Archiv für den Monat: Mai 2018

Niemals aufgeben! Denkt nicht einmal daran

Wer mit einem eisernen, einem stählernen Willen an seinem Ziel dranbleibt, muss es früher oder später erreichen. Es ist immer zu früh zum Aufgeben. Denkt nicht einmal daran. Ihr solltet ein Ziel erst aus den Augen verlieren und aufhören daran zu arbeiten, falls Ihr entscheidet, dass Ihr dieses Ziel nicht mehr erreichen wollt. Alle anderen Gründe für das Aufgeben sind in Wirklichkeit Ausreden und dürfen nicht berücksichtigt werden.

Ganz gleich welches Problem man hat, oder vor welchen Herausforderungen man steht, man gibt nie auf. Entweder gewinnt das Problem, das Hindernis oder Ihr tut es. Aufgeben heißt eine temporäre Niederlage oder Mutlosigkeit als endgültige Niederlage zu akzeptieren. Merkt Euch eines: Ihr seid erst besiegt worden, nachdem Ihr Euch geschlagen gebt.

Aufgeben als Gewohnheit.

Manche Menschen geben bei der kleinsten Schwierigkeit auf, wenn sie versuchen ein Ziel zu erreichen. Sie ergeben sich, wenn Probleme oder Hindernisse auftauchen. Dabei merken Sie gar nicht wie sehr sie sich mit diesen kleinen, scheinbar unbedeutenden Ereignissen selbst schaden. Auf diese Weise wird das Aufgeben für sie zu einer Gewohnheit und damit wird ihre Wankelmütigkeit und Charakterschwäche entscheidend für ihren Misserfolg.

Wenn Ihr Euch angewöhnt aufzugeben bevor Ihr etwas erreicht habt (das Ihr Euch als Ziel gesetzt habt), entwickelt Ihr eine Manifestation der Niederlage, des Verlierens.

Angreifen heißt die Devise.

Im Fußball sagt man auch: Angriff ist die beste Verteidigung. Das ist oft auch im Leben richtig, wenn man vor großen Herausforderungen steht oder ans Aufgeben denkt. Falls im Leben ein Widerstand auftaucht, müsst Ihr dagegen drücken, gegen das Hindernis ankämpfen. Durchs Aufgeben ist noch niemand glücklich geworden. Niemand hat hinterher gesagt, dass er froh sei, damals kurz vor dem Ziel aufgegeben zu haben.

Greift das Problem einfach von einer anderen Seite oder auch frontal an. Versucht es zur Abwechslung mit einer anderen Lösung. Es gibt immer einen Ausweg bzw. eine Möglichkeit als Sieger aus der Situation hervor zugehen. Es ist immer zu früh um aufzugeben.

Wie man unbesiegbar wird.

Wir haben bereits festgestellt, dass man niemals, niemals aufgibt. Doch wie gewinnt man einen eisernen Willen, einen starken Glauben an sich und seine Fähigkeit seine Ziele erreichen zu können. Zuallererst redet man niemals so als wüsste man nicht weiter oder als hätte man vor aufzugeben. Man darf niemals negativ denken. Wenn Ihr glaubt, dass Ihr etwas schaffen könnt, dann könnt Ihr es auch.

Niemand kann Euch ohne Eure Einwilligung zum Verlierer oder Versager erklären. Absolut verboten ist der Satz: “Ich kann nicht.” Macht weiter und motiviert Euch selbst. Den großen Unterschied macht das Denken. Was Ihr denkt, bestimmt Eure Zukunft und Euren zukünftigen Erfolg oder Misserfolg. Denkt wie wie Gewinner, um einer zu werden.

Aufgeben ist einfach.

Das ist der Grund warum es so viele Menschen jeden Tag tun. Nur wenige haben den Mut und das Selbstvertrauen, die Ausdauer und auch eine gewisse Hartnäckigkeit um sich von nichts und niemandem von ihrem Ziel abbringen zu lassen. Es ist einfach sich in ein Loch zu verkriechen, mental zu sterben. 

Doch es ist nicht richtig! Aufgeben heißt sich selbst zu betrügen – seine Träume unter Problemen und Hindernissen zu begraben. Feige sein ist nicht schwer. Doch mutig zu sein erfordert Charakterstärke. Deshalb gibt es nur wenige Helden auf der Welt und eine Menge Angsthasen. Seid Ihr einer von ihnen? Wollt Ihr auch aufgeben? Oder macht Ihr weiter?

„Nur wer die Niederlage nicht fürchtet, kann
alle positiven Kräfte für die beste Leistung aktivieren.“

– Marita Schroeder – The Future Force

Im Geist liegt die Freiheit – Der Wahnsinn meiner Seele

Du nimmst dich zu ernst. Du bist in deinen Augen zu verdammt wichtig. Das muss sich ändern. Du bist so gottverflucht wichtig, dass du glaubst, das Recht zu haben, an allem Anstoß zu nehmen. Du  bist so verdammt wichtig, dass du es dir leisten kannst, abzuhauen, wenn nicht alles so läuft, wie du willst. Du beklagst dich, du hast dich dein Leben lang beklagt, weil du nicht die Verantwortung für deine Entscheidungen übernimmst. Es kommt nicht auf die Art der Entscheidung an, nichts ist ernster oder weniger ernst als das übrige. In einer Welt, wo der Tod der Jäger ist, gibt es keine kleinen oder großen Entscheidungen. Wir haben nur zwei Alternativen; entweder halten wir alles für gesichert und real, oder wir tun es nicht. Wenn wir das erstere tun, dann enden wir in tödlicher Langeweile an uns selbst und der Welt. Wenn wir das letztere tun und unsere persönliche Geschichte auslöschen, dann schaffen wir einen Nebel um uns her, einen sehr erregenden und geheimnisvollen Zustand, bei dem niemand weiß, was hervorspringen wird.

„Die Hoffnung, stets einen weiteren Herzschlag am Leben zu erhalten, führt zum Licht des nächsten Sonnenaufgangs und zum Versprechen eines neuen Tages.“

Von Anbeginn der Welt ist die Sonne regelmäßig auf- und untergegangen. Auf diese Gewissheit können wir uns verlassen. Niemand auf diesem Planeten weiß jedoch, wie viele Tage noch kommen werden. Was wir wissen, ist lediglich, dass jeder Tag eine neue Chance bietet. Was wir damit machen, ist jedem von uns selbst überlassen. Das Leben ist dazu da, gelebt und nicht vermieden zu werden.
Du erwachst jeden Morgen mit der Gelegenheit zu wachsen, etwas zur Stärke deines Charakters beizutragen, dein Wissen zu vermehren. Jede Erfahrung, wie bedeutungslos sie Dir auch immer erscheinen mag, ist ein Geschenk. Und so verhält es sich auch mit jeder Person, die Dir begegnet, ob Freund oder Feind, da schwierige Situationen und schwierige Menschen uns Geduld und Toleranz lehren.

„Du musst dich im Sturm behaupten. Du musst dem Wind und der Kälte und der Dunkelheit trotzen…“

Und ich sage Dir, auf unserer Reise durchs Leben, gibt es immer wieder Augenblicke der Entscheidung. Wir müssen uns vor Augen halten, dass die von uns getroffenen Entscheidungen uns hierher gebracht haben, wo wir jetzt sind. Du bist nicht umsonst diesen Weg gegangen… Darüber hinaus solltest Du auch bedenken, dass das Nichtmehrweitermachen, das Aufhören, das Aufgeben, deine freie Entscheidung und nicht zwingend ist, ganz gleich wie verführerisch die Stimme der Erschöpfung klingen mag. Du lebst nur noch in der Vergangenheit, stell endlich mal ’nen anderen Kanal ein!

„Steh auf, du verdammter Mistkerl.“ (Rocky Balboa)

Es wird immer das Beste für uns sein, noch einen Schritt weiterzugehen, wie klein und wie langsam oder wie schmerzhaft er auch sein mag, auch wenn wir denken, dass alles, was uns bleibt, nur noch dieser letzte Schritt ist  – und dann, nachdem wir ihn getan haben, unsere Entscheidung zu treffen.
Sich dem Leben zu stellen bedeutet keine Erfolgsgarantie. Doch wenn man der Angst nachgibt und sich von ihm abwendet, ist das Scheitern garantiert.
Sich dem Leben nicht zu stellen, das bedeutet, keine Erfahrungen zu sammeln, und keine Erfahrungen zu sammeln schränkt das Wissen ein. Ohne Wissen können wir keine Weisheit erlangen. Um das zu erreichen, müssen wir uns dem Leben stellen, ganz gleich, was es bringt. Durch Nachdenken allein hat niemand sein Ziel erreicht.

Hast Du jemals über wirkliche Freiheit nachgedacht? Freiheiten von den Meinungen anderer, sogar von den eigenen Meinungen? Und es gibt nichts was ich mehr verabscheue als den Gestank von Lügen. Es heißt, wenn man einen Blick in die Zukunft werfen will, muss man hinter sich schauen. Ich hab das immer für Bullshit gehalten aber jetzt wird es mir klar: man kann vor der Vergangenheit nicht weglaufen. Du fragst mich, wie tötet man einen Schatten? Man leuchtet ihn mit einem Licht auf.

Ich denke, eine der größten Stärken unseres Teams, ist unsere Fähigkeit zu lachen. Manchmal ist das die einzige Antwort, wie man etwas besonders Schwierigem begegnen kann. Lachen erhellt unsere Seelen.
„Hey Männer, koffeinfreier Kaffee hat ein Weichei-Image. Also bitte, macht mir aus dieser braunen Kastraten-Brühe ein Produkt, das auch Schwarzenegger und Bruce Willis gut finden, oder wer auch immer heute als männlich gilt. Ich liebe Euch, Männer“.

– Marita Schroeder – The Future Force

2017 text by Marita Schroeder

Out of Order – Wir haben falsche Knöpfe gedrückt

„Fahre nicht aus der Haut, wenn du kein Rückgrat hast.”

Heute möchte ich Ihnen einige Tipps und Techniken vorstellen, die es Athleten ermöglicht, sich zu entspannen, damit sie ihre Aufmerksamkeit positiv auf die Aufgaben der Vorbereitung zur Teilnahme am Wettbewerb fokussieren können.

Der erhöhte Stress der Wettkämpfe kann dazu führen, dass Athleten sowohl physisch als auch geistig in einer Weise reagieren, die ihre Leistungsfähigkeit negativ beeinflussen kann. Sie können angespannt werden, ihr Herz pocht, sie brechen in kalten Schweiß aus, sie machen sich Gedanken um das Ergebnis der Konkurrenz, sie finden es schwer, sich auf die Aufgabe zu konzentrieren. Dies hat dazu geführt, dass Trainer zunehmendes Interesse am Bereich der Sportpsychologie und insbesondere im Bereich der Wettbewerbsangst haben. Dieses Interesse konzentriert sich auf Techniken, die Athleten in der Wettbewerbssituation nutzen können, um die Kontrolle zu behalten und ihre Leistung zu optimieren. Einmal gelernt, erlauben diese Techniken dem Athleten zu entspannen und seine Aufmerksamkeit in einer positiven Weise auf die Aufgabe der Vorbereitung und Teilnahme am Wettbewerb zu konzentrieren.

Wie können Athleten Stress vermeiden

Stress wird erlebt, wenn ein Athlet fühlt, dass er nicht mit einer Situation fertig werden könnte, mit der er konfrontiert wird, bzw. die ihm präsentiert wird. Wenn ein Athlet in einer stressigen Situation ist, dann muss er seine sportliche Leistung, ob dies im Wettkampf oder im Training ist, durchführen. Der Trainer kann die Wirkung auf seine Leistung der wettbewerbsfähigen Angst beschränken, indem er dem Athleten hilft, eine entsprechende Bewältigungsstrategie zu entwickeln.

