Handle – und das Schicksal selbst beugt sich!

Selbstmitleid – warum wir uns damit keinen Gefallen tun.

Wenn wir das Gefühl haben, zu kurz zu kommen, wenn wir uns vom Schicksal betrogen fühlen und mit ihm hadern, dann gibt es dafür nur eine Medizin: aktiv werden und dafür sorgen, dass sich unsere Lage zum Besseren ändert.

Selbstmitleid macht hilflos und führt dazu, dass sich nichts zum Besseren wendet.
Sich selbst ständig zu bedauern und zu bemitleiden verseucht das eigene Gefühlsleben.

Selbstmitleid: Das Salz in der versalzenen Suppe

Selbstmitleid und Wehleidigkeit können ein Ventil für die Seele sein – wenn sie nur selten auftreten und schnell wieder vergehen. Auf Dauer richten sie jedoch großen Schaden an, oder wie der französische Schriftsteller André Brie sagt: „Selbstmitleid ist für den Kummer wie Salz für die versalzene Suppe.“

Manche greifen zu Suchtmitteln, um ihre negativen Gefühle besser ertragen zu können.
Daneben muss man mit körperlichen Beschwerden wie z.B. Energie- und Kraftlosigkeit, Schlafstörungen und Appetitmangel kämpfen.
Wenn wir uns bemitleiden, machen wir uns zum Opfer des Schicksal oder anderen Menschen, da wir diesen die Schuld für unsere Lage geben.
Und wenn andere oder das Schicksal für unser Leid verantwortlich sind, dann können wir schließlich nichts tun, damit es uns besser geht.
Wir sitzen in der Opfer-Falle.
Langfristig führt Selbstmitleid zu Stillstand und zu Depressionen.
Wir ziehen uns von Freunden und Mitmenschen zurück und werden träge.
Es machen sich Gefühle breit wie Ohnmacht, Ärger und Angst.

Was ist zu tun?

Lenke deinen Blick ganz bewusst auf die Bereiche in deinem Leben, die funktionieren.

Entscheide dich bewusst für die Veränderung.

Richte dein Blick gezielt in die Zukunft.

Werde aktiv! Selbstmitleid bringt dich nicht weiter.

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder