Es ist die Liebe, die heilt –

– die, die krank- und krankmachende Blockaden überwindet.

Wo die Liebe fehlt, ist wirkliche Heilung nicht möglich. Wo aber Liebe vorhanden ist, da wird Unmögliches möglich. Letztendlich ist es die Liebe, die heilt, denn Liebe ist der Lebenswille, der innere Drang nach Entfaltung, Harmonie und Ganzheit, der auf allen Ebenen gleichzeitig ansetzt und daher viele Methoden und teilweise Therapien überflüssig werden lässt. Liebe verwandelt den äußeren Druck, der den innen Drang frei gibt. Liebe überbrückt alle Unterschiede, verwandelt Gegeneinander in Miteinander, Missverständnis in Einverständnis und bringt Dissonanzen in Einklang.

Liebe ist also viel weit mehr als ein Gefühl. Liebe ist Lebensenergie, Lebensfreude, sie ist das Leben. Liebe ist ein Bewusstseinszustand, der uns mit unserem Selbst, unserem eigentlichen Wesenskern verbindet.

Liebe ist ein bedingungsloses „Ja“ zum Leben, zur Welt und zu unserem Menschsein, mit all unseren Schwächen, Unzulänglichkeiten und Unvollkommenheiten. Sie führt zur Akzeptanz dessen, was ist. In letzter Konsequenz ist Liebe eine Lebenshaltung: Eine Haltung der Hingabe an das Leben, der Bereitschaft, aus Problemen zu lernen, Ängsten nützlich zu begegnen, an Herausforderungen zu wachsen und in jeder Krise auch eine Chance zu sehen. Es ist eine Haltung des Vertrauens, der Wertschätzung, der Fürsorge für sich und andere, ebenso der Verantwortung – sich selbst und dem Ganzen gegenüber. Letztlich ist es eine Lebenskunst, die Türen öffnet und uns selbst zur Quelle der Heilung werden lässt. So gesehen ist mangelnde Liebe die Ursache aller Krankheiten. Denn Liebe beeinflusst die Materie und damit unsere Körperzellen – und ebnet somit den Weg für Gesundheit und Heilung. Die Liebe ist es, die die krankhaft veränderte Materie bei einem Kranken wieder ins Gleichgewicht bringen und somit Heilung einleiten kann. Fehlt die Liebe, dann werden sich nur die Symptome wechselseitig verlagern.