Wenn das Leben mal schwer ist – es ist wie es ist.

Ein berühmtes Sprichwort sagt uns: Innerer Widerstand schneidet dich von anderen Menschen, von dir selbst, von der Welt um dich herum ab. Er verstärkt das Gefühl der Getrenntheit. Denke einmal eine Minute darüber nach.

Es bedeutet, dass unser Leiden nur dann zutrifft, wenn wir uns immer wieder gegen die Dinge wehren, wie sie sind. Wenn du etwas ändern möchtest, dann handelst du, du änderst etwas. Wenn du nichts ändern kannst, dann hast du zwei Möglichkeiten:

  • Entweder du akzeptierst wie es ist und lässt die Negativität zu, oder –
  • Mache dich besessen von dem Gedanken, dass es miserabel ist.

Es ist nur ein Problem, wenn du denkst, es ist ein Problem.
Wie oft sind wir selbst unser schlimmster Gegner, das sagte schon
Christian Morgenstern: „Ich habe nur einen wahren Feind in meinem
Leben, das bin ich selbst.“
Glück ist abhängig von der Perspektive. Wenn du daran denkst, dass etwas ein Problem ist, dann sind deine Gedanken und Gefühle sehr negativ. Wenn du aber denkst, es ist etwas, woraus du lernen könntest, ist es kein Problem mehr. Wenn du aber deine Probleme nicht löst, sorgt es für negative Energie.

Wenn du Dinge ändern willst, musst du zuerst deine Sichtweise ändern.
Deine äußere Welt ist ein Spiegelbild deiner inneren Welt. Kennst du nicht die Menschen, deren Leben chaotisch und stressig ist? Das ist so, weil diese Menschen weitgehend ein chaotisches Innenleben fühlen. Ja, es ist so. Wir glauben, dass eine Änderung unserer Umstände uns ändern wird. Wir können aber die Umstände nicht ändern, zuerst müssen wir uns selbst ändern. 

Es gibt keine Ausfälle, nur Lernmöglichkeiten.
Du solltest das Wort “Fehler” direkt aus deinem Wortschatz streichen. Nehme deine so genannten Fehler und lerne von ihnen. Du machst dadurch die Erfahrung, wie du es das nächste Mal besser machen kannst. Wenn du etwas nicht bekommst, bedeutet das nur, dass etwas Besseres auf dich wartet. Das ist manchmal schwer zu glauben, ich weiß es.  Aber es ist wahr. Wenn du dein Leben zurück betrachtest, wirst du erkennen, dass es eigentlich eine gute Sache war, dass etwas nicht geklappt hat. Du musst nur den Glauben verinnerlichen, dass alles genau so ist, wie es sein soll. Im Leben kommt nichts umsonst. Vielleicht war es in dem Moment eine göttliche Fügung.

Schätze den gegenwärtigen Augenblick.
Dieser Augenblick wird nie wieder kommen. Und es gibt immer etwas Kostbares zu jedem Moment. Genieße jeden Augenblick, lasse ihn nicht einfach so an dir vorbei ziehen. Manchmal weiß man den Augenblick nicht zu schätzen – bis er zu einer Erinnerung wird. Und an der Stelle, wo es am aller schönsten ist, da müsste die Welt stehen bleiben, und du lebst nur für diesen einen Moment.

Wünsch dir was.
Jeder Wunsch, ob er gedacht oder geäußert wird, bringt das Gewünschte näher. Allerdings spielt dabei die Intensität eine große Rolle. Es steht schon in der Bibel: „Glaubt, dass ihr erhalten habt und es wird euch werden.“ Oder anders ausgedrückt: Du musst schon dort sein, wo du angekommen bist. Die meisten Menschen leben aber mit einem besetzten Geist. Was bedeutet, dass sie sich an den Wunsch klammern, und wenn er nicht in Erfüllung geht, sinken ihre Emotionen ins Negative. Versuche immer im Geist frei zu bleiben. Das bedeutet, dass du auch dann glücklich bleibst, wenn dein Wunsch nicht in Erfüllung geht. Deine Emotionen bleiben glücklich oder völlig neutral.  

Versuche deine Ängste zu verstehen.
Angst kann ein guter Lehrer sein. Wenn du Ängste überwindest, kann es ein Triumph für dich sein. Ängste überwindest du nur in der Praxis, in dem du beginnst, kleine mutige Dinge zu tun, die eine geistige und körperliche Anforderung an dich stellt. Angst ist eigentlich nur eine Illusion. Angst ist optional – du kannst immer frei wählen.

Freue dich und lasse Freude immer zu.
Viele Menschen lassen Freude nicht zu und haben das Lachen verlernt. Und sie wissen nicht einmal, wie man glücklich ist. Und manche sind tatsächlich so mit ihren Problemen beschäftigt, ja fast schon süchtig danach, und das Chaos in ihrem Inneren ist so groß, dass sie nicht einmal wissen, wer sie sind. Freue dich immer, auch über die kleinen Dinge im Leben. Erlaube dir dich zu freuen.

Vergleiche dich nicht mit anderen Menschen.
Sei immer du selbst, versuchen Sie nie jemand anderes zu sein. Du kannst ein Vorbild oder Idol haben, das ist in Ordnung. Neige aber nicht dazu, dich mit einer idealisierten Bezugsperson zu „verschmelzen“. Lebe dein eigenes Ich. In dir ist etwas Kostbares, was in keinem anderen Menschen ist. Es liegt an dir selbst, dieses Kostbare in dir zu entdecken. Schaue einfach nach Innen und folge immer deinem Herzen, damit du emotional im Rhythmus bleibst.

Du bist kein Opfer.
Du bist nur ein Opfer deiner eigenen Gedanken, Worte und Handlungen. Du bist der Schöpfer deiner eigenen Erfahrungen. Deine persönliche Verantwortung, die du im Laufe deines Lebens gemacht hast, kommt nur aus den harten Zeiten, die du durchgemacht hast. Gib deine Opfer-Mentalität auf, und du wirst erfolgreich sein. Du darfst auch – NEIN – sagen!

Verändere, wo immer du kannst.
“Auch das wird vorübergehen.” Kommt dir dieser Satz bekannt vor? Wenn wir in einer schlechten Situation stecken, denken wir oft, dass es keinen Ausweg gibt, dass es sich niemals ändern wird. Aber weißt du  was, es wird sich ändern! Nichts ist von Dauer. Also, raus aus der Gewohnheit zu denken, dass die Dinge immer so sind. Das werden sie nicht. Aber, du musst irgendeine Art von Maßnahme ergreifen, damit du aus diesem negativen Gedankenstrudel heraus kommst. Mache aus allem das Beste!

Alles ist möglich.
Wunder geschehen jeden Tag. Der Glaube versetzt Berge. An was glaubst du? Und ich sage dir: Glaube an das, was du dir nicht vorstellen kannst. Du brauchst nur zu glauben, dass es funktioniert. Sobald du das tust, wirst du den Kampf gewonnen haben.

Foto by Daniela Hofer – Lichtbild Savanah (art of joy)