Archiv für den Monat: April 2015

Und führe mich nicht in Versuchung, ich finde den Weg schon für mich.

Redet nicht über Eure Ziele.

Wenn andere Leute Euch sagen, dass Ihr etwas nicht könnt, dann hört nicht auf sie. Ignoriert sie, geht ihnen aus dem Weg, und was noch wichtiger ist: Sagt ihnen erst gar nicht was Ihr vorhabt. Die Wahrheit ist, dass die meisten Menschen Euch einfach nicht verstehen werden, wenn Ihr Euch ein großes Ziel vor nehmt oder Euch entschließt Euer Leben zu ändern. Hinzu kommt, dass leider die meisten erst an das Negative denken und kritisieren.

Andere werden Euch vielleicht als Tagträumer oder unrealistischen Optimisten bezeichnen. Manche werden lachen. Einige werden Euch erklären, dass Euer Ziel die Anstrengung gar nicht wert ist und dass sie es selbst bereits versucht haben und gescheitert sind.

Versucht nicht mit Eurer Begeisterung das Denken der anderen Menschen zu verändern, denn es gibt kaum eine größere Enttäuschung, als wenn Ihr mit einer großen Freude und Begeisterung im Herzen zu gleichgültigen und langweiligen Menschen kommt.

Der Grund dafür ist nicht, dass diese Menschen Euch aufhalten wollen oder dass sie etwas Schlechtes im Sinn haben, sondern es ist einfach ihre Art zu denken. Sie verhalten sich seit Jahren so und werden sich nicht über Nacht ändern. Diese Leute können gar nicht anders handeln. Sie sind nicht dort, wo Sie sich befinden. Ihre negativen Glaubenssätze treten nach außen und dienen ihnen auch als Rechtfertigung es nicht zu versuchen.

Wenn Ihr versucht sie von Eurem zukünftigen Erfolg und positivem Denken zu überzeugen, werdet Ihr nur noch mehr Ausreden zu hören bekommen. Ihr verschwendet dabei nur Eure Zeit und Energie und werdet die anderen Menschen nicht von Eurer Denkweise überzeugen können. Denkt daran wie lange es bei Euch gedauert hat. Menschen, die Euch nahe stehen, werden Euch zurückhalten.

Andere Menschen werden auch versuchen Euch vom Erfolg abzuhalten – bewusst oder unbewusst. Einige wollen nicht, dass Ihr mehr erreicht als sie selbst, und manche wollen Euch nicht aus ihrem Leben verlieren und fürchten, dass Ihr wegziehen könntet, wenn Ihr Euer Ziel erreicht.

Und hier kommt eine interessante Erkenntnis…

Die Dinge, die ich bisher beschrieben habe, werden vor allem von Menschen kommen, die Euch nahe stehen, wie gute Freunde, Bekannte und Familienmitglieder.

Meistens werden völlige Fremde eine größere Unterstützung für Euch sein als diese Menschen. Das bedeutet nicht, dass jeder aus Eurer Familie und aus Eurem Freundeskreis versuchen wird Eure Ihre “verrückten” Ideen auszureden, aber es trifft auf die Mehrheit zu.

Der Grund dafür ist, dass diese Menschen sich um Euch sorgen und Euch vor Unheil bewahren wollen. Ihr kennt sicher den Satz: „Wir meinen es doch nur gut mit dir“. Vergesst diesen Satz. Wenn sie es gut mit Euch meinen würden, dann würden sie Eure Idee, Euer Plan, Eure Vision gutheißen und unterstützen.

Die Kritik und die Ausreden von Menschen, die Euch Nahe stehen, werden Euch besonders treffen. Diese Dinge werden Euch auf Eurem Weg zum Ziel zurückhalten. Die beste Lösung dafür ist nicht zu verraten, was man vorhat. Behaltet Euer neues Ziel einfach für Euch. Redet nicht mal über erste Misserfolge und Erfolge. Die anderen Menschen werden sowieso an den Ergebnissen ablesen können, wie gut Ihr vorankommt. Ihr Kommentar dazu wird Euch jedenfalls in den meisten Fällen nicht weiterhelfen.

Teilt deshalb was Ihr vorhabt, was Ihr ausprobieren wollt, oder möchtet, oder ein großes Ziel im Leben, das Ihr Euch gerade gesetzt habt, mit NIEMANDEM. Die einzige Ausnahme sind Menschen, bei denen Ihr mit Sicherheit positive Rückmeldungen und Motivation erhalten werdet. Falls Ihr nicht sicher seid wie die Reaktion des anderen ausfallen wird, schweigt Ihr. Das bedeutet zwar den Menschen in Eurer Umgebung nicht die volle Geschichte zu erzählen und Geheimnisse zu haben, aber jeder hat Geheimnisse. Denn früher oder später werden sich die negativen Kommentare der anderen Menschen auf Euch auswirken. Sie existieren nicht in einem Vakuum. Man wird Euch an frühere Misserfolge erinnern. Dass Ihr realistisch bleiben solltet. Dass Sicherheit wichtig ist. Sie werden Euch damit verunsichern und Ihr werdet einige Tage voller Zweifel sein.

Erwartet deshalb nicht von anderen Euren Enthusiasmus zu teilen. Es ist Euer Ziel, Eure Motivation und Euer Optimismus. Und nur Ihr seid verantwortlich dafür, ob es ein Erfolg wird oder nicht. Die Wahrheit, die selten akzeptiert wird, ist doch: Andere Menschen haben Erfolg – Ihr könnt Erfolg haben. Punkt!

Es gibt nichts, das Euch vom Erfolg abhält außer Ihr selbst. Allerdings müsst Ihr den Weg zum Ziel nicht steiniger machen als er bereits ist. Ihr werdet nicht ohne Misserfolge und Rückschläge ans Ziel gelangen. Und Ihr könnt von anderen Menschen nicht erwarten, dass sie darauf positiv reagieren.

Meine Empfehlung ist deshalb: bescheiden, zurückhaltend und schweigsam zu sein, wenn es um Eure Ziele geht. Das ist etwas Persönliches und Ihr müsst niemandem davon erzählen, wenn Ihr nicht möchtet. Wenn Ihr zu viel darüber redet, was Ihr tun wollt, anstatt es tatsächlich zu tun, verschwendet Ihr nur Zeit und Lebensenergie.

Alles, was Ihr tun könnt, ist beharrlich einen Schritt nach dem anderen zu tun und zu handeln!

Am Anfang ist Euer Selbstvertrauen nicht hoch und Ihr lasst Euch leicht verunsichern. Ihr seid natürlich am Anfang begeistert und wollt allen Bescheid sagen.  Jetzt ist Eure Selbstdisziplin gefragt. Doch ich kann Euch sagen, denke und handele deshalb unabhängig. Wenn Ihr Euer Ziel erreicht habt, werdet Ihr genügend Zeit haben um anderen davon zu erzählen.

Eines kann ich euch noch sagen. Der beste Weg um sich selbst zu sabotieren ist, jedem Menschen den Ihr kennt zu erzählen, was Ihr vorhabt und dass Ihr Euch ein großes Ziel gesetzt habt.

Lasst die anderen über Euch reden, nachdem sie Eure Ergebnisse sehen. Die Bewunderung wird mit Euch sein.

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich,
dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

– Mahatma Gandhi

Die Maske

„Wir alle tragen Masken, um vor anderen etwas zu verbergen, was
nicht jeder sehen soll. Wenn wir aber die Maske nicht abnehmen,
und uns auch vor dem Menschen verstecken, der uns sehr nahe steht,
werden wir einen hohen Preis dafür bezahlen müssen.
Denn keine Maske hält ewig.“

….und dann kommt ein Zeitpunkt, wo Dinge von „oben“ geregelt werden,
Gott würfelt nicht!

Bitte höre, was ich nicht sage!

Lass dich nicht von mir narren. Lass dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache. Denn ich trage tausend Masken – Masken, die ich fürchte abzulegen. Und keine davon bin ich. So tun als ob, ist eine Kunst, die mir zur zweiten Natur wurde. Aber lass dich dadurch nicht täuschen, um Himmels Willen, lass dich nicht von mir narren. Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles sonnig und heiter in mir, innen wie außen, als sei mein Name Vertrauen und mein Spiel Kühle, als sei ich ein stilles Wasser und als könne ich über alles bestimmen, so als brauchte ich niemanden.

Aber glaub mir nicht!

Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist meine Maske. Darunter bin ich wie ich wirklich bin: Verwirrt, in Furcht und allein. Aber ich verberge das. Ich möchte nicht, dass es irgendjemand merkt. Beim bloßen Gedanken an meine Schwächen bekomme ich Angst und fürchte mich davor, mich anderen überhaupt auszusetzen. Gerade deshalb erfinde ich verzweifelt Masken, hinter denen ich mich verbergen kann: Eine lässige, kluge Fassade, die mir hilft, etwas vorzutäuschen, die mich vor dem wissenden Blick sichert, der mich erkennen würde. Dabei wäre dieser Blick gerade meine Rettung. Und ich weiß es. Wenn es jemand wäre, der mich annimmt und mich liebt. Das ist das einzige, das mir die Sicherheit geben würde, die ich mir selbst nicht geben kann: dass ich wirklich etwas wert bin.

Aber das sage ich dir nicht. Ich wage es nicht. Ich habe Angst davor. Ich habe Angst, dass dein Blick nicht von Annahme und Liebe begleitet wird. Ich fürchte, du wirst gering von mir denken und über mich lachen. Und dein Lachen würde mich umbringen. Ich habe Angst, dass ich tief drinnen in mir selbst nichts bin, nichts wert, und dass du das siehst und mich abweisen wirst.

So spiele ich mein Spiel, mein verzweifeltes Spiel: eine sichere Fassade außen und ein zitterndes Kind innen. Ich rede daher im gängigen Ton oberflächlichen Geschwätzes. Ich erzähle dir alles, was wirklich nichts ist, und nichts von alldem, was wirklich ist, was in mir schreit; deshalb lass dich nicht täuschen von dem, was ich aus Gewohnheit rede.

Bitte höre sorgfältig hin und versuche zu hören, was ich NICHT sage, was ich so gerne sagen möchte, was ich um des Überlebens willen rede und was ich nicht sagen kann. Ich verabscheue dieses Versteckspiel, das ich da aufführe. Es ist ein oberflächliches, unechtes Spiel. Ich möchte wirklich echt und spontan sein können, einfach ich selbst, aber du musst mir helfen. du musst deine Hand ausstrecken, selbst wenn es gerade das letzte zu sein scheint, was ich mir wünsche. Nur du kannst mich zum Leben rufen. Jedes Mal, wenn du freundlich und gut bist und mir Mut machst, jedes Mal, wenn du zu verstehen suchst, weil du dich wirklich um mich sorgst, bekommt mein Herz Flügel – sehr kleine Flügel, sehr brüchige Schwingen, aber Flügel!

Dein Gespür und die Kraft deines Verstehens geben mir Leben. Ich möchte, dass du das weißt. Ich möchte, das du weißt, wie wichtig du für mich bist, wie sehr du aus mir den Menschen machen kannst, der ich wirklich bin, – wenn du willst.

Bitte, ich wünschte, du wolltest es. Du kannst die Wand niederreißen, hinter der ich zittere. Du allein kannst mir die Maske abnehmen, Du allein kannst mich aus meiner Schattenwelt, aus Angst und Unsicherheit befreien, aus meiner Einsamkeit. Übersieh mich nicht. Bitte übergeh mich nicht! Es wird nicht leicht für dich sein. Die lang andauernde Überzeugung, wertlos zu sein, schafft dicke Mauern. Je näher du mir kommst, desto blinder schlage ich zurück. Ich wehre mich gegen das, wonach ich schreie. Aber man hat mir gesagt, dass Liebe stärker sei als jeder Schutzwall und darauf hoffe ich.

Aus “Von der Schwierigkeit zu lieben, Maßstäbe des Menschlichen”
von Tobias Brocher

Ich gehe eine stärkere Verpflichtung mir selbst gegenüber ein!

Du bist dir bewusst, dass du viele Gewohnheiten hast, viele unbewusste Gedankenmuster, von denen du nicht wünschst, dass sie überhaupt da sind, aber sie sind da. In der Vergangenheit hast du vielleicht versucht, sie zu verstehen und du hast versucht, sie zu analysieren: Warum bin ich so? Was habe ich falsch gemacht? Wie kann ich mich ändern?
Vielleicht hast du ein wenig nachgedacht und verstanden, woher diese Gewohnheiten und Gedankenmuster kommen.
Ich sage dir jetzt: Es ist keine Zeit mehr, weiter zu analysieren oder etwas aufzuarbeiten.
Es ist Zeit, diese Gedankenmuster, diese Gewohnheiten, die dir nicht länger dienlich sind, einfach aufzulösen. Diese simple Methode ist alles, was du brauchst: Geh’ einfach eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber ein!

Wenn du eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber eingehst, löst du diese Gedankenmuster auf. Diese Gedankenmuster sind nur Energie. Sie werden in deinem Energiekörper festgehalten, weil du fortfährst, Energie in sie hinein zu senden. Jedes mal, wenn du über deine Schwierigkeiten und Automatismen nachdenkst, stärkst du sie. Weil du deine Gedankenkraft genau darauf richtest. Jedes mal, wenn du versuchst, sie zu analysieren, stärkst du sie! Und deshalb: Geh’ von diesem Moment des Bewusstwerden eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber ein.

Diese einfachen Worte: „Ich gehe eine stärkere Verpflichtung mir selbst gegenüber ein!“
senden eine Energie aus, die beginnt, dieses Gedankenmuster aufzulösen! Fahre fort, dies zu tun. Jedes mal, wenn dir etwas begegnet, das du nicht länger in deinem Energiekörper haben möchtest, denke: „Ich gehe eine stärkere Verpflichtung mir selbst gegenüber ein!“ Und Wunder werden geschehen! Sei bereit für die Wunder! Analysiere nicht, geh’ stattdessen eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber ein!

Es wird ein paar Tage dauern, während du diese Technik intensiv anwendest, doch dann wirst du beginnen, kleine Veränderungen wahrzunehmen. Erkenne die Veränderungen an. Es ist wichtig, die Veränderungen anzuerkennen. Du wirst bemerken, dass dir immer öfter Dinge bewusst werden, die du nicht länger haben möchtest. Erkenne diese höhere Wahrnehmung an, und geh’ eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber ein.

Diese Gedankenmuster und Gewohnheiten werden beginnen sich aufzulösen. Jedes Mal, jedes einzelne Mal, wenn dir etwas an dir selbst auffällt, das du nicht länger haben möchtest, analysiere nicht, versuche nicht, es zu ändern.

Geh’ einfach nur eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber ein!

Das bedeutet, dass du alles wieder findest: deine Freunde, deine Liebe, deine Wahrheit und den Mut, deine Wahrheit zu leben, dich selbst zu leben und unterstützt zu werden von der Gesamtheit der Existenz.
– Ich gehe eine stärke Verpflichtung mir selbst gegenüber ein! –

”Sie müssen eine Verpflichtung eingehen,
und sobald Sie dies getan haben, wird
das Leben Ihnen einige Antworten liefern.”

– Les Brown (Speaker-Author-Speech Coach)

– Marita Schroeder – The Future Force