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Einer dieser Steine

Verwittert und vom Leben gezeichnet.

Verbittert und umgeben von Reizen.

Wie hinter Gittern, ewig das gleiche.

Jeder meiner Schritte hat Probleme bereitet.

Nachts versunken auf  ne eklige Weise.

Fast ertrunken in einem See voller Scheiße.

Keiner hat mich mitgenommen, mir fehlte die Reife,

doch manche Steine muss man lediglich schleifen.

Du bist vorbeigekommen, hattest deinen Kompass mit.

Du hast gesehen, dass dieser eine Stein besonders ist.

Du hast ihn mitgenommen und nicht im Meer versenkt.

Hast ihm einen großen warmen Platz in deinem Herz geschenkt.

Kennst du noch den Ort, wo ich auf dich gewartet hab? Seite an Seite mit den anderen Steinen lag ich da. Ich war kalt, ohne Heimat und alleine. Bevor du kamst, war ich nur einer dieser Steine. Ich war so staubbedeckt, bevor du mich gefunden hast. Hast mich in Gang gesetzt, mir endlich neuen Schwung gebracht. Ich war kalt, war versteinert und alleine. Bevor du kamst, war ich nur einer dieser Steine. Ohne Heimat und alleine, nur einer dieser Steine. Du baust mich auf, legst dich zu mir. Ich kann über alles reden mit dir. Oder ohne Worte einfach gestikulieren. Damals hätt‘ ich so was bestimmt eh nicht kapiert. Du hast mich auf neue Wege geführt. Ich hab zum ersten Mal das Leben gespürt. Ich weiß auch, dass so ein Glück nicht jedem passiert. Ich werd‘ nicht mehr gehen, ich bin nur wegen dir hier. Du bist vorbei gekommen, hattest deinen Kompass mit. Du hast gesehen, dass dieser eine Stein besonders ist. Du hast ihn mitgenommen und nicht im Meer versenkt. Hast ihm einen großen warmen Platz in deinem Herz geschenkt. Kennst du noch den Ort, wo ich auf dich gewartet hab? Seite an Seite mit den anderen Steinen lag ich da. Ich war kalt, ohne Heimat und alleine. Bevor du kamst war ich nur einer dieser Steine. Ich war so staubbedeckt, bevor du mich gefunden hast. Hast mich in Gang gesetzt, mir endlich neuen Schwung gebracht. Ich war kalt, war versteinert und alleine. Bevor du kamst war, ich nur einer dieser Steine. Ich war nur noch verstaubt, verbraucht und ohne Plan. Bevor du kamst, mich mit dir nahmst. Keiner braucht mich mehr zu retten. Das hast du schon getan, indem du kamst, mich mit dir nahmst. Kennst du noch den Ort, wo ich auf dich gewartet hab? Seite an Seite mit den andern Steinen lag ich da. Ich war kalt, ohne Heