Der Weg ins Unterbewusstsein.

Dein ganzes Leben wird von drei Voraussetzungen bestimmt:

  • Von dem, was in dir ist, wenn Du geboren wirst.
  • Von dem, wie andere dich durch die Erziehung nach ihren Vorstellungen programmieren.
  • Von dem, wie Du dich selbst nach deinen eigenen Vorstellungen programmierst.

Die Schaltzentrale deines Denkens und Verhaltens ist dein Unterbewusstsein. Wie es programmiert ist, so lebst Du. Das Instrument für das Programmieren des Unterbewusstseins ist das Zusammenwirken zwischen deinem bewussten Denken und deinem Unterbewusstsein. Wenn das Zusammenwirken in Harmonie ist, handelst Du nach deinen Vorstellungen. Wenn es nicht in Harmonie ist, wird dein Leben von Konflikten gestört.  Konflikte entstehen, wenn Du deine Bedürfnisse und Wünsche nicht lebst, sondern unterdrückst und verdrängst. Hier liegen Fehlprogrammierungen vor. Alles, was Du verdrängst, entzieht sich deiner bewussten Kontrolle.
Es bleibt ein ungelöster Konflikt, der aus dem Unterbewusstsein dein Denken und Handeln hemmt.
Wenn dein Unterbewusstsein vom Programm deiner Erziehung bestimmt wird, hemmen die Maßstäbe anderer die Erfüllung deiner eigenen Bedürfnisse. Die im Unterbewusstsein verankerten Hemmungen der Erziehung kannst Du nicht durch den bewussten Willen ersetzen, sondern nur durch das geduldige Programmieren des Unterbewusstseins mit deiner eigenen Alternative. Deine Alternative zum Programm deiner Erziehung ist die Entscheidung, dich selbst zu erziehen.
Dein Unterbewusstsein erreichst Du, indem Du beharrlich das denkst, was Du erreichen willst. So lange, bis es stärker verankert ist als alles, was dich daran hindert, so zu handeln, wie Du handeln willst.
Du bist so, wie Du denkst, und wirst so, wie Du immer wieder denkst. Bis es sich über die Schaltzentrale des Unterbewusstseins ganz von selbst als Handlung manifestiert.
Das Unterbewusstsein wertet nicht es gehorcht jeder Programmierung. Wenn Du es nicht mit deinen eigenen Vorstellungen programmierst, tun es andere nach ihren. Wenn Du immer wieder an Ängste denkst, setzt dein Unterbewusstsein die Angst in deinem Handeln um. Wenn Du immer wieder denkst:  „Was auch geschieht, ich schaffe es“, motiviert das Unterbewusstsein dein Handeln mit dem Glauben an den Erfolg.
Du trainierst dein Unterbewusstsein mit allem, was Du denkst. Wenn Du zweifelst, ersetzt Du den Zweifel durch den Glauben, dass Du alles erreichen kannst. So lange, bis der Glaube stärker ist als alle Zweifel. Dein Glaube an dich ist unauslöschbar in deinem Unterbewusstsein programmiert. Du denkst den Glauben an dich nicht nur, du fühlst ihn auch und gestaltest ihn in Geist mit der Kraft deiner Phantasie. Du benützt deine Phantasie, um in deinem Unterbewusstsein das erfolgreiche Ergebnis deines Handelns vorwegzunehmen. Nach dem Prinzip: Wenn der Geist gesiegt hat, folgt ihm der Körper ganz von selbst. Die Kraft des Unterbewusstseins braucht den Einklang zwischen deinem ICH – das bewusst denkt und entscheidet – und dem unterbewussten ICH, das dein Handeln lenkt.
Und vergiss nicht, dass jedes Handeln dem Prinzip des Trainierens unterliegt. Es lautet: Was Du können und erreichen willst, musst Du Schritt für Schritt so lange durch Handeln verbessern, bis es sich ganz von selbst nach deinen Vorstellungen vollzieht. Das heißt letztendlich: Im Planen und Entscheiden denkst Du, aber im Handeln handelst Du im Glauben an den Erfolg, ohne dass ein Gedanke des Zweifels ihn behindern könnte.

“Entwickle die Gewohnheit den Glauben an sich
selbst zum dominierenden Gedanken deines Geistes
zu machen bis dieser Gedanke durch das Prinzip
der Gewohnheit völlig in dein Unterbewusstsein
eingebettet wurde.”

– Napoleon Hill