Die Stille Zeit

Lass nicht zu, dass die Welt Dich verändert. Manchmal gehen wir in unserer Arbeit, unserer Karriere und unseren Zielen so auf, dass wir nicht merken wie unsere Umgebung uns verändert. Wir werden durch das, was wir tun, oft zu einer anderen Person. Vermeidet diese Falle, indem Ihr immer wieder die Stille sucht und Euch klar macht, was Ihr vom Leben wollt.
„Werde still und Du wirst empfangen – Unser Herz erinnert…“

Die Stille Zeit – die Botschaften.

  1. Du hörst niemals auf, Dich selbst und die Zusammenhänge immer besser zu verstehen, die dein Leben bestimmen:
    Damit Du dich selbst verstehst, nimmst Du dir an jedem Tag die Zeit dafür, mit Dir allein einen offenen Dialog zu führen.
    Damit Du in Harmonie mit deiner Umwelt leben kannst, übst Du an jedem Tag die Harmonie mit Dir.
    Damit Du ein Teil der großen Ordnung im Kosmos wirst, meditierst Du.
  2. Dein ganzes Leben an jedem Tag unterliegt dem Prinzip von Spannung und Entspannung:
    – In der Spannung lebst Du dein Leben nach außen und behauptest dich.
    – In der Entspannung gehst Du den Weg nach innen.
  3. Den Weg nach innen gehst Du an jedem Tag wenigstens eine viertel Stunde lang in der
    Stillen Zeit.
  4. Die Stille Zeit ist deine Zeit der Selbstbesinnung. Wenn Du dich nicht auf dich selbst besinnst, kannst Du nie der sein, der Du wirklich bist.
  5. In der Stillen Zeit denkst Du an nichts anderes als an dich. Du hörst auf niemand anderen, als auf dein inneres ICH.
  6. In der Stillen Zeit trittst Du durch die Tür von außen in deine innere Welt, die nur Du allein für dich schaffst. Nichts und niemand kann dich stören.
  7. In deiner inneren Welt ist nichts wichtig, was dich in der äußeren Welt bewegt.
  8. Du schließt die Augen, entspannst den Körper, und wenn Du fünf ruhige Atemzüge machst, spürst Du deine innere Welt, in der Du niemanden brauchst, nur dich selbst.
  9. Gleichgültig in welcher Not Du draußen bist, Du weißt immer, dass in Dir die Welt ist, in der Du frei bist und in die Du dich jederzeit zurückziehen kannst.
  10. Es genügt nicht, wenn Du weißt, dass die Stille Zeit der Weg zu Dir selbst und deine innere Harmonie ist. Wenn Du den Weg nicht gehst, nützt Dir dein Wissen nichts.
  11. Wenn Du auf diesem Weg einige Schritte machst und gibst auf, weil Du an dir zweifelst, bist Du um eine Erfahrung reicher. Aber Du kommst nie ans Ziel.
  12. Der Weg ist das Ziel, aber du erreichst es nur, wenn der Glaube an dich selbst so stark ist, dass dich weder ein Zweifel noch eine Niederlage daran hindert, immer weiterzugehen.
  13. Die Stille Zeit an jedem einzelnen Tag ist ein Schritt, der deinen Glauben stärkt.
  14. Auf dem Weg zu Dir in deine innere Welt kannst Du niemanden fragen, was falsch oder richtig ist. Jeder Schritt ist richtig, wenn Du ihn machst – auch, wenn er falsch erscheinen mag.
  15. In deinem Leben hast Du nur die Wahl, in eine von zwei Richtungen zu gehen: Immer weiter fort von Dir, oder immer weiter zurück zu Dir. Der wahre Fortschritt unserer Zeit ist die Rückkehr zu Dir selbst.
  16. Wenn Du vor Dir flüchtest, kannst Du dich nie finden. Wenn Du dich suchst, kannst Du dich entdecken. Deshalb ist das wahre Abenteuer des Lebens die Suche nach Dir selbst.
  17. Auf der Flucht vor Dir selbst folgst Du den Wegweisern, die andere für Dich aufstellen. Auf der Suche nach Dir bestimmst Du allein den Weg, den Du gehst.
  18. Auf der Flucht vor Dir selbst bist Du auf die Hoffnung angewiesen, dass sich die Versprechungen erfüllen, die andere Dir machen. Auf dem Weg zu Dir bist Du nur auf dich selbst angewiesen.
  19. In der Stillen Zeit bestimmst Du selbst das Programm. Wenn Du nur Zuflucht aus der Hektik des Tages suchst, kannst Du neue Kraft sammeln und dich entspannen. Wenn Du meditierst, meditierst Du. Wenn Du nach Lösungen für ein Problem suchst, kommen die Lösungen von selbst, in dem Du alles loslässt, was deine Kreativität hemmt.
  20. Die Stille Zeit – wann und wo Du sie dir auch nimmst – ist die Technik, deine Pläne und Vorstellungen im Unterbewusstsein zu programmieren.

“Es gibt für den Menschen keine
geräuschlosere und ungestörtere Zufluchtsstätte
als seine eigene Seele.
Halte recht oft solche stille Einkehr
und erneuere so dich selbst.”