  1. Ziele sollten regelmäßig trainiert werden. Jede Übung zerstreut das Adrenalin, das sich in stressigen Situationen aufbaut und uns mit einem Gefühl von Druck und Kontrolle füllt.
  2. Gesund essen! Sorgen Sie dafür, dass Sie ausreichend Vitamine und Mineralien zu sich nehmen.
  3. Achten Sie darauf, dass Sie genug Schlaf bekommen. Menschen brauchen unterschiedliche Mengen von Schlaf pro Nacht. Versuchen Sie herauszufinden wie viel Schlaf Sie brauchen, um einen optimalen Wachzustand zu erreichen.
  4. Wenn Sie es bis jetzt noch nicht können – lernen Sie klar zu denken und stellen Sie sich realistische Ziele. Arbeiten Sie sich durch eine Situation ober Übung, die Ihnen Probleme bereitet, in einer gesetzten Zeit, in einer logischen Weise. Gehen Sie erst zur nächsten Aufgabe, wenn Sie sagen können: „Ich habe es geschafft.“
  5. Sagen Sie NEIN zu Aufgaben und Projekten, die Sie nicht übernehmen können. Die Menschen denken deshalb nicht schlecht von Ihnen. Im Gegenteil – Ehrlichkeit wird in dem Fall belohnt.
  6. Bleiben Sie immer authentisch und denken Sie daran, dass Sie Fehler machen dürfen. Fehler sind unvermeidlich. Lernen Sie, Fehler als Lernmöglichkeiten und Probleme als Herausforderungen zu sehen.
  7. Visualisieren Sie! Schließen Sie die Augen und denken Sie an eine Zeit oder einen Ort, an dem Sie entspannt und in Frieden waren. Versuchen Sie, sich eine schöne Situation oder Begebenheit, wieder in Ihrem Kopf neu „herzuholen“. Denken Sie an die Gegebenheiten, die Sie erlebt haben. Visualisieren Sie sich wieder in diese Szenen hinein. Sie werden feststellen, dass Sie sich nach 5 – 10 Minuten viel entspannter fühlen, da Ihr Gehirn nicht zwischen Vorstellung und Realität (tatsächlich dort zu sein) unterscheiden kann. Manche Menschen nennen es Tagträume. Visualisierung ist ein mächtiges Werkzeug zur Reduzierung von Stress und Angst.
  8. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst und tun Sie Dinge in Ihrem Leben, die für Sie wichtig sind. Tun Sie nichts, nur weil es getan werden muss. Machen Sie genügend Pausen und rechtfertigen Sie sich nicht dafür. Fühlen Sie sich nicht schuldig, wenn Sie sich eine Auszeit gönnen und diese Zeit genießen. Sie haben es sich verdient.
  9. Akzeptieren Sie Ihre Stärken und Schwächen und lieben sich genau deshalb – ohne Wenn und Aber.
  10. Üben Sie körperliche Entspannungstechniken, wie z.B. Progressive Muskelentspannung. Entspannung aller Körperteile ist ein sehr effektiver Weg um die Spannung zu reduzieren.
  11. Sehr empfehlenswert ist, im Frühjahr barfuß durch den Morgentau über eine Graswiese zu laufen. Sebastian Kneipp nannte es den Barfußweg: „Der Anfang der Abhärtung bleibt immer das Barfußgehen. Es gewöhnt und verbindet den Körper am meisten an die Erde. Dabei wird das Blut nach unten geleitet, der Blutumlauf geregelt und die Füße gekräftigt.“

Der Weg nach vorne

In der Rolle als Trainer sollte man immer darauf achten, dass die Athleten sehr hoch motiviert sind und dazu neigen, ein hohes Maß an Engagement und Konzentration ebenso ein gutes Maß an Kontrolle zu haben. Sollten diese Attribute fehlen, dann haben SIE als Trainer etwas falsch gemacht.

„Lass dich nicht gehen, geh selbst!”

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Foto: Quelle leider unbekannt

 

Hinterlasse Spuren

Ein optimaler innerer Erlebenszustand kann sich nur dann einstellen, wenn ich an meine Fähigkeiten glaube, sprich von der Bewältigung einer herausfordernden Aufgabe überzeugt bin. Die meisten Musterathleten die im Flow leben, und diesen über längere Zeit aufrechterhalten können, weisen folgende Eigenschaften auf:

Konsistenz
Ein ganz besonderes herausragendes Element der Spitzenkönner ist die Beständigkeit ihrer Leistungen. Um ganz vorne mitmischen zu können, brauche ich über Jahre eine gewisse Grundleistung, unter die ich niemals absinke.
Beständigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg.

Selbstvertrauen
Dieses Gefühl, dass einem niemand und nichts etwas anhaben und das man selbst die Leistung beeinflussen und steuern kann, geht praktisch Hand in Hand mit allen weiteren siegfördernden Elementen. Selbstvertrauen ist der Nährboden, aus dem der Spieler seine Kräfte zieht.
Wenn Du kein Selbstbewusstsein hast, wirst Du immer Wege finden, um nicht zu gewinnen.

Selbstwert
Unter Selbstwert verstehe ich in diesem Sinne den Untergrund und den Halt, praktisch den festen Boden unter den Füßen. Das ist die Plattform, auf der alle meine Anlagen zur Entfaltung kommen können. Ein gesundes Maß an Selbstwertgefühlen ist die unabdingbare Voraussetzung, um sich überhaupt von der Masse abzuheben.
Du fühlst deine Stärke. Bewundere dich selbst.

Selbstdisziplin
Ohne Disziplin werde ich die höchsten Stufen niemals erreichen können – zu dicht ist das Feld der nachstrebenden Talente. Während einer Profikarriere gehören meine Gedanken nur der eigenen Entwicklung, der ständigen Weiterentwicklung und Verbesserung. Einmal stehen zu bleiben und sich auf den eigenen Lorbeeren auszuruhen, bedeutet in einem so hart umkämpften Feld das unmittelbare Aus.
Disziplin ist die Brücke zwischen Zielsetzung und Verwirklichung.

Orientierung auf das nächste Ziel
Um hungrig zu bleiben, brauche ich die Vorstellung für das nächste Ziel, welches zu erreichen gilt, was mich voran treibt, was meinem Tun Sinnhaftigkeit verleiht. Wenn ich keine Sehnsucht nach dem nächsten Ziel mehr verspüre, sollte ich meine Aufmerksamkeit besser auf andere Aspekte des Lebens lenke, mit dem Spitzensport Schluss machen und neue Wege gehen.
Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen.

Eigenmotivation
Ein Spieler, der auf dem Weg nach oben ist, und ständig einen „Tritt in den Hintern“ braucht, um sich in Bewegung zu setzen, dem ist es nicht ernst genug und er wird mit großer Wahrscheinlichkeit niemals den ganz großen Sprung schaffen. Er muss selbst Interesse an Verbesserungen haben und braucht niemanden, der ihn in Bewegung setzt und zum Training drängt.
Gib dein Bestes. Gib dein Allerbestes!

Freude am Sport
Die Freude, sich zu bewegen, und eine Leistungsexplosion wahrzunehmen, sich selbst zu zeigen, wozu man im Stande ist, ist eine wichtige Triebfeder für den Ausnahmekönner. Alles Geld und Prestige zu vergessen und nur im Tun aufzugehen, ist eine wichtige Bedingung, um auch in großen internationalen Wettkämpfen ruhig, gelassen, positiv und konzentriert zu sein. Bei langjährig erfolgreichen Profisportlern steht die Freude auf einer sehr hohen Sprosse der Hierarchieleiter ihrer Werte.
Solange du einen Job ausübst, den du nicht auch unbezahlt machen würdest, lässt du eine gigantische Quelle der Lebensfreude ungenutzt.

„Für mich bedeutet Leben ständig hungrig zu sein.
Der Sinn des Lebens ist nicht einfach zu existieren,
zu überleben, sondern weiterzukommen,
aufzusteigen, etwas zu erreichen, zu erobern.“

Es gibt keine Grenzen. Es gibt steile Berge, doch diese gilt es zu überwinden. Ein Mann muss regelmäßig über sich hinauswachsen. (Bruce Lee)

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

Der Weg zu sportlicher Leistung

Ich gehe von der Annahme aus, dass gezeigte Leistungen nur
in den seltensten Fällen den tatsächlichen möglichen Potentialen
entspricht. Viel zu sehr wird unser Potential durch unterschiedlichste charakterisierende Eigenschaften eingeschränkt
und im Zaum gehalten.

Solche „Leistungsminimierer“ können sein:

  • Ängste
  • Übererregung
  • keine Zielvorstellungen
  • Selbstzweifel
  • geringes Selbstbewusstsein
  • keine Motivation
  • eingeschränkte Überzeugungen
  • grundsätzlich im Rahmen der „unterschiedlichen logischen Ebenen“ dargestellten „Versagensmöglichkeiten“ und „einschränkenden Zugriffe“ auf das vorhandene Potential

Diese einschränkenden Faktoren der Leistungsentwicklung und vor allem die Unfähigkeit, mit den gegebenen Schwierigkeiten umzugehen, lässt so manchen Sportler nicht nur im Hochleistungssport als Sportskanone sondern – was viel schwerwiegender ist – als Mensch „schlecht“ aussehen. Für viele ist daher ein voller Zugriff auf die angelegten Reserven unmöglich und erscheint oftmals mehr zufällig aufzutreten, als bewusst gesteuert und beeinflusst zu sein.

Leistung ist die Summe aus Fertigkeitsgrad, körperlicher Vorbereitung und Leistungsfähigkeit bzw. psychischem Wettkampfvermögen.

Manchmal erscheint es mir, als ob für den „Rest der Welt“ die Leistung nur aus den Faktoren Körper und Technik bestimmt wird. Anders könnte ich es mir nicht erklären, dass tausend Stunden auf den Trainingsplätzen verbracht werden, aber kaum Zeit für eine solide psychologische Betreuung in Anspruch genommen wird.
Die meisten Trainer wissen noch nicht einmal, was man unter dem Begriff „mentales Training“ versteht und welche Möglichkeiten sich dadurch ergeben. Wenn nur ein Bruchteil der Trainingszeiten dafür aufgewendet werden würde, grundsätzliche psychologische Abläufe (noch dazu des eigenen Gehirns) zu verstehen, könnten zumindest die Misserfolge wegen schwankenden Leistungen minimiert werden. 

Viele Menschen scheinen zu denken, dass der Erfolg in einem Bereich
das Scheitern in anderen Bereichen kompensiert. Aber kann es das tatsächlich?
Wahre Leistungsfähigkeit erfordert Balance.
Das Ausmaß deiner Errungenschaften und die Qualität deiner Leistungen
werden zu einem großen Teil davon abhängen, wie groß die Person ist, die
du in dir selbst siehst, welche Art von Bild du von deinem eventuellen Selbst
hast, von deinem bestmöglichen Selbst. Nach meiner Erfahrung, braucht es Fokus, Mut, Wissen, Kompetenz, 100 Prozent Leistung, eine Niemals-aufgeben-Einstellung und natürlich
eine reiche Geisteshaltung, um siegreich zu werden.

”Wir alle haben eine große innere Kraft.
Die Kraft ist der Glaube an sich selbst.
Es gibt wirklich eine Einstellung zum Gewinnen.
Du musst dich selbst als Gewinner sehen, bevor Du gewinnst.
Und Du musst hungrig sein.
Du musst den Sieg wollen.”

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder