Archiv für den Monat: Juni 2015

Ohne sich selbst zu kennen, können Sie machen, was Sie wollen

Um sich zu erkennen, wie man ist, braucht es eine außerordentliche geistige Beweglichkeit, denn das, was ist, verändert sich ständig, und wenn der Geist fähig sein soll, ebenso schnell zu folgen, darf er nicht an irgendeine grundlegende Meinung, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich festgestellt wird, einen Glauben oder an ein Handlungsschema gebunden sein.

Auch das Verlangen nach Sicherheit bringt Trägheit hervor, es macht das
Geist-Herz unflexibel und dumpf, es verhindert, dass wir offen für die Wirklichkeit sind. Die Wahrheit offenbart sich nur in großer Unsicherheit.

Solange wir die Wahrheit nicht entdecken, gibt es keinen Ausweg aus unseren Problemen und unserem Leiden. Die Lösung ist die direkte Erfahrung der Wahrheit in der Stille des Geistes, in der Ruhe vollkommener Aufmerksamkeit, in der Offenheit äußerster Empfindsamkeit.

Wahrheit ist immer neu. Sie bedeutet, dasselbe Lächeln zu sehen doch mit neuen Augen zu sehen, denselben Menschen zu sehen und diesen Menschen mit neuen Augen zu sehen, die Blätter im Wind neu zu sehen, dem Leben immer neu zu begegnen.

„Nur jemand, der weiß, was Schönheit ist, blickt einen Baum
oder die Sterne oder das funkelnde Wasser eines Flusses
mit völliger Hingabe an, und wenn wir wirklich sehen, befinden
wir uns im Zustand der Liebe.“


– Marita Schroeder – 
The Future Force

2015 text by Marita Schroeder

Heilen, was weh tut

„Die Entschlossenheit ist im Einzelfall ein Akt
des Mutes und, wenn sie zum Charakterzug
wird, eine Gewohnheit der Seele.“

Wenn wir mit der Last unserer unverarbeitetsten Schmerzen sind, früher oder später, wird es uns Unannehmlichkeiten bereiten und stark belasten.

Viele unserer Schmerzen sind durch unser Leben gegangen.  Wir haben gefühlt, dass sie da sind, doch solange wir nicht sicher waren, wo her sie kommen, hatten wir kein Bewusstsein dafür. Es scheint fast so, dass sie ein Teil von uns waren, dass wir uns mit Ihnen arrangiert hatten. Aber es ist wichtig, dass Schmerzen erkannt und verarbeitet werden. Je länger wir auf ihnen sitzen, desto schwieriger ist es, sich durchzuarbeiten und desto wahrscheinlicher ist es, dass wir eines Tages gezwungen werden, diesen Schmerz anzunehmen und aufzulösen. Anstatt zu warten, damit dies von selbst geschehen wird, können wir durch die Identifizierung der Schmerzen die Lösung zum Handeln in Richtung Heilung befähigen.

Allein der Gedanke an dies bringt Gefühle des Widerstandes in den meisten von uns, vor allem, wenn auf der Oberfläche unser Leben scheinbar in Ordnung zu sein scheint. Es ist schwer, bis in die Vergangenheit zu „graben“, wenn wir nicht ernsthaft durch den Schmerz hindurch gehen.
Wenn wir mutig und aktiv werden, können wir uns von einer Menge von zukünftigen Leiden retten, und befreien damit die Energie, die bei der Beibehaltung der Schmerzen festgebunden wird.

„Die Sehnsucht ist es, die unsere Seele nährt und nicht die Erfüllung; und der Sinn des Lebens ist der Weg und nicht das Ziel. Denn jede Antwort ist trügerisch, jede Erfüllung zerfließt uns unter den Händen, und das Ziel ist keines mehr, sobald es erreicht wurde.“

Es gibt viele Wege, dies zu tun, aber der erste Schritt ist, die Schmerzen zu erkennen und zu respektieren, indem sie unser Bewusstsein erreicht. Bei diesem Verfahren, auch wenn es nur fünf Minuten während der Meditation sind, werden wir ein Gefühl bekommen von dem, was der Schmerz gemacht hat. Es könnte Angst vor Verlassenheit oder seelischer (körperlicherer) Missbrauch in der Kindheit sein, Wut und Hass darauf, der sich lange entwickelt hat. Da der Schmerz immer eine Last war, werden wir auch einen Sinn dafür finden, wie wir mit ihm umgehen. Es kann einige Zeit dauern, bis man sich Hilfe von außen holt. Für welchen Weg Du dich auch immer entscheidest eine Lösung zu finden, um tief in den Schmerz zu gehen, so dass Du vollständig erlöst und frei wirst – Denke daran, es ist nie zu spät im Leben, um zu heilen, was weh tut, und es gibt nie eine bessere Zeit als JETZT.

„Die Seele möchte geheilt werden und sie wird
alles dafür tun, um
geheilt zu werden.
Das ist ihr Plan.“

 

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

Dinge, die wir nicht tun wollten

Dinge tun, die wir nicht wollen, dass wir sie tun, die uns
erschrecken, stellt einen Fluss in unserem Leben dar und
ermöglicht es, zu wachsen.
Die meisten von uns haben die Erfahrung gemacht, eine gefürchtete
Aufgabe zu bekämpfen oder der gefürchteten Aufgabe nicht gewachsen
zu sein. Auf der anderen Seite haben wir das Gefühl dass es gut ist und waren mit diesem Gefühl voller Zuversicht und Stärke.
Das schöne ist, dass wir die meiste Zeit in diesem anderen neuen Gefühl
uns oft fragen, warum wir so besorgt waren oder warum es so lange gedauert hat. Wir konnten sogar anfangen, uns für eine andere Aufgabe zu konzentrieren, und empfinden die gleiche Mischung aus Aufregung und Vollendung.
Egal, ob wir etwas vermeiden, weil es uns Angst macht oder weil
wir denken es wird eine Veränderung für die wir nicht bereit sind,
weil sie mit Schmerzen verbunden sind – es erschafft nur ein neues Hindernis!
Auf der einen Seite, mit Blick auf die Aufgabe, egal wie schwer sie
ist, entsteht ein Fluss in unserem Leben und ermöglicht es uns zu wachsen.
Die Erleichterung ist spürbar, wenn wir erkennen, obwohl es schwer
war oder wir nicht wollten, es zu tun.
Auf der anderen Seite, wenn wir uns an unsere Komfort-Zone klammern, werden wir nie die Dinge bewältigen, die wir nicht wollten.
Wir schneiden uns selbst vom Flow und Wachstum ab.
Wir alle haben mindestens eine Sache in unserem Leben, die uns erscheint, die uns vorkommt, dass wir sie nicht tun sollen. Ziel, dieser Aufgabe ist es, diese an den Anfang der Liste zu setzen und uns versprechen, dass wir es so bald wie möglich tun.
Ich weiß, es ist oder war ein Akt, der eine enorme Menge an Energie in unserem Leben erforderte, die uns aber befreien kann und konnte.
Was immer es ist. Wenn wir uns dieses Versprechen geben, gleichzeitig von den Gefühlen angeheizt sind, uns leiten lassen durch den Glauben, das Vertrauen und die Zuversicht; es wird immer die natürliche Folge sein, es zu tun.

„Da man uns verletzt hat, errichten wir eine Mauer
um uns herum, damit man uns nie wieder verletzt; und wenn man
eine Mauer um sich herum errichtet, wird
man nur noch mehr verletzt.“

                                                      – Jiddu Krishnamurti

This is not the end – my friend!

Befandest Du dich in einer Situation, die Du so nie erwartet hättest, die Dir nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist, von der Du gestresst warst? Wo möglich fühlte es sich an, als ob deine ganze Welt in Dir zusammen stürze, und dass Du alles verloren hättest. Es ist so, dass Du einfach nur müde und vielleicht ein wenig traurig warst. Keine Panik! Du bist immer noch hier in der richtigen mentalen Verfassung. Alles andere war ein „Bonus“.

Du bist jetzt an der Stelle, wo Du dich selber fragst: „Wie konnte ich das durchstehen?“ Du konntest es zu dem Zeitpunkt nicht sehen, aber irgendwie hast Du es geschafft. Und Du wirst es immer schaffen. Atme jetzt tief ein – Beruhige dich und ermutige dich selbst.

Denke daran, wer Du in der Vergangenheit sein musstest und was zu tun war, um einiges zu überwinden, was  sich als unüberwindliche Schwierigkeiten darstellte und sein musste.

Du hast immer diese Kraft, die dich zu einem Gewinner macht. Kopf hoch!
Das Leben geschieht im Hier und Jetzt….. es ist nicht vorbei, bis Du gewinnst –
It’s not over until you win!

Wer Liebe verströmt, zu dem wird sie zurückkommen

Die erste Lektion der Liebe besteht darin, nicht um Liebe zu bitten, sondern nur zu geben. Werdet zu einem Gebenden. Die Menschen machen aber genau das Gegenteil. Selbst wenn sie geben, tun sie es mit dem Hintergedanken, Liebe zurückzubekommen. Es ist ein Tauschhandel. Sie verströmen sich nicht, sie verschenken sich nicht freigiebig. Sie teilen aus, aber nicht vorbehaltlos. Aus dem Augenwinkel beobachten sie, ob es erwidert wird oder nicht. Arme Leute…sie haben keine Ahnung von dem Naturgesetz der Liebe. Wer Liebe verströmt, zu dem wird sie zurückkommen. Und wenn sie nicht kommt, macht euch keine Sorgen. Ein Liebender weiß, dass Lieben glücklich macht. Wenn es erwidert wird – gut, dann vervielfacht sich das Glück. Doch selbst wenn es nicht erwidert wird, macht der Akt des Liebens euch so glücklich und ekstatisch – wen kümmert es da, ob die Liebe erwidert wird? Die Liebe hat ihre eigene, ihr innewohnende Glückseligkeit. Sie stellt sich ein, wenn man liebt. Man braucht nicht auf das Ergebnis zu warten. Fangt einfach an zu lieben, und allmählich werdet ihr sehen, wie viel Liebe zu euch zurückkommt. Man kann nur erleben und erfahren, was Liebe ist, indem man liebt. Genau wie man schwimmen lernt, indem man schwimmt, so lernt man lieben, in dem man liebt. Aber die Menschen sind sehr knausrig. Sie warten auf die große Liebe – dann, ja dann werden sie lieben! Sie bleiben verschlossen und in sich gekehrt. Und sie warten. Irgendwann, irgendwo wird ihre Kleopatra auftauchen, und dann werden sie ihr Herz öffnen. Aber bis es so weit ist, haben sie völlig verlernt, ihr Herz zu öffnen. Lasst keine Gelegenheit vorbeigehen, um zu lieben! Selbst auf der Straße, im Vorbeigehen, kann man liebevoll sein. Selbst zu einem Bettler kann man liebevoll sein. Es ist nicht nötig, ihm was zu geben, aber lächeln kann man. Es kostet nichts. Doch euer Lächeln öffnet euer Herz; es bringt Leben in euer Herz. Nehmt jemanden bei der Hand – einen Freund, einen Fremden. Wartet nicht, bis der Richtige kommt, den ihr lieben könnt. So wird der Richtige nie kommen. Liebt einfach. Und je mehr ihr liebt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Richtige zu euch findet, weil euer Herz anfängt zu blühen. Ein Herz in voller Blüte lockt viele Bienen an, viele Liebende.

– Osho

 

mirror & soul

Vor vielen Jahren stand in Indien mitten im Urwald ein heiliger Tempel, dessen Mauern in purem Golde erglänzten. Seine Innenwände waren mit tausend Spiegeln ausgekleidet. Da geschah es einmal, dass sich ein Hund in diese Tempelanlagen hinein verirrte. Er freute sich an dem prachtvollen Bauwerk und glaubte, dessen ganzer Reichtum gehöre nun ihm allein. Wie er in die große Halle der tausend Spiegel trat, sah er sich dort plötzlich tausend Hunden gegenüber, die ihn genauso grimmig anschauten wie er sie. Da er fürchtete, die tausend Hunde könnten ihm das Gold des Tempels streitig machen, fletschte er die Zähne und fing an, wütend zu bellen. Da bellten die anderen Hunde genau so zurück und auch sie zeigten ihr Gebiss. Nun steigerte sich die Wut des verirrten Hundes derart, dass er zornig einen der tausend Hunde anspringen wollte, dabei raste er gegen die gläsernen Spiegel und brach sich das Genick. – Nach langer, langer Zeit kam wieder ein verlaufener Hund zu jenem vergessenen Tempel im Urwald. Wie er in den hohen Spiegelsaal kam, sah auch er sich tausend Hunden gegenüber. Erfreut darüber, in der entlegenen Wildnis auf Seinesgleichen zu stoßen, fing er an, mit dem Schwanz zu wedeln, und alle tausend Hunde wedelten friedlich zurück. Dies gefiel ihm so sehr, dass er immer wieder zu jenem Tempel zurückkehrte, um seine freundlichen Artgenossen wiederzusehen.

Diese Symbolgeschichte lehrt uns, dass wir unsere Außenwelt stets gemäß unserer eigenen Innenwelt erleben. Wir begegnen fortwährend den Spiegelbildern unserer Seele.

Wollen wir also die Welt mit anderen Augen sehen, müssen wir unsere inneren Vorstellungs- und Erlebnisbilder verändern. Unsere Außenwelt kann sich nicht verbessern, ohne dass wir uns selber bessern. Das Heil kommt nicht von äußeren Maßnahmen, sondern von inneren Gesinnungen und diese müssen sich zum Guten wandeln. 

 

 

 

Fürchte nicht das Chaos, denn im Chaos wird das Neue geboren

Vertrauen gehört zu den großen Prinzipien der Heilung.
Es löst die Konflikte und Ängste auf, die dafür sorgen,
dass wir feststecken und uns davor fürchten, den
nächsten Schritt zu gehen. Vertrauen stärkt unser
Selbstvertrauen und bekräftigt erneut das, was
am besten für uns ist. (Chuck Spezzano)

„Der Weg hindurch ist der Weg hinaus!“

Hör auf, vorsichtig zu sein, auf Grund der Situation, die Du nicht willst.
Hör auf dir einzureden, dass Du das, was du tun möchtest nicht tun darfst –
und hör auf, diese Frage immer zu wiederholen; wie schrecklich.
Konzentriere dich nur auf das, was Du willst und was dich anzieht.
Denk daran – wo deine Aufmerksamkeit ist, da fließt deine Energie.

Gefühle haben heißt, das Leben zu spüren und das Leben spüren bedeutet, am Leben zu sein. Glaub an Dich. Lass dich nicht unterkriegen, nicht alle Menschen sind so wie Du, die dich täuschen.  Lass dich nicht verbiegen, es gibt Menschen, die dich so brauchen wie Du bist. Lass dich nicht besiegen von denen, die meinen sie hätten leichtes Spiel mit dir. Bewahre den Glauben an dich und Du wirst Menschen finden, die mit dir teilen.
Sei gut zu dir selbst und achte auf das, was deine Seele braucht.
Übernimm dich nicht, sei gelassen, akzeptiere dich wie Du bist.
Und lebe jeden Tag, als sei er ein Geschenk – nur für dich.

Höre auf die leise Stimme deiner Sehnsucht – dann wird dein Leben glücklich.
Pass dich nicht an und gib dich nicht geschlagen, lebe deine Träume und
verwirkliche deine Ziele. Schwimm gegen den Strom, denn nur an der Quelle
kannst du den Lauf des Flusses ändern. Lass dich niemals abbringen von den
Menschen, die nicht den Mut hatten, etwas zu ändern. Kämpfe, schöpfe Mut
und bediene dich deiner Kraft. Und lass niemals den Helden sterben, den Helden in dir.

„Ich bin diesen Weg gegangen, ich bin jenen Weg gegangen, dann bin ich meinen Weg gegangen! Ich habe Neues gewagt, weil ich im Alten nicht mehr leben will.“

Ihre Träume und Ihre Ziele

„Werkzeuge“ über das Erreichen Ihrer Träume und Ihrer Ziele.

Um Ihre Träume und Ziele besser verwirklichen zu können, müssen Sie Ihren Kopf von Glaubenssätzen und Missverständnissen freibekommen. Diese Glaubenssätze und Missverständnisse wirken sich negativ auf Sie aus und halten Sie meistens davon ab Ihre ersehnten Träume und Ziele zu erreichen.
Hier sind fünf Werkzeuge über das Verwirklichen Ihrer Träume und Ziele.

Träume sind Ziele
Die Begriffe Träume und Ziele werden oft synonym verwendet, sie sind aber sehr verschieden. Träumen wird oft kein Ende gesetzt oder ein konkreter Plan wie sie zu verwirklichen sind. Träume verwirklichen sich „eines Tages“. Und Ziele sind in ständiger Arbeit.

Verfolgen Sie es weiter, auch wenn sie den Elan verloren haben.
Was, wenn Sie einen Traum in ein Ziel verwandeln und danach streben es zu erreichen, währenddessen aber bemerken, dass Sie die Leidenschaft dafür verloren haben? Machen Sie weiter wie bisher, auch wenn Ihnen an manchen Tagen der Wille fehlt.

Es gibt drei Möglichkeiten, die Sie ausprobieren können.
1. Machen Sie eine Pause – Vielleicht haben Sie die Motivation verloren (dies tut jeder) und Sie brauchen Zeit um sich zu regenerieren. Diese Zeitspanne kann irgendwo zwischen ein paar Wochen oder sogar mehreren Monaten liegen. Gönnen Sie sich diese Ruhe. Tanken Sie neue Kraft, für das was kommt.
2. Geben Sie Ihren Zielen mehr Gewicht – Finden sie heraus, was Sie an dem Ziel stört. Ist es die harte Arbeit? Falls dem so ist, sollten Sie nicht aufgeben, weil harte Arbeit nun einmal schwer ist und man nicht drum herum kommt.
3. Ändern Sie Ihr Ziel – Wenn Ihre Entscheidung falsch war und Sie das Ziel nicht erreichen können, lernen Sie daraus und ändern Sie Ihre Pläne ohne Zögern. Sie können das größte Ziel erreichen, wenn Sie den Weg in kleinen machbaren Schritten planen und mit Geduld und Ausdauer verwirklichen.

Niemand sollte Ihre Träume und Ziele angreifen.
Es ist sehr wichtig, dass Sie die Kontrolle über Ihre Träume und Ziele beibehalten. Und denken Sie daran, es gibt nur eine wirkliche Hilfe: Die Hilfe dabei, sich aus eigener Kraft selbst zu helfen. Aber manchmal ist es nötig für Sie, dass Sie jemandem einen Teil davon offenbaren, damit dieser Ihnen helfen kann. Es ist oft schwer ein Ziel ohne die Hilfe anderer zu erreichen. Den Wert einer Hilfe messen Sie aber nur an dem Ergebnis und nicht an dem Lärm, mit dem sie verkündet wird. Erkennen Sie Ihre wahren Helfer. Beachten Sie aber: Je öfter Sie sich helfen lassen, um so mehr verlernen Sie, sich selbst zu helfen.  Aber natürlich haben Sie letzten Endes die größte Kontrolle über das Erreichen Ihrer Ziele.

„Ich sollte auf den perfekten Zeitpunkt warten?“
Der beste Zeitpunkt um einen Traum zu verfolgen. Existiert er? Was Sie träumen, können Sie auch tun. Es gibt keinen richtigen oder falschen Zeitpunkt. Der perfekte Zeitpunkt entsteht in dem Augenblick, indem Sie sich entschieden haben aus Ihren Träumen aufzuwachen – und zweifeln Sie nicht, wenn Sie entschieden haben. Entscheiden Sie auch nicht halbherzig. Entweder ganz oder gar nicht. Suchen Sie nie nach irgendwelchen Ausreden!

 

 

 

 

 

Am Ende des Tages

Konzentriert Eure Energie auf die Dinge, die wirklich wichtig sind! Es wird immer Ablenkungen geben, die Euch von der Erreichung Eurer Ziele abhalten. Geht nicht auf sie zu. Ignoriert Ablenkungen. Wie habt Ihr Eure Fähigkeiten und Kenntnisse in den letzten Tagen erhöht? Habt Ihr Eure Zeit mit Menschen verbracht, die Euch helfen Euch zu verbessern? Die Euer Leben bereichern können? Was tut Ihr, um in Eurem Leben die nächste Stufe zu erreichen? Werden Eure aktuellen Anstrengungen in den nächsten Tagen noch erfolgreicher sein als Ihr sie gerade erlebt? Seid ehrlich mit Eurer Einschätzung. Denkt daran: Jede Veränderung geschieht vom Inneren zum Äußeren. Jede Veränderung beginnt mit einem Selbstkonzept. Ihr müsst die Person, die Ihr werden möchtet, im Inneren werden, bevor Ihr das Erscheinungsbild dieser Person im Äußeren sehen könnt.

Ihr habt alle die Stärke, um ein größeres Leben zu leben.
Fordert Euch selbst.

Nehmt das Risiko! Werdet mutig. Ihr habt nichts zu verlieren.
Es gibt kein Gesetz, das sagt, dass Ihr die ganze Welt auf den Schultern tragen müsst.
Die Leere und der Mangel an Erfüllung in Euch ist oft zu viel, was man ertragen kann.
Lebe deinen Traum! Tue was du fühlst.
Gönne Dir eine mentale Pause und nimm Dir die Zeit, um zentriert zu sein.
Das Leben ist auf deiner Seite. Du bist leistungsfähiger, stärker und mutiger
als Du glaubst
und intelligenter als Du denkst.

Und denk daran, am Ende des Tages:  Es ist dein Leben!

 

 

Die Angst vor dem Glück

Wir alle kennen diese Angst. Wenn wir genau wissen, dass wir handeln müssten und wie das voraussichtliche Ergebnis davon aussehen wird. Wenn wir uns bewusst sind, dass die Chancen zu gewinnen größer sind als diejenigen zu verlieren. Und trotzdem unternehmen wir nichts. Wir bleiben passiv, lassen unser Gehirn nach weiteren Gründen und Ausreden suchen, warum es so besser ist und fühlen uns gleichzeitig schlecht und mies, weil wir den Plan in unserer Hand halten, aber nicht in der Lage sind danach zu handeln.

Wir haben im Grunde gar nicht Angst vor dem Scheitern. Es ist nicht so als würden wir einen riesigen Alligator vor uns sehen, der uns schreckliche Angst einjagt. Es ist vielmehr die Erwartung der Angst vor dem Versagen, die uns zurückhält und dafür sorgt, dass wir nicht die Dinge tun, die wir eigentlich tun wollen.

Wir beschränken uns damit selbst in unserem Leben und finden verschiedene Ausreden dafür, warum wir es nicht tun können und warum es nicht funktionieren wird, ohne zu merken, dass das Einzige, das uns zurückhält, unser Denken ist. Unsere Gedanken und unsere geistige Einstellung können uns zum Erfolg führen oder uns jahrelang davon abhalten.

„Als ich all meine Ausreden verlor, fand ich meine Träume“

Der Erfolg entsteht zuerst im Kopf. Dort muss er manifestiert werden. Doch damit wir den Glauben an uns zurückgewinnen können und nicht mehr an das Scheitern glauben, müssen wir oft große Anstrengungen unternehmen. Zumindest sieht es so aus, wenn wir nicht weiterkommen. Hinterher wundern wir uns immer wie einfach es ist.

Aber Angst vor dem Scheitern ist nichts, das man hat oder nicht. Jeder hat sie. Sogar Helden haben Angst, doch sie lassen sich nicht von ihr aufhalten. Wenn man der Angst nachgibt und sie gewinnen lässt, wird man von ihr beherrscht. Falls man sich von einem Gefühl abhalten lässt die Dinge zu tun, die man tun will, ist man nicht mehr Herr seines Schicksals. Letztlich gibt es nur zwei Möglichkeiten: Die Angst konfrontieren oder davonlaufen.

Man hat immer die Wahl und mit jeder der Entscheidungen muss man leben. Der einzige Weg an der Angst vorbei, führt durch die Angst.

„Der Wille zu gewinnen muss größer sein als die Angst zu verlieren“

Was ist zu tun?

Jedesmal wenn man merkt, dass die Angst vor dem Scheitern wieder da ist, sollte man sagen: “Ich kann es tun!” oder “Tu es einfach!”. Wichtig ist dieses Angstdenken zu unterbrechen und das negative Denkmuster nicht zu erlauben, sondern dagegen ankämpfen. Außerdem sollte man nicht zu viel nachdenken und überlegen, ob es klappt, sondern einfach mutig sein und handeln. Man kann die Angst nur überwinden, indem man etwas tut – durch Nachdenken wird sie nicht verschwinden, sondern nur noch stärker werden.

„Es gibt keine Grenzen. Nicht für den Gedanken, nicht für die Gefühle.
Die Angst setzt die Grenzen.“

Was hindert dich daran, deine Ziele zu erreichen? – Wegweiser!

Denn um den Weg zu einem Ziel erfolgreich zu beschreiten, brauche
ich nicht nur den Wunsch und das Bedürfnis, mich zu verändern,
sondern 
ebenso das entsprechende Wissen, wie ich vorgehen soll. Ich muss einen Weg finden, das Gewünschte umzusetzen, mir quasi eine Chance dazu bieten.

Die wesentlichen Entscheidungen sind demnach:

  • worauf Du deine Kräfte lenken möchtest
  • welchen Rahmen Du dazu benötigst
  • welche Bedeutung Du dir, den erwünschten Zuständen und
    den anderen beimisst
  • was Du als erstens tun wirst, um die deinem Entwicklungsstand
    angemessenen Ziele zu verwirklichen
  • welche Ressourcen Du dafür einsetzen möchtest.Zusammenfassung:
  1. Zielorientiertes Denken macht Lust auf neue Weg und Mut, sie zu gehen.
  2. Denke an ein Resultat, das Du erreichen möchtest, und bleib hungrig.
  3. Der intensive Gedanke an an Resultat wird bereits viele Ressourcen und
    Potentiale freilegen!
  4. Formuliere dein Ziel positiv.
  5. Bleib auf dem Boden, Junge (oder knapp darüber)
  6. Behalte alles im Auge.
  7. Konsequentes Bewusstsein und ein beständiger Wille, etwas Größeres,
    Erfüllenderes zu erreichen, befähigen uns zu Spitzenleistungen.
  8. Das Denken vom Ziel her ist das Denken der Zukunft.
  9. Selbstmotivation ist das Ergebnis ansprechender Ziele.
  10. Stell deine Ziele symbolisch bildhaft dar und benutze einen
    Zielanker.
  11. Unterscheide kurz-, mittel- und langfristige Zielsetzungen.
  12. Nutze den Tag!
  13. Entscheidungen zu treffen, ist der erste Schritt, eigenverantwortlich
    mit der Zukunft umzugehen.
  14. Glaube an Dich und deine Fähigkeiten!

„Wir sind für das verantwortlich, für das
was wir tun, aber auch
für 
das was wir
nicht tun!“

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2016 text by Marita Schroeder

Matajuro und die Meisterschaft

So machte Matajuro sich auf den Weg zum Berg Futara, wo Banzos Hütte stand. Als er dort den Schwertmeister traf, erklärte ihm dieser zunächst, dass er ihn als Schüler nicht annehmen werde, da Matajuro die Voraussetzungen zum Schülersein nicht erfülle. Aber Matajuro ließ nicht locker: „Wenn ich jedoch hart arbeite und Ihre Weisungen aufs genaueste befolge, wie viele Jahre werde ich brauchen, um die Meisterschaft zu erreichen?“. „Zehn Jahre“, sagte Banzo. „So lange kann ich nicht warten“, erwiderte Matajuro, „mein Vater wird alt, und ich muss bald nach Hause, um ihn zu pflegen. Wenn ich mir noch mehr Mühe gebe und noch härter arbeite, wie lange dauert es dann?“ „Dreißig Jahre“, antwortete der Meister. „Das kann doch nicht sein“, rief Matajuro. „Zuerst sagt Ihr zehn, dann dreißig Jahre. Ich will es noch einmal wiederholen. Wenn ich Tag und Nacht arbeite und keine Mühe scheue, um diese Kunst so schnell wie möglich zu lernen, wie lange werde ich brauchen?“

„Siebzig Jahre“, sagte Banzo, „denn mit so viel Eile lernt man nur langsam“. Endlich verstand Matajuro. Er legte sein Ungeduld und seine Ansprüche ab und verzichtete auf alle Bedingungen.
„Ich bin einverstanden“, erklärte er, und Banzo nahm ihn als Schüler an. Doch zugleich forderte er ihn auf, niemals vom Fechten zu reden und kein Schwert anzurühren. Drei Jahre lang stellte der Meister auf diese Weise Matajuros Geduld auf die Probe. Er musste kochen, im Garten arbeiten und Holz sammeln. Es gab keine Schwertübungen, die Waffe wurde noch nicht einmal erwähnt. Matajuro war traurig, er wusste nicht, wie er auf diese Weise die Schwertkunst erlernen sollte. Doch er hielt sein Versprechen und zügelte seine Wünsche.

Eines Tages, als Matajuro gerade im Garten arbeitete, schlich sich Banzo von hinten an ihn heran und versetzte ihm einen fürchterlichen Schlag mit dem Holzschwert. Am darauffolgenden Tag geschah dasselbe. Schließlich konnte Matajuro sich in keinem Augenblich mehr sicher fühlen. Banzo verfolgte ihn Tag und Nacht, und jedesmal wenn Matajuro nicht aufpasste, bekam er des Meisters Holzschwert zu spüren. Er lernte, auf jede Kleinigkeit in seiner Umgebung zu achten, aufmerksam und wach zu sein. Nach dem Matajuro seine Wünsche abgelegt, seine Ungeduld gezügelt und gelernt hatte, in jedem Augenblick seines Lebens konzentriert zu sein, begann der Meister, ihn in der Schwertkunst zu unterrichten…

…Bald darauf war er der größte Schwertfechter des Landes!

(Quelle: Thomas Zerlauth)

 

 

Das Geheimnis vom „Inneren Lächeln“

Negative Emotionen wie Ärger, Trauer und Nervosität werden als „Energieräuber“ betrachtet, welche zu Disharmonie und auf Dauer zu chronischen Krankheiten führen. Eine Möglichkeit, sich ein Gefühl der
inneren Zufriedenheit und des Glücks zu sichern, entdeckst Du im Geheimnis des 
„Inneren Lächelns“.

In dem die Lebensenergie freigesetzt und das gesamte Nervensystem harmonisiert wird, wird auch Stress abgebaut.
Wenn Du in schlechter Laune bist und jemand schenkt Dir ein
Lächeln, so wirst Du 
wahrscheinlich zurück lächeln und fühlst
dich mit einem Schlag besser.
Sich selbst dieses Lächeln zu schenken, hat eine heilende Wirkung.
Ein echtes Lächeln birgt ungeheure Kraft!

Die Augen sind mit allen Organen und den Sinnen verbunden. Das Lächeln, als stärkstes Ausdrucksmittel persönlicher Kraft wirkt wohltuend auf den gesamten Organismus. Mit ein wenig Übung kann das innere Lächeln ein Teil deines Lebens werden.

Lächle dir selbst zu, wo immer Du sitzt, gehst oder stehst. Lass dieses Gefühl der Freude deinen ganzen Körper durchdringen. Erkenne und nimm wahr, wie sich deine Gesichtsmuskeln lösen, die Muskeln von Wangen und Lippen ihre Spannung verlieren und ein freundliches Lächeln entsteht.
So wirst Du in kürzester Zeit selbst bemerken, was Lebensenergie wirklich bedeutet. Du wirst sehr angenehm überrascht sein…

Negative Emotionen wie Ärger, Trauer und Nervosität werden als „Energieräuber“ betrachtet, welche zu Disharmonie und auf Dauer zu chronischen Krankheiten führen. Eine Möglichkeit, sich ein Gefühl der inneren Zufriedenheit und des Glücks zu sichern, entdeckst Du im Geheimnis des
„Inneren Lächelns“.

In dem die Lebensenergie freigesetzt und das gesamte Nervensystem harmonisiert wird, wird auch Stress abgebaut. Wenn Du in schlechter Laune
bist und jemand schenkt Dir ein Lächeln, so wirst Du 
wahrscheinlich zurück lächeln und fühlst dich mit einem Schlag besser. Sich selbst dieses Lächeln zu schenken, hat eine heilende Wirkung. Ein echtes Lächeln birgt ungeheure Kraft!

Die Augen sind mit allen Organen und den Sinnen verbunden. Das Lächeln, als stärkstes Ausdrucksmittel persönlicher Kraft wirkt wohltuend auf den gesamten Organismus. Mit ein wenig Übung kann das innere Lächeln ein Teil deines Lebens werden.

Lächle dir selbst zu, wo immer Du sitzt, gehst oder stehst. Lass dieses Gefühl der Freude deinen ganzen Körper durchdringen. Erkenne und nimm wahr, wie sich deine Gesichtsmuskeln lösen, die Muskeln von Wangen und Lippen ihre Spannung verlieren und ein freundliches Lächeln entsteht.
So wirst Du in kürzester Zeit selbst bemerken, was Lebensenergie wirklich bedeutet. Du wirst sehr angenehm überrascht sein…

“Zu oft unterschätzen wir die Macht einer Berührung, eines Lächeln,
eines netten Wortes, eines zuhörenden Ohres, eines ehrlichen Kompliments,
oder die kleinste Form der Zuwendung, die alle das Potential haben
dem Leben eine neue Richtung zu geben.”

                                                             – Leo Buscaglia


– Marita Schroeder – 
The Future Force

2015 text by Marita Schroeder

 

Die Zeichen des Erwachens

Die 12 Zeichen des Erwachens geben Nebenerscheinung an, die auftreten, wenn wir das herkömmliche Leben verlassen und uns spirituell weiterentwickeln. Einen Anlass dafür haben wir, wenn wir die Sinnlosigkeit in dem konventionellen Leben sehen: Ausbildung, Arbeiten, Geld anhäufen, Haus bauen, Liebesbeziehung, Kinder bekommen. Nach diesem allgemeinen Plan richten sich die Ziele vieler Menschen, ohne das sie tief im Innersten dabei glücklich sind und einen tieferen Sinn im Leben sehen. Dieser Sinn entsteht erst, wenn Sie sich selbst kennen lernen, Diesen Prozess nennt man „Erwachen“. 

Das Erwachen ist mit einer tiefen inneren Veränderung verbunden. Wege zum Erwachen gibt es viele. Manche müssen dafür Schicksalsschläge erleben, weil sie die Zeichen des Lebens zu lange ignoriert haben. Geoffrey Hoppe beschreibt nun anhand von 12 Zeichen die möglichen Nebenerscheinungen des Erwachens.

1. Körperliche Schmerzen und Beschwerden, vor allem im Nacken, Schultern und Rücken. Diese sind ein Resultat der intensiven Veränderungen auf der DNA-Ebene, während die Christussaat in deinem Inneren erwacht. Das wird vorübergehen.

2. Gefühl einer tiefen inneren Traurigkeit, scheinbar ohne Grund. Du bist dabei, deine Vergangenheit loszulassen (das heißt, dieses Leben und all die anderen), und das verursacht das Gefühl von Traurigkeit. Das kann man mit einem Umzug vergleichen, bei dem du das Haus, in dem du viele Jahre lang gewohnt hast, verlässt, um in ein neues Haus einzuziehen. So gerne du auch in dein neue Haus einziehst gibt es da dennoch die Trauer, all die Erinnerungen, Energien und Erfahrungen des alten Hauses zurückzulassen. Dies wird auch vorübergehen.

3. Weinen ohne offensichtlichen Grund. Ähnlich dem obigen. Es ist gut und gesund, die Tränen einfach fließen zu lassen. Das hilft, alte Energien im Inneren loszulassen. Dies wird ebenfalls vorübergehen.

4. Plötzliche berufliche Veränderung. Ein weit verbreitetes Symptom. Während du dich veränderst, verändern sich auch die Dinge um dich herum. Mach dir jetzt im Moment keine Gedanken darüber, den „perfekten Beruf“ für dich zu finden. Dies wird ebenfalls vorübergehen. Du bist in einer Übergangsphase, und es kann sein, dass du deinen Job mehrere Male wechselst, bevor du einen findest, den du mit Begeisterung tun möchtest.

5. Rückzug von familiären Bindungen. Die Verbindung zu deiner biologischen Familie ist eine Verbindung von altem Karma. Wenn du aus den karmischen Zyklen aussteigst, werden auch die alten familiären Bande entlassen. Es wird dir so scheinen, als würdest du dich von deiner Familie und deinen Freunden entfernen. Das wird auch vorübergehen. Nach einer gewissen Zeit wirst du eine neue Beziehung zu ihnen entwickeln, wenn es angemessen ist. Wie auch immer, diese Beziehung wird dann auf Neuer Energie basieren, ohne die karmischen Attribute.

6. Ungewöhnliche Schlafmuster. Es kann sein, dass es viele Nächte gibt, in denen du zwischen 2:00 und 4:00 Uhr morgens aufwachst. Es gibt eine Menge innerer Arbeit, die gerade bei dir vor sich geht, und dass lässt dich manchmal zwischendurch aufwachen, zum „Luftholen“. Mach dir keine Sorgen. Falls es vorkommen sollte, dass du nicht mehr einschlafen kannst, dann steh lieber auf und tue etwas, anstatt liegen zu bleiben und dir über alles Mögliche Gedanken zu machen. Dies wird ebenfalls vorübergehen.

7. Intensive Träume. Dies schließt Träume von Kriegen und Schlachten mit ein, Verfolgungsträume oder Träume von Schreckgestalten. Du entlässt ganz wortwörtlich die Alte Energie aus deinem Inneren, und diese Energien aus der Vergangenheit werden oft als Kriege, wilde Fluchten und Monster symbolisiert. Dies wird auch vorübergehen.

8. Physische Desorientiertheit. Zu manchen Zeiten wirst du dich sehr ungeerdet fühlen. Das Gefühl, dass du deine 2 Füße nicht mehr ordentlich auf den Boden bekommst, oder dass du zwischen zwei Welten umherwanderst, kann dein räumliches Empfinden ganz schön in Unordnung bringen. Während dein Bewusstsein den Übergang in die Neue Energie hinein vollzieht, bleibt dein Körper manchmal ein bisschen hintendran. Verbringe mehr Zeit in der Natur, um der Neuen Energie zu helfen, sich in dir zu stabilisieren.

9. Häufige Selbstgespräche. Dir fällt auf, dass du öfter mit dir selbst sprichst. Du wirst dich manches Mal dabei erwischen, dass du während der letzten halben Stunde ausgiebig mit dir selbst – mit deinem Selbst – geplaudert hast. Es gibt eine neue Ebene der Kommunikation, die sich gerade in dir herausbildet, und diese Erfahrung mit den Selbstgesprächen ist einfach nur „die Spitze des Eisberges“. Die Selbstgespräche werden sich häufen, sie werden flüssiger, stimmiger und voll wertvoller Einsichten. Nein, du wirst nicht verrückt – du bist einfach Shaumbra auf dem Weg in die Neue Energie.

10. Das Gefühl von Einsamkeit – sogar mitten unter Menschen. Es kann sein, dass du dich alleine fühlst, und von anderen Menschen irgendwie „entfernt“. Vielleicht verspürst du das Bedürfnis, Gruppen und Menschenmengen zu meiden. In gewissem Sinne gehst du als Shaumbra einen heiligen, aber auch einsamen Weg. Auch wenn die Gefühle der Einsamkeit zu schaffen machen – zurzeit findest du es dennoch schwierig, mit anderen Menschen zusammen zu sein.

Die Einsamkeitsgefühle hängen auch damit zusammen, dass sich deine Führer aus der Geistigen Welt zurückgezogen haben, die dich während all deiner Inkarnationen begleitet haben. Es war an der Zeit für sie, den Raum um dich freizugeben, damit du deinen Raum nun durch deine eigene Göttlichkeit ausfüllen kannst. Dies wird ebenfalls vorübergehen. Dieser Raum in dir wird sich durch die Liebe und die Energie deines eigenen Christusbewusstseins erfüllen.

11. Verlust von Begeisterung und Leidenschaft. Vielleicht fühlst du völlige Gleichgültigkeit allem gegenüber, und hast nur wenig oder überhaupt kein Verlangen, irgendetwas zu tun. Das ist in Ordnung, es ist einfach Teil des Prozesses. Nimm dir diese Zeit, einfach gar nichts zu tun. Kämpfe nicht dagegen an, denn das geht ebenfalls vorüber. Man könnte es mit dem Neustart eines Computers vergleichen. Dieser muss auch erst einmal „herunterfahren“, um die neue, weiter entwickelte Software installieren zu können – oder, wie in deinem Falle, eben die Energie des Christusbewusstseins.

12. Ein tiefer Wunsch, „nach Hause“ zu gehen. Das ist womöglich das problematischste dieser Symptome, und das mit den größten Herausforderungen. Es kann sein, dass du den tiefen und überwältigenden Wunsch verspürst, den Planeten zu verlassen und nach Hause zurück zu kehren. Das hat nichts mit „Selbstmordgedanken“ zu tun. Dieses spezielle Gefühl basiert nicht auf Wut oder Frustration. Du willst es auch nicht an die große Glocke hängen oder für dich und für andere ein Drama daraus machen. Es gibt ganz einfach einen stillen Teil in dir, der gerne nach Hause gehen möchte.

Der eigentliche Grund dafür ist recht einfach. Du hast deine karmischen Zyklen vollendet. Du hast deinen Vertrag für dieses Leben erfüllt. Du bist bereit, in ein neues Leben hineinzugehen, während du dich immer noch im Gleichen physischen Körper befindest. Während dieses Übergangsprozesses kommt eine Erinnerung in dir auf, wie es ist, „auf der anderen Seite“ zu sein. Bist du bereit dafür, eine weitere „Pflichtübung“ hier auf der Erde zu absolvieren? Bist du bereit, die Herausforderung auf dich zu nehmen, in die Neue Energie zu gehen? Ja, in der Tat, du könntest jetzt nach Hause gehen. Aber du bist soweit gekommen, und nach so vielen Leben wäre es doch sehr schade, vor dem Ende des Films das Kino zu verlassen, oder? Und außerdem braucht dich Spirit hier, um auch andere dabei zu unterstützen, in die Neue Energie hineinzugehen. Sie brauchen einen menschlichen Freund und Begleiter auf ihrem Weg, jemanden wie dich, der die Reise von der Alten in die Neue Energie gemacht hat. Der Pfad, auf dem du dich gerade befindest, schenkt dir die Fähigkeit, ein Lehrer des Neuen Göttlichen Menschen zu werden.

Und so einsam und dunkel deine Reise von Zeit zu Zeit vielleicht auch sein mag, denk daran:
Du bist niemals alleine.


– Marita Schroeder – 
The Future Force

2015 text by Marita Schroeder

 

Es kommt nur auf dich an!

Als wahrhaftiger Mensch übernimmst du die Verantwortung für alles, was du bist. Und sofort kommst du zu der Einsicht: „Wenn ich selbst für mein Leid verantwortlich bin, dann ist es einfach, ich kann es loslassen. Es ist meine Wahl. Ich werde mich dagegen entscheiden.


Ein Sufi Meister, der immer glücklich war, wurde gefragt….siebzig Jahre lang hatten die Leute ihn beobachtet, und er war nie unglücklich gewesen. Eines Tages fragten sie ihn: „Was ist das Geheimnis deines Glücks?“ Er sagte: „Es gibt kein Geheimnis. Jeden Morgen wenn ich aufwache, meditiere ich für fünf Minuten und ich sage mir: „Hör zu, du hast jetzt zwei Möglichkeiten, du kannst unglücklich sein, oder du kannst glücklich sein. Entscheide dich.“ Und ich habe mich immer dafür entschieden, glücklich zu sein.“


Dir stehen alle Alternativen offen. Entscheide dich für das Glück!

 

– Marita Schroeder – The Future Force

Das Täuschen

Im manipulativen Spiel des Lebens ist jeder dein Gegner, auch Du selbst.
Du täuschst den Gegner, aber nicht Dich selbst. 
Du spielst das Spiel gegen deine eigenen Schwächen und gegen alle, die
zu deinem Nachteil davon Gebrauch machen wollen.
Wer deine Schwächen kennt, wird sie zu seinem Vorteil nützen. Wenn Du
schwach bist, zeigst Du es nicht, bis Du stark bist. Wenn Du stark bist,
täuschst Du Schwäche vor. Es ist besser, ein Gegner unterschätzt dich,
als dass Du dich selbst überschätzt.

Die vier Regeln des Täuschens lauten:

  • Du weißt alles über deinen Gegner, der Gegner weiß über Dich nur das, was Du ihn wissen lässt.
  • Du machst links Lärm, wenn Du rechts angreifst.
  • Du redest über das Kleine, um vom Großen abzulenken.
  • Wenn Du vom Gegner etwas wissen willst, sagst Du immer zuerst, was er hören will.

Im manipulativen Spiel bist Du allein und vertraust nur Dir. So kann dich kein Gegner täuschen.
Ein Freund von heute kann morgen dein Feind sein.
Um einen Gegner im manipulativen Spiel zu täuschen, sind zwei Voraussetzungen wichtig:

  • Du kennst Dich selbst und weißt, was Du willst.
  • Du kennst den Gegner und weißt, was er will.

Dies sind weitere acht Regeln des Täuschens:

  • Du redest nicht über Dich, sondern lässt den Gegner über sich reden.
  • Du zeigst deine Gefühle, aber nur, wenn es Dir mehr nützt als schadet.
  • Wenn Du etwas sicher weißt, stellst Du dem Gegner trotzdem noch eine Frage.
    Es ist besser, der Gegner belehrt Dich, als Du belehrst den Gegner.
  • Du legst Dich nur fest, wenn es für Dich von Vorteil ist.
    Es schadet nicht, eine 
    Entscheidung ein zweites Mal zu prüfen.
  • Du lässt Dir Zeit, wenn andere Dich drängen.
  • Du versprichst nichts, damit Dich niemand beim Wort nehmen kann.
  • Du verrätst kein Geheimnis, damit Dich niemand erpressen kann.
  • Damit Dich niemand berechnen kann, tust Du das Unerwartete, wenn der
    Gegner es am wenigstens erwartet. 

Weil Du niemandem über Dich Rechenschaft schuldest, brauchst Du niemandem zu erklären, warum Du etwas tust.
Weil Du deine eigene Wahrheit besitzt, ist nichts, was Du im Einklang mit Dir selbst sagst, eine Lüge. Weil es für Dich keine Lüge gibt, gibt es für Dich auch kein Schuldgefühl.
Täuschen kannst Du nur, wenn Du frei und stark bist. Du bist stark, weil Du in Dir ruhst.
Du bist frei von Angst und Hass, Stolz und Eitelkeit und zu jeder Zeit bereit, auf alles zu verzichten, was Dich von anderen abhängig macht.

Wenn der Gegner dich täuschst, lernst Du daraus. 
Wenn Du den Gegner täuschst, triumphierst Du nicht. Es genügt, wenn Du es weißt.

Du vergisst nicht, dass Täuschen nur eine Taktik im manipulativen Spiel ist und keine Lösung eines Problems.

„Es ist besser, sich von Freunden täuschen zu lassen,
als sie zu täuschen.“

– Johann Wolfgang von Goethe

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

 

Die Kunst, im Rhythmus zu leben.

Mit Dir und dem Leben eins zu sein heißt, im Rhythmus des Lebens zu leben.
Du kannst den Rhythmus weder erfinden noch ändern. Der Tag bleibt Tag, die Nacht bleibt Nacht, und leben kannst Du nur, wenn Du nach dem Einatmen ausatmest.
Du lebst mit dem Rhythmus der Natur und nicht gegen ihn. Wenn Du mit ihm lebst, gewinnst Du an Kraft. Wenn Du gegen ihn lebst, kostet es dich Kraft.

Du trainierst den Rhythmus des Lebens durch die Stille Zeit und das Meditieren.
In der Stillen Zeit horchst Du in dich hinein.
Mit Meditieren löst Du dich aus 
der Abhängigkeit des anerzogenen
Rhythmus und findest deinen eigenen.

Wenn Du nicht täglich neu suchst, findest Du dich nicht. Wenn Du dich gefunden hast, kommt der Rhythmus deines Lebens von selbst. Wenn Du
den Rhythmus 
des Lebens spürst, hast Du dich gefunden.

Die Kunst, im Rhythmus zu leben, besteht darin, in Ketten tanzen zu können.

Mit dem Rhythmus zu leben heißt, mit allem im Rhythmus zu sein, was
Dir 
an jedem Tag das Leben bringt. Wenn es die Freiheit ist, tanzt Du
mit der 
Freiheit. Wenn es ein Unglück ist, tanzt Du mit dem Unglück.
Wenn Du 
stirbst, ist es das Ende der Melodie, nach deren Rhythmus
Du gelebt hast.

Wenn Du auf deine Atmung achtest, spürst Du den Rhythmus deines Lebens.
Das ist die Kunst, im Rhythmus zu leben. 

 

“Zufriedenheit ist keine Frage
der Intensität, sondern von Gleichgewicht,
Ordnung, Rhythmus und Harmonie.”

                                                          – Orison Swett Marden

Das Trainieren

Alles was Du können willst, trainierst Du so lange, bis es ganz von selbst geschieht.

Du programmierst eine Vorstellung in Dein Unterbewusstsein, bis Du nicht mehr daran zu denken brauchst, weil es ganz von selbst geschieht.

Zuerst trainierst Du den Geist, dann trainierst Du den Körper. Durch das Training werden Geist und Körper eins und dein Körper vollzieht, was Du im Denken in Dein Unterbewusstsein programmiert hast.

Die größten Hindernisse des Trainierens sind Zweifel und Ungeduld. Wenn Du nicht daran glaubst, was Du erreichen willst, erreichst Du es nicht. Wenn Du es erzwingen willst, erreichst Du es nicht. Wenn Du es erzwingen willst, sind Geist und Körper nicht in Harmonie.

Nicht der Wille führt Dich ans Ziel, sondern die Kraft Deiner Vorstellung.

Wenn Du das Ziel erreicht hast, lässt Du den Erfolg in Dir wirken, ohne daran zu denken, was morgen ist. Der Weg zum Ziel ist die Spannung, nach dem Erfolg entspannst Du Dich, um neue Energie wachsen zu lassen.

Die Strategie im Training Deines Lebens beruht auf der Einheit der Fähigkeiten und Lernschritte.

Die sieben Fähigkeiten des Lebens sind:

  • Du machst Dir bewusst, wer Du bist, wo Du stehst, was Du willst und warum alles so ist, wie es ist.
  • Du entscheidest Dich ohne Kompromiss für das konkrete Ziel, das Du erreichen willst.
  • Du planst, wie Du Dein Ziel erreichen kannst.
  • Du ergründest die Hindernisse, die dem Erreichen des Ziels im Wege stehen, und findest die Ursachen.
  • Du entscheidest Dich für die Technik, mit der Du die Hindernisse überwinden kannst und das Ziel erreichst.
  • Du trainierst mit der Technik die Fähigkeiten Schritt für Schritt, bis alle Hindernisse beseitigt sind, die dem Ziel im Wege standen.
  • Du kontrollierst Dein Denken und Dein Handeln und lernst aus Fehlern und Erfolgen.

Die fünf Lernschritte im Training der Fähigkeiten sind:

  • Zuerst informierst Du Dich.
  • Dann verstehst Du die Zusammenhänge.
  • Du identifizierst Dich mit dem Ziel und glaubst daran, dass Du es erreichen wirst.
  • Du trainierst die Fähigkeiten ohne Zweifel und Ungeduld.
  • Du kontrollierst jeden Trainingsschritt.

Wenn Du im Training sagst: „Das kann ich nicht“, hast Du das Training beendet, ehe Du es begonnen hast. Denn niemand kann etwas, ehe er es nicht gelernt und lange genug trainiert hat.

Wenn Du im Training sagst: „ Das ist schwierig“, wird es tatsächlich schwierig, weil Du Dein Unterbewusstsein mit einer vorauseilenden Entschuldigung programmiert hast.

Wenn Dir im Training und im Handeln etwas nicht gelingt und Du sagst: „Ich habe Pech gehabt“, entziehst Du dich der Verantwortung für Dein Handeln.

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

Handle – und das Schicksal selbst beugt sich!

Selbstmitleid – warum wir uns damit keinen Gefallen tun.

Wenn wir das Gefühl haben, zu kurz zu kommen, wenn wir uns vom Schicksal betrogen fühlen und mit ihm hadern, dann gibt es dafür nur eine Medizin: aktiv werden und dafür sorgen, dass sich unsere Lage zum Besseren ändert.

Selbstmitleid macht hilflos und führt dazu, dass sich nichts zum Besseren wendet.
Sich selbst ständig zu bedauern und zu bemitleiden verseucht das eigene Gefühlsleben.

Selbstmitleid: Das Salz in der versalzenen Suppe

Selbstmitleid und Wehleidigkeit können ein Ventil für die Seele sein – wenn sie nur selten auftreten und schnell wieder vergehen. Auf Dauer richten sie jedoch großen Schaden an, oder wie der französische Schriftsteller André Brie sagt: „Selbstmitleid ist für den Kummer wie Salz für die versalzene Suppe.“

Manche greifen zu Suchtmitteln, um ihre negativen Gefühle besser ertragen zu können.
Daneben muss man mit körperlichen Beschwerden wie z.B. Energie- und Kraftlosigkeit, Schlafstörungen und Appetitmangel kämpfen.
Wenn wir uns bemitleiden, machen wir uns zum Opfer des Schicksal oder anderen Menschen, da wir diesen die Schuld für unsere Lage geben.
Und wenn andere oder das Schicksal für unser Leid verantwortlich sind, dann können wir schließlich nichts tun, damit es uns besser geht.
Wir sitzen in der Opfer-Falle.
Langfristig führt Selbstmitleid zu Stillstand und zu Depressionen.
Wir ziehen uns von Freunden und Mitmenschen zurück und werden träge.
Es machen sich Gefühle breit wie Ohnmacht, Ärger und Angst.

Was ist zu tun?

Lenke deinen Blick ganz bewusst auf die Bereiche in deinem Leben, die funktionieren.

Entscheide dich bewusst für die Veränderung.

Richte dein Blick gezielt in die Zukunft.

Werde aktiv! Selbstmitleid bringt dich nicht weiter.

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

Sei dankbar!

Deine Lebensauffassung, deine Selbsteinschätzung, deine Wertschätzung sind größtenteils gefärbt durch deine Umwelt. Deine gesamte Karriere wird durch die Charakter der Menschen, mit denen du täglich Kontakt hast, verändert, geformt und gestaltet.

Jeder Schmerz, jedes Problem, jede Kränkung ist eine Stelle, in der wir irgendwie stehengeblieben sind. Dankbare Anerkennung leitet den Heilungsprozess ein, der dich wieder in den Fluss des Lebens zurückführt. Wenn dich heute ein Problem plagt, drücke so viele Menschen wie nur irgend möglich deine Wertschätzung aus. Sei aufgeschlossen gegenüber deiner Umgebung. Genieße und sei dankbar für die Luft, die du gerade einatmest. Sei dankbar für die Sinne, die dir gegeben sind, damit du das Leben genießen kannst. Zeige den ganzen Tag über, dass du einen wachen Sinn für diese Art dankbarer Anerkennung hast. Wenn die Fülle des Lebens abhanden gekommen zu sein scheint, schaffe durch Anerkennung die Voraussetzungen dafür neu. Du wirst mit ungläubigem Staunen feststellen, dass du einen viel größeren Teil des Tages allein auf Grund der Wertschätzung, die du spendest, genießen wirst.

Wenn ein Problem zwischen dir und deinem Partner steht, nenne ihm immer wieder all die Dinge, die du an ihm besonders schätzt und dankbar anerkennst, bis das euer Verhältnis belastende Probleme dank deiner Wärme und Dankbarkeit dahin schmilzt. Kein Problem kann der Kraft widerstehen, die in dankbarer Anerkennung liegt.

Dankbar, seid dankbar,
ein bisschen dankbar dafür!
Seid dankbar, ein bisschen dankbar,
seid dankbar dafür!
Denn nur wer in der Hölle war,
kann den Himmel wirklich sehen.

                                                             – Die Toten Hosen


– Marita Schroeder – 
The Future Force

2015 text by Marita Schroeder