Wunsch und Vision – Trau dich!

16. September 2015

Der gestrige Tag war intensiv bis zum Ende. Im heutigen klingt noch etwas davon nach. Direkt am Morgen hat der Mond noch eine Berührung mit Uranus. Vielleicht hat dich das lange wach gehalten, auch in der Nacht, oder schon am frühen Morgen aus den Federn geholt. Es ist eine Konstellation, die uns aktiv und manchmal etwas unruhig macht. Am späten Vormittag verwandelt sich das in einen konstruktiven Aktivitätsfluss, den der Waagemond einem Sextil zu Mars verdankt. In dieser Zeit kommst du gut voran und vieles läuft schnell und flüssig, ohne große Hindernisse. Das hält bis in den Nachmittag an. Das Aktivitätsniveau nimmt am späten Nachmittag dann merklich ab. Der Abend verläuft eher gemütlich, mit einem gewissen Bedürfnis nach Ruhe. Der Wunsch nach Kontakt lässt etwas nach.

Der heutige und auch morgige Tag wird von der Gegenüberstellung von Neptun und Jupiter bestimmt. Sie kommen gerade in die exakte Opposition zueinander. Beides sind starke Wunschplaneten, gepaart mit Vertrauen, Optimismus und einem ideellen Streben. Viele Sehnsüchte kommen jetzt besonders stark zum Vorschein. Ein Wunschdenken, das nicht immer realistisch ist. Aber auch visionäre Vorstellungen und hohe Ziele. Ein ganz wichtiger Teil dieser Konstellation ist ihr wahrhaft spiritueller Charakter. Keine andere Planetenkombi hat so viel mit Glauben und Gott zu tun wie diese. Es sind zwei Himmelsstrebende, die sich da vereinen. Die nach Sinn und Glück suchen, das dem irdischen Leben nicht unbedingt zu entlocken ist.

Sie erzählen auch etwas von der Weite des Horizonts und der Ferne. Sie locken uns mit Sehnsüchten in andere Welten als die unsere. In ihnen schwingt Musik und ganz viel Seele. Der Wunsch nach Heilung, Heiligung, nach Ganzheit und Verbundenheit. Der Wunsch nach Grenzaufhebung und -auflösung. Diese Konstellation hat auch sehr viel mit den Flüchtlingsströmen zu tun, die sich in der Ferne, über dem Meer, eine bessere Welt erhoffen. Möge es uns allen gelingen, diese Konstellation auch real zu füllen, sie erfahrbar zu machen.

Wer jetzt Stoßgebete gen Himmel schickt, offenen Herzens ist und noch an Wunder glaubt, hat schon mal eine gute Ausgangsposition. Wer wirklich sucht, der spürt jetzt die Sehn-sucht. In dieser Konstellation liegt auch die Möglichkeit der Erlösung, sowie die von Hilfe und Heilung. Wenn wir wünschen und loslassen, es wirklich dem Leben überlassen, wird es für uns sorgen. Eine kleine Vertrauensübung, die es wert ist.

Trau dich.

(Quelle: www.astrologie-koeln.de/https://www.facebook.com/planetentipps/timeline)