Sonne und Sterne

Das Paradies gesucht, doch niemals gefunden
Pflicht und Sünde gelebt, Schmerz und Rausch überwunden
Versucht, Versuchung zu vermeiden, durfte lachen, musste leiden
Konsequent dekadent, die Flamme in mir brennt
Ein Gewitter aus „tue es, tue es nicht“
Ich liebte Schatten und ich liebte das Licht
Ich hörte weg und mein Gewissen nicht
Stand im Nebel, und das neben mir
Vor mir das Ziel, keine Sicht
Siehst du die Sonne, siehst du die Sterne
Sie führen dich durch all die weite Ferne
Glas zerbricht, stört mich nicht, alles wird, alles ist
Siehst du die Sonne, siehst du die Sterne
Sie führen dich durch all die weite Ferne
Irgendwie wird alles bleiben, alles werden, alles scheinen
Den Schrei ins Leere, nach Stille, selbst geschrien, selbst verschwiegen
Statt wahre Größe zu zeigen, klein und kleinlaut gebliebenRannte nach vorne, nach hinten, mal nach unten mal nach oben
Konnte mich hassen, mich lieben, mich verfluchen, mich loben
War Blitz und Donner, war mein Schatten, mein Regen
War mein Anker, war der Wind meiner Segel
Ich sah mich nicht, sah nur mein grelles helles Licht
War blind und wollte das ändern
Ein klares Ziel, klare Sicht

Liedtext: Frei.Wild

Sonne und Sterne