Archiv für den Monat: März 2017

Im Zeichen des Feuers

Der Neumond im März fällt auf den 27./28. im feurigen Zeichen des Widders.

Als erster Neumond des astrologischen Jahres ist dies eine starke Zeit für neue Anfänge und für die Aufrüstung der Teile deines Lebens, die dir nicht mehr dienen.
Alle Neumonde repräsentieren neue Anfänge bis zu einem gewissen Grad, aber der Widder Neumond ist definitiv der stärkste und mächtigste für die Einstellung von Intentionen um frisch zu starten. Als das erste Zeichen im Tierkreis, repräsentiert die Widder-Energie Führung (Leadership), neue Ideen und aktives Handeln. Beim Widder geht es vor allem darum Pläne zu machen, vorwärts pushen und einen neuen Kurs einschlagen.
Im Jahr 2016 wurde vieles beendet, Altes losgelassen was nicht mehr dienlich war.  2017 ist das Jahr für absolute Neu-Anfänge, und diese Energie wird sich definitiv an dem Neumond im März zuspitzen. Jetzt, da wir offiziell die Energie von 2017 betreten, fordert Mutter Mond alle von uns auf, uns zu heilen und zu lieben. Sie ruft uns auf, in unserem Leben Raum für Selbstliebe zu schaffen. Sie ruft uns auf, in unserem Leben nur aus dem Ort der Liebe heraus zu handeln.

Dies ist eine der stärksten Zeiten des Jahres um darüber nachzudenken, was Du manifestieren möchtest und für die kommenden Monate erschaffen willst. Es ist auch die perfekte Zeit zum Nachdenken über deine Träume und Wünsche. Benötigen deine Ziele, Träume und Wünsche ein Upgrade? Bist Du immer noch versucht, deine Ziele mit den gleichen Strategien und den gleichen Gedanken zu verfolgen? Vielleicht ist es Zeit, die Liste vollständig zu löschen und darüber nachzudenken, eine neue Vorgehensweise zu schreiben. Vielleicht ist es Zeit Dinge zu überarbeiten und eine neue, kreative Energie in dein Leben zu bringen. Wenn Du schon lange anstehende Ziele oder Wünsche hattest, ist es Zeit, ihnen frisches Leben einzuhauchen, indem man sie verbessert oder aktualisiert. Jetzt ist die Zeit, um dich zu aktualisieren. Also denk daran, dass Du dein Leben, deine Überzeugungen und deine Werte auffrischen kannst. Die alten Wege, Dinge zu tun, werden dir nicht mehr dienen, also sei mutig und finde Wege, um dein Leben zu revolutionieren. Was auch immer Du auch tust, Du solltest wissen, jetzt ist die Zeit um zu starten. Das Universum wird dir diese feurige frische Start-Energie nur für ein paar Wochen zur Verfügung stellen, also mache das Beste daraus, indem Du Intentionen festlegst und Wege findest, um dein Leben zu beflügeln, anzutreiben, zu inspirieren, zu revolutionieren. Wenn du etwas anderes für dein Leben willst, wenn du verschiedene Ergebnisse sehen willst, musst du eine Veränderung vornehmen. Genau dabei wird dich diese neue Mond-Energie führen.

Sobald Du Klarheit erhalten hast, was Du in deinem Leben möchtest. Sobald Du Klarheit hast, welche Gefühle und Emotionen  Du in deinem Leben fühlen möchtest. Sobald Du ein tiefes Verständnis für all dies  hast, kannst Du beginnen, dein Leben in die Richtung zu verlagern, die sich richtig gut anfühlt. Um positive Veränderungen in deinem Leben zu erhalten, musst du ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein haben.
Du musst ein gewisses Verständnis von dem haben, was für dich arbeitet und was dich im Leben weiter bringt. Wenn Du dieses Verständnis hast, wenn Du dieses Selbstbewusstsein hast, kann es dir helfen, Maßnahmen zu ergreifen und Pläne in die Richtung zu generieren, die das Beste für dich sind.

„You are here to have a deeper understanding of your existence.
It’s time to feel much more.“

Denke immer daran, es gibt keine falschen Wege in diesem Leben, es gibt keine Fehler. Alles, was Du tun musst, ist dem Weg zu folgen, der sich als der Beste für dich anfühlt. Und alles was Du tun musst, ist dem zu folgen, was sich gut anfühlt. Wenn es einen Bereich in deinem Leben gibt, der sich nicht gut anfühlt, wird dieser Neumond dir die Macht geben, einige Änderungen vorzunehmen. Alles, was Du tun musst, ist dir bewusst zu werden, was sich ändern muss, dann wird die Energie des Neumondes dir helfen, und dir den
nötigen Stoß dazu geben.

Wenn du Veränderung wünschst, wenn du etwas Neues schaffen willst, wenn du einen Neustart willst, ist dieser Neumond da, um dich bei jedem Schritt zu unterstützen und dir zu helfen. Alles, was Du tun musst ist, es von Herzen zu wollen und dann den ersten Schritt vorwärts gehen. Alles andere wird folgen.

Die uns lieben
Die, die uns lieben, stehen uns nicht im Weg.
Sie stehen uns bei, gehen mit uns ein Stück des Weges
und liegen uns am Herzen.
Die, die uns lieben, nehmen uns wie wir sind.
Sie geben uns zu denken und das Gefühl,
liebenswert und liebenswürdig zu sein.
Die, die uns lieben, schreiben uns nichts vor.
Sie lesen in unseren Augen, hören uns zu
und sagen uns ihre Meinung.
Die, die uns lieben, schenken uns nichts,
aber sie geben uns sehr, sehr viel.
– Ernst Ferstl

 

Quelle und frei übersetzt: http://foreverconscious.com/intuitive-astrology-march-new-moon-2017

 

Es ist die Magie…

alles für einen Traum zu riskieren, den außer dir selbst, niemand kennt.

Was macht den Stoff aus, aus dem die Helden sind? Dass sie immer wieder Siegen werden! Viele sind berufen, aber nur wenige sind auserwählt.

„Come on! Be brave – Komm schon! Sei tapfer“

Und weißt du was Musik ist? Gottes Erinnerung, dass es außer uns auch noch etwas Anderes gibt im Universum. Eine harmonische Verbindung zwischen all den Menschen überall. Sogar auf den Sternen.
Im Leben kommt es nicht darauf an wie schnell man rennen kann oder mit welcher Eleganz. Sondern das das Leben ein Trainingslager ist, das wir trotz all seiner Härte und Prüfungen durchstehen müssen, um uns unser nächstes Leben zu verdienen.

„Ohne Niederlage wissen wir nicht, was Siegen ist.“

Ich glaube an die wahre Liebe, verstehst du? Und jeder sollte die wahre Liebe erleben und die sollte mindestens solange dauern wie dein Leben.

Du bist ein großer Champion. Wenn du da bist, bebt die Erde, der Himmel öffnet sich und der Weg ist frei – der Weg zum Sieg. Wie erklärt man etwas, das man nicht einmal selbst verstehen kann?

„Alles, was ich jemals in meinem Leben wollte, war eine einzige Sache
für die es sich zu kämpfen lohnt.“

Ich trage dich bei mir, gleichgültig, wo auf der Welt ich mich befinde. Selbst wenn ich den Planeten wechsle, du wirst immer da sein – als ob du Heimweh nach einem Ort hast, der nicht einmal existiert. Und denke immer daran: Du hast all die Kraft, die du brauchst, wenn du nur wagst, sie zu finden …jeden Tag, jede Stunde, Jede Minute.

Die Sache mit dem Schmerz ist, dass er verlangt, gespürt zu werden. Doch eins war mir immer klar: Liebe bedeutet, dass das Glück des anderen wichtiger ist als das eigene Glück, gleichgültig, wie schmerzlich die Entscheidungen sind, die man treffen muss. Und dann ist Glück, wenn man dafür geliebt wird, wie man eben ist.

Loslassen heißt Freiheit. Frei von der Vergangenheit. Frei im Glauben, das sich Schicksale ändern können. Das Buch des Lebens schreiben wir selbst. Und Frieden bedeutet nicht, die Schwachen den Wölfen vorzuwerfen.

„Stille ist heilig. Sie verbindet die Menschen, denn nur
wenn man sich in Gegenwart eines anderen wohl fühlt, kann
man schweigend beieinander sitzen.“

Du musst einfach an etwas Schönes denken und dann hebst du ab und fliegst.
Dann bist Du stark, weil Du schwach warst, mutig, weil Du Angst hattest …“darum wünsche ich mir, heute ist der letzte Tag der dir gehört, denn ich möchte dir ab morgen all deine Tage stehlen.“

„Man kann gewinnen und man kann verlieren – und im Leben wird beides passieren. Aber was ich nicht akzeptieren kann, ist aufgeben. „

Verstand oder Gefühl, wofür würdest du dich entscheiden? Das Herz lässt sich nicht so leicht beeinflussen, aber der Kopf dagegen lässt sich leicht überzeugen. Um mit dir selbst zu Recht zu kommen, benutze deinen Kopf; um mit anderen zu Recht zu kommen, benutze dein Herz. Es scheint doch wirklich als wäre es das Schwerste für die Menschen, einfach nur auf ihr Herz zu hören.

Every moment is powerful.
Every moment is one of new higher consciousness
Du musst dich für nichts rechtfertigen…
Bleib auf deinem Weg!

 

– Marita Schroeder – The Future Force
© 2017 text by Marita Schroeder

Was glaubst Du, wer Du bist?

Das einzige Muster an Talenten und Fertigkeiten das sich hinter den Dingen verbirgt, die Du liebst, ist die Landkarte, für deinen eigenen ganz persönlichen Lebensweg. Doch zuerst musst Du dein eigenes Talent und deine eigene Antriebskraft befreien und das geht nur, in dem Du deinen ganz persönlichen Lebensweg entdeckst. Nur dieser Weg wird dich vollkommen in deinen Bann ziehen. Und das, was Du finden wirst, heißt Zufriedenheit, Glück und Erfolg. Wenn Du willst, kannst Du jetzt sofort eine symbolische Handlung vollziehen. Nimm ein Blatt Papier zur Hand, auf dem Du die Frage: „Was glaubst Du, wer Du bist?“ beantwortet hast. Und dann: zerknülle das Blatt und werfe es in den Papierkorb. Du kannst es allerdings auch als Souvenir aufheben und in die Rubrik „Vorher und Nachher“ einordnen. Nenne es: „Andenken an eine falsche Vorstellung“. Denn wenn Du so bist wie die meisten von uns, dann bist Du keineswegs der oder die Du im Moment zu sein glaubst.

Wer bist Du nun eigentlich?
Du hast es vergessen – aber Du wusstest es früher einmal, als Du noch ein Kind warst.
Als Du geboren wurdest, hattest Du ein natürliches Potential (Talente, Begabungen, Fertigkeiten). Wenn Du dich optimal entwickelt hättest, hättest Du dieses Potential voll zur Entfaltung gebracht. In der Regel hast Du dich nicht normal entwickelt, da ist etwas dazwischen gekommen, das nennen wir Erziehung, und so hat man dich normal gemacht. Wir legen ja großen Wert auf Normalität.

Und weißt Du was Du damals warst? Du warst ein Genie.

Auf den Punkt gebracht.

  • Deine Identität bestimmt sich ganz stark aus dem, was Du liebst und was dich glücklich macht!
  • Die Hinweise und Markierungen, die deinen persönlichen Weg aufzeigen, existieren noch: sie müssen aufgespült und gesammelt und sorgfältig untersucht werden. Es geht um nicht Geringeres als darum, ein Leben für dich zu finden, das genau auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist und dir wie angegossen passt.
  • Wir sind oftmals in einer Umgebung aufgewachsen, die unsere Talente und Begabungen oder das, was wir liebten, nicht zu schätzen wusste.
  • Das erste, was Du tun musst, ist, deine Qualitäten wieder zu entdecken. Dies ist der erste wichtige Schlüssel zu deinem persönlichen Lebensweg.

Die meisten von uns hatten nicht das Glück, in einer optimalen Umwelt aufzuwachsen, die unsere einzigartigen Talente und Begabungen erkannte, respektierte und förderte. Die Geschlechterrollen stellten für viele von uns eine Beschränkung dar. Wir wurden gedrängt, das zu tun, was sich für einen Jungen oder was sich für ein Mädchen gehörte. Um aber Wünsche wahr werden zu lassen, braucht man ein klares Ziel, einen Plan, Unterstützung, Beistand und Struktur.
Es ist nie zu spät, mit der Verwirklichung von (alten) Wünschen anzufangen.
Trotz zitternder Knie – Vorwärts! Doch es gibt den Leibwächter in dir. Die Bremse in dir selbst.
Dein Trägheitstraumzustand. Dein ewiges Selbstmitleid. Oder liegt es vielleicht an deiner geringen Selbstachtung? Was immer es auch sein mag, es bringt dich keinen Schritt weiter. Wenn Du aufhörst oder erst gar nicht anfängst, nach deinen verborgenen Talente zu suchen, dann geschieht dies, weil etwas in dir dies beschlossen hat.
Diese Etwas ist „Widerstand“. Widerstand will dich dazu bringen, am sicheren stillen Ort zu verharren und keinerlei Risiken einzugehen. In welcher Art und Weise dich der Widerstand auch ausbremst – es gibt wirksame Strategien, um ihn zu eliminieren… fangen wir erst einmal mit „überlisten“ an ;-)

Lass dich immer von kreativen Entscheidern inspirieren. Lass die Liebe dein oberster Führer sein und lass die Liebe deine Sprache, deine Gedanken, Worte und Taten lenken, besonders mit denen, die dir am wichtigsten sind. Liebe heilt alle Dinge und baut Brücken, wo vorher noch niemand war. Liebe beleuchtet Herzen und Köpfe. Es öffnet Türen, die zuvor geschlossen waren und plötzlich entstehen neue Wege.
Liebe hat nur einen einzigen Feind: Angst. Sei furchtlos! Die besten Beziehungen sind die, wenn man verrückte und unvergessliche Momente zusammen hat.

In eigener Sache:

„Wenn es dich nicht herausfordert, ändert es dich nicht.“

  • Lehne nicht gleich etwas ab, wenn es Dir im ersten Ansatz nicht gefällt!
  • Gehe der Sache stattdessen auf den Grund, frage „Warum?“ und lerne dazu!
  • Hinter jeder Aggressivität steckt in der Regel Angst, z.B. die Angst vor
    Neuem, vor Verlust der inneren Sicherheit (Selbstwertgefühl), vor Ablehnung in den Augen anderer, vor Statusverlust usw.
  • Sprich Leute häufig mit ihrem Namen an!
  • Beobachte einmal, wie selten Du die Menschen in Deiner Umgebung – privat wie beruflich – mit Namen ansprichst und dann lerne, Namen häufig zu verwenden.
  • Bedanke Dich öfters!
  • Lehne neue Techniken erst ab, wenn Du zumindest einen ehrlichen Versuch damit unternommen hast. Vielleicht ist gerade diese Technik phänomenal, aber zunächst „unbequem“. Frage Dich, ob Deine spontane Ablehnung Dich nur davor bewahren soll, Dich umzustellen?

Jetzt noch 3  Regeln fürs Leben:

Regel 1:
Das Leben ist nicht fair – gewöhne Dich daran!

Regel 2:
Die Welt wird sich nicht für Dein Selbstwertgefühl interessieren. Die Welt wird erwarten, dass Du etwas erreichst, BEVOR Du von Dir selbst überzeugt bist.

Regel 3:
Das Leben ist nicht in Semester unterteilt. Du wirst nicht den ganzen Sommer frei haben und kaum ein Arbeitgeber ist daran interessiert, Dir bei Deiner Selbstfindung zu helfen. Mach das in Deiner Freizeit.

Und denk dran: Du stirbst. Die meisten von uns gehen ins Grab, während unsere Musik noch in uns ist, ungespielt.

 

– Marita Schroeder – The Future Force
© 2017 text by Marita Schroeder

Was auch immer Du suchst…

…Du findest es in Dir !

Das Leben ist voller Tage, die nichts bedeuten und Momente, die alles bedeuten.
Das eine Herz schließt das andere Herz mit ein.

Wie klingt das für Dich: Du bist perfekt!
Kannst Du diesen Satz offenen Herzens frei heraus bejahen?

Wir haben gelernt, uns in unserem Leben von Gedanken und Überzeugungen lenken zu lassen, die seit Generationen weitergegeben werden. Die meisten dieser Gedanken beruhen auf Angst, trennendem Denken, eigene Verurteilung, Verurteilung anderer und einer Verurteilung des Lebens.
Kennst Du Sätze wie: „Im Leben bekommst du nichts geschenkt.“, „Man kann nicht alles haben im Leben.“ u.s.w.
Solange wir solche Gedanken, solche tief in uns verankerten Grundüberzeugungen nicht auflösen, solange wir nicht nach innen gehen und wirklich mit dem Herzen fühlen, dass wir erst mit solchen verzerrten Gedanken Leid, Schwermut, Krankheit, Stress, Kummer, Konflikte und Mangel erzeugen – solange drehen wir uns im Kreis. Es wird immer schmerzhafter, scheinbar aussichtsloser und schwerer. Irgendwann kommt dann die Stunde, wo du das Gefühl hast: „Ich kann nicht mehr.“

Doch wisse: An dem Punkt, an dem Du absolut davon überzeugt bist, Du kannst nicht mehr, hast Du gerade einmal 40 Prozent Deiner Kraftreserven ausgeschöpft. 
Und der Moment des Aufgebens, der Moment des Aufwachens, ist der Moment der Wandlung. Es ist der Moment des Vertrauens.
Trau dich in diesem Moment zu sagen:

  • Ich gebe den Kampf auf!…das Durchhalten, das Aushalten!
  • Ich gebe es auf, so zu tun als sei alles in Ordnung
  • Ich gebe es auf, es Anderen Recht machen zu wollen
  • Ich gebe es auf, meine Ängste weiter zu ignorieren.
  • Ich bin jetzt bereit, mich führen zu lassen.

Öffne Dein Herz für die Liebe und für das Vertrauen in die Führung des Lebens! Denn Du stehst nun an einer Weggabelung: Du kannst Dich entscheiden, wieder den Weg der eingefahrenen Gleise einzuschlagen, Deine Masken, Rollen und Illusionen weiter zu pflegen und zu leben. Dann darfst Du auch alles behalten, was damit zusammen hängt:

  • Deine Angst, Dich so zu zeigen, wie Du wirklich bist, verbunden mit Deiner Angst vor Ablehnung und selbst nicht ok, nicht gut genug zu sein.
  • Deine Verletzbarkeit, wenn es doch einmal Jemand schafft hinter Deine Fassade der Angst zu blicken, hinter Deine vorgetäuschte Kraft, Stärke, Unfehlbarkeit oder Unverletzlichkeit
  • Deine Zweifel, ob das wirklich alles war im Leben, ob Du alles richtig gemacht hast, oder Dir nicht vielleicht doch entscheidende Chancen auf wirkliches Glücklichsein zunichte gemacht hast
  • Den Beweis des Lebens für Deine Überzeugung, dass man im Leben nichts geschenkt bekommt und dass man sich selbst Anerkennung und Liebe verdienen muss
  • Dein an Dir vorbei leben
  • Dein Dich zuschütten mit Arbeit
  • Deine Resignation, Dich mit diesem Mindestmaß an Existenz und Freude zufrieden zu geben
  • Dein Selbstmitleid, in das Du zerfließt, wenn Dir das Leben einmal mehr die Chance gibt, genau die Weggabelung zu entdecken, an der Du stehst: die Krise als Chance zu betrachten.

ODER:

Du gestehst Dir ein, dass auch Du eine tiefsitzende ungeheilte Seelenwunde mit Dir herumträgst, die Dich erfolgreich davon abhält, Dein wahres Glück zu fassen:

  • authentisch zu leben und so jeden Tag unabhängig vom Außen wahre, tiefgreifende – auf nicht zu beschreibende Weise ergreifende Liebe und unglaubliche, auf fast magische Art beflügelnde Lebensfreude zu empfinden!

Das ist der Dienst, den wir unserer Seele und unserer Liebe erweisen müssen!

„Glück ist, jemandem zu begegnen, der Dir die Wahrheit schenkt.“


– Marita Schroeder – 
The Future Force

2017 text by Marita Schroeder

 

 

Wenn die Masken fallen kommt das Glück!

Wer bist du, unter all deinen Masken? Mit dir will ich sprechen, mich unterhalten – wo du bist, wie du bist, ungekünstelt, unverstellt, brauchst mich durch nichts zu beeindrucken. Doch wäre es schön, mich einmal mit dir zu unterhalten! Ich sehe, wie du dich abmühst, spüre deine Angst.
Wovor hast du Angst? Darauf kannst du mir vielleicht keine Antwort geben. Womöglich merkst du deine Angst selbst kaum. Aber das ist gar nicht nötig! Denn ich kenne sie – diese Angst! Sie ist auch in mir und in jedem anderen Menschen! Diese Angst wurde geschürt und ständig genährt. Auch heute noch bekommt sie ständig Nahrung. Woher ich das weiß? Ganz einfach, sonst wäre sie längst fort, verhungert, verschwunden!
Ihre Basis sind einstige Worte und Gesten. Sie wurden dazu benutzt, damit wir brav und lieb waren, uns „richtig“ benahmen. Mit „richtig“ war aber gemeint, dass wir genau so waren, wie andere uns haben wollten. „Mach‘s doch endlich mal richtig!“, befahlen sie, gleichzeitig straften uns völlig verständnislose blicke. Wehe es gelang uns nicht, dann wurden wir ausgeschimpft oder Schlimmeres.

Wir wurden nicht gemocht, nicht gewollt, genau so, wie wir waren – zumindest glauben wir das bis heute. Aber eigentlich wissen wir das nicht einmal so genau. Wahrscheinlich traute sich gar keiner uns überhaupt richtig anzusehen. Das war ihnen zu riskant, zu bedrohlich! Darauf wollte es niemand ankommen lassen – so sehr hatten sie alle Angst vor dem, wie wir wirklich sind.

Also befassten sie sich lieber mit dem, wo sie einen Mangel in uns zu erkennen glaubten, denn dann hatten sie festen Boden unter den Füßen! Eigentlich waren wir ihnen auch unbequem, weil man uns das alles erst einmal erklären musste und wir nicht schon von selbst „richtig“ waren.

Wir hörten Worte – manchmal offen ausgesprochen, manchmal drückte sich ihr Hall in den Gesten oder im Verhalten aus: „Was würden denn die Nachbarn sagen, die Großeltern, die Lehrer…. Man muss schon wirklich sehr darauf achten sich zu geben wie erwartet wird, sonst, weil sonst….“
Ja „was sonst?“, eine Drohung die im Raume stand. Heute steht sie noch da – als dicke Gefängnismauer in mir und dir. Sie bringt uns dazu, gut darauf zu achten, nur nicht aus der Reihe zu tanzen – dabei tanzen wir doch so gern! Sie hält uns gefangen, weil wir uns nicht trauen zu tun, was wir so gerne würden. Aber jetzt ist die Zeit reif es drauf ankommen lassen! Was wäre, wenn wir es einfach riskieren? Was ist die Antwort hinter der Drohung? Geben wir uns doch einfach nicht mehr so, wie man uns erzählt hat, dass es erwartet würde. Vielleicht nur für eine Stunde lang, ist es uns einfach einmal egal, was ein „Irgendjemand“ sagen oder denken könnte.

Wir wissen es doch längst: Die „anderen“ sagen und denken ohnehin ziemlich viel, wenn sie wollen. Egal was wir tun, sie hören damit doch nicht auf. Möchten sie sich über etwas aufregen, so werden sie immer etwas finden. Ich kann dich hören wie du sagst: „Ja, aber mir wäre es lieber, sie würden über andere reden. Gäbe ich ihnen keinen Anlass dafür, mache ich mich unsichtbar, dann würde mich ihre Verurteilung nicht treffen!“

Höre mir jetzt bitte genau zu:

Ja, vielleicht werden sie reden, vielleicht spotten, vielleicht schimpfen, oder vielleicht auch überhaupt nichts dergleichen tun. Immerhin besteht auch die Chance, dass nichts davon wahr wird, wie du es dir in Gedanken ausmalst. Aber egal, was nun wirklich geschieht, frage dich:

Wer sind sie, dass sie über dich und das was in dir ist zu urteilen haben?

Wer hat über deinen göttlichen Funken zu urteilen?

Wer sind sie, dass sie tatsächlich glauben, sie wüssten etwas über dich, wo sie doch selbst ohne Unterlass damit beschäftigt sind, um jeden Preis ihre Masken zu behalten und gar keine Zeit haben hinzusehen, wer du eigentlich bist? Wer mit seinen eigenen Masken beschäftigt ist, kann es schwer ertragen, wenn ein anderer die seine abnimmt. Er ist gewiss neidisch aber kriegt auch Angst, sobald ein anderer sein Gefängnis verlässt. Das aber ist für dich nicht wichtig! Deine wichtigen Fragen lauten:
Wem gehörst du? Wem gehört dein Leben? Gehörst du denen, welche sich an ihren Masken festkrallen, ohne zu wissen weshalb? Oder gehörst du zu jenen, die ihre unsichtbaren Gefängnismauern in die Luft sprengen und endlich so sind, wie sie wirklich sind?
Dann riechst du die Freiheit, du schmeckst das Glück, auch wenn du vielleicht immer noch nicht so viel Geld hast, oder immer noch nicht das, wovon die anderen sagten, dass sie das glücklich machen würde. Dir aber weht der Wind der Freiheit um die Nase. Und heute machst du vielleicht den ersten kleinen Schritt und lässt alle diejenigen hinter dir, die ihre Plakate in die Luft halten, oder wie Marktschreier ihre Masken anpreisen wollen.
Sie alle haben vergessen, was es heißt zu leben. Lass sie gehen, lass sie schreien, hör nicht mehr hin! Du aber, du kannst es entdecken, entfalten, erspüren, atmen, tanzen, springen! Es liegt allein an dir!

Es kann sein, dass du glaubst dass das nicht so wichtig wäre. Doch durch das anbehalten unserer aufgezwungenen Masken, sperren wir uns selbst ein. Unsere Seele verträgt das nicht! Sie leidet, meist still aber jetzt immer öfter unüberhörbar! Die wahre Liebe verträgt das ebenso wenig! Wir können uns nicht „durchschummeln“. Wir müssen für uns aufstehen und uns für unsere innere Wahrheit stark machen!

Das ist der Dienst, den wir unserer Seele und unserer Liebe erweisen müssen!

Nachtrag:
Das Mutterthema spiegelt sich oft im Vaterthema wieder. 
Zum Mutterthema gehört die Verlustangst, welche sich in der Nichtannahme
der Selbstliebe widerspiegelt und abgrenzen und für sich einzugestehen gehört
dazu. Das Vaterthema ist die Versagensangst. Dazu gehören die finanziellen
Dinge und das Berufliche.
Wir suchen uns unseren Partner unbewusst nach dem Bewusstsein 
unserer Eltern aus.

 

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Das Sieger-Gen ist erlernbar

„Wir alle haben eine große innere Kraft.
Die Kraft ist der Glaube an sich selbst.
Es gibt wirklich eine Einstellung zum Gewinnen.
Du musst dich selbst als Gewinner sehen, bevor Du gewinnst.
Und Du musst hungrig sein. Du musst den Sieg wollen.”

Über den Rausch, das mentale Loch und warum ein Trainerwechsel nichts bringt.

In einen Rausch spielen heißt nur: das Selbstvertrauen steigt. Man kommt in eine positive Spirale rein. Erfolgserlebnisse zeigen, dass das, was man macht, funktioniert. Was dazu führt, dass man an sich und sein Können glaubt – und im Training und Spiel neue Dinge ausprobiert.

Satt sollte man nie sein. Das Satt-Sein hängt immer davon ab, ob ich selbst zufrieden bin mit dem, was ich erreicht habe. Das muss jeder Spieler für sich selbst entscheiden. Hungrig oder satt hängt allein davon ab, in wie weit man sich selbst motivieren kann.

Physis und Psyche hängen immer zusammen. Wenn man zurück liegt und trotzdem daran glaubt, noch gewinnen zu können, dann kann man das Spiel auch gewinnen.
Eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Durch jeden weiteren Sieg steigt das Selbstvertrauen. Bei mehreren Niederlagen – unglücklichen Niederlagen vor allem – kann das Selbstvertrauen auch verloren gehen.

Jede Mannschaft braucht Spieler, die Verantwortung übernehmen. Das ist eine Frage des Selbstbewusstseins. Egal bei welchem Verein. Ebenso brauchen die Spieler gerade in kritischen Situationen Unterstützung von außen, der Trainer sollte sich mit Kritik zurückhalten und deutlich machen, dass jeder Fehler machen kann und es darauf ankommt, wie die gesamte Mannschaft damit umgeht und versucht, diesen Fehler wieder auszugleichen. Wird ein Fehler als Weltuntergang oder Katastrophe dargestellt, fahren die Spieler das nächste Mal sofort die Sicherheitsstrategie. Damit sinkt zwar die Wahrscheinlichkeit, Fehler zu machen, aber es wird auch kein Risiko mehr eingegangen, um doch noch auf Sieg zu spielen.
In jedem Spiel steht jeder Profi dutzende Male vor der Entscheidung: Risiko oder Sicherheit? Um Spiele zu entscheiden, müssen sich die Spieler zutrauen, Risiken einzugehen. Die Sicherheitsvariante, der Pass zurück, ist immer die einfachere Entscheidung.
Der Trainer kann denn Spieler daran erinnern, wie sich Erfolg anfühlt. Indem man ihm Videos von ihm selbst zeigt oder erfolgreich gelöste Situationen mental noch einmal durchgeht. Die Spieler brauchen immer die mentale Unterstützung vom Trainer. Er muss ihnen zeigen, dass er an sie glaubt.

Rede deinen Spieler stark – „Ich mache dich zum Besten!“

Ist eine Trainerentlassung sinnvoll? Ein positives Signal für die Mannschaft?
Kurzfristig ja, langfristig fraglich. Das Positive für die Spieler ist: Jeder fängt wieder bei null an. Vor allem die Spieler auf der Bank sehen in einem Trainerwechsel ihre Chance. Die Motivation innerhalb der Mannschaft steigt. Für eine Weile zumindest. Auf lange Sicht gesehen, das haben Studien gezeigt, bringen Trainerwechsel relativ wenig.

Welchen Anteil am Erfolg auf dem Fußballplatz hat denn nun der Kopf?
Das Mentale ist das entscheidende I-Tüpfelchen. Zuerst kommen die technischen und taktischen Fertigkeiten, das Training, die Verletzungssituation – da obendrauf kommt der mentale Bereich. Auf dem Platz gewinnt der, der in der Lage ist, auf den Punkt genau das Beste aus sich rauszuholen.

„Der Erfolg hängt beim Fußball stark vom Kopf ab. Du musst daran
glauben, dass Du der Beste bist, und dann dafür sorgen, dass es wirklich so ist.“

„Man spielt nur mit dem Herzen gut.“

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

Mythos Heimvorteil

„Wer selber denkt, hat Heimvorteil.“

Was ist dran am Heimvorteil? Gibt es ihn überhaupt?

Fragt man vor einer Pokalauslosung bei Fußball-Spielern und Verantwortlichen nach, welchen Gegner sie denn gerne zugelost bekämen, dann bekommt man oft ein „Egal. Hauptsache, wir haben ein Heimspiel” zu hören. Im DFB-Pokal ist es nicht viel anders: In den K.O.-Runden hoffen die meisten Mannschaften darauf, zuerst auswärts ran zu müssen – um dann vor heimischer Kulisse im Rückspiel vielleicht noch einmal alles drehen zu können. Zu Hause zu spielen, scheint also ein echtes Faustpfand zu sein…

„Es gibt den Heimvorteil, aber er findet im Spieler selbst statt.“
sagt Sportpsychologe Bernd Strauß

Statt höhere Mächte anzurufen, muss der Heimvorteil erarbeitet werden. Er existiere nur, wenn die Spieler Selbstvertrauen haben und an den Vorteil im heimischen Stadion glauben. Es muss ein Teamspirit erarbeitet werden und die Spieler müssen sich immunisieren gegen den öffentlichen Druck.

In einer Studie wurden alle Spiele der Fußball-Bundesliga zwischen 1963 und 1998 analysiert. Ergebnis: In 53,3 Prozent der Spiele triumphierte die Heimmannschaft. Rund jeder fünfte Sieg wurde auswärts eingefahren, der Rest endete unentschieden. Das klingt eindeutig, ist es aber nicht. Denn die Ursachen für den Heimvorteil seien überhaupt nicht klar. Alle Faktoren, die gemeinhin als so vorteilhaft im heimischen Stadion gälten, beeinflussten separat untersucht das Spielergebnis kaum.

„Es macht kein Unterschied ob man Zuhause oder Auswärts spielt“.

Die Zuschauer spielen keine Rolle.

Laut einer Studie der Kanadier Steven Bray und Neil Widmeyer sprechen Spieler selbst dem Einfluss des Publikums und der Vertrautheit der Sportstätte einen positiven Einfluss zu. „Aber die Spieler haben heute so häufig wechselnde Spielorte, dass das nicht ernsthaft eine Rolle spielen kann“, hält Strauß dagegen. „Noch dazu sind die Spielstätten häufig sehr ähnlich.“ Vorteil Publikum? Objektiv gesehen: Fehlanzeige. „Jubeln spielt Studien zufolge für das Endergebnis des Spiels gar keine Rolle“, sagt ebenfalls Bernd Strauß. So hätten amerikanische Basketballspieler wegen einer Masern-Epidemie mehrfach vor leeren Rängen gespielt – und besser abgeschnitten als unter den anfeuernden Fan-Rufen. „Auch die Dichte der Zuschauer oder ihre Anzahl ist für einen Sieg unerheblich“, setzt Strauß fort.

Allenfalls auf den Schiedsrichter hätten grölende und pfeifende Fans manchmal Einfluss, sagt Strauß. „Unter bestimmten Lärmbedingungen pfeifen Schiedsrichter eher für die Heimmannschaft.“ Aber auch dies erkläre sicher nicht den Heimvorteil, betont der Sportpsychologe.

Der Heimvorteil ist in die Jahre gekommen.

Zudem scheint der Heimvorteil in die Jahre zu kommen: „Er ist in den 90er Jahren weiter zurückgegangen“, sagt Strauß. Mögliche Gründe: „Fußball ist professioneller geworden.“ Die Spieler jetten durch die Welt und werden dabei von den Medien und der Öffentlichkeit ständig beobachtet. Zudem seien die Mannschaften ausgeglichener geworden und inzwischen bis auf einige Teams in der Bundesliga fast alle mehr oder minder vergleichbar stark.

Heimnachteil.

Letztlich könne sich das Spiel auf vertrautem Rasen und vor heimischen Fans auch als Heimnachteil entpuppen: „Versagen unter Druck“. Wenn die Spieler die Angst vor einem Misserfolg aktualisieren und beginnen, über sich selbst nachzudenken, kann es kritisch werden. Ein Gedanke: „Was machen wir, wenn wir verlieren“ sollte erst gar nicht kultiviert werden. Und als Fazit: Wenn man Fehler macht hat das mit heim und auswärts wenig zu tun.

„Beim Balltreten kommt der Mensch schließlich bis an seine Grenzen.
Nein, er muss darüber hinaus… Fußball ist nichts für Weicheier“

 

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

 

Engagement und Identifikation

Vereinstreue, Engagement und Identifikation fordern die Anhänger von ihren Spielern. In einer Welt des Wettkampfes und des Geldes müssen diese aber oft zweitrangig sein. Vereinswechsel in bessere finanzielle und sportliche Perspektiven sind an der Tagesordnung. So ist Fußball. Aber es gibt auch Ausnahmen: Kicker, die selber Fans ihrer Farben sind und für diese ihr Herzblut vergießen. Jugendträume, die mit einem Profivertrag beim Traumklub wahr wurden. Spätestens mit dem 18. Geburtstag stehen die Profispieler dann ohnehin stark unter Druck. Wie muss sich ein Mensch fühlen, der für mehrere Millionen Euro verkauft wurde?

„Wenn ich Sie um etwas bitten dürfte.“
„Kommen Sie erst wieder in mein Büro, wenn Ihre Tabletten wirken.“

Der Fußball von heute ist nicht mehr von Tradition gekennzeichnet, sondern von Kommerz. Schwindelerregende Summen werden investiert, aber die Leidenschaft am Spiel geht oft verloren. Menschen sind keine Ware und Sport kein Produkt. Solange das aber innerhalb des Fußballs, samt seiner Verbände und Vereine nicht so gesehen wird, werden sich die Summen in immer verrücktere Dimensionen steigern. Noch nie haben die Bundesligavereine so viel Geld beim Verkauf und Kauf von Spielern umgesetzt wie jetzt. Gleichzeitig steigen die Gehälter der Spieler stetig an. In den vergangenen fünfzig Jahren haben sie sich weit mehr als vertausendfacht. Summen, die sich niemand mehr vorstellen kann. Geht es im Fußball nur noch ums Geld? Wer nicht aus Liebe zur Sache arbeitet, sondern nur des Geldes willen, der bekommt gar nichts: Weder Geld noch Glück.

„Mach keine kleinen Pläne. Sie haben nicht den Zauber, das Blut der Fans in Wallung zu bringen. Sie werden nicht realisiert. Mach große Pläne, setze Dir hoffnungsvoll die höchsten Ziele – und arbeite daran.“

Fußball, Geld, Herzblut
Ich glaube, die Spieler gehören alle mal auf den Prüfstand.
Moral bedeutet für mich absolutes Engagement und auch Disziplin  und das von der
1. Spielminute an. Hier sollte schon mal genauer untersucht  werden, wo genau die Ursache bei jedem liegt und dringend abgestellt werden. Normal ist das nicht, man kann sich auf einen Sieg gar nicht mehr verlassen. Konsistenz kann ich auch nicht erkennen. Leistungsniveau? Leistungsmotivation? Eigendynamik?

„Was ich sehr schätze, sind Spieler mit Biss, Verstand und Humor, das Herz am rechten Fleck, Ehrlichkeit, Stil und Niveau, Durchhaltevermögen und den Mut zum Spiel.“

„Man muss den Tick besser arbeiten, man muss den Tick mehr Herzblut rein tun, man
muss den Tick geduldiger sein, und schon ist alles möglich. Es ist dann nicht wahnsinnig wahrscheinlich, aber möglich. Mehr kann man doch im Leben gar nicht erwarten.“
– Jürgen Klopp

„Die Liebe war immer stärker als alle Angebote.“ – Francesco Totti

Es liegt in der Natur der Liebe, dass sie durch Verzicht noch stärker wird. Was gibt es Schöneres als ein Wiedersehen nach Zeiten der Trennung? Was schmerzt süßer als das Sich-Verzehren nach einem geliebten Menschen? Oder nach dem geliebten Fußball. Wer ihn nur für luftgefülltes Leder hält, dem 22 Erwachsene ziemlich sinnbefreit nachjagen, der hat nicht verstanden, welche Kraft dieser Sport entwickeln kann. Es mag – objektiv betrachtet – nicht weltbewegend sein, wenn zwei Mannschaften versuchen, einen Ball durch ein Gestell aus Aluminiumstangen zu schießen. Aber ist das Verteilen von Farbe auf einer Leinwand besser? Wie bei der Malerei entsteht die Kunst des Fußballs im Auge des Betrachters.

 

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

 

Abgebrühte Kerle auf „Unkrautjagd“

“To Do: Live in the moment”

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Spieler im Grunde durchtrainierte, abgebrühte Kerle sind. Sie lieben das Risiko. Spielen, kämpfen… alles für den Sieg. Sie füllen das Loch mit Erde. Abgebrühte Kerle, die mehr als nur drei von 21 Schüssen aufs Tor bringen.
Um die Besten zu sein und zu bleiben, ist Schweiß nötig. Keiner kommt ohne an die Spitze.
Es ist schwer eine Mannschaft zu schlagen, die nie aufgibt. Deshalb: „push yourself“,
trainiere wie wahnsinnig oder bleib wie du bist.
Warum können wir nicht die beste Mannschaft in der Liga sein. Eine große Frage.
Habt Vertrauen in Euch! Glaubt an Euch!

„Augen können nur leuchten, wenn es etwas gibt, was das Innere zum Leuchten bringt“

Der Durchbruch begann, nach zahlreichen Niederlagen, mit der wahren  Leidenschaft. Spieler, die noch zum Enthusiasmus fähig sind. Spüre deine Angst und tue es trotzdem. Angst beginnt im Kopf, Mut auch. Beim Erfolg geht es darum, das Richtige zu machen. Und nicht darum, alles richtig zu machen. Sorgt für ein entspanntes Miteinander. Durch bessere Kommunikation. Mit sich selbst und mit anderen. Ohne sich dabei zu verbiegen.

„Ihr müsst uns nicht mögen, aber ihr werdet uns respektieren“

Der Konkurrent, der am meisten gefürchtet wird, ist derjenige, der sich nie um andere Sorgen macht, sondern sich immer besser macht.
Am Ende interessiert es niemanden, wie viel Geld wir verdient haben, welches Haus wir haben oder welches Auto wir fahren. Am Ende des Lebens zählen nur die Momente, in denen wir glücklich waren.

Willst Du sterben ohne wirklich gelebt zu haben? Dein ganzes Leben verpennen?
Oder am Ende Deines Lebens feststellen, dass Du das Leben der anderen gelebt hast?
Das wäre für mich eine ganz schreckliche Vorstellung. Egoismus hin oder her. Ich bin der Meinung, dass Du nur andere glücklich machen kannst, wenn Du selber glücklich bist. Und damit musst Du Dich in Deiner persönlichen Rangfolge an den ersten Platz stellen. Das nenne ich gesunden Egoismus. Ich gehe sogar noch weiter: „Erst komme ich, dann die anderen“ Ich weiß, das stößt manchen bestimmt übel auf oder fühlt sich für einige komisch an. Aber genauso ist es. Könntest Du jemanden wirklich glücklich machen, wenn Du im tiefsten deines Inneren unglücklich bist? Das Leben ist zu kurz, um Dich von Menschen stressen zu lassen, die es nicht einmal verdient haben, ein Problem in deinem Leben zu sein.

„Bevor du meinen Namen in den Dreck ziehst, hol deinen erst mal da raus.“

Wenn man etwas liebt gibt man es nie auf. Man tut es einfach nicht. Egal wie hart es ist und wie schwer die Situation auch ist. Und jeder, der etwas anderes sagt, hat noch nie wirklich geliebt. Es ist an der Zeit, das zu tun, was das Beste für dich ist. Es ist besser, einen Schlussstrich zu ziehen und umzudrehen, als weiter und weiter in die falsche Richtung zu laufen.
You must have goals. Keep working. Und ich sage dir: Mach immer alles selbst, sonst wird es nichts. Das Leben ist niemals einfach für diejenigen, die träumen. Let your actions teach.
Wir sind alle Menschen, die alle mal scheitern, die wirklich besonderen sind diejenigen, die weiter kämpfen.

Und wahrlich, die Chancen werden sich dir jetzt präsentieren. Dies ist die Zeit
um nach einer neuen Vision in deinem Leben zu fragen. Dies ist die Zeit, um große Träume zu träumen. Jetzt ist die Zeit, dann ganzes Leben zu verändern, deine Glaubenssysteme, dein Handeln, dein ganzes SEIN. Weg von dem verstaubten Gedankengut, damit Du wieder
klar denken kannst und treffe deine Entscheidungen immer aus dem Herzen heraus.
Sei bereit für glückliche und wichtige Entscheidungen.

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

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Von der Kunst des Zusammenfügens

Nicht der stärkste, nicht der intelligenteste, aber derjenige, der auf Veränderungen reagieren kann, überlebt. Es braucht Mut, Experimentalraum und Austausch. Denn der Austausch ist ein Kennzeichen eines offenen Teams.

An sich gibt es Dinge, aber ich kann euch nichts darüber sagen. Außerdem darfst du jeden Blödsinn machen, solange du es gut gemeint hast. Phantasie wird uns oft zu Welten führen, die niemals waren. Aber ohne sie gehen wir nirgendwo hin.

„Versucht bloß nicht, mich zu verstehen…“

Mit Mut… das Leben dehnt sich aus.
Mit dem Glauben… man legt die Augen auf das Ende, das Endziel, und wird nicht geschüttelt und nicht vom Pfad abweichen, und man wird große Schritte gehen, wenn man muss.
Mit Vertrauen… in göttliches perfektes Timing, und diese göttliche Führung ist immer wahr. Es kommt jedoch nie zu früh, auch nicht zu spät, es kommt immer genau dann, wenn unsere Seele bereit ist, zu empfangen, zu wachsen, zu expandieren und die Segnungen zu erhalten.
Und manchmal ist es am besten, einfach weiter zu gehen… und Wunder passieren oft, wenn wir sie am wenigsten erwarten oder sie suchen!

Streiche 2 Wörter aus deinem Wortschatz:  ABER und MÜSSEN

Verzeihe schnell! Menschen sind es nicht wert, deinen kostbaren Schlaf zu stören.
Ich weiß, es tut weh. Aber lass Gott deine Schlachten kämpfen. Er ist wunderbar.
Raffiniert ist er, der Fußballgott.

Eine Situation kannst Du nur mit deinen Gedanken boykottieren, nicht mit deinem Verhalten.
Immer wieder schenkt die göttliche Welt uns Zeichen der Liebe, Erinnerung in der Liebe zu bleiben, in liebevollen Gedanken zu bleiben, in liebevollen Gedanken zu verweilen, liebevoll zu sich selbst zu sein, andere in der Liebe anzustecken. Unser himmlischer Vater erfüllt unsere Herzen, zu jeder Zeit des Bittens.
Und wisse: Der Schlüssel zum Erfolg ist Handlung. Denke ständig an das, was Du willst, nicht an die Dinge, vor denen Du Dich fürchtest. Doch beachte: Der Preis des Erfolgs muss vollständig bezahlt werden – im Voraus. Was auch immer Du mit Überzeugung glaubst, wird zu Deiner Wirklichkeit.

Ich habe gelernt, wenn ich mich nicht zur Erreichung meines eigenen Glückes verpflichte, wird es niemand sonst tun. Um wirklich glücklich zu sein, brauchst Du eine klare Richtung. Du brauchst eine Verpflichtung zu einer Sache, die größer und wichtiger ist als Du. Du brauchst das Gefühl, dass dein Leben für etwas steht, dass Du irgendwie einen wertvollen Beitrag zu deiner Welt leistest. Niemand anders als wir selbst, ist für das Glück, die Gesundheit und den Reichtum unseres Lebens verantwortlich. Und weil das so ist, haben wir auch die uneingeschränkte Weisheit in uns und alle notwendigen Mittel, die uns helfen, dieser Selbst-Verantwortung gerecht zu werden. Erkennen und nutzen wir sie!

Lasst das Ego hinter Euch.

Beim Erlernen des Weges ist es unerlässlich das Ego hinter euch lassen. Habt ihr auch tausend Sutren oder zehntausende Kommentare studiert, euch selbst aber nicht von der Verhaftung an das Ego befreit, so werdet ihr schließlich in die Dämonenhölle abstürzen. Und…es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen. Es besteht nicht die geringste Chance, bedingungsloses Wohlwollen anderen gegenüber zu entwickeln, solange wir uns nicht um unsere eigenen Dämonen gekümmert haben. Der Verstand spielt auf dem Weg der Entdeckung nur eine untergeordnete Rolle. Es findet ein Sprung im Bewusstsein statt, nennt es Intuition oder was Ihr wollt, und die Lösung kommt zu Euch und Ihr wisst nicht wie und warum. Ein schlechter Tag für dein Ego, ist ein guter Tag für deine Seele.

Das Universum, heißt es, ist groß. Verdammt groß. Du kannst dir einfach nicht vorstellen, wie groß, gigantisch, wahnsinnig riesenhaft das Universum ist. Du glaubst vielleicht, die Straße runter bis zur Drogerie ist es eine ganz schöne Ecke, aber das ist einfach ein Klacks, verglichen mit dem Universum.

„Ich kenne da ein tolles Restaurant am Ende des Universums.“

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.


– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

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So kommst Du ins Machen!

„Es ist nicht was du lehrst, sondern wie du es betonst!“
– John Wooden

So putschen sich Leistungssportler auf

Die Mannschaftsbesprechung vor dem Spiel ist ein wichtiger Moment für den Trainer und stärkt die Moral des Teams. Aber auch für die Spieler, ist diese Ansprache sehr wichtig! Um als Trainer für seine Mannschaft die richtigen Impulse zu setzen, gilt es einige Punkte zu beachten. Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig die emotionalisierenden Ansprachen vor einem Wettkampf im Fußball bzw. Mannschaftssport ist, um mit Überzeugung und unbändigen Willen ins Spiel zu starten.

Motivationskünstler Kristian Arambasic über seine Brandrede

Seine Kabinenansprache ist schon jetzt zur Legende geworden. Mit markigen Worten und emotionalem Auftreten machte Kristian Arambasic seine Mannschaft heiß. Sein Verein SG Aumund-Vegesack aus der Bremen-Liga stand vor dem Pokalspiel gegen Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim, die erste Hälfte nach seiner Brandrede hielt das Team das 0:0. Im Internet verbreitete sich das Video davon wie ein Lauffeuer.

„Etwa drei- bis viermal im Jahr mache ich so etwas Emotionales“, erklärt Kristian Arambasic im Interview auf dfb.de, „danach haben wir bisher nie ein Spiel verloren.“ Obwohl diese Serie nach der am Ende deutlichen Niederlage gegen Hoffenheim gerissen ist, haben seine Worte ihre Wirkung nicht verfehlt.

Motivationsansprachen gehören für moderne Trainer zum Grundrepertoire des Coachings. Durch die richtige Ansprache können sie so großen Einfluss auf die Leistung ihrer Spieler nehmen. Andere Coachingsituationen mit anderen Kommunikationszielen sind übrigens unmittelbar nach dem Abpfiff (Schnell-Feedback), vor dem 1. Training der Woche (Auswertung/Analyse) und zum Abschlusstraining (Strategie).

In der Situation direkt vor dem Spiel geht es nur noch um die Motivation der Spieler. Hier sollte man nur kurze bzw. wenige Informationen vermitteln. Die Motivationsstragie ist auf die jeweilige Situation und die Mannschaft anzupassen. So kann man die Spieler durch individuelle Ansprache aufheizen, indem man beispielsweise gelungene Szenen des letzten Spiels in Gedächtnis ruft. Für teamspezifische Motivation eignet sich positive Suggestion: Man stellt sich vor und malt die Gedanken aus, wie die anschließende Siegesfeier aussehen kann.

Arambasic: „Die Jungs brauchten das Adrenalin“

Kristian Arambasic nutzte eine andere klassische Methode zum Einschwören seines Teams. Durch einen Rückblick auf die Erfolge der letzten Saison stärkte er das Selbstbewusstsein seiner Spieler, durch das Kultivieren des Underdog-Images sprach er ihnen Mut zu. „Die Jungs brauchten das Adrenalin, um die 4800 Zuschauer zu vergessen und unter Strom gesetzt zu werden.“

Der Adrenalinpegel der Spieler steigerte sich bei Arambasic‘ Rede stetig, auch durch den Einsatz von passender Musik. „Bei meinen emotionalen Reden nutze ich meist Musik oder Videos. Einer meiner Spieler hatte beim Aufwärmen den USB-Stick mit dem Lied verloren. So entstand helle Aufruhr und Panik. Glücklicherweise fand ein Spieler den Stick auf dem Rasen.“ Auch die entscheidende Box-Szene aus einem „Rocky-Film“ soll übrigens bei manchem Team schon wahre Wunder gewirkt haben.

Die größte Herausforderung für Trainer ist es wohl, diesen Spannungsbogen ständig aufs Neue aufzubauen, ohne sich dabei zu wieder holen. Dazu sind natürlich Ideenreichtum und die Fähigkeit gefordert, immer wieder flexibel auf die sich ständig ändernden Situationen zu reagieren. Auch für diesen Bereich gilt wie für alles im Leben: „Man lernt nie aus!“

Quelle:
http://www.dfb.de/news/detail/motivationskuenstler-kristian-arambasic-ueber-seine-brandrede-80376/

 

Unsere Worte habe eine tiefe Wirkung auf das gesamte kollektive Universum

Kriegerisch wie die Neuseeländer
Der martialische Kriegstanz Haka des neuseeländischen Rugby-Teams, etwa aus dem 2007 WM-Viertelfinale gegen Frankreich. Unbedingt die Lautstärke aufdrehen.

Mitreißend wie Al Pacino
„Erst wenn es losgeht mit dem Verlieren, lernt ihr, dass es im Leben auf die Kleinigkeiten ankommt“: Al Pacinos Rede an ein Football-Team aus „An jedem verdammten Sonntag“. Der Mainzer Trainer Thomas Tuchel zeigte das Video vor einem Spiel gegen die Bayern – Mainz siegte:

Kämpferisch wie Muhammad Ali
Muhammad Ali: Der beste Boxer der Geschichte, Schlag auf Schlag. Hoffenheims früherer Trainer Holger Stanislawski zeigte so seiner Mannschaft, was ein Sportler zu leisten vermag:

Be Water my Friend

Bruce Lee über Willenskraft, Emotionen, Gedächtnis, Vorstellungskraft und Vertrauen.

Obwohl Bruce Lee (27. November 1940 – 20. Juli 1973) am besten für sein legendäres Erbe in Kampfkünsten und Film bekannt ist, war er auch einer der am meisten geschätzten Philosophen des zwanzigsten Jahrhunderts, instrumental in der Einführung östlicher Traditionen für westliche Zuschauer. Eine Philosophie in der Hochschule, fusioniert er alte Ideen mit seinem eigenen einzigartigen Ethos informiert durch den Schnittpunkt der physischen und psychologischen Disziplin, dessen berühmteste Manifestation ist seine Wasser-Metapher für Resilienz. (psychische Widerstandsfähigkeit)

Lee sah Philosophie als untrennbar vom Alltag, so wie er den Geist als untrennbar aus dem Körper sah, wobei jedes Ende der Batterie ständig das andere auflud. Wie Oliver Sacks, der überall ein Notizbuch trug, hatte Lee immer ein kleines 2 × 3 Taschenbuch mit sich, das er mit allem von Trainingsregimen bis hin zu den Telefonnummern seiner Schüler Gedichte, Bestätigungen und philosophische Reflexionen füllte. Aber vielleicht war der bemerkenswerteste Teil seiner Taschenbücher, wie man sie nannte, seine Beteuerungen, die an die Verhaltensregeln erinnern, die der Nobelpreisträger André Gide in seiner jugendlichen Zeitschrift und die von Künstler Eugène Delacroix schrieb. In diesen Notizen formulierte Lee seine persönlichen Philosophien, die konkret auf sein eigenes Wachstum ausgerichtet waren.

Hier ist ein exklusiver Blick  auf seine besten Zitate:

  • „Das Leben ist dazu da, um gelebt zu werden und nicht um „begriffen“ zu werden, oder in sich vorgegebenen Mustern zu fügen.“
  • „Es gibt kein „reifes Alter“ in dem Sinne. Es gibt nur einen immer andauernden Prozess vom „Reifen“, vom „Altern“. Falls es sowas wie ein „reifes Alter“ geben würde, dann wären wir am Ende, es wäre Stillstand.“
  • „Angabe und Aufschneiderei ist die Vorstellung des Narren von Ruhm.“
  • „Jede Art von Wissen bedeutet letztendlich Selbsterkenntnis.“
  • „Ein Guter Kämpfer ist nie angespannt, nur bereit dazu. Nicht denkend, dennoch nicht träumend. Bereit für alles was in seinen Weg kommt. Wenn der Gegner sich ausweitet, ziehe ich mich zusammen; wenn er sich zusammenzieht, weite ich mich aus. Und wenn sich eine Möglichkeit auftut, schlage nicht „Ich“, der Schlag kommt von ganz von selbst.“
  • „Nicht denken, fühlen sollst Du. Es ist genauso wie bei einem Finger, der in Richtung auf den Mond zeigt. Du darfst dich nicht nur auf den Finger konzentrieren, denn sonst siehst Du ja nichts von der himmlischen Pracht.“
  • „Wissen verhilft Dir zu Macht, aber Charakter bringt dir Respekt.“
  • „Wenn Du dich selbst zum Esel machst, dann ist immer jemand bereit, auf dir herumzureiten.“
  • „Folge keinem starren, festen System und Du wirst dich immer leicht anpassen können.“
  • „Kein Weg als Weg, keine Grenze als Grenze.“
  • „Sie Du selbst, bring dich selbst zum Ausdruck, habe Vertrauen zu Dir selbst. Ziehe nicht los und suche nach einer erfolgreichen Persönlichkeit, um ihr nachzueifern.“
  • „Ein Ziel ist nicht immer zum erreichen da, oft dient es nur zum richtigen Zielen.“
  • „Ich habe keine Angst vor dem, der einmal 10.000 Kicks geübt hat, aber vor dem, der einen Kick 10.000 Mal geübt hat.“
  • „Nimm die Dinge, wie sie sind: Schlage, wenn Du schlagen musst. Tritt, wenn Du treten musst.“
  • „Wissen gibt den Menschen Macht, aber der Charakter verschafft ihnen Respekt und Anerkennung.“
  • „Anstatt dein Leben dafür hinzugeben um ein vorgegebenes Konzept von dir zu realisieren, realisiere dich selber.“
  • „Vergiss alles über Gewinnen und Verlieren; vergiss alles über Stolz und Schmerz.“
  • „Ein weiser Mann kann mehr von einer närrischen Frage lernen, als ein Narr von einer weisen Antwort.“
  • „Leere deinen Geist. Werde formlos, gestaltlos – wie Wasser. Wenn man Wasser in eine Tasse gießt, wird es zur Tasse. Gießt man Wasser in eine Teekanne, wird es zur Teekanne. Wasser kann fließen und schmettern. Sei Wasser, mein Freund.“

Be Water my Friend

https://www.youtube.com/watch?v=cJMwBwFj5nQ

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Hoffnung und Erwartung – be efficient

„Der Unterschied zwischen dem Unmöglichen und dem
Möglichen liegt in der Entschlossenheit“
– Tommy Lasorda

Viele Sportler kämpfen und mühen sich über Jahre hinweg ab, um ein bestimmtes (oftmals erträumtes) Ziel zu erreichen, um dann eines Tages festzustellen, dass sich der ganze Aufwand nicht rentiert hat, die spartanischen Stunden in keinem Verhältnis zum erbrachten Leistungsniveau stehen. Die meisten Athleten können ihre Karriere schon viele Jahre früher abbrechen oder sich ernsthaft dazu entschließen, ihre Art des Denkens zu verändern. Ich sehe daher den Grad an Gewissheit der Zielerwartung aus wichtigen Gradmesser der psychischen Belastbarkeit und Chancenbarometer für die zukünftige sportliche Entwicklung.

Diese Zielerwartungs-Glaubenssätze bedeuten in Bezug auf sportliche Leistungsentfaltung, dass ein Sportler an die Erreichung eines definierten Ziels glaubt und vollends überzeugt ist, dass es so sein wird. Ein tiefes und inniges Gefühl der Gewissheit begleitet diese „positive Zielerwartung“. Habe ich als Spitzensportler keine solche Zielerwartungsphantasie und damit keinen unterstützenden Glaubenssatz, werde ich mich zum einen niemals in einen Zustand manövrieren können, der Spitzenleistungen ermöglicht, und zum anderen den letzten Funken Hoffnung verlieren.

Zu einer kritischen Phase kommt es, wenn die Erwartungshaltung und das tatsächliche Leistungsverhalten am meisten voneinander abweichen. Erleidet ein Sportler (z.B. durch totale Überforderung) einige Enttäuschungen, verliert er den Glauben an sich und die Leistungskurve geht bergab. Oft sinkt die Leistung und damit auch die „Self-Efficacy-Expectation“ (Selbstwirksamkeit-Erwartung) unter das ursprüngliche Ausgangsniveau ab.

Ein umsichtiger Trainer versteht es in dieser Zeit, Trainingssequenzen zu planen, die den Sportler in seinem Glauben an sich selbst unterstützen und begünstigend wirken. Erfolgscoaches geben ihren Schützlingen die Möglichkeit, ein Lernfeld zu erfahren, dass die Erlernung neuer Fertigkeiten unterstützt.

Die Erwartung von Erfolg hat etwas mit unserer grundsätzlichen sportlichen Wettkampfeinstellung zu tun, beschreibt quasi den Grad, wie aktiv und „hungrig“ wir sportliche Herausforderungen und Grenzgänge annehmen und zu bewältigen suchen.
Die Angst vor Misserfolg beschreibt den Umgang mit Fehlschlägen, die zum Sport genauso gehören wie Siege und persönliche Bestleistungen. Damit ist prinzipiell weniger das Verlieren oder Versagen gemeint, sondern viel mehr unseren Umgang mit Misserfolgen.
Jeder geht anders mit Schwierigkeiten, Misserfolgen und nicht erbrachten Leistungen um. Der eine nutzt es als Feedback für zukünftige Entscheidungen und Planungsphasen, der andere sieht sich als Person gefährdet und hat Angst, auch auf anderen Gebieten des menschlichen Lebens Misserfolge einstecken zu müssen.

Wenn eine schlechte Saison dazu führt, dass ich meine grundsätzliche Leistungsfähigkeit in Frage stelle und Angst vor dem nächsten Spiel habe, wirkt sich das zwangsläufig auf meine tatsächlich gezeigten Leistungen aus und führt meist zu Selbstzweifel, Selbstvorwürfen und endet in Krisensituationen, die schwer aufzulösen sind.

James E. Loehr schreibt dazu:
„Talentierte Sportler werden von Trainern und Eltern ständig an ihr Talent erinnert. Dieses Aushängeschild kann wirklich zu einer Belastung für den Spieler werden. Er oder sie haben Angst, sich 100prozentig einzusetzen, sich völlig zu verausgaben, weil sie im Falle des Versagens die Erwartungen nicht erfüllen. „Vielleicht bin ich gar nicht so gut, wie alle glauben“, denkt der talentierte Sportler. Wenn er zum Problemfall wird, wird keiner wissen, ob er nun wirklich Talent hat. Er geht auf Sicherheit und schützt sein Selbstwertgefühl.

Wer mit solchen Sportler arbeitet, sollte ihnen helfen, diese Problematik zu verstehen.
Auch ein Trainer steht in der Pflicht sich regelmäßig selbst zu reflektieren, um seine Sportler dauerhaft fördern zu können und stets den richtigen Ton zu treffen. Trainer sind ein wesentlicher Faktor der Entwicklung von sportlichen Leistungen und Förderung von Talenten. Dafür steht die Persönlichkeit des Trainers, sein persönlicher Umgang mit Druck, Medien, Fans, Gremien, Disziplin, seine kommunikative Stärke, seine Work-Life-Balance etc.

Talent ist sowohl ein Geschenk als auch eine Belastung und es erfordert ein ganz besonderes Verständnis, mit diesen Spielern als Trainer zu arbeiten.

„Focus on your path and ignore the competition“
Konzentriere dich auf deinen Weg und ignoriere den Wettkampf“

– Marita Schroeder – The Future Force

2017 text by Marita Schroeder

Frühstück – ein Treffen der Herzen

  1. …bis in die Unendlichkeit und noch viel weiter!

„Männer, die wirklich heldenhaft handeln, rühmen sich ihrer Verdienste nie.
Feuer brennt lautlos und ohne Lärm scheint die Sonne.“

Heute kommt es häufiger vor denn je, dass Sportler über außergewöhnliche Erfahrungen berichten, die von übersinnlichen Fähigkeiten und Wahrnehmungen bis hin zu Momenten eines grundlosen Glücksgefühls reichen, unabhängig davon, ob sie nun gerade gewinnen oder verlieren. Und plötzlich steht die Zeit still… In solchen besonderen Augenblicken sind ihre Sinneswahrnehmungen von blendender Klarheit oder sie fühlen sich total lebendig.

Hier geht es um den Weg der Helden. Die Kritiker zählen nicht. Auf die Menschen, die mit dem Finger zeigen, wenn ein „Starker“ oder eine Mannschaft gestrauchelt ist oder wenn Großes vollbracht wurde, es noch besser gemacht hätte können, kommt es nicht an. Die Anerkennung gebührt denen in der Arena, auf dem Spielfeld, im Stadion, die tapfer kämpfen; die immer wieder versagen und ihr Ziel verfehlen; die wissen, was große Begeisterung und Hingabe sind; die im glücklichsten Fall am Ende den Triumph einer großen Leidenschaft erleben und im schlimmsten Fall, wenn sie es nicht schaffen, zumindest bei einem großartigen Spiel verloren haben und nie zu jenen ängstlichen Seelen gehören werden, die weder Sieg noch Niederlage kennen.

„Helden sind Menschen, die schneller reagieren, als ihr Hirn zu denken vermag.“

Sportler stehen oft vor Neuland, das es noch zu erkunden gibt, doch ganz gleich, welche Veränderungen, gleich welche Hindernisse auftreten mögen, ist es wichtig weiterhin den Blick zum Gipfel zu richten. Ein Weg der Meisterschaft von Körper, Geist und Seele, welcher nicht am Spielfeldrand enden sollte.
Wachstum bedeutet Wandel und Wandel birgt Risiken, den Schritt vom Bekannten ins Unbekannte. Weil das Leben, wie wir zu uns selbst sagen, viele Höhen und Tiefen birgt. Vielleicht weiß ein Teil unseres Geistes, dass ein Aufstieg eine größere Herausforderung darstellt als ein Abstieg. Deshalb spüren wir, dass das Ziel oder die Antwort in der Höhe zu finden ist. Um an diesen Ort zu gelangen, müssen wir unsere Bemühungen auf ein Niveau anheben, das wir zuvor noch nie erreicht haben.

„Die Erde ist randvoll mit Himmel und in jedem gewöhnlichen Dornenbusch brennt das Universum. Aber nur jene, die sehen können, ziehen ihre Schuhe aus; Die anderen sitzen drum herum und pflücken Brombeeren.“ – Elisabeth Barrett Browning

Wir erschaffen wahren Erfolg im Sport, in der Kunst und in unserem Leben. Welchen Lohn wir dabei ernten werden, hängt davon ab, wie sehr wir uns einsetzen. Ohne Zeit- und Energieaufwand ist noch kein Sportler zum Meister geworden. Deshalb ist Ausdauer – die Fähigkeit, sich über einen längeren Zeitraum hinweg intensiv mit einer Sache zu betätigen – ein wichtiges Element der physischen Begabung. In der Ausdauer spiegelt sich das Gesetz der Anpassung wider, denn eine Anforderung, die man eine Zeit lang an seinen Körper stellt, bewirkt eine ganz bestimmte Entwicklung. Man braucht Ausdauer, um irgendeine Tätigkeit längere Zeit durchzuhalten. Doch wisse: Mit Ehrgeiz allein bringt man es zu nichts; er muss mit harter Arbeit gepaart sein. Der Erfolg ist süß, doch meistens riecht er nach Schweiß. Die anderen Menschen werden uns immer unterschätzen, denn wir bewerten uns nach dem, was wir uns zutrauen; und die anderen beurteilen uns nur nach dem, was wir bereits geschafft haben.

Wer Körper, Geist und Seele meistern will, ist bereit, sich zu blamieren, seine Gefühle der Verlegenheit und Unbeholfenheit zu akzeptieren, wieder von vorn anzufangen und weiter zu trainieren, üben, lernen, korrigieren, erforschen, beobachten, verbessern…
Ein Prinzip lautet: Das Leben war nie als Kampf gedacht, sondern nur als sanftes Voranschreiten von einem Punkt zum anderen, wie eine Wanderung durch ein Tal an einem sonnigen Tag.

Das Training ist der Weg und der Prozess, die Methode und das Ziel, eine Brücke zu unserer persönlichen Entfaltung. Das mentale Training ist eine geheime Schule, die uns in Mysterien einweiht. Es ist der Weg des inneren Athleten. Das Publikum kann zuschauen und applaudieren; Philosophen können über die Wettkämpfe und die glanzvollen Augenblicke des Ruhms sinnieren; doch nur diejenigen, die das alles wirklich erlebt haben, die getanzt und gesprungen sind, sich angestrengt und geschwitzt haben, kennen die Süße und das Versprechen, das in dieser Erfahrung liegt.

„Wir können nicht alle Helden sein. Irgendwer muss schließlich auch
am Spielfeldrand sitzen und ihnen zujubeln.“ 

Credo oder dein eigener Verhaltenskodex

Verspreche dir selbst…

  • so stark zu sein, dass nichts deinen Seelenfrieden zu erschüttern vermag;
  • deine Leitlinien über Gesundheit, Glück und Wohlstand jedem Menschen zu offenbaren, dem Du begegnest;
  • in all deinen Freunden das Gefühl zu wecken, dass ein wertvoller Kern in ihnen steckt;
  • stets die positive Seite einer Situation zu sehen und deinen Optimismus den Weg zu ebnen;
  • nur das Beste zu denken, zu leisten, zu erwarten;
  • die Erfolge anderer genauso begeistert zu begrüßen wie die eigenen;
  • die Fehler der Vergangenheit zu vergessen und künftig nach besseren Leistungen zu streben;
  • stets ein Lachen auf dem Gesicht und jedem Menschen, dem Du begegnest, ein Lächeln zu schenken;
  • soviel Zeit in deine persönliche Entwicklung zu investieren, dass dir keine mehr bleibt, um andere zu kritisieren;
  • zu gefestigt zu sein, um sich unnötige Sorgen zu machen, zu tolerant, um in Wut zu geraten, zu stark, um sich von Angst überwältigen zu lassen, und zu glücklich, um Probleme hinzunehmen.

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

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Der Weg der Kriegerin

Der Weg der Kriegerin des Lichts

Und wieder einmal geht Sie ihren Weg weiter, und wieder einmal lässt Sie zurück, was noch nicht Sein will oder nicht Sein kann. Und wieder einmal legt Sie ihre Rüstung um, schreitet voran nur mit Blick in die Zukunft. Und wieder einmal geht Sie ihre Schritte im Takt ihres Herzens einen um den anderen. Und wieder einmal verlässt Sie Wege die Sie eine Weile als Zuhause fühlte …Wege auf denen ihre Seele ihre Spuren hinterließ. Sie weiß,  wenn Sie dem Weg des Herzens folgt, zurücklässt was doch tief in ihr lebt und leuchtet, wird manch einer Sie nicht verstehen … sich abwenden, dies ist ihr gleichgültig … es ist ihr Weg …nur Sie kann ihn verstehen … nur Sie ihn gehen. Sie geht lieber auf einsamen Pfaden, auf den Wegen der Intuition, der Liebe und Wahrheit, doch mit sich selbst im Reinen und zufrieden, als auf den Straßen der Angepassten und Ja-Sager, als auf den Pfaden der Heuchelei und Lügen. Sie verlässt Plätze an denen ihre Liebe nicht gefordert ist, und folgt dem Rhythmus ihrer Seele, ihrer inneren Navigation. Und doch weiß Sie genau, dass jeder ihrer Schritte im Herzen dessen den Sie berührt ihr Echo hinterlässt, dass jeder Schritt den Sie geht in seine Spuren passt. Und so folgt die Kriegerin dem Ruf ihres Herzens, vertrauend auf ihre Intuition, dass alles gut ist wie es jetzt ist, dass die Wege zweier Herzenskrieger sich nie verlieren, und ihre Spuren zur richtigen Zeit zu einer einzigen werden.

– Erika Flickinger

Beim Weg der Kriegerin geht es um Tugenden, Selbstvervollkommnung
und Meisterinnenschaft. Und darum, die eine oder andere abgeflogene Fähigkeit zu entwickeln.

Die Tugenden:
Mut
Standhaftigkeit
Durchhaltevermögen, Beharrlichkeit
Disziplin
Klarblick
Integrität
Selbstüberwindung
Konsequenz und Kongruenz
Hingabe
Treue und Loyalität
Begeisterung
Selbstvergessenheit
Unbestechlichkeit
Freiheit
Unschuld

Die Fähigkeiten:
Gedanken- und Gefühlshygiene
Gedanken und Emotionen von Menschen lesen mit Präzision
Urteilsfreiheit
Selbsterneuerung
Jugendlichkeit
Instinktsicherheit
Glasklare Intuition
Geschwindigkeit
Resilienz
Tanz mit dem Tod
Intelligenz
Anpassung
Liebe
Mitgefühl
Ultimatives Verbundensein
Freundlichkeit
Wandelbarkeit und die Kunst des Wandel(n)s
Selbstbezug

Eine Kriegerin ist immer sie selbst, auch im Business-Gewand

Weltwirtschaft ist ein mächtiger Hebel.

Wenn sich die Kriegerin in der Wirtschaft herumtreibt, dann weiß sie, dass sie sich an einem Kriegsschauplatz befindet. Aber es ist nicht der ihre. Sie führt keinen Krieg um Ressourcen, Trophäen, gegen Konkurrenten und schon gar nicht gegen die Erde und ihre Geschöpfe. In dem Krieg, den sie führt, geht es um Werte und Tugenden. Sowohl, diese zu erringen, zu verfeinern, zu vertiefen und zu verankern. Als auch für diese einzustehen in einer Welt, in der es normal ist, sich durch Existenzangst oder Anerkennung in der eigenen Menschlichkeit kompromittieren zu lassen. Die Kriegerin weiß, dass das Leben sie an Orte schickt, an denen sie einen Unterschied zu machen hat. Dies ist ihr Schicksal. Wenn sie also im Business-Kontext unterwegs ist, versteht sie es, die Sprache der Macht zu sprechen. Aber sie weiß, dass sie eigentlich inkognito ist. Dass es darum geht, als Trojanerin an der Front tagtäglich, im Kleinen und im Großen, ganz direkt und ganz persönlich Einfluss zu nehmen im Sinne der Erde, der Gerechtigkeit, der Güte und des wohlverteilten Himmels auf Erden für alle lebenden Wesen.

„Eine Kriegerin des Lichts bleibt ewig jung und ungezähmt“

Das Handbuch der Kriegerin des Lichts findest Du hier: http://kriegerindeslichts.laurettahickman.com/die-autorin/


– Marita Schroeder – The Future Force

Soweit ist alles in Ordnung…

Manchmal erzittert man vor Angst. Da ist vielleicht eine schwierige Aufgabe in der Arbeit zu erledigen, bei der andere auch schon gescheitert sind. Oder man denkt, es gäbe keinen Weg mehr nach vorne… Hier ein kleiner Tipp, wie sich die Angst überwinden lässt.

Es war einmal ein großer König, der einen Zauberer darum bat, ihm einen wirklich mutigen Menschen für eine gefährliche Mission zu finden. Nach langer Suche brachte der Zauberer vier Männer vor seinen Meister. Der König wollte den Mutigsten herausfinden und der Zauberer sollte einen Test dafür erschaffen.

Was ist Mut?

So gingen der König, der Zauberer und die vier Männer an den Rand eines weiten Feldes, an dessen anderem Ende eine Scheune stand. Der Zauberer klärte über das Vorgehen auf: „Jeder Mann kommt einmal dran. Er wird zur Scheune gehen und bringen, was dort drinnen ist.“

Der erste Mann ging über das Feld. Plötzlich brauste ein furchtbarer Sturm auf – Blitze zuckten, Donner rollte und der Boden bebte. Der Mann zögerte. Er fürchtete sich. Als der Sturm immer stärker wurde, fiel er ängstlich zu Boden. Dann ging der zweite Mann über das Feld. Der Sturm wurde so stark, dass er zum Orkan wurde. Der zweite kam weiter als der erste, doch schließlich fiel auch er zu Boden. Der dritte rannte los und überholte die anderen zwei. Aber die Himmel öffneten sich, der Boden zerteilte sich und die Scheune wackelte und krachte bedenklich. Der dritte Mann fiel zu Boden.

Zitternd einen kleinen Schritt weitergehen

Der vierte begann ganz langsam zu gehen. Er fühlte seine Füße auf dem Boden. Sein Gesicht war weiß vor Angst. Er fürchtete sich am meisten davor, als Feigling da zu stehen. Langsam ging er an dem ersten Mann vorbei und sagte zu sich selbst: „Soweit ist alles gut mit mir. Nichts ist mir passiert. Ich kann ein Stückchen weiter gehen.“ So ging er Schrittchen für Schrittchen, zentimeterweise zur Scheune. Er gelangte schließlich dorthin und kurz bevor er den Türgriff berührte sagte er: „Soweit ist alles gut mit mir. Ich kann noch ein wenig weiter gehen.“ Dann legte er seine Hand auf die Klinke.

Sofort hörte der Sturm auf, der Boden war wieder ruhig und die Sonne schien. Der Mann war erstaunt. Vom Inneren der Scheune kam ein schmatzendes Geräusch. Einen Moment lang dachte er, dass das etwas Gefährliches sein könnte. Dann dachte er: „Mir geht’s immer noch gut,“ und öffnete das Tor. Innen fand er ein Pferd, das Hafer fraß. Daneben stand eine weiße Rüstung. Der Mann legte sie an, sattelte das Pferd, ritt zum König und dem Zauberer und sagte; „Ich bin bereit, mein König.“

„Wie fühlst du dich?“, fragte der König. „Soweit ist alles in Ordnung mit mir,“ sagte der Mann.“

– Marita Schroeder – The Future Force

Portaltage – Portaltore

Portaltage sind nach dem Maya-Kalender Tage mit einer sehr hohen Schwingung und intensiven kosmischen Einströmungen / Einstrahlungen. Sie haben immer eine Auswirkung auf Körper, Geist und Seele und fordern eine Neuausrichtung, ein Schwingen auf höherer Ebene. Manche Menschen reagieren darauf mit absoluter Müdigkeit, fühlen sich total verlangsamt, nichts klappt wirklich. Andere haben mit Unruhe, Schlafstörungen, Schwindel, intensiven Träumen, Kopf- oder Rückenschmerzen zu tun. Viel reines Wasser trinken, sich gut erden, bewegen, auf die Ernährung und ausreichend Erholung achten, kann gerade an diesen Tagen sehr unterstützend wirken. An Portaltagen ist der „Schleier“ sehr dünn, der Zugang zur geistigen Welt ist also viel leichter, offener.

Dies sind gute Tage für Transformationsarbeit oder für tiefgreifene Erkenntnisse und Veränderungen. Portaltage sind Türe hinaus aus der Zeit in die zeitlose Ebene, wo unsere Seelen zuhause sind. Die Seele schaut durch unsere Augen hier in die Zeit hinein. Gerade Portaltage fordern uns auf, alte Glaubenssätze und Muster abzulegen, ins Ur-Vertrauen zu kommen, den inneren Frieden und die Liebe zu fühlen und zu leben.

Bewusstes Öffnen & Schließende Portale

Der menschliche Aspekt versteht nicht, wie Portale funktionieren, denn das Herz und der Geist müssen vollständig geöffnet sein, damit Portale aktiviert, sichtbar und zugänglich werden. Jedes Universum wird ein Portal öffnen und von innen Gelegenheit bieten, für jeden zu greifen, zu nutzen, zu schaffen und zu vereinigen. Die Menschen sind immer auf der Suche nach etwas anderem und durch ein unbewusstes Programm ist nichts immer gut genug, es will immer „mehr“.
Mehr kommt, da jede das, was er bereits hat, lernen sollte, wie man hier absolut alles nach der höchsten Bewusstseinsexistenz nutzt.
Ein Portal schließt sich, wenn man diese Geschenke ignoriert, weil diese nicht mit ihren menschlichen Überzeugungen und Mentalitäten übereinstimmt.
Der Mensch verfehlt den Punkt, da er lieber den einfachen Weg geht, anstatt das notwendige an Arbeit zu tun… doch so funktioniert es nicht.

Menschen können die Gelegenheit nicht sehen, die vor ihnen steht, weil sie immer auf „etwas anderes“ fokussiert sind. Sie sind noch nicht glücklich, mit dem, was sie bereits haben, daher werden sie nie mehr glücklich sein, denn glücklich sein ist, eine Existenz der Dankbarkeit und Wertschätzung die uns hilft, Möglichkeiten wenn es präsentiert wird.

Verschwendet es nicht!

Dankbarkeit ist mehr als nur ein Wort.

– Marita Schroeder – The Future Force
© 2017 text by Marita Schroeder

Fotoquelle: leider unbekannt. Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.

Venus retrograde

In den nächsten 6 Wochen, vom 04.03.2017 bis etwa 16.04.2017 ist die Venus rückläufig.

Der Planet Venus steht in der Astrologie für Ästhetik, Liebe, Beziehungen, Besitz und Geld.
Alle 19 Monate wird Venus rückläufig, dann wirkt sie bei uns verstärkt nach innen und gibt uns die Chance, Prozesse zu verändern die nicht optimal gelaufen sind, Themen zum Abschluss oder zur Klärung zu bringen. Die Zeit, in der die Venus rückläufig ist, ist die Zeit, die Wunden deines Herzens zu heilen, vergangene Beziehungen loszulassen, vergangene Schmerzen und Aufgestautes loszulassen und dich einer tieferen Liebe zu öffnen.
Die Venus rückläufig, ist einer der bedeutendsten astrologischen Transits. Deshalb, weil die rückläufige Venus ziemlich selten ist  und nur etwa alle anderthalb Jahre für ungefähr 40 bis 44 Tage rückläufig.
Venus ist auch für die himmlischen Körper verantwortlich, für dein Herz-Zentrum und dein Bauchgefühl. Aus diesem Grund sind die Venus-Rückläufe oft tief heilend und helfen, dein Herz zu einem neuen Verständnis der göttlichen Liebe zu wecken.

Venus rückläufig tritt offiziell am 4. März 2017 in Gang. Verlangsamt hat sich die Venus schon seit dem 31. Januar 2017. Seit Ende Januar trat die Venus in die „Schatten“-Periode ein, eine Zeit, in der die Venus sich vorbereitet, um rückläufig (retrograde) zu gehen. An diesem Vorbereitungstag schickt die Venus in der Regel eine Botschaft und hebt hervor, was Lektionen für Sie sein können.
Vielleicht denken Sie an das, was die letzte Zeit geschehen ist, um zu sehen, ob Sie erkennen können, was die Venus Ihnen zeigen will. Als Herrscher des Göttlichen Weiblichen hat die Venus eine wichtige Rolle in unserem Leben. Es ist die Venus, die unser Herz ausrichtet und uns lehrt, wie man liebt. Es ist die Venus, die hilft, Blockaden und Barrieren aus dem Herzen zu entfernen, damit wir die Glückseligkeit der bedingungslosen und göttlichen Liebe erleben können.

Venus beherrscht auch unsere Instinkte und Intuitionen und hilft uns, bessere Zuhörer und bessere Beobachter unseres Körpers und Geistes zu werden. Gesundheitsprobleme können manchmal auf einer Venus retrograde entstehen, aber das ist nur ihre einfache Art, dich daran zu erinnern, auf deinen Körper und seine unendliche universelle Weisheit zu hören.

In jedem von uns tragen wir eine universelle Weisheit. Diese universelle Weisheit erlaubt unserem Körper zu heilen und sich um sich selbst zu kümmern. Diese universelle Weisheit lässt unser Herz schlagen, unsere Augen blinzeln und unsere Haut heilen, wenn wir uns schneiden. Wir müssen unserem Körper nichts sagen, der Körper weiß das. Der Körper hat seine eigene Weisheit und je mehr wir diese verbinden können, desto tiefer wird unsere Beziehung zu uns selbst sein.
In diesem Jahr wird die Venus durch die Zeichen von Widder und Fische rückläufig. Diese astrologischen Zeichen verkörpern die Energie der neuen Anfänge (Widder) und Endungen (Fische).
Endungen und neue Anfänge sind seit einiger Zeit ein universelles Thema und es scheint, dass diese rückläufige Venus nichts anders ist. Der einzige Unterschied – die Venus will, dass wir die Dinge durch die Linse unseres Herzens und nicht durch unseren Geist sehen.

Venus retrograde ist auch eine Zeit, in der bei den Intuitionen „angeklopft“ wird und Sie sollten wirklich zuhören und auch Ihren Bauchgefühlen folgen. Bei der göttlichen Venus dreht sich alles um die Verbindung zwischen Herz und Bauch und das ist ein starkes Energiezentrum, das wir alle besitzen.
Wir alle kennen das Gefühl von Schmetterlingen in unserem Magen oder Bauchgefühl und diese Empfindungen sind vermutlich eine Akkumulation von Energie, die aus dem Herzen herausfiltert. Wenn Sie Ihr Herz und Bauchgefühl in Symphonie untereinander bekommen können, wird es einfacher sein, Ihrer Intuition zu folgen und intuitive Nachrichten zu verstehen, wenn sie ankommen.
Wenn die Venus rückläufig ist, werden auch alte Botschaften der Vergangenheit geklärt und „gereinigt“. Wenn Sie sich über eine Beziehung verwirrt fühlen oder wenn Sie sich aus der Liebe zurückgezogen haben, wird diese rückläufige Venus Ihnen Klarheit bringen. Bevor jedoch diese Klarheit in Ihr Leben eindringen kann, muss es zunächst eine Heilung geben. Venus rückläufig ist eine Zeit, die Ihr Herz zum „Gehen“ auffordert. Doch das können Sie nur, wenn Sie Ihrem Herzen vermitteln, dass Sie sich von den Schmerzen der Vergangenheit auch lösen können.

Durch die rückläufige Zeit können Sie fühlen, dass Ihr Herz herausgefordert wird, aufzustehen, die Angst freizugeben und noch mehr zu lieben. Sie können sich vom Universum herausgefordert fühlen, sich wirklich in die heilenden Schwingungen der Selbstliebe zu vertiefen. Im Zweifel ist die Selbstliebe immer die Antwort und die Venus, ob rückläufig oder nicht, wird das immer feiern. Wenn Sie in dieser rückläufigen Periode nichts anderes tun, wird die Selbstliebe absolut mehr als genug sein. Die Venus wird sich bis zum 15. April 2017 in die Rückläufigkeit verschieben und zu diesem Zeitpunkt haben Sie ihre wichtigsten Lektionen offenbart.

Wenn Sie in all der Zeit der Rückläufigkeit das Verlangen haben, irgendwelche Dinge zu tun, die Sie von sich sonst nicht kennen, werfen Sie Ihre Zweifel in den Wind und schauen Sie wohin es führen kann. Das Universum bringt Sie immer dort hin, wo Sie sein müssen und wird Sie immer auf die Reise bringen, die Sie machen müssen. Kämpfen Sie also nicht gegen Ihren natürlichen Instinkt. Wenn überhaupt, lehrt uns die  Venus retrograde, wie man die wichtige Verbindung zwischen dem Herzen und dem Baugefühl stärkt.

„Wenn die Venus rückläufig ist, ist es Zeit, die Wunden deines Herzens zu heilen,
die vergangenen Beziehungen und Verhältnisse loszulassen,
vergangene Schmerzen loszulassen
und sich einer tieferen Liebe zu öffnen.“
– Keeper of The Diamond Light Codes

Quelle und frei übersetzt: http://foreverconscious.com/intuitive-astrology-venus-retrograde-march-april-2017

Definition Rückläufigkeit:
Mehrmals im Jahr kommt es vor, das Planeten „rückläufig“ werden. Was das heißt und wie das in der Realität funktionieren kann, ist schnell erklärt: Wenn ein langsam laufender Planet auf seiner Umlaufbahn um die Sonne von der Erde überholt wird, bzw. die Erde von einem anderen, schneller laufenden Planeten überholt wird, kommt es zu der optischen Erscheinung, dass dieser Planet – aus Sicht der Erde – plötzlich seine Laufbahn ändert und dann eine gewisse Zeit in die andere Richtung läuft. Obwohl es sich dabei nur um eine optische Täuschung handelt, ist dieses Phänomen astrologisch aber von besonderer Bedeutung.

Siehe auch: http://wiki.astro.com/astrowiki/de/Rückläufigkeit


– Marita Schroeder – 
The Future Force

2017 text by Marita Schroeder