Archiv für den Monat: Dezember 2012

Die Zeichen des Erwachens – Der Weckruf

Die 12 Zeichen des Erwachens geben Nebenerscheinung an, die auftreten, wenn wir das herkömmliche Leben verlassen und uns spirituell weiterentwickeln. Einen Anlass dafür haben wir, wenn wir die Sinnlosigkeit in dem konventionellen Leben sehen: Ausbildung, Arbeiten, Geld anhäufen, Haus bauen, Liebesbeziehung, Kinder bekommen. Nach diesem allgemeinen Plan richten sich die Ziele vieler Menschen, ohne das sie tief im Innersten dabei glücklich sind und einen tieferen Sinn im Leben sehen. Dieser Sinn entsteht erst, wenn Sie sich selbst kennen lernen, Diesen Prozess nennt man „Erwachen“. 

Das Erwachen ist mit einer tiefen inneren Veränderung verbunden. Wege zum Erwachen gibt es viele. Manche müssen dafür Schicksalsschläge erleben, weil sie die Zeichen des Lebens zu lange ignoriert haben. Geoffrey Hoppe beschreibt nun anhand von 12 Zeichen die möglichen Nebenerscheinungen des Erwachens.

1. Körperliche Schmerzen und Beschwerden, vor allem im Nacken, Schultern und Rücken. Diese sind ein Resultat der intensiven Veränderungen auf der DNA-Ebene, während die Christussaat in deinem Inneren erwacht. Das wird vorübergehen.

2. Gefühl einer tiefen inneren Traurigkeit, scheinbar ohne Grund. Du bist dabei, deine Vergangenheit loszulassen (das heißt, dieses Leben und all die anderen), und das verursacht das Gefühl von Traurigkeit. Das kann man mit einem Umzug vergleichen, bei dem du das Haus, in dem du viele Jahre lang gewohnt hast, verlässt, um in ein neues Haus einzuziehen. So gerne du auch in dein neue Haus einziehst gibt es da dennoch die Trauer, all die Erinnerungen, Energien und Erfahrungen des alten Hauses zurückzulassen. Dies wird auch vorübergehen.

3. Weinen ohne offensichtlichen Grund. Ähnlich dem obigen. Es ist gut und gesund, die Tränen einfach fließen zu lassen. Das hilft, alte Energien im Inneren loszulassen. Dies wird ebenfalls vorübergehen.

4. Plötzliche berufliche Veränderung. Ein weit verbreitetes Symptom. Während du dich veränderst, verändern sich auch die Dinge um dich herum. Mach dir jetzt im Moment keine Gedanken darüber, den „perfekten Beruf“ für dich zu finden. Dies wird ebenfalls vorübergehen. Du bist in einer Übergangsphase, und es kann sein, dass du deinen Job mehrere Male wechselst, bevor du einen findest, den du mit Begeisterung tun möchtest.

5. Rückzug von familiären Bindungen. Die Verbindung zu deiner biologischen Familie ist eine Verbindung von altem Karma. Wenn du aus den karmischen Zyklen aussteigst, werden auch die alten familiären Bande entlassen. Es wird dir so scheinen, als würdest du dich von deiner Familie und deinen Freunden entfernen. Das wird auch vorübergehen. Nach einer gewissen Zeit wirst du eine neue Beziehung zu ihnen entwickeln, wenn es angemessen ist. Wie auch immer, diese Beziehung wird dann auf Neuer Energie basieren, ohne die karmischen Attribute.

6. Ungewöhnliche Schlafmuster. Es kann sein, dass es viele Nächte gibt, in denen du zwischen 2:00 und 4:00 Uhr morgens aufwachst. Es gibt eine Menge innerer Arbeit, die gerade bei dir vor sich geht, und dass lässt dich manchmal zwischendurch aufwachen, zum „Luftholen“. Mach dir keine Sorgen. Falls es vorkommen sollte, dass du nicht mehr einschlafen kannst, dann steh lieber auf und tue etwas, anstatt liegen zu bleiben und dir über alles Mögliche Gedanken zu machen. Dies wird ebenfalls vorübergehen.

7. Intensive Träume. Dies schließt Träume von Kriegen und Schlachten mit ein, Verfolgungsträume oder Träume von Schreckgestalten. Du entlässt ganz wortwörtlich die Alte Energie aus deinem Inneren, und diese Energien aus der Vergangenheit werden oft als Kriege, wilde Fluchten und Monster symbolisiert. Dies wird auch vorübergehen.

8. Physische Desorientiertheit. Zu manchen Zeiten wirst du dich sehr ungeerdet fühlen. Das Gefühl, dass du deine 2 Füße nicht mehr ordentlich auf den Boden bekommst, oder dass du zwischen zwei Welten umherwanderst, kann dein räumliches Empfinden ganz schön in Unordnung bringen. Während dein Bewusstsein den Übergang in die Neue Energie hinein vollzieht, bleibt dein Körper manchmal ein bisschen hintendran. Verbringe mehr Zeit in der Natur, um der Neuen Energie zu helfen, sich in dir zu stabilisieren.

9. Häufige Selbstgespräche. Dir fällt auf, dass du öfter mit dir selbst sprichst. Du wirst dich manches Mal dabei erwischen, dass du während der letzten halben Stunde ausgiebig mit dir selbst – mit deinem Selbst – geplaudert hast. Es gibt eine neue Ebene der Kommunikation, die sich gerade in dir herausbildet, und diese Erfahrung mit den Selbstgesprächen ist einfach nur „die Spitze des Eisberges“. Die Selbstgespräche werden sich häufen, sie werden flüssiger, stimmiger und voll wertvoller Einsichten. Nein, du wirst nicht verrückt – du bist einfach Shaumbra auf dem Weg in die Neue Energie.

10. Das Gefühl von Einsamkeit – sogar mitten unter Menschen. Es kann sein, dass du dich alleine fühlst, und von anderen Menschen irgendwie „entfernt“. Vielleicht verspürst du das Bedürfnis, Gruppen und Menschenmengen zu meiden. In gewissem Sinne gehst du als Shaumbra einen heiligen, aber auch einsamen Weg. Auch wenn die Gefühle der Einsamkeit zu schaffen machen – zurzeit findest du es dennoch schwierig, mit anderen Menschen zusammen zu sein.

Die Einsamkeitsgefühle hängen auch damit zusammen, dass sich deine Führer aus der Geistigen Welt zurückgezogen haben, die dich während all deiner Inkarnationen begleitet haben. Es war an der Zeit für sie, den Raum um dich freizugeben, damit du deinen Raum nun durch deine eigene Göttlichkeit ausfüllen kannst. Dies wird ebenfalls vorübergehen. Dieser Raum in dir wird sich durch die Liebe und die Energie deines eigenen Christusbewusstseins erfüllen.

11. Verlust von Begeisterung und Leidenschaft. Vielleicht fühlst du völlige Gleichgültigkeit allem gegenüber, und hast nur wenig oder überhaupt kein Verlangen, irgendetwas zu tun. Das ist in Ordnung, es ist einfach Teil des Prozesses. Nimm dir diese Zeit, einfach gar nichts zu tun. Kämpfe nicht dagegen an, denn das geht ebenfalls vorüber. Man könnte es mit dem Neustart eines Computers vergleichen. Dieser muss auch erst einmal „herunterfahren“, um die neue, weiter entwickelte Software installieren zu können – oder, wie in deinem Falle, eben die Energie des Christusbewusstseins.

12. Ein tiefer Wunsch, „nach Hause“ zu gehen. Das ist womöglich das problematischste dieser Symptome, und das mit den größten Herausforderungen. Es kann sein, dass du den tiefen und überwältigenden Wunsch verspürst, den Planeten zu verlassen und nach Hause zurück zu kehren. Das hat nichts mit „Selbstmordgedanken“ zu tun. Dieses spezielle Gefühl basiert nicht auf Wut oder Frustration. Du willst es auch nicht an die große Glocke hängen oder für dich und für andere ein Drama daraus machen. Es gibt ganz einfach einen stillen Teil in dir, der gerne nach Hause gehen möchte.

Der eigentliche Grund dafür ist recht einfach. Du hast deine karmischen Zyklen vollendet. Du hast deinen Vertrag für dieses Leben erfüllt. Du bist bereit, in ein neues Leben hineinzugehen, während du dich immer noch im Gleichen physischen Körper befindest. Während dieses Übergangsprozesses kommt eine Erinnerung in dir auf, wie es ist, „auf der anderen Seite“ zu sein. Bist du bereit dafür, eine weitere „Pflichtübung“ hier auf der Erde zu absolvieren? Bist du bereit, die Herausforderung auf dich zu nehmen, in die Neue Energie zu gehen? Ja, in der Tat, du könntest jetzt nach Hause gehen. Aber du bist soweit gekommen, und nach so vielen Leben wäre es doch sehr schade, vor dem Ende des Films das Kino zu verlassen, oder? Und außerdem braucht dich Spirit hier, um auch andere dabei zu unterstützen, in die Neue Energie hineinzugehen. Sie brauchen einen menschlichen Freund und Begleiter auf ihrem Weg, jemanden wie dich, der die Reise von der Alten in die Neue Energie gemacht hat. Der Pfad, auf dem du dich gerade befindest, schenkt dir die Fähigkeit, ein Lehrer des Neuen Göttlichen Menschen zu werden.

Und so einsam und dunkel deine Reise von Zeit zu Zeit vielleicht auch sein mag, denk daran:
Du bist niemals alleine.


– Marita Schroeder – 
The Future Force

2015 text by Marita Schroeder

 

Wussten Sie schon, dass Tun mehr ist als Reden?

Wussten Sie schon, dass die Nähe eines Menschen gesund machen, krank machen, tot und lebendig machen kann?
Wussten Sie schon, dass die Nähe eines Menschen gut machen, böse machen, traurig und froh machen kann?
Wussten Sie schon, dass das Wegbleiben eines Menschen sterben lassen kann; dass das Kommen eines Menschen wieder leben lässt?
Wussten Sie schon, dass die Stimme eines Menschen einen anderen Menschen wieder aufhorchen lässt, der für alles taub war?
Wussten Sie schon, dass das Wort oder das Tun eines Menschen wieder sehend machen kann, einen, der für alles blind war, der nichts mehr sah, der keinen Sinn mehr sah in dieser Welt und seinem Leben?
Wussten Sie schon, dass Zeit haben für einen Menschen mehr ist als Geld, mehr als Medikamente, unter Umständen mehr als eine geniale Operation?Wussten Sie schon, dass das Anhören eines Menschen Wunder wirkt, dass das Wort Wohlwollen Zinsen trägt, dass ein Vorschuss an Vertrauen hundertfach auf uns zurückkommt?
Wussten Sie schon, dass Tun mehr ist als Reden?

Exzellente Motivation – hervorragendes Image

Je mehr ein Unternehmen wächst, desto wichtiger wird es, Verantwortung zu delegieren und die Mitarbeiter zu Eigeninitiative aufzufordern. Das verlangt ein hohes Maß an Toleranz. Mitarbeiter, denen man  Autorität und Verantwortung überträgt, wollen – wenn sie gut sind – ihre Aufgaben selbständig erledigen. Fehler wird es immer geben. Aber die Fehler der Mitarbeiter, die meist die richtigen Dinge tun, sind nicht so gravierend wie die, die dadurch entstehen, dass das Management den Verantwortlichen genau vorschreiben will, wie sie ihre Arbeit zu verrichten haben.

Ein Management, das überkritisch auf Fehler reagiert, zerstört Eigeninitiative. Doch Mitarbeiter mit persönlichem Engagement sind lebenswichtig, wenn ein Unternehmen weiter wachsen will.

Noch etwas in eigener Sache:

Wenn man über das Leben, die Freiheit und das Streben nach Glück nachdenkt, meint man nicht längere Ferien und bequemere Hängematten.  Es bedeutete die Verfolgung des Lernens. Die Liebe zum Lernen. Das Streben nach Verbesserung und Exzellenz.
Findet Arbeit die ihr liebt, und legt das Interesse nicht übermäßig auf das Geld, oder wie viel Geld im Spiel ist. In harter Arbeit steckt das Glück.

 

Ausbildung – schön und gut!

„Streng dich an. Versuche, soviel Ausbildung
wie möglich zu bekommen, und dann, um Himmels Willen,
tu etwas!“

In Deutschland brechen jedes Jahr ein Viertel der Auszubildenden die Ausbildung vorzeitig ab. Warum ist das so? Grund sind häufig Konflikte zwischen Auszubildenden und Ausbilder.
Oft lässt sich ein Ausbildungsabbruch vermeiden, wenn frühzeitig das Gespräch gesucht und bereits im Vorfeld geeignete Unterstützungsangebote im Betrieb installiert werden.

Auszubildende klagen häufig über unbezahlte Überstunden und schlechte Ausbildungsqualität. Manchmal ist die Situation so verfahren, dass es zu Kündigungsandrohungen auf beiden Seiten kommt.
Soweit sollte es nicht kommen!

Unzufriedenheit bei den Auszubildenden entsteht häufig auch, wenn Urlaub nicht gewährt oder die Ausbildungsvergütung unregelmäßig gezahlt wird. Ein angespanntes Betriebsklima oder ein schlechter Umgangston auf beiden Seiten ist ebenfalls ein häufiger Grund die Ausbildung abzubrechen.

Auf Seiten der Ausbilder entsteht u.a. auch Unzufriedenheit, wenn die Auszubildenden ihren Pflichten nicht nachkommen und unentschuldigte Fehlzeiten haben.
Auszubildende haben nicht nur Rechte sondern auch Pflichten gegenüber dem Ausbildungsunternehmen.

Inzwischen stellen auszubildende Unternehmen an die Bewerber nicht nur in puncto Wissen bestimmte Mindestanforderungen, sondern auch an die Persönlichkeitsentwicklung und Gemeinschaftsfähigkeit des Auszubildenden.

Schlüsselqualifikationen und soft skills sind persönliche und soziale Kompetenzen und wichtige Basisanforderungen im Berufsleben.
Hohe Erwartungen seitens des Ausbilders liegen in der Zuverlässigkeit in der Lehr- und Leistungsbereitschaft, im Durchhaltevermögen, in der Belastbarkeit, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit, um persönliche Kompetenzen zu nennen.

Heutzutage werden aber auch Pflicht- und Verantwortungswerte immer wichtiger, gerade auch bei der Auswahl von Bewerbern. Denn diese Werte ermöglichen es erst, dass die Auszubildenden Leistungen erbringen und Verantwortung übernehmen können.

Um all dem vorzubeugen, brauchen Auszubildende mit Problemen am Ausbildungsplatz möglichst frühzeitig Hilfe und Beratung.

Die Rolle als Persönlichkeitstrainer und Berater hat in den letzten Jahren eine zunehmende Bedeutung bekommen, da in einer sich ständig verändernden Umwelt die Entwicklung der jungen Mitarbeiter überlebenswichtig geworden ist.

Dem Unternehmen möchte ich eine Möglichkeit aufzeigen, wie Sie Ihren Mitarbeitern eine Veränderungsebene bieten können, wie Einschränkungen durch Teile der Persönlichkeit gelöst werden, wie ein Zugang zu den eigenen Ressourcen geschaffen werden kann, wie Mitarbeiter authentisch werden.

Das Coaching von Mitarbeitern fördert deren systematische Entwicklung im fachlichen und verhaltensbezogenen Bereich. Deshalb sehe ich es als sehr wichtig, gerade junge Menschen in der Ausbildung, zu begleiten und weiter auf dem eigenen Entwicklungsweg zu bringen.

Eine weitere Möglichkeit bietet sich in der Online-Beratung für Ihre Auszubildenden.
Viele junge Menschen scheuen oft das Gespräch mit dem Vorgesetzten da es oft spannungsgeladene Gespräche sind, verbunden mit schwierigen Fragen.

„A great place to work – ein Arbeitsplatz, an dem man denen vertraut, für die man arbeitet, stolz auf das ist, was man tut und Freude hat an der Zusammenarbeit mit den anderen.“

Was genau sind persönliche und soziale Kompetenzen?

Bestimmt hast du auch schon von sogenannten „Schlüsselqualifikationen oder „soft skills“ gehört. Aber was genau ist das?

„Schlüsselqualifikationen“ und „soft skills“ sind Fähigkeiten, die über das fachliche Wissen hinausgehen. Inzwischen stellen ausbildende Unternehmen an dich als Bewerber nicht nur in puncto Wissen bestimmte Mindestanforderungen, sondern auch an deine Persönlichkeitsentwicklung und Gemeinschaftsfähigkeit. Im Folgenden möchten wir dir zeigen, welche Fähigkeiten zu den persönlichen, beziehungsweise zu den sozialen Kompetenzen gehören.

Persönliche Kompetenzen
Der Begriff „persönliche Kompetenzen“ bezieht sich auf deine Grundhaltung und Werte-Einstellung. Hierzu gehören:

  • Zuverlässigkeit
    Für die ausbildenden Unternehmen ist Zuverlässigkeit wesentliche Grundbedingung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dir. Sie müssen sich  darauf verlassen können, dass du dir übertragene Aufgaben erfüllst. Dabei ist dauernde Überwachung und Kontrolle meist nicht möglich.
  • Lehr- und Leistungsbereitschaft
    Deine Einstellung ist sehr wichtig für eine erfolgreiche Ausbildung. Du solltest  selber an guten Ergebnissen und Erfolgen interessiert sein. Arbeit und Ausbildung solltest du positiv in dein Leben integrieren und nicht als notwendiges Übel sehen. Besonders wichtig sind auch Neugier und Lust auf Neues.
  • Ausdauer, Durchhaltevermögen, Belastbarkeit
    Ebenfalls wichtig ist die Fähigkeit, dass du auch dann durchzuhalten versuchst,  wenn dich die Arbeit oder Ausbildung besonders belastet oder sie dir wenig Spaß macht. Du solltest in jedem Fall eine gewisse Frustrationstoleranz   mitbringen. Es ist wichtig, dass du nicht bei jedem Misserfolgserlebnis oder vorläufigem Ausbleiben von Erfolg aufgibst.
  • Sorgfalt, Gewissenhaftigkeit
    Den Ausbildern ist es wichtig, dass du deine Aufgaben ernst nimmst und genau  bei der Sache bist. Das bedeutet, dass du dich den Umständen entsprechend  verhalten solltest. Ein „lockerer“ Umgang mit Selbstdisziplin, Ordnungssinn, Pünktlichkeit und Ähnlichem ist in deinem Ausbildungsbetrieb meist nicht angebracht.
  • Konzentrationsfähigkeit
    Im Berufsleben ist deine Konzentrationsfähigkeit notwendig. Immer mehr   Ausbilder beklagen jedoch, dass diese stark abgenommen hat. Die Fähigkeit, dich auf eine bestimmte Aufgabe zu konzentrieren und diese Konzentration länger als fünf bis zehn Minuten aufrechtzuerhalten, ist jedoch sehr wichtig. Nur so kannst du die geforderte Leistung erbringen.
  • Verantwortungsbereitschaft und Selbstständigkeit
    Während deines Berufslebens wirst du immer mehr Verantwortung übernehmen dürfen. Dazu gehört auch, dass du in den meisten Fällen immer selbstständiger  werden musst. Daher sind diese Kompetenzen bereits während deiner   Ausbildung wichtig und sollten zumindest ansatzweise vorhanden sein. Es ist daher wichtig, dass du für deine Arbeit einstehst, auch wenn sie dir mal   misslingt. Du solltest deine Arbeit, Unangenehmes sowie Lästiges und Verantwortung nicht auf andere abschieben.
  • Fähigkeit zu Kritik und Selbstkritik
    Kritikfähigkeit bedeutet nicht pausenlose Diskussion über alles und jedes. Stattdessen solltest du Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden können. Genauso wichtig ist auch, dass du zur Selbstkritik fähig bist, dir Fehler eingestehen kannst und bereit bist, diese zu korrigieren.
  • Kreativität und Flexibilität
    Diese Eigenschaften werden auch im Berufsleben zunehmend wichtiger. Du kannst zwar nicht immer zu einem kreativen Problemlöser werden, aber du solltest im Ansatz eigene Ideen entwickeln und einzubringen versuchen.

Soziale Kompetenzen
„Soziale Kompetenzen“ beschreiben dein persönliches Verhalten. Auch deine Einstellung kann ausschlaggebend dafür sein, dass sich ein Betrieb für eine Zusammenarbeit mit dir interessiert.

  • Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit
    Anstelle von Eigenbrötlern und einsamen Tüftlern setzen Unternehmen immer  häufiger auf Kooperation. Der Austausch von Informationen, von Erfahrungen sowie von Verbesserungsvorschlägen ist im heutigen Berufsleben sehr wichtig. Eine funktionierende Zusammenarbeit im Betrieb ist daher zwingend, weil die neuen betrieblichen Organisationsformen auf Zusammenarbeit angelegt sind.
  • Höflichkeit und Freundlichkeit
    Um im Berufsleben etwas zu erreichen, werden höfliches Benehmen sowie Freundlichkeit immer wichtiger. Du solltest daher im Betrieb angemessenes Verhalten zeigen. Verhaltensweisen, die unter deinen Freunden und abends auf  der Party vielleicht „cool“ sind, können sich im Betrieb leistungshemmend auswirken.
  • Konfliktfähigkeit
    Du wirst während deines Arbeitslebens immer wieder mit Meinungsverschiedenheiten und unterschiedlichen Haltungen zu tun haben. Dabei solltest du in der Lage sein, diese friedlich und konstruktiv zu verarbeiten, ohne offene und versteckte Aggressionen. Hierfür ist vor allem deine Sprach- und Argumentationsfähigkeit wichtig.
  • Toleranz
    Es kann sein, dass du in deinem Ausbildungsbetrieb dauerhaft mit Einstellungen, Verhalten und Meinungen umgehen musst, die nicht deiner eigenen Überzeugung entsprechen. In diesem Fall solltest du tolerant sein. Sollten diese Differenzen jedoch gegen die Basiswerte unserer Gesellschaft verstoßen, ist es legitim, wenn du diese für dich ablehnst. Das bedeutet, dass du intolerant gegen Aggressivität, Verletzung humaner Grundwerte sowie gegen Störungen des Betriebsfriedens und nicht zuletzt gegen Leistungsverweigerung  sein solltest.

Die hier aufgeführten Kompetenzen sind wichtige Basisanforderungen im Berufsleben. Darüber hinaus gibt es noch viele andere. Heutzutage werden Pflicht- und Verantwortungswerte immer wichtiger, gerade auch bei der Auswahl von Bewerbern. Denn diese Werte ermöglichen es erst, dass du Leistung erbringen und Verantwortung für andere übernehmen kannst.