Erkenne dich selbst

„Wir können unseren Charakter auch noch später formen. Einerseits sei der Charakter zwar Schicksal – weil man sich sein Elternhaus nicht aussuchen kann. Andererseits sei es in einem Entwicklungsprozess die große Aufgabe des Menschen, sich zu erkennen und zu verändern. Zurückzuschauen und zu fragen: Wie bin ich das geworden, was ich bin? Aber sich auch von Altem zu verabschieden, um Neues zu beginnen: „Eine Schlange, die sich nicht häutet, stirbt“, sagte Friedrich Nietzsche….“

Anpassung auf Kosten deines Selbst ist nicht dasselbe wie in Frieden und Harmonie zu leben. Wenn du dich anpasst, verbiegst du dich und unterdrückst, was dir wirklich am Herzen liegt, was dir viel bedeutet. Du veränderst dich, um anderen zu gefallen und um von ihnen geliebt zu werden. Doch sie lieben dich nur so lange du tust, was sie von dir verlangen. Dein Glück ist ihnen völlig egal.

Worauf reagierst du immer noch angespannt? Was bereitet dir Mühe und worin investierst du deine ganze Kraft? Dreh den Spieß um: Entspanne dich in genau diesem Moment, in dem es anfängt anstrengend zu werden. Du wirst überrascht sein, wie leicht dir gelingt, was dir sonst verwehrt wird.

Du kannst andere Menschen nicht ändern. Du musst deine Art ändern, an dich selbst zu denken, und dich mit dem wohl zu fühlen, was du bist, ganz gleich, wie andere dich sehen. Wenn du stolz auf dich bist und ein gutes Gefühl für deine Person hast, und was du darstellst, dann spielt es keine Rolle, wie viele Leute dich als ihren Freund bezeichnen. Und aus irgendeinem seltsamen Grund scheint Selbstvertrauen andere anzuziehen.

Ich bin in meinem Leben das wichtigste. Ohne mich gäbe es mich nicht.

Der Tag, an dem Du die volle Verantwortung für dich selbst übernimmst und an dem du aufhörst, Entschuldigungen zu suchen, ist der Tag, an dem dein Weg zum Ziel beginnt. Was du über dich selbst denkst, ist viel wichtiger als das, was andere über dich denken.

Am schwersten lernt man, sich selbst so zu nehmen, wie man ist – sich über seine guten Eigenschaften zu freuen und die schlechten zu verzeihen.
Du würdest dir nicht so viel Kummer darum machen, was die Leute von dir denken, wenn du wüsstest, wie selten sie das tun.
Du hast nur dich. Und wenn es dir auch nicht viel erscheinen mag, bist du das einzige, was wirklich dir gehört. Mehr hast du nicht, und darum bist du alles, was du hast.

Und das ist sehr viel.