Archiv für den Monat: August 2014

Wenn das Leben mal schwer ist

Es ist wie es ist.

Ein berühmtes Sprichwort sagt uns: Innerer Widerstand schneidet dich von anderen Menschen, von dir selbst, von der Welt um dich herum ab. Er verstärkt das Gefühl der Getrenntheit. Denken Sie einmal eine Minute darüber nach. Es bedeutet, dass unser Leiden nur dann zutrifft, wenn wir uns immer wieder gegen die Dinge wehren, wie sie sind. Wenn Sie etwas ändern möchten, dann handeln Sie. Ändern Sie etwas. Wenn Sie nichts ändern können, dann haben Sie zwei Möglichkeiten:
1.) Entweder Sie akzeptieren wie es ist, und lassen die Negativität zu, oder
2.) Machen Sie sich besessen von dem Gedanken, dass es miserabel ist.

Es ist nur ein Problem, wenn Sie denken, es ist ein Problem.

Wie oft sind wir selbst unser schlimmster Gegner, das sagte schon Christian Morgenstern: „Ich habe nur einen wahren Feind in meinem Leben, das bin ich selbst.“
Glück ist abhängig von der Perspektive. Wenn Sie denken, dass etwas ein Problem ist, dann sind Ihre Gedanken und Gefühle sehr negativ. Wenn Sie aber denken, es ist etwas, woraus Sie lernen können, ist es kein Problem mehr. Wenn Sie aber Ihre Probleme nicht lösen, sorgt es für negative Energie.

Wenn Sie Dinge ändern wollen, müssen Sie zuerst Ihre Sichtweise ändern.

Ihre äußere Welt ist ein Spiegelbild Ihrer inneren Welt. Kennen Sie nicht die Menschen, deren Leben chaotisch und stressig ist? Das ist so, weil diese Menschen weitgehend ein chaotisches Innenleben fühlen?! Ja, es ist so. Wir glauben, dass eine Änderung unserer Umstände uns ändern
wird. Wir können aber die Umstände nicht ändern, zuerst müssen wir uns selbst ändern.

Es gibt keine „Ausfälle“ – nur Lernmöglichkeiten.

Sie sollten das Wort „Fehler“ direkt aus Ihrem Wortschatz streichen.
Nehmen Sie Ihre so genannten „Fehler“ und lernen Sie von ihnen.
Sie machen dadurch die Erfahrung, wie Sie es das nächste Mal besser machen können.

Wenn Sie etwas nicht bekommen, bedeutet das nur, dass etwas Besseres auf Sie wartet.

Das ist manchmal schwer zu glauben, ich weiß es.  Aber es ist wahr. Wenn Sie Ihr Leben zurück betrachten, werden Sie erkennen, dass es eigentlich eine gute Sache war, dass etwas nicht geklappt hat. Sie müssen nur den Glauben verinnerlichen, dass alles genau so ist, wie es sein soll. Im Leben kommt nichts umsonst. Vielleicht war es in dem Moment eine göttliche Fügung.

Schätzen Sie den gegenwärtigen Augenblick.

Dieser Augenblick wird nie wieder kommen. Und es gibt immer etwas Kostbares zu jedem Moment. Genießen Sie jeden Augenblick, lassen Sie ihn nicht einfach so vorbei ziehen. Manchmal weiß man den Augenblick nicht zu schätzen – bis er zu einer Erinnerung wird.
Und an der Stelle, wo es am aller schönsten ist, da müsste die Welt stehen bleiben, und Sie leben nur für diesen einen Moment.

„Wünsch Dir was“

Jeder Wunsch, ob er gedacht oder geäußert wird, bringt das Gewünschte näher. Allerdings spielt dabei die Intensität eine große Rolle. Es steht schon in der Bibel: „Glaubt, dass ihr erhalten habt und es wird euch werden“. Sie müssen schon dort sein, wo Sie angekommen sind.
Die meisten Menschen leben aber mit einem „besetzten“ Geist. Was bedeutet, dass sie sich an den Wunsch klammern, und wenn er nicht in Erfüllung geht, sinken ihre Emotionen ins Negative. Versuchen Sie immer im Geist frei zu bleiben. Das bedeutet, dass Sie auch dann glücklich bleiben, wenn Ihr Wunsch nicht in Erfüllung geht. Ihre Emotionen bleiben glücklich oder völlig neutral.

Versuchen Sie Ihre Ängste zu verstehen.

Angst kann ein guter Lehrer sein. Wenn Sie Ängste überwinden, kann es ein Triumpf für Sie sein. Ängste überwinden Sie nur in der Praxis, in dem Sie beginnen, kleine mutige Dinge zu tun, die eine geistige und körperliche Anforderung an Sie stellt. Angst ist eigentlich nur eine Illusion. Angst ist optional – Sie können frei wählen.

Freuen Sie sich, und lassen Freude immer zu.

Viele Menschen lassen Freude nicht zu und haben das Lachen verlernt. Und sie wissen nicht einmal, wie man glücklich ist. Und manche sind tatsächlich so mit ihren Problemen beschäftigt, ja fast schon süchtig danach, und das Chaos in ihrem Inneren ist so groß, dass sie nicht einmal wissen, wer sie sind.
Freuen Sie sich immer, auch über die kleinen Dinge im Leben. Erlauben Sie sich glücklich zu sein.

Vergleichen Sie sich nicht mit anderen Personen.

Seien Sie immer Sie selbst, versuchen Sie nie jemand anderes zu sein.
Sie können ein Vorbild oder Idol haben, das ist in Ordnung.
Neigen Sie aber nicht dazu, sich mit einer idealisierten Bezugsperson  zu „verschmelzen“.
Leben Sie Ihr eigenes ICH.
In Ihnen ist etwas Kostbares, was in keinem anderen Menschen ist.
Es liegt an Ihnen selbst, dieses Kostbare in sich zu entdecken. Schauen Sie einfach nach Innen und folgen Sie Ihrem Herzen, damit Sie emotional im Rhythmus bleiben.

Sie sind kein Opfer.

Sie sind nur ein „Opfer“ Ihrer eigenen Gedanken, Worte und Handlungen. Sie sind der Schöpfer Ihrer eigenen Erfahrungen. Ihre persönliche Verantwortung, die Sie im Laufe Ihres Lebens gemacht haben, kommt nur aus den harten Zeiten, die Sie durchgemacht haben. Geben Sie Ihre Opfer-Mentalität auf, und Sie sind erfolgreich. Sie dürfen auch – NEIN – sagen!

Verändern Sie, wo immer Sie können.

„Auch das wird vorübergehen“. Kommt Ihnen dieser Satz bekannt vor? Wenn wir in einer schlechten Situation stecken, denken wir oft, dass es keinen Ausweg gibt, dass es sich niemals ändern wird. Aber wissen Sie was, es wird sich ändern! Nichts ist von Dauer. Also, raus aus der Gewohnheit, zu denken, dass die Dinge immer so sind. Das werden sie nicht. Aber, Sie müssen irgendeine Art von Maßnahme ergreifen, damit Sie aus diesem negativen Gedankenstrudel heraus kommen.
Machen Sie aus allem das Beste.

Alles ist möglich.

Wunder geschehen jeden Tag. Der Glaube versetzt Berge.
An was glauben Sie? Glauben Sie an das, was Sie sich nicht vorstellen können. Sie brauchen nur zu glauben, dass es funktioniert. Sobald Sie das tun, werden Sie den „Kampf“ gewonnen haben.

– Marita Schroeder –  The Future Force

© 2014 text by Marita Schroeder

 

 

Heilung und Widerstand

Wenn es Bereiche in unserem Leben gibt, in denen wir Heilung erfahren wollen, dann können wir diese Heilung nur aus uns selbst hervorbringen. Heilung ist ein geistiger Prozess, der das Vollkommene in uns zum Vorschein bringt. Um Heilung zu erfahren, müssen wir lernen, das, was ist, anzunehmen und jeglichen Widerstand los zulassen.

Wenn wir das, was ist, nicht wollen, bauen wir Widerstand auf, der einzig und allein dazu führt, dass das, was ist, stärker wird und wächst. Aber wie können wir den Widerstand abbauen und somit die Voraussetzung für die ersehnte Heilung schaffen? Der erste Schritt liegt in der Erkenntnis, dass das, was ist, nur die Bedeutung hat, die wir dieser Situation oder dieser Sache verleihen. Nichts hat eine Bedeutung an sich. Wir geben allem seine Bedeutung. Und wenn wir erkennen, dass jegliche Bedeutung von uns erschaffen wurde, können wir uns unserer Macht und unserer Verantwortung bewusst werden.

Der zweite Schritt liegt im Annehmen dessen was ist. In dem Moment, in dem wir es annehmen, haben wir die Illusion der Vergangenheit und die Illusion der Zukunft gleichermaßen entlarvt und befinden uns im einzig wahren Jetzt. In diesem Jetzt akzeptieren wir das, was ist. Wir geben ihm keine Bedeutung, wir akzeptieren es einfach, als das, was es ist: das, was ist.

Der dritte Schritt ist die Akzeptanz. Indem wir akzeptieren, befreien wir uns von unseren selbst auferlegten Beschränkungen. Wir sind nicht mehr das Opfer – wir sind der Beobachter. Wenn es uns gelingt, das, was wir beobachten, einfach nur zu beobachten ohne eine Bedeutung hinein zu interpretieren, dann sind wir zwar noch immer mit allem, was ist verbunden, haften ihm aber nicht mehr an und stärken es somit auch nicht durch unser Ego oder unsere Emotionen. Wir haben akzeptiert.

Natürlich ist es nicht einfach – ganz im Gegenteil: es ist meist sogar sehr schmerzhaft, aber der Schmerz gehört zu dem Prozess dazu. Der Schmerz gehört zum Erkennen, zum Annehmen und zur Akzeptanz gleichermaßen. Der Schmerz ist Teil des Wachstums. Aber er schmerzt nur, wenn wir ihm Bedeutung verleihen, wenn wir ihn nicht annehmen und nicht akzeptieren können. Wenn es uns aber doch gelingt, dies zu meistern, dann haben wir den Heilungsprozess eingeleitet und dann werden wir Heilung erfahren, da wir uns selbst vergeben.

Und da wir uns selbst vergeben haben, können wir auch allem oder allen anderen vergeben und somit in den göttlichen Strahl der Liebe eintauchen.
Darin liegt die Kraft des Jetzt.

– Marita Schroeder – The Future Force

 

 

 

Die Probleme der anderen

Eine Geschichte zum Nachdenken und Weiterschenken.

Es stand einmal in einem Dorf ein uralter, starker Baum.
Eines Tages wurden alle Dorfbewohner eingeladen, Ihre Sorgen, Probleme und Nöten gut verpackt an diesen Baum zu hängen.
Die Bedingung war allerdings, dafür ein anderes Paket mitzunehmen.
Zu Hause wurden die fremden Pakete geöffnet. Doch es machte sich Bestürzung breit, denn die Sorgen und Probleme der anderen schienen deutlich größer als die eigenen. Und so liefen alle wieder zurück zu dem alten Baum und nahmen statt der fremden Pakete schnell wieder die eigenen Pakete an sich und gingen zufrieden nach Hause.

– überliefert aus Indien

– Marita Schroeder – The Future Force

twilight – zone

Das mittlere Lebensalter ist eine twilight-zone, ein Zwischenbereich, in
dem zwei Welten aufeinander treffen und ein seelisches Beben verursachen.
Die Persönlichkeit, zu der man in der ersten Hälfte des Lebens geworden
ist, kollidiert mit einem neuen Selbst, von dem man noch nicht weiß, wie
es aussehen wird. Es finden Transitionen oder auch Übergänge genannt, statt.
Diese werden als Ereignisse bezeichnet, die für die Betroffenen bedeutsame Veränderungen mit sich bringen. Menschen, die in einen Transitionsprozess eintreten, wird in einem gedrängten Zeitrahmen viel Neues eingeströmt, auf das sie reagieren müssen, und zwar mit intensiven und beschleunigten Lernprozessen.

Risiken und Chancen sind in diesem Prozess Schlüsselbegriffe, denn Anforderungen und auch Krisen können zu Überforderungen führen. Sie können aber auch als Entwicklungsimpulse, d.h. als Auslöser für Entwicklungsprozesse wirken, wenn sie im günstigsten Falle als Herausforderung erlebt werden. Es ist leicht nachvollziehbar, dass unter verdichteten Entwicklungsanforderungen, Stärken und Schwächen der Betroffenen erkennbar werden, aber auch, dass eine gute Vorbereitung und eine gute Begleitung in diesem Prozess entscheidend zur Bewältigung beitragen können.

 

 

 

Das Fundament der Liebe

Gefühlsmäßig unabhängig zu sein, bedeutet, sich frei dafür entscheiden zu können, dass man sein Leben mit dem Partner zusammen verbringen möchte, weil es gemeinsam schön ist und gemeinsame Interessen vorhanden sind. Es bedeutet nicht, den Partner zu brauchen, weil man sich selbst nicht als liebenswert betrachtet und sein Leben nicht alleine leben kann.

Eine Partnerschaft sollte immer eine erfüllende Aufgabe haben.
Auch die Liebe ist kein Ersatz für eine Aufgabe, sondern Ausdruck einer
guten Partnerschaft. Eine andere Voraussetzung ist die Bewunderung. Die sexuelle Leidenschaft, mag sie noch so erfüllend und ideal sein, kann
ein Paar nicht ein ganzes Leben lang zusammenhalten.
Das aber kann die Bewunderung – Die Bewunderung, die zwei Menschen
sich entgegen bringen, ist das größte Fundament der Liebe.
Die Liebe ist unser wahres Wesen und wenn ich zur Liebe finde, dann
erinnert der andere mich durch die Liebe an mich selbst, an den, der
ich wirklich bin.

Das ist der tiefere Sinn der Liebe.

3 Beziehungskrisen:

Zwei Dinge sind schädlich für jeden: Schweigen, wenn es Zeit ist zu reden und zu reden, wenn es Zeit ist zu schweigen.

Wenn ein Partner sich und seine Interessen aufgibt, lässt die Spannung nach, denn er wird schlicht weg uninteressant.

Wenn Sie Ihrem Partner die Bürde aufladen, dass er Ihnen das Gefühl gibt, liebenswert zu sein, wird die Partnerschaft scheitern. Sie stellen dann nämlich Forderungen an ihn, die er nicht erfüllen kann.

Die Partnerschaft ist ein Gewinn-Gewinn-Spiel

Ohne das Bewusstsein, dass Männer und Frauen unterschiedlich sind und sein sollen, sind Streit und Zwietracht in einer Beziehung vorprogrammiert.
Man geht davon aus, dass sich der Partner, wenn er uns liebt, auf eine ganz bestimmte Weise verhalten müsste, nämlich so, wie wir es tun würden, wenn wir jemanden lieben. Mit dieser Einstellung ist Enttäuschung unaufhaltsam.

„Ich kann gar nicht verstehen, dass dir das gelbe Sofa nicht gefällt.“

Wenn Sie Ihre eigenen Bedürfnisse auf Kosten Ihres Partners befriedigen, sind
Unglück, Aversionen und Konflikte unvermeidlich.
Unklare und lieblose Kommunikation ist das größte Problem in einer Beziehung.
Enthält ein Gedanke Worte wie:  „immer, nie, alles“, dann entspricht er in der Regel nicht den Tatsachen. Sie wissen was ich meine?  „Nie trägt er den Müll mal runter“……

Richtige Gedanken über den anderen sind immer positiv und liebevoll.
Jeder negative Gedanke ist ein Angriff auf uns selbst.

Woran liegt das?

Was immer an Gedanken und Überzeugungen in unserem Kopf vorhanden ist, wird die Welt, sprich meine Umgebung, mir spiegeln.

Was passiert wenn wir wütend sind?

Ein wütender Mensch hat Gewalt. Aber er hat keine Kontrolle über die Konsequenz, über die Situation und die Konsequenzen seines Handelns.
Wenn Sie aufgebracht sind, tun und sagen Sie nichts. Atmen Sie langsam ein und aus und warten Sie, bis Ihr Geist wieder ruhig und klar ist.
„Bin ich mir bei all meinem Selbstvertrauen über meinen schwächsten Punkt im Klaren?“ Oft müssen wir Entscheidungen innerhalb einer Minute treffen.
Im ausschlaggebenden Augenblick stellen Sie sich die Frage:“Bin ich eigentlich sicher, dass Partner damit auch wirklich einverstanden ist.“ Es wäre ja für Sie beide eine große Veränderung….!

Telefonieren können Sie nicht mehr.

 

Marita Schroeder – The Future Force

Fotoquelle: Leider unbekannt. Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.