So-tun-als-ob

„Ich werde mich nicht selbst sabotieren, so sehr es mich auch dazu drängt“

Die Party ist vorüber, Sie haben Ihren Traumjob bekommen und müssen heute um 8 Uhr früh dort sein.

Das Vorstellungsgespräch haben Sie bravourös gemeistert, jetzt müssen Sie vor all den 300 Kollegen sprechen, sich als neuen Mitarbeiter oder Mitarbeiterin vorstellen, Ihr „Plädoyer“ halten.

Sie werden sich in unbekannte Gewässer bewegen, unbekannte Menschen, fremde Menschen.
Glauben Sie bloß nicht, dass Ihre alte und bekannte Angst nun plötzlich verschwunden ist! Keineswegs. Sie ist immer noch bei Ihnen, und sie wird Sie weiterhin zum Schreien bringen, selbst wenn das Schlimmste vorbei ist und jeder andere längst von Ihrer Vorstellung überwältigt ist.

Es gibt einen Trick, der sehr hilfreich ist:

Stellen Sie sich im Geiste vor, dass all diese Menschen, diese Kollegen, die jetzt auf Sie warten, alte Bekannte sind, die Sie schon sehr lange kennen.
Stellen Sie sich das bereits zuhause, auf dem Weg ins Bad, beim Anziehen, beim Frühstücken (falls Sie überhaupt einen Bissen runter bekommen), im Auto, auf der Fahrt in Ihre neue Firma, beim Betreten des Eingangs, und bis zuletzt vor der großen „Konzerttür“, stellen Sie sich Ihr Mantra vor!
Spätestens jetzt werde Sie eine innere Ruhe finden, Ihr Herzinfarkt ist knapp an Ihnen vorbei gegangen.
Dann gehen Sie rein und agieren wie ein Profi !

Es ist lediglich so, dass Sie das Ereignis innerlich vorwegnehmen, die ängstliche Energie, die Sie einschließt hat ein Ventil gefunden. Es wird funktionieren !

In bestimmten Situationen können Sie es sich nicht leisten „zusammenzubrechen“