Die Gebote des Kriegers

  • „Das erste Gebot der Regel des Pirschens besagt, dass alles, was uns umgibt, ein unergründliches Geheimnis ist.“
  • „Das zweite Gebot der Regel des Pirschens besagt, dass wir versuchen müssen, diese Geheimnisse zu enträtseln, doch ohne die Hoffnung, dass es uns je gelingen wird.“
  • „Das dritte Gebot der Regel des Pirschens besagt, dass ein Krieger, der sich der ihm unergründlichen Geheimnisse bewusst ist und sich auch seiner Pflicht bewusst ist, wenigstens zu versuchen, diese zu enträtseln, seinen rechtmäßigen Platz unter diesen Geheimnissen einnimmt und sich selbst als ein solches betrachtet.“

Angst fügt einem nie Schaden zu. Was dem Geist schadet, ist: Immer jemanden hinter sich zu haben, der einen schlägt und sagt, was man tun oder lassen soll.

Entweder machen wir uns das Leben schwer und legen uns einen Haufen Steine in den Weg –oder wir leben bewusst und räumen die Steine auf dem Weg zu unserem Ziel aus dem Weg. Der Arbeitsaufwand ist der gleiche.

Du siehst einen Vogel fliegen, weil du weißt das er fliegt.

Die Welt ist nur »dies-und-das« oder »so-und-so«, weil wir uns sagen, dass sie so sei.

Sich etwas zu versagen ist bei weitem die schlimmste Form des Sichgehenlassens; es zwingt uns zu glauben wir täten große Dinge, während wir in Wirklichkeit auf uns selbst fixiert sind.

Einen Kampf verliert jeder: den Kampf gegen das Alter.

Immer wenn ein Krieger sich entscheidet etwas zu tun, muss er die ganze Strecke gehen, aber er muss Verantwortung für das, was er tut, übernehmen. Egal was er tut, er muss zuerst wissen, warum er es tut, und dann muss er mit seinem Tun weitermachen ohne Zweifel oder Gewissensbisse darüber zu haben.

Nur als ein Krieger kann man dem Pfad des Wissens widerstehen. Ein Krieger kann sich nicht beschweren oder irgendetwas bereuen. Sein Leben ist eine endlose Herausforderung, und Herausforderungen können nicht schlecht oder gut sein. Herausforderungen sind einfach Herausforderungen.

Ein Krieger sieht sich als bereits tot an, deshalb gibt es nichts zu verlieren. Das Schlimmste ist bereits für ihn eingetroffen, deshalb ist er klar und ruhig; wenn man seine Handlungen und Worte in Betracht zieht, würde man niemals vermuten, dass er alles miterlebt hat.

Der Trick ist in dem, worauf wir Wert legen. Entweder machen wir uns selbst miserabel oder wir machen uns stark. Der Aufwand ist derselbe.

Ein Krieger muss lernen jede Handlung zählen zu lassen, da er in dieser Welt nur für eine kurze Weile bleiben wird, zu kurz um alle ihre Wunder zu erleben.

Der Weg eines Kriegers basiert auf Menschlichkeit, Liebe und Aufrichtigkeit; das Herz steht für  Tapferkeit, Weisheit, Liebe und Freundschaft. Schwerpunkt auf die physischen Aspekte der Kriegerschaft zu legen ist zwecklos, denn die Kraft des Körpers ist immer begrenzt.

Die Schlacht von morgen wird während der heutigen Praxis gewonnen.

Es gibt Augenblicke, in denen man handeln muss, und es gibt Augenblicke, in denen man hinnehmen muss. Der Krieger weiß um den Unterschied. Ein Krieger des Lichts schiebt seine Entscheidungen nicht auf. Ein Krieger des Lichts geht den eingeschlagenen Weg bis ans Ende – Paulo Coelho

Self-importance is our greatest enemy. Think about it – what weakens us is feeling offended by the deeds and misdeeds of our fellowmen.
Our self-importance requires that we spend most of our lives offended by someone


„only as a warrior can one withstand the path of knowledge“

– Carlos Castaneda

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder