Archiv für den Monat: Februar 2015

Löse das Problem und nicht die Schuldfrage.

„Für die meisten Menschen ist Schuld ein
Mechanismus in Ihrem Unterbewusstsein
zur Vermeidung von Verantwortlichkeit.
In Wirklichkeit ist es das einzige
was im Wege steht.“

Versuche dich nicht vor der Verantwortung zu drücken, wenn etwas schief läuft, um anderen die Schuld zu geben. Du bist für dein Leben selbst verantwortlich. Die Entscheidung wie Du mit Misserfolgen umgehst, liegt bei dir und nicht bei den anderen. Lerne aus deinen Fehlern und richte deinen Blick auf das Ziel, aber suche die Schuld niemals bei anderen Menschen oder äußeren Zuständen. Und….bleib Dir selbst treu. Entschuldige dich nicht dafür wer Du bist und wofür Du stehst.

Es gibt Situationen im Leben, die immer wieder vor unserem inneren Auge vorbei ziehen. Momente, die uns emotional gefangen halten. Bilder, die sich in unser Gedächtnis eingebrannt haben. Hätte ich damals doch bloß anders gehandelt! Wir möchten das Vergangene ungeschehen machen und unser Denken kreist immer wieder um das gleiche Thema. Wir grämen uns, weil wir etwas Entscheidendes getan oder unterlassen haben.

In solchen Momenten spüren wir, wie sehr unser Glück auch davon abhängt, Belastendes loszulassen. Ohne emotionales Gepäck abzuwerfen, wird der Weg im Leben beschwerlich. Wir starren auf ein Ereignis in der Vergangenheit, das unsere Liebe und Kraft einschnürt. Wir verstehen nicht, wie es dazu kommen konnte, erstarren, weil wir uns immer die gleichen Fragen stellen.

Auf Grund seelischer Widerstandsfähigkeit können manche Menschen Geschehnisse schneller verarbeiten als andere. Sie verkraften schneller Niederlagen oder Schicksalsschläge. Sie trotzen den Wechselfällen des Lebens, sich auch in Krisen nicht aus der Bahn werfen zu lassen und selbst in schwierigsten Situationen den eigenen Seelenfrieden zu wahren. Menschen mit dieser Fähigkeit verfügen über ein grundlegendes Vertrauen in die Sinnhaftigkeit, Verstehbarkeit und Handhabbarkeit des Lebens. Diese Menschen vertrauen darauf, den Anforderungen dieser Welt gerecht werden und die Anforderungen des Alltags schon irgendwie bewältigen zu können. Sie haben eine sehr hohe „Selbstwirksamkeitserwartung“, also die selbstbewusste Zuversicht, schwierige Situationen in eigener Regie meistern zu können.

Wie kann es aber gelingen, mit sich und der Vergangenheit ins Reine zu kommen? Wie können wir uns von Gefühlen befreien, die uns jeglicher Lebendigkeit berauben? Natürlich hängt der Verlauf von dem belastenden Ereignis ab. Und natürlich von Dir.

Jeder Mensch ist mit seinen Erfahrungen und seinen Veranlagungen individuell. Deswegen heißt es: Schau auf Dich, spüre, welches Tempo für Dich stimmig ist. Verantwortung für dein Handeln zu übernehmen, ist der erste wichtige Schritt, um aus der Vergangenheit zu lernen. Es geht weniger darum, was andere getan oder nicht getan haben. Entscheidend sind unsere Antworten, denn sie liegen im eigenen Einflussbereich. Diesen können wir verändern. Auf alles andere haben wir dagegen nur sehr begrenzt Einfluss.

Es geht um unsere Antworten auf die Dinge des Lebens. Und diese Antworten werden nicht immer perfekt sein. Schon gar nicht in der Rückschau. Doch macht es Sinn, unter dieser Last zu zerbrechen? Damit ist niemandem gedient. Ist es nicht viel gewinnbringender, wenn wir aus Vergangenheit für die Gegenwart lernen?

Schau hin, was damals war. Was Dir damals möglich war und übernehme dein Teil der Verantwortung. Wir können nur lernen, wenn wir hinschauen. Achtsam, ohne Ausflüchte und Rechtfertigungen. Ohne Anklage und Verurteilungen. Nehme Dir dafür bewusst Zeit. Dieser Schritt ist wahrscheinlich der Schwierigste. Sich den Raum zu geben, die schmerzhaften Ereignisse anzuschauen.

Unser Leben hätte vielleicht einen anderen Verlauf genommen, wenn unsere Entscheidung damals “besser” gewesen wäre. Doch können wir das mit Gewissheit sagen? Vielleicht wäre manches leichter gewesen. Vielleicht auch nicht. Wir vermuten es lediglich. Philosophieren hilft uns in diesem Fall nicht weiter. Wir drehen lediglich Gedankenschleifen und Ehrenrunden, die die Vergangenheit nicht ändern und uns in der Gegenwart nicht weiter bringen.

Akzeptieren was war und was ist!

„Ich bin zuversichtlich, dass ich alles schaffe“ oder „Egal was passiert, ich schaffe es“.

Marita Schroeder – The Future Force

 

Der Weg ins Unterbewusstsein.

Dein ganzes Leben wird von drei Voraussetzungen bestimmt:

  • Von dem, was in dir ist, wenn Du geboren wirst.
  • Von dem, wie andere dich durch die Erziehung nach ihren Vorstellungen programmieren.
  • Von dem, wie Du dich selbst nach deinen eigenen Vorstellungen programmierst.

Die Schaltzentrale deines Denkens und Verhaltens ist dein Unterbewusstsein. Wie es programmiert ist, so lebst Du. Das Instrument für das Programmieren des Unterbewusstseins ist das Zusammenwirken zwischen deinem bewussten Denken und deinem Unterbewusstsein. Wenn das Zusammenwirken in Harmonie ist, handelst Du nach deinen Vorstellungen. Wenn es nicht in Harmonie ist, wird dein Leben von Konflikten gestört.  Konflikte entstehen, wenn Du deine Bedürfnisse und Wünsche nicht lebst, sondern unterdrückst und verdrängst. Hier liegen Fehlprogrammierungen vor. Alles, was Du verdrängst, entzieht sich deiner bewussten Kontrolle.
Es bleibt ein ungelöster Konflikt, der aus dem Unterbewusstsein dein Denken und Handeln hemmt.
Wenn dein Unterbewusstsein vom Programm deiner Erziehung bestimmt wird, hemmen die Maßstäbe anderer die Erfüllung deiner eigenen Bedürfnisse. Die im Unterbewusstsein verankerten Hemmungen der Erziehung kannst Du nicht durch den bewussten Willen ersetzen, sondern nur durch das geduldige Programmieren des Unterbewusstseins mit deiner eigenen Alternative. Deine Alternative zum Programm deiner Erziehung ist die Entscheidung, dich selbst zu erziehen.
Dein Unterbewusstsein erreichst Du, indem Du beharrlich das denkst, was Du erreichen willst. So lange, bis es stärker verankert ist als alles, was dich daran hindert, so zu handeln, wie Du handeln willst.
Du bist so, wie Du denkst, und wirst so, wie Du immer wieder denkst. Bis es sich über die Schaltzentrale des Unterbewusstseins ganz von selbst als Handlung manifestiert.
Das Unterbewusstsein wertet nicht es gehorcht jeder Programmierung. Wenn Du es nicht mit deinen eigenen Vorstellungen programmierst, tun es andere nach ihren. Wenn Du immer wieder an Ängste denkst, setzt dein Unterbewusstsein die Angst in deinem Handeln um. Wenn Du immer wieder denkst:  „Was auch geschieht, ich schaffe es“, motiviert das Unterbewusstsein dein Handeln mit dem Glauben an den Erfolg.
Du trainierst dein Unterbewusstsein mit allem, was Du denkst. Wenn Du zweifelst, ersetzt Du den Zweifel durch den Glauben, dass Du alles erreichen kannst. So lange, bis der Glaube stärker ist als alle Zweifel. Dein Glaube an dich ist unauslöschbar in deinem Unterbewusstsein programmiert. Du denkst den Glauben an dich nicht nur, du fühlst ihn auch und gestaltest ihn in Geist mit der Kraft deiner Phantasie. Du benützt deine Phantasie, um in deinem Unterbewusstsein das erfolgreiche Ergebnis deines Handelns vorwegzunehmen. Nach dem Prinzip: Wenn der Geist gesiegt hat, folgt ihm der Körper ganz von selbst. Die Kraft des Unterbewusstseins braucht den Einklang zwischen deinem ICH – das bewusst denkt und entscheidet – und dem unterbewussten ICH, das dein Handeln lenkt.
Und vergiss nicht, dass jedes Handeln dem Prinzip des Trainierens unterliegt. Es lautet: Was Du können und erreichen willst, musst Du Schritt für Schritt so lange durch Handeln verbessern, bis es sich ganz von selbst nach deinen Vorstellungen vollzieht. Das heißt letztendlich: Im Planen und Entscheiden denkst Du, aber im Handeln handelst Du im Glauben an den Erfolg, ohne dass ein Gedanke des Zweifels ihn behindern könnte.

“Entwickle die Gewohnheit den Glauben an sich
selbst zum dominierenden Gedanken deines Geistes
zu machen bis dieser Gedanke durch das Prinzip
der Gewohnheit völlig in dein Unterbewusstsein
eingebettet wurde.”

– Napoleon Hill

– Marita Schroeder – The Future Force

„Gartenarbeit“ á la Bruce Lee

Bruce Lee, nicht nur bekannt durch seine besondere Körperbeherrschung, sondern auch durch sein Verständnis des menschlichen Geistes und der Wichtigkeit psychischer Faktoren, entwickelte eine ganz besondere Form des Umgangs mit beeinträchtigenden Gedanken.

Der amerikanische Schriftsteller Joe Hyames beschreibt folgende Szene:

„Aber was ist das, wenn negative Gedanken in den Geist eindringen? Während einer meiner Trainingsstunden mit Bruce Lee war ich in Gedanken bei einem Brief, den mir ein Verleger geschickt hatte. Er bat mich, mehrere Kapitel eines Buches umzuarbeiten, auf das ich schon viel Zeit verwendet hatte. Ich war niedergeschlagen und überzeugt, dass das Buch nicht erscheinen könnte. Bruce merkte sofort, dass ich abgelenkt war, und erkündigte sich nach dem Grund. Ich erzählte ihm, was mir im Magen lag.
„Der Geist ist wie ein fruchtbarer Garten“, sagte Bruce. „Da wächst alles, was Du säen möchtest: schöne Blumen oder Unkraut – erfolgversprechende Gedanken oder negative, die wie Unkraut die anderen ersticken und überwachsen.“
„Gut und schön“, sagte ich, „aber die Gedanken sind nun mal da. Wie kann ich sie loswerden?“
„Ich werde Dir ein Geheimnis verraten, wie ich meinen Geist von negativen Gedanken befreie“, sagte Bruce. „Wenn solche Gedanken meinen Geist betreten, dann stelle ich mir vor, sie wären auf ein Stück Papier geschrieben. Dann visualisiere ich, wie ich das Stück Papier zu einem festen Ball zusammenknülle. als nächstes zünde ich den Papierball an und schaue zu, wie er zu Asche verbrennt. Der negative Gedanke ist zerstört und wir nie wieder in meinen Geist eindringen.
„Toll!“ sagte ich. „Aber wie kann ich das Selbstvertrauen entwickeln, um diese Arbeit zu erledigen?“
„Dadurch, dass Du statt Versagen Erfolg visualisierst, dass Du überzeugt bist, „Ich kann es schaffen-, statt „Es klappt nicht.“

„Negative Gedanken können dich
nur dann überwältigen, wenn Du ihnen 

Raum lässt und ihnen gestattest, dich
zu bezwingen.“

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

 

Befreie dich selbst

Wir sind alle zu einem Zweck hier.
„Egal, was der Mensch tut, jeder spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte der Welt. Und in  der Regel weiß er es nicht. Jeder trägt ein kreatives Potenzial in sich und von dem Moment  an, wo er dieses entdeckt und zum Ausdruck bringt, ist er in der Lage, die Welt zu  verändern.“

„Das Einzige, was zwischen Dir und Deinen Träumen steht, sind Deine Ängste“
“Höre nicht auf Deine Ängste. Wenn du das tust, wirst Du nicht in der Lage sein, mit deinem  Herz zu sprechen.”
“Es gibt nur eine Sache, die es unmöglich macht einen Traum zu erreichen: die Angst vor    dem Scheitern.”

Fehler sind Teil des Lebens.
“Wenn Du Deinen Weg findest, musst Du keine Angst haben. Du musst den Mut haben, Fehler zu machen. Enttäuschung, Niederlage und Verzweiflung sind die Werkzeuge die Gott benutzt, um uns den Weg zu zeigen.”

Suche die Liebe nicht außerhalb von Dir.
“Liebe findet man nicht in jemand anderem, sondern in einem selbst; wir wecken sie einfach  auf. Doch um das zu tun, brauchen wir die andere Person.”

„Wenn Du Dich änderst, ändert sich die ganze Welt mit Dir“
“Wenn wir lieben, bemühen wir uns immer besser zu werden als wir es bereits sind. Wenn  wir uns darum bemühen, besser zu werden als wir sind, wird alles um uns herum ebenfalls  besser.”

Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten.
“Viele Menschen scheinen eine genaue Vorstellung davon zu haben, wie andere ihr Leben  führen sollten, aber sie selbst haben keine von ihrem eigenen Leben.”

“Wir sind nicht in der Lage das Leben anderer zu beurteilen, weil jeder Mensch nur seine  eigenen Schmerzen und seine eigene Entsagung kennt. Es ist eine Sache, dass Du fühlst,  auf dem richtigen Weg zu sein, aber eine andere zu denken, dass Deiner der einzige Weg  sei.”
„Niemand ist dafür verantwortlich wie du dich fühlst oder nicht fühlst.“
“In der Liebe kann niemand jemand anderen schaden; jeder selbst ist für seine eigenen  Gefühle verantwortlich und kann nicht jemand anderen für das was man fühlt  verantwortlich machen.”

Umarme Deine Wahrhaftigkeit.
“Du musst der Mensch sein, der Du nie mutig genug warst zu sein. Nach und nach wirst Du  entdecken, dass Du bereits dieser Mensch bist, aber um das klar zu sehen, musst Du so tun  als ob und dich erfindest.”

“Wenn du Erfolg haben möchtest, musst Du eine Regel respektieren – Belüge Dich niemals  selbst.”

Quelle: von Paulo Coelho