Kontakt mit sich selbst zu kommen. Wenn einmal ein „Loch“ entsteht, da noch nicht verplant ist, entwickelt sich das Gefühl des Alleinseins und der Leere. Diese wohltuende innere Ruhe, die manche nur als sinnlose Leere beschreiben, wird aufgefüllt mit Lärm und einem erhöhten Geräuschpegel. Frei nach dem Motto: „Lieber ein ohrenbetäubender Lärm im Außen, als eine Angst machende Leere im Innen.“

Innere Stille ist wie eine Melodie, die eine komplette Körpererfahrung ermöglicht.

Unsere gesamte Wahrnehmung, unser Interpretationen dieser Wahrnehmung, die Bewertung dieser Interpretationen und die Reaktionen auf die vorgenommenen Wertungen werden größtenteils durch den Grad  unseres Bewusstseins bestimmt. Bewusstsein, unser Handeln, Fühlen und Empfinden betreffend, aber auch was den Grad des Bewusst-Reflektierens anbelangt. Prinzipiell gibt es keine bestimmte Form von Bewusstsein, die besser oder schlechter wäre.

„Es gibt eine Vollkommenheit, tief inmitten allem Unzulänglichem.
Es gibt eine Stille, tief inmitten aller Rastlosigkeit.
Es gibt ein Ziel, tief inmitten aller weltlichen Sorgen. Das bist Du.“
– Buddha

Stille spricht (von Eckhart Tolle)
Wenn Du den Kontakt mit deiner inneren Stille verlierst, so verlierst Du den Kontakt
mit dir selbst.
Wenn Du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich selbst in der Welt.
Dein innerstes Verständnis von dir selbst, was du bist, ist untrennbar von Stille.
Dies ist das „Ich bin“, das tiefer ist als Name und Form.
Stille ist Deine wahre Natur. Was ist Stille?
Der innere Raum von Bewusstsein, in dem diese Worte wahrgenommen und zu Gedanken werden. Ohne dieses Bewusstsein würde es Wahrnehmung, keine Gedanken, keine Welt geben. Du bist dieses Bewusstsein in Gestalt deiner Person.
Das äußere Geräusch entspricht dem inneren Geräusch des Denkens.
Die äußere Stille entspricht der inneren Stille. Wann immer Stille um dich herum ist, höre sie. Das bedeutet, Du bemerkst sie. Richte deine Aufmerksamkeit auf diese Stille. Die Wahrnehmung der Stille lässt die Stille in dir erwachen, weil du nur durch Stille Schweigen wahrnehmen kannst. In dem Augenblick, wenn Du die Stille um dich bemerkst, hörst du auf zu denken. Du nimmst wahr, aber du denkst nicht.
Wenn Du der Stille gewahr wirst, dann ist da sofort ein Zustand von stiller Wachsamkeit. Du bist präsent. Du bist aus einer kollektiven menschlichen Konditionierung von Tausenden von Jahren ausgestiegen.
Schaue einen Baum, eine Blume, eine Pflanze. Richte deine ganze Aufmerksamkeit darauf. Wie still sind sie, wie tief verwurzelt mit dem Sein. Erlaube der Natur, die Stille zu lehren. Wenn du einen Baum anschaust und seine Stille wahrnimmst, wirst du selbst still. Du verbindest dich mit ihm auf einer sehr tiefen Ebene. Du fühlst diese Einheit mit was immer du in und durch Stille wahrnimmst. Diese Einheit deines Selbst mit allen Dingen zu spüren, das ist wahre Liebe…

– Marita Schroeder – The Future Force

2017 text by Marita Schroeder


Geistige Helden

„Man benötigte für dieses Spiel Weihwasser, um es sich schönzutrinken,
den Himmel für die Stoßgebete und ein Tor als letzte Lösung…“

Ich hab die Vorstellung immer geliebt, nicht das zu sein, was die Menschen erwarten, was ich bin. Die Leute denken, du bist verrückt, wenn du über Dinge sprichst, die sie nicht verstehen … I’ve always kind of lived in my own universe.

So hat’s angefangen: Wir sind keine Supermänner, dennoch verdammt nah dran!
Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?
Scheiß auf das, was du hörst! Es ist nicht immer alles wahr, was Du denkst!
Vergesst die Gründe warum es nicht funktionieren sollte und glaube dem einen Grund warum es funktioniert. Wenn die richtigen Leute dir sagen, dass du falsch liegst, dann liegst du verdammt richtig, halte deinen Kurs….in dieser Welt brauchst du ein mutiges Herz, um nicht zu enden wie der Rest. Sehnsucht ist nur eins von 1000 Gefühlen …
Und dieses Gefühl des Sieges. Dieses Gefühl des Gewinnens … unbezahlbar!
Siege sind der größte Lebensbeweis. Man spürt das Beben unter den Füßen und denkt es wäre der eigene Herzschlag. Ein Tor zieht in jede einzelne Faser des Körpers. Man schwebt in Ekstase und ist zugleich wie unter Strom … und dann gibt es Dinge, die muss man einfach gespürt haben, selbst erlebt haben, um sie vollständig zu begreifen.

Jedes Stolpern, jeder Fehltritt ist ein Sieg über unsere Ängste, Zweifel und Bedenken.

„I will catch the stars for you“

Natürlich ist das Leben manchmal schwer und vielleicht ist es auch ganz normal, dass man manchmal am liebsten rausschreien möchte, dass diese ganze fuckin‘ Welt scheiße ist. Aber weißt du, es ist nicht immer so. Es gibt auch diese Momente, in denen der Bauch kribbelt vor lauter Glück und in denen man einfach lacht und lacht, Augenblicke in denen man seine Freunde ansieht, die besten auf der ganzen Welt, und sich unbesiegbar fühlt und man einfach weiß, dass das Leben meistens gar nicht unfair ist. Und alleine dafür lohnt es sich, zu atmen, zu leben und immer weiter zu machen.

Es ist okay, etwas zu mögen, das alle gut finden. Genauso, wie es okay ist, etwas zu mögen, das kaum ein anderer gut findet. Mögt alle, was ihr wollt. Dafür muss man sich nicht rechtfertigen, vor niemandem. Weil es völlig okay ist, eine eigene Meinung zu haben, die nicht jeder teilen muss. Folgt ihr mal der Masse, ich folge meinem Gefühl.

Ich habe den Sinn von Grenzen nie verstanden. Sei ganz du selbst. Individuell. Hebe dich vom Rest ab und habe keine Angst davor. Ohne Zauber geht’s auch nicht.
Wenn du mit deinem ganzen Herzen fühlst, dass etwas richtig ist, dann ist es das auch.
Stell dir jeden Tag die Frage: Will ich verlieren oder siegen?

Ich sehe so viele Menschen, die sagen, dass ihr Leben schlimm und schrecklich ist. Sie sagen das Stunde für Stunde, Tag für Tag, Jahr für Jahr, aber kriegen ihren Arsch nicht hoch um es zu ändern. Die Welt gehört denen, die nicht lange fackeln, sondern für was brennen.
Jungs, strebt nach Erfolg und nicht danach, Fehler zu vermeiden.

„Glücklich ist, wer im Alltäglichen das Wunderbare sieht.“

„Sei einfach authentisch, mehr musst Du nicht tun.“
Um erfolgreich zu sein und als Mensch bestehen zu können, quasi um ein Stück „ganzer“ und damit „heiler“ zu werden, benötigst Du viel innere Stärke. Diese menschliche Stärke bezeichne ich als Ehrlichkeit und Authentizität. Solange Du stimmig bist, kannst Du nur auf dem richtigen Weg sein. Authentizität ist sozusagen das „Ganzwerden“ zu einer größeren Ganzheit oder Gesamtheit. Inkongruenzen und Konflikte entstehen immer dann, wenn etwas Ganzes in Einzelteile zerlegt wird. In einem erhöhten Zustand von Achtsamkeit  und Bewusstheit kann Ganzheit entstehen.

„Sei wie die Sonne, und was in dir ist, wird die Erde erwärmen.“

Der Kosmos ist vielmehr, als dass er sich jenseits und außerhalb von uns erstreckt, allem innewohnend, was wir berühren, wovon wir sprechen und träumen.
Jeder einzelne Moment ist eine Tür zu einer sich entfaltenden, grenzenlosen Unendlichkeit. Wir sind Raum und Zeit, Herz und Verstand, Blühen und Verwelken. Ein Versuch das faszinierend Paradoxe zu begreifen, auf dem Raumschiff Erde.

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Live with passion – Begeisterung ist etwas Fantastisches

Heute möchte ich Euch einige Erfolgsregeln vorstellen:

„Ich werde niemals verlieren, weil ich nicht genug gearbeitet habe. Niemand arbeitet härter als ich. Du kannst talentierter sein als, Du kannst schlauer sein als ich, Du kannst besser aussehen als ich, Du kannst all diese Vorteile und noch mehr haben, aber wenn wir uns auf das Laufband begeben, gibt es zwei Möglichkeiten: Du steigst zuerst ab oder ich werde sterben.“
– Will Smith

“Du spielst im Grunde niemals gegen einen Gegner. Du spielst gegen dich selbst, deine eigenen hohen Standards, und wenn du deine Grenzen erreichst – das ist wahre Freude.
– Arthur Ashe  (Ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler)

„Treib dich immer wieder und wieder an.
Gib keinen Zentimeter nach bis der
Schlusspfiff nicht ertönt.“
– Marita Schroeder

“Es ist nicht der Wille zu siegen, der entscheidend ist – jeder hat das.
Es ist der Wille sich darauf vorzubereiten zu gewinnen.
Das ist wirklich entscheidend.”
– Paul Bryant  (American-Football-Spieler)

“Je mehr ich mit Athleten rede, umso überzeugter werde ich, dass die Trainingsmethode relativ unwichtig ist. Es kann viele Wege an die Spitze geben, und die Trainingsmethode, die du auswählst, ist einfach diejenige, die am besten zu dir passt. Aber die wichtige Sache ist die Einstellung des Athleten, der Wunsch nach oben zu kommen.”
– Herb Elliott  (Ehemaliger australischer Leichtathlet, der bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom Gold über 1500 Meter mit neuer Weltrekordzeit von 3:35,6 Minuten gewann)

“Wenn Du nicht vor hast alles zu geben, warum überhaupt anfangen?”
– Joe Namath  (Ehemaliger US-amerikanischer American-Football-Spieler)

“Die wichtigste Sache ist nicht das Gewinnen, sondern alle anderen verlieren zu lassen.”
– Stacy Aguilar

“Wenn Du in Deinem Training immer nur 90% gibst, dann wirst
Du auch wenn es darauf ankommt nur 90% geben.”
– Michael Owen (Ehemaliger englischer Fußballspieler, kennt jeder)

„Konzentration ist die Fähigkeit absolut nicht zu denken, wenn
es absolut notwendig ist.“
– Ray Knight

“Wenn Du kein Selbstbewusstsein hast, wirst Du immer Wege finden, um
nicht zu gewinnen.”
– Carl Lewis  (Ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet)

Verlierer visualisieren die Folgen des Misserfolgs – Gewinner
stellen sich die Früchte des Erfolgs vor.
– Marita Schroeder

“Champions werden nicht in Trainingshallen gemacht. Champions werden
durch etwas
gemacht, das sie in sich tragen: ein Verlangen, einen Traum,
eine Vision. Sie brauchen
außergewöhnliche Ausdauer, sie müssen ein
wenig schneller sein, sie brauchen die Fähigkeiten und den Willen.
Aber der Siegeswille muss
stärker sein als die Fähigkeiten.”
– Muhammad Ali

„Es ist viel besser, große Dinge zu wagen, große Triumphe zu feiern, auch
wenn es
auf dem Weg zu Fehlschlägen kommt, als sich in die Reihe der
schlichten Geister
einzuordnen, die weder viel Freude noch viel Leid erfahren,
weil sie in der Grauzone
leben, wo es weder Sieg noch Niederlage gibt.“

„Du musst Dich wirklich konzentrieren, mit all Deiner Energie, mit all Deiner
Kreativität, mit jeder Faser musst Du auf Dein Ziel fokussiert sein.“

„Treffe eine Wahl! Entscheide, was passieren wird, wer Du sein wirst, wie Du es tun wirst. Entscheide Dich und von da an wird das Universum Dir den Weg frei machen.“

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

Die Selbstgesprächskontrolle

Sprich in einer positiven Form zu Dir.
Ich habe viele Sportler und Menschen kennengelernt, die sich andauernd beschimpfen und selbst „niedermachen“.
Die „Selbst-zerstörung“ beginnt bereits vor dem Wettkampf und endet kurz vor dem Einschlafen. Wenn Du schon unbedingt dein Ego verletzen willst, schlage ich vor, das während einzelner Trainingseinheiten zu tun.

Während des Wettkampfs solltest Du dir selbst zur Seite stehen und dein bester Freund sein.

Also, sprich zu dir wie mit deinem liebsten Freund. Unterstütze dich, so oft es nur möglich ist und tröste dich, wenn Du Trost benötigst.

Sprich zu dir wie dein persönlicher Berater. Stell dir vor, Du betrachtest dich von außen, quasi wie dein persönlicher Coach, der von außen über sämtliche relevante Information verfügt, die dir hilfreich sein könnte. Du solltest deine Stimme ruhig und bedächtig halten und darauf achten, keine unnötigen Emotionen in dieses Selbstgespräch hereinzulassen. Am besten wären neutrale Gedanken. Bleib cool und gelassen. Wenn Du einen Anstoß von außen brauchst, verleih deiner inneren Stimme etwas mehr Ausdruck und Begeisterung. Positive Energien kannst Du niemals zu viel haben.

Analysiere aber bewerte nicht!  Anstatt dich selbst fertigzumachen und dir einzureden, wie „dumm“ oder unfähig Du doch bist, solltest Du deine Selbstgesprächsmöglichkeit dafür nutzen, um deine Fehler zu analysieren.

Sprich in der Gegenwartsform. Um einen inneren Zustand zu erlangen, der harmonische Bewegungen und eine vollkommene Leistungsentfaltung ermöglicht, muss meine Aufmerksamkeit der Gegenwart gewidmet sein. Viele Sportler erzählen sich selbst „Storys“ und lassen sogar während eines aktuellen Wettkampfes die Fehler der Vergangenheit vor ihrem inneren Auge ablaufen – zumindest sprechen sie über verpatzte Chancen und ausgelassene Möglichkeiten. Anderseits drehen sie sich in Gedankenschleifen, die zukünftige Spiel – oder Wettkampfsituationen beschreiben und gedanklich weiterspinnen wie z.B. „Wenn ich jetzt noch einmal so einen schei** Fehler wie zuvor mache, bin ich weg vom Fenster…“

Du wirst positiv überrascht sein, welche Vorteile dir zuteilwerden, wenn Du von nun an beginnst, deine Selbstgespräche in die Gegenwart zu verlagern und damit automatisch eine Erhöhung deiner Konzentrationsfähigkeit zu erfahren.

„In jedem von uns steckt ein Held; sprich zu ihm, und er wird
zum Vorschein kommen.“

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

Erschaffe etwas Außergewöhnliches und tue es mit Leidenschaft

Es lohnt sich nicht, nach Mittelmäßigkeit zu streben – sie ist eine einsame Todesfalle, die direkt in das Vergessen führt. Folge immer deiner Leidenschaft. Nicht halbherzig, zitternd und stockend. Sondern unerbittlich, mit aller Energie, bis zum maximal möglichen – und darüber hinaus. Träume absurd große Träume, und gehe ein gewaltiges Risiko ein, oder vielleicht sogar zwei. Setze deine Sicherheit aufs Spiel, bevor sie zu einem allzu bequemen Ort wird, wo Du deinen Hut an den Nagel hängst und deine Beine ausstreckst. Vielleicht hast Du dich auch innerlich noch nie so leer gefühlt wie jetzt. Es gibt sicherlich Niederschläge der schlimmsten Art, und sie sind zuverlässige Auslöser der „Oh-mein-Gott-mein-Leben-geht-den-Bach-runter“-Krise.

Erschaffe etwas Neues: Sei ein Erbauer, ein Schöpfer und Architekt der Zukunft. Es spielt keine Rolle, ob es ein Buch, ein Startup, oder ein neues Finanzkonzept ist – erschaffe etwas, das nicht nur fundamental neu ist, sondern auch eine unaufhaltsame Gefahr für die müden, schwerfälligen Beharrungskräfte der Gegenwart. Vergebe und scheitere. Ich hasse den Begriff des „Leistungsträgers“ – er hat die Tendenz zu entmenschlichen und ist mechanistisch. Denn die Wahrheit ist: Was jemanden auszeichnet, der nach den Sternen greift, ist nicht der Erfolg – sondern das Scheitern, bei dem sich die Nackenhaare aufstellen.

Bevor du mit dem Kopf durch die Wand gehst, überlege zuerst: Was mache ich im Nebenzimmer?

Wenn Du scheiterst und sei es noch so dramatisch – verzeih dir. Vergib den Menschen um dich herum. Verzeihe dir selbst. Setze dich mit dem Geschehenen auseinander, aber lasse dich nicht von der Vergangenheit gefangen nehmen. Du könntest dich jahrelang von deinem Scheitern aufhalten lassen, und ein Trauma in eine existenzielle Krise verwandeln. Oder Du erinnerst dich daran, dass Fehler nicht das Ende der Welt, sondern der Beginn von Wissen sind und wendest dich wieder dem Möglichen zu. Es ist wichtig, dass das, was Du tust, eine Bedeutung hat – für dich selbst, für die Leute, die Du liebst, oder für etwas noch größeres.

Warum Leidenschaft und Kraft davon ausgehen, Dinge auf deine Art zu tun.

Du verlierst nie deine Leidenschaft. Deine Leidenschaft wird nur von dir genommen, genau in dem Moment, in dem Du dem Irrglauben erliegst, dass es nur einen richtigen Weg gibt, ein Ding zu werden und du musst warten, bis Du den ersten Schritt auf diesem richtigen Weg machen darfst. In diesem Leben gibt es unendlich viele Wege zu deinem Ziel. Deine wahre Aufgabe ist es, sie zu erforschen, bis Du die Wege findest, die Du mit einem Gefühl von Glück, Frieden, Aufregung – nicht Angst, Sorge und Schwere gehst. Doch wenn Du die Dinge nicht auf deine Art machst, wirst Du nie wirklich leidenschaftlich und mächtig sein. Du wirst dich immer als ein Instrument für die Motive, Ideen und Absichten eines anderen fühlen, nicht wahr? Du musst hart, brutal, gerissen sein. Lasse niemals zu, wie enttäuscht, unsicher, wütend oder ängstlich Du dich wirklich fühlst.

Achte mehr auf Deinen Charakter, als auf Deinen Ruf.
Dein Charakter ist das, was Du wirklich bist, doch
Dein Ruf ist nur das, was andere von dir halten.

– Marita Schroeder – The Future Force