Was glaubst Du, wer Du bist?

Das einzige Muster an Talenten und Fertigkeiten das sich hinter den Dingen verbirgt, die Du liebst, ist die Landkarte, für deinen eigenen ganz persönlichen Lebensweg. Doch zuerst musst Du dein eigenes Talent und deine eigene Antriebskraft befreien und das geht nur, in dem Du deinen ganz persönlichen Lebensweg entdeckst. Nur dieser Weg wird dich vollkommen in deinen Bann ziehen. Und das, was Du finden wirst, heißt Zufriedenheit, Glück und Erfolg. Wenn Du willst, kannst Du jetzt sofort eine symbolische Handlung vollziehen. Nimm ein Blatt Papier zur Hand, auf dem Du die Frage: „Was glaubst Du, wer Du bist?“ beantwortet hast. Und dann: zerknülle das Blatt und werfe es in den Papierkorb. Du kannst es allerdings auch als Souvenir aufheben und in die Rubrik „Vorher und Nachher“ einordnen. Nenne es: „Andenken an eine falsche Vorstellung“. Denn wenn Du so bist wie die meisten von uns, dann bist Du keineswegs der oder die Du im Moment zu sein glaubst.

Wer bist Du nun eigentlich?
Du hast es vergessen – aber Du wusstest es früher einmal, als Du noch ein Kind warst.
Als Du geboren wurdest, hattest Du ein natürliches Potential (Talente, Begabungen, Fertigkeiten). Wenn Du dich optimal entwickelt hättest, hättest Du dieses Potential voll zur Entfaltung gebracht. In der Regel hast Du dich nicht normal entwickelt, da ist etwas dazwischen gekommen, das nennen wir Erziehung, und so hat man dich normal gemacht. Wir legen ja großen Wert auf Normalität.

Und weißt Du was Du damals warst? Du warst ein Genie.

Auf den Punkt gebracht.

  • Deine Identität bestimmt sich ganz stark aus dem, was Du liebst und was dich glücklich macht!
  • Die Hinweise und Markierungen, die deinen persönlichen Weg aufzeigen, existieren noch: sie müssen aufgespült und gesammelt und sorgfältig untersucht werden. Es geht um nicht Geringeres als darum, ein Leben für dich zu finden, das genau auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist und dir wie angegossen passt.
  • Wir sind oftmals in einer Umgebung aufgewachsen, die unsere Talente und Begabungen oder das, was wir liebten, nicht zu schätzen wusste.
  • Das erste, was Du tun musst, ist, deine Qualitäten wieder zu entdecken. Dies ist der erste wichtige Schlüssel zu deinem persönlichen Lebensweg.

Die meisten von uns hatten nicht das Glück, in einer optimalen Umwelt aufzuwachsen, die unsere einzigartigen Talente und Begabungen erkannte, respektierte und förderte. Die Geschlechterrollen stellten für viele von uns eine Beschränkung dar. Wir wurden gedrängt, das zu tun, was sich für einen Jungen oder was sich für ein Mädchen gehörte. Um aber Wünsche wahr werden zu lassen, braucht man ein klares Ziel, einen Plan, Unterstützung, Beistand und Struktur.
Es ist nie zu spät, mit der Verwirklichung von (alten) Wünschen anzufangen.
Trotz zitternder Knie – Vorwärts! Doch es gibt den Leibwächter in dir. Die Bremse in dir selbst.
Dein Trägheitstraumzustand. Dein ewiges Selbstmitleid. Oder liegt es vielleicht an deiner geringen Selbstachtung? Was immer es auch sein mag, es bringt dich keinen Schritt weiter. Wenn Du aufhörst oder erst gar nicht anfängst, nach deinen verborgenen Talente zu suchen, dann geschieht dies, weil etwas in dir dies beschlossen hat.
Diese Etwas ist „Widerstand“. Widerstand will dich dazu bringen, am sicheren stillen Ort zu verharren und keinerlei Risiken einzugehen. In welcher Art und Weise dich der Widerstand auch ausbremst – es gibt wirksame Strategien, um ihn zu eliminieren… fangen wir erst einmal mit „überlisten“ an ;-)

Lass dich immer von kreativen Entscheidern inspirieren. Lass die Liebe dein oberster Führer sein und lass die Liebe deine Sprache, deine Gedanken, Worte und Taten lenken, besonders mit denen, die dir am wichtigsten sind. Liebe heilt alle Dinge und baut Brücken, wo vorher noch niemand war. Liebe beleuchtet Herzen und Köpfe. Es öffnet Türen, die zuvor geschlossen waren und plötzlich entstehen neue Wege.
Liebe hat nur einen einzigen Feind: Angst. Sei furchtlos! Die besten Beziehungen sind die, wenn man verrückte und unvergessliche Momente zusammen hat.

In eigener Sache:

„Wenn es dich nicht herausfordert, ändert es dich nicht.“

  • Lehne nicht gleich etwas ab, wenn es Dir im ersten Ansatz nicht gefällt!
  • Gehe der Sache stattdessen auf den Grund, frage „Warum?“ und lerne dazu!
  • Hinter jeder Aggressivität steckt in der Regel Angst, z.B. die Angst vor
    Neuem, vor Verlust der inneren Sicherheit (Selbstwertgefühl), vor Ablehnung in den Augen anderer, vor Statusverlust usw.
  • Sprich Leute häufig mit ihrem Namen an!
  • Beobachte einmal, wie selten Du die Menschen in Deiner Umgebung – privat wie beruflich – mit Namen ansprichst und dann lerne, Namen häufig zu verwenden.
  • Bedanke Dich öfters!
  • Lehne neue Techniken erst ab, wenn Du zumindest einen ehrlichen Versuch damit unternommen hast. Vielleicht ist gerade diese Technik phänomenal, aber zunächst „unbequem“. Frage Dich, ob Deine spontane Ablehnung Dich nur davor bewahren soll, Dich umzustellen?

Jetzt noch 3  Regeln fürs Leben:

Regel 1:
Das Leben ist nicht fair – gewöhne Dich daran!

Regel 2:
Die Welt wird sich nicht für Dein Selbstwertgefühl interessieren. Die Welt wird erwarten, dass Du etwas erreichst, BEVOR Du von Dir selbst überzeugt bist.

Regel 3:
Das Leben ist nicht in Semester unterteilt. Du wirst nicht den ganzen Sommer frei haben und kaum ein Arbeitgeber ist daran interessiert, Dir bei Deiner Selbstfindung zu helfen. Mach das in Deiner Freizeit.

Und denk dran: Du stirbst. Die meisten von uns gehen ins Grab, während unsere Musik noch in uns ist, ungespielt.

 

– Marita Schroeder – The Future Force
© 2017 text by Marita Schroeder