Archiv der Kategorie: Ängste oder der Pfad des friedvollen Kriegers

Die Dämonen der Vergangenheit bewältigen.

Der Pfad des friedvollen Kriegers

Deine wichtigsten Kämpfe mit der Angst führen nicht in der Außenwelt statt, sondern in deinem eigenen Inneren – in
den Abgründen deiner Psyche, auf dem Kampfplatz des seelischen Überlebens und düsterer Schreckensphantasien, wo die Angst ständig ihre Gestalt wechselt und die verschiedensten Formen an nimmt: Selbstzweifel, Unsicherheit, mangelndes Selbstvertrauen, Schüchternheit, Hemmungen – eine Scheu davor, dich durchzusetzen, dich auszudrücken oder auch nur du selbst zu sein.

Doch deinen Ängsten kannst du am besten durch Handeln mit ganz speziellen Übungen gegenübertreten – Dinge die du tun kannst. Eine einzige mutige Handlung zieht andere nach sich. Solche Augenblicke – solche kleinen Entscheidungen – prägen dein Leben und inspirieren andere  Menschen dazu, dir nachzueifern.

Du kannst Angst nicht unter Kontrolle bringen, indem du dich zwingst dich nicht zu fürchten. Diesen Feind kannst du nur besiegen, indem du ihn zu deinem Diener und Ratgeber machst und ihn niemals  dein Meister werden lässt. Angst kann dir nie deine Macht nehmen; die Gefahr besteht vielmehr, dass du ihr deine Macht kampflos überlässt. Je besser du deine Angst verstehst, um so mehr Macht gewinnst du über sie. Wenn dein Bewusstsein in deine Angst eindringt, trifft es sie mitten ins Mark und beginnt sie von innen her aufzulösen.

Ralph Waldo Emerson hat einmal geschrieben: „Tue, wovor du Angst hast und deine Angst wird sterben.“ Weise Worte aber ich glaube völlig falsch. Die Angst stirbt niemals, vielleicht verschwindet sie nicht einmal. Und wenn sie doch verschwinden sollte, so kann sie jederzeit wieder auferstehen und dir an der nächsten Straßenecke hämisch entgegen grinsen.
Deine Aufgabe besteht darin, nicht auf den Tod deiner Angst zu warten, sondern ihr die Stirn zu bieten, so lange du lebst!

“Ich glaube, dass jedes einzelne Ereignis
im Leben
eine Gelegenheit darstellt
Liebe anstatt Angst zu wählen.”
– Oprah Winfrey

                                                    

– Marita Schroeder – The Future Force

Das Licht verrichtet sein Werk

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo man sagen muss… JETZT bin ICH mal dran!

Es gibt so viele Gründe alles beim Alten zu lassen und nur einen einzigen,
doch endlich etwas zu verändern: Du hältst es einfach nicht mehr aus.
Du entscheidest dich dafür, welches der richtige Weg für dich ist, und dann folgst du ihm aus ganzem Herzen. Es gibt suchende Menschen die ihren spezifischen Weg in diesem Leben noch nicht gefunden haben. Sie werden einen Pfad nach dem anderen ausprobieren und ihn ein Stück weit gehen, bis sie erkennen, dass es nicht der ihre ist, und einen anderen Weg einschlagen. Sie werden den richtigen finden, wenn sie nur eifrig suchen und ihre Suche nie aufgeben. Wenn du den für dich richtigen Weg gefunden hast, dann geh beständig vorwärts und vergeude keine Zeit damit, dich umzusehen.

Sei mit deinem Verstand total streng.
Erlaube ihm nicht,
deine Herzsprache

anzugreifen.
Der Verstand weiß nichts

von Freiheit, von Erleuchtung,
nichts

übers Hiersein
aber er wird nicht

aufhören, Reden zu schwingen, als
ob 
er Bescheid wüsste.

Ohne deine Erlaubnis geht gar nichts, Du kannst dein Leben ändern. Du
kannst dein Ding durchziehen, nichts kann dich aufhalten. Doch warte nicht, bis deine
Schmerzgrenze erreicht ist. Wisse: Anpassung auf Kosten deines Selbst ist nicht dasselbe wie in Frieden und Harmonie zu leben. Wenn Du dich anpasst, verbiegst Du dich und
unterdrückst, was dir wirklich am Herzen liegt, was dir viel bedeutet. Du veränderst dich, um anderen zu gefallen und um von ihnen geliebt zu werden. Doch sie lieben dich nur so lange du tust, was sie von dir verlangen. Dein Glück ist ihnen völlig egal.

Es geht auch nicht darum, ein anderer zu werden, sondern der zu sein, der Du bist und dabei immer mehr lieben zu lernen. Erträume Dich. Erschaffe Dich. Sei aktiv!
Und ich sage Dir, es gibt Menschen, die werden dich nicht lieben – egal
was Du tust. Doch es gibt Menschen, die nicht aufhören, dich zu lieben – egal, was Du tust.

Mach dich auf
Nehme Spott und Hohn in Kauf
Mach dich auf
Und belüg dich niemals selbst
Lass deinen Gedanken freien Lauf
Und schrei es heraus
Denn wenn du immer alles hinnimmst
Nehmen Dinge ihren Lauf
Denn jeder Stillstand ist ein Rückstand
Mach dich auf

Ja – Du hast dich für diese „Reise“ angemeldet. Wir wissen, dass die Rückkehr zum Normalen keine Option ist. Es gibt kein zurück!

– Marita Schroeder – The Future Force

                             

Handle – und das Schicksal selbst beugt sich!

Selbstmitleid – warum wir uns damit keinen Gefallen tun.

Wenn wir das Gefühl haben, zu kurz zu kommen, wenn wir uns vom Schicksal betrogen fühlen und mit ihm hadern, dann gibt es dafür nur eine Medizin: aktiv werden und dafür sorgen, dass sich unsere Lage zum Besseren ändert.

Selbstmitleid macht hilflos und führt dazu, dass sich nichts zum Besseren wendet.
Sich selbst ständig zu bedauern und zu bemitleiden verseucht das eigene Gefühlsleben.

Selbstmitleid: Das Salz in der versalzenen Suppe

Selbstmitleid und Wehleidigkeit können ein Ventil für die Seele sein – wenn sie nur selten auftreten und schnell wieder vergehen. Auf Dauer richten sie jedoch großen Schaden an, oder wie der französische Schriftsteller André Brie sagt: „Selbstmitleid ist für den Kummer wie Salz für die versalzene Suppe.“

Manche greifen zu Suchtmitteln, um ihre negativen Gefühle besser ertragen zu können.
Daneben muss man mit körperlichen Beschwerden wie z.B. Energie- und Kraftlosigkeit, Schlafstörungen und Appetitmangel kämpfen.
Wenn wir uns bemitleiden, machen wir uns zum Opfer des Schicksal oder anderen Menschen, da wir diesen die Schuld für unsere Lage geben.
Und wenn andere oder das Schicksal für unser Leid verantwortlich sind, dann können wir schließlich nichts tun, damit es uns besser geht.
Wir sitzen in der Opfer-Falle.
Langfristig führt Selbstmitleid zu Stillstand und zu Depressionen.
Wir ziehen uns von Freunden und Mitmenschen zurück und werden träge.
Es machen sich Gefühle breit wie Ohnmacht, Ärger und Angst.

Was ist zu tun?

Lenke deinen Blick ganz bewusst auf die Bereiche in deinem Leben, die funktionieren.

Entscheide dich bewusst für die Veränderung.

Richte dein Blick gezielt in die Zukunft.

Werde aktiv! Selbstmitleid bringt dich nicht weiter.

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

Foto: Quelle leider unbekannt

Die Gebote des Kriegers

  • „Das erste Gebot der Regel des Pirschens besagt, dass alles, was uns umgibt, ein unergründliches Geheimnis ist.“
  • „Das zweite Gebot der Regel des Pirschens besagt, dass wir versuchen müssen, diese Geheimnisse zu enträtseln, doch ohne die Hoffnung, dass es uns je gelingen wird.“
  • „Das dritte Gebot der Regel des Pirschens besagt, dass ein Krieger, der sich der ihm unergründlichen Geheimnisse bewusst ist und sich auch seiner Pflicht bewusst ist, wenigstens zu versuchen, diese zu enträtseln, seinen rechtmäßigen Platz unter diesen Geheimnissen einnimmt und sich selbst als ein solches betrachtet.“

Angst fügt einem nie Schaden zu. Was dem Geist schadet, ist: Immer jemanden hinter sich zu haben, der einen schlägt und sagt, was man tun oder lassen soll.

Entweder machen wir uns das Leben schwer und legen uns einen Haufen Steine in den Weg –oder wir leben bewusst und räumen die Steine auf dem Weg zu unserem Ziel aus dem Weg. Der Arbeitsaufwand ist der gleiche.

Du siehst einen Vogel fliegen, weil du weißt das er fliegt.

Die Welt ist nur »dies-und-das« oder »so-und-so«, weil wir uns sagen, dass sie so sei.

Sich etwas zu versagen ist bei weitem die schlimmste Form des Sichgehenlassens; es zwingt uns zu glauben wir täten große Dinge, während wir in Wirklichkeit auf uns selbst fixiert sind.

Einen Kampf verliert jeder: den Kampf gegen das Alter.

Immer wenn ein Krieger sich entscheidet etwas zu tun, muss er die ganze Strecke gehen, aber er muss Verantwortung für das, was er tut, übernehmen. Egal was er tut, er muss zuerst wissen, warum er es tut, und dann muss er mit seinem Tun weitermachen ohne Zweifel oder Gewissensbisse darüber zu haben.

Nur als ein Krieger kann man dem Pfad des Wissens widerstehen. Ein Krieger kann sich nicht beschweren oder irgendetwas bereuen. Sein Leben ist eine endlose Herausforderung, und Herausforderungen können nicht schlecht oder gut sein. Herausforderungen sind einfach Herausforderungen.

Ein Krieger sieht sich als bereits tot an, deshalb gibt es nichts zu verlieren. Das Schlimmste ist bereits für ihn eingetroffen, deshalb ist er klar und ruhig; wenn man seine Handlungen und Worte in Betracht zieht, würde man niemals vermuten, dass er alles miterlebt hat.

Der Trick ist in dem, worauf wir Wert legen. Entweder machen wir uns selbst miserabel oder wir machen uns stark. Der Aufwand ist derselbe.

Ein Krieger muss lernen jede Handlung zählen zu lassen, da er in dieser Welt nur für eine kurze Weile bleiben wird, zu kurz um alle ihre Wunder zu erleben.

Der Weg eines Kriegers basiert auf Menschlichkeit, Liebe und Aufrichtigkeit; das Herz steht für  Tapferkeit, Weisheit, Liebe und Freundschaft. Schwerpunkt auf die physischen Aspekte der Kriegerschaft zu legen ist zwecklos, denn die Kraft des Körpers ist immer begrenzt.

Die Schlacht von morgen wird während der heutigen Praxis gewonnen.

Es gibt Augenblicke, in denen man handeln muss, und es gibt Augenblicke, in denen man hinnehmen muss. Der Krieger weiß um den Unterschied. Ein Krieger des Lichts schiebt seine Entscheidungen nicht auf. Ein Krieger des Lichts geht den eingeschlagenen Weg bis ans Ende – Paulo Coelho

Self-importance is our greatest enemy. Think about it – what weakens us is feeling offended by the deeds and misdeeds of our fellowmen.
Our self-importance requires that we spend most of our lives offended by someone


„only as a warrior can one withstand the path of knowledge“

– Carlos Castaneda

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

Pionier der Zukunft.

Angst und Schuldgefühl

Hinter Schuldgefühlen verbirgt sich immer Angst.

Schuldgefühle bezeichnen den Ort, an dem du einem Fehler ein Denkmal errichtest und den Weg des Lebens verlassen hast, um an dieser Kultstätte zu verharren. „Schuld“ ist der Super-Klebstoff des Lebens. Schuld zwingt dich, dich von den Menschen zurückzuziehen, die dich lieben, und hält dich dauerhaft von ihnen entfernt.

Ein Grund dafür könnte in deinem Gefühl liegen, in Bezug auf deinen Partner, oder jemand anderen, einen Fehler gemacht zu haben; deshalb fühlst du dich jetzt schuldig. Schuld hält dich vom Weg des Lebens fern, so dass du der Notwendigkeit enthoben bist, voranzugehen und den nächsten Schritt ins Auge zu fassen, zerschneidet die Angst in derselben Weise, in der Vergebungsbereitschaft deine an die Adresse anderer Menschen gerichteten Vorwürfe und auch deine verborgene Schuld.

Beschäftige dich mit der Frage, wie sehr du deine Schuldgefühle und unangenehme Empfindungen benutzt hast, um dich von anderen entfernt zu halten. Spüre der Frage nach, in welcher Weise du deine Schuldgefühle benutzt hast, weil du die Angst vor der Zukunft nicht los werden konntest.
Mach dir klar, wie du bisher gelebt hast und dass du von der Furcht erfüllt bist, die Zukunft werde wie die Vergangenheit sein. Sobald du deine Schuld abwirfst, wird sich zeigen, dass die sich am Horizont abzeichnenden zukünftigen Möglichkeiten vielfältiger als erwartet sind, und du wirst den Ruf hören, dich dorthin auf den Weg zu machen. Sobald du dich von deinen Schuldgefühlen befreit hast, brauchst du keine Angst mehr vor der Zukunft zu haben. Entscheide dich heute, nicht länger der Gefangene eines Fehlers zu sein, den du strafend gegen dich selbst gewendet hast. Bemühe dich ganz bewusst, die darin steckende Lektion zu lernen, und höre auf, dich selbst herabzusetzen oder zu glauben, das Leben drehe sich nur um dich.

Das ist gewiss nicht so. Das Leben hat mit Glück zu tun oder mit der Heilung, die zu Glück führt. Zu glauben, das Leben erschöpfe sich mit dir, wie das für Schuldgefühle in sehr negativer Weise gilt, führt unweigerlich in dein eigenes Unglück. Die Schuld weigert sich, die Lektion zu lernen, stürzt dich stattdessen immer stärker in Selbstbestrafung – und erneuert sich auf diese Weise immer und immer wieder. Schuldgefühle, darüber kann kein Zweifel bestehen, verstärken einen einmal gemachten Fehler.

Was ist noch zu tun?
Versuche dich nicht vor der Verantwortung zu drücken, wenn etwas schief läuft, und anderen die Schuld zu geben. Du bist für dein Leben verantwortlich. Die Entscheidung wie Du mit Misserfolgen umgehst, liegt bei Dir und nicht bei den anderen. Lerne aus Fehlern und richte deinen Blick auf das Ziel, aber suche die Schuld niemals bei anderen Menschen oder äußeren Zuständen.

 

 

Lerne zu stehen – Lerne stark zu sein – Lerne zu siegen

Das Prinzip der Shaolin

Lerne zu stehen

Bevor du lernen kannst, andere zu besiegen, musst du
erst einmal lernen, gut
zu stehen.

1. Das Prinzip der Gegenwart

Lerne, im Hier und Jetzt zu leben, und werde dir der Vergänglichkeit bewusst

2. Das Prinzip der Achtsamkeit

Lerne, dass aus der Achtsamkeit die Einsicht in andere und in dich selbst kommt

3. Das Prinzip der Entschlossenheit

Lerne, Dinge ganz zu tun oder ganz zu lassen

4. Das Prinzip des Nicht-Besitzen-Wollens

Lerne, dass Begierde dich berechenbar, verletzbar und erpressbar macht

5 Das Prinzip der Gelassenheit

Lerne, dich nie zu einer Handlung hinreißen zu lassen

6. Das Prinzip der Langsamkeit

Lerne, Eile mit Langsamkeit zu besiegen

7. Das Prinzip der Nachahmung

Lerne, dass du durch Nachahmung andere besser einschätzen kannst

8. Das Prinzip der Gelegenheit

Lerne, Gelegenheiten zu schaffen, auf sie zu warten, um sie für dich, aber gegen deine Gegner zu verwenden

9. Das Prinzip des Nachgeben

Lerne, dass Nachgeben Verteidigung und gleichzeitig Angriff ist, den der Gegner gegen sich selbst führt

10. Das Prinzip der Überlegenheit

Lerne, dass wahre Überlegenheit die Kunst ist, kampflos zu siegen

11. Das Prinzip des Sich-Lösen-Können

Lerne, dich von übernommenen Meinungen zu lösen und deine eigenen stets aufs Neue zu prüfen

12. Das Prinzip des Sich-selbst-Erkennens

Lerne, dass alles, was du bist und was du wirst, nur in dir selbst liegt

Lerne, stark zu sein

Ein Mensch, der in allem gut sein will, muss unweigerlich unter so vielen, die nicht gut sind, scheitern. Er muss deshalb lernen, wie man nicht gut ist, und dieses Wissen dann gebrauchen oder nicht gebrauchen, je nachdem es der Anlass gebietet.

Lerne, zu siegen

Ein weiser Mensch erringt einen Sieg und belässt es dabei. Er geht nicht zu Gewalttaten über.

Shaolin Kung Fu: „Die höchste Ebene des Kampfes ist es, nicht zu kämpfen“

Marita Schroeder – The Future Force

Wie Ängste dein Leben einschränken können

Wo immer deine Angst auch herkommen mag – wenn du vor ihr davon läufst (so wie viele Menschen emotionalen Auseinandersetzungen aus dem Weg gehen, statt sich dem Problem zu stellen und es zu lösen) erlegst du deinem Leben viele Beschränkungen auf:

Du wirst zu deinem eigenen Gefängniswärter,
du umgibst deine Erlebnisse und Erfahrungen mit
Käfigwänden, um Gefahren dir fernzuhalten;
doch letzten Endes sperrst du dich dadurch
nur selbst ein.
Vielleicht scheust du dich auch davor, etwas Neues  auszuprobieren, weil
du dich nicht inkompetent fühlen oder lächerlich machen willst.
Vielleicht bemühst du dich niemals hundertprozentig um
irgendetwas, damit du dich hinterher mit dem Gedanken trösten kannst:
„Wenn ich mir wirklich Mühe gegeben hätte, dann hätte ich es auch geschafft“.

Es kann sein, dass du Situationen zu vermeiden versuchst, über die du keine Kontrolle hast, weil es dir Angst einjagt, nicht alles unter Kontrolle zu haben.
Vielleicht hinderst du dich unbewusst selbst am Erfolg, weil du fürchtest, dass er dir nicht die ersehnte Erfüllung bringen könnte – oder, dass du hinterher nichts mehr zu tun hast.
Womöglich sagst du anderen Menschen nicht offen deine Meinung, weil du fürchtest, dass sie dann ähnlich reagieren könnten, was dir unangenehm wäre.
Vielleicht sagst oder signalisiert du deinen Mitmenschen und dir selbst auch: „Ich kann das nicht, weil ich an einer unüberwindlichen Angst leide“. Das dient dir dann als Erklärung und bequeme Ausrede zugleich.

Angst ist die Energie, die zusammenzieht, versperrt, einschränkt, weg rennt, sich versteckt, hortet, Schaden zufügt.

Liebe ist die Energie, die sich ausdehnt, sich öffnet, aussendet, bleibt, enthüllt, teilt, heilt.

 

Sieh deinen Ängsten ins Auge!

Angst ist ein wunderbarer Diener, aber ein furchterregender Meister.

Genau wie der Schmerz kann sie dich warnen und dir gute Ratschläge

mit auf den Weg geben, aber sie kann dein Leben auch überschatten

oder einschränken. Die Angst verbirgt sich hinter den verschiedensten Masken

– sie sagt z.B: „Eigentlich interessiert mich das gar nicht“

oder.. „Warum soll ich mir die Mühe machen“? oder..

“Das kann ich nicht“

Du wirst Tag für Tag mit deinen Ängsten konfrontiert

– der Angst zu versagen, zurück gewiesen zu werden oder auch nur du selbst zu sein.

Aber deine Ängste sind keine Mauern, sondern nur Hürden.

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern seine Ängste zu besiegen.

(aus Dan Millman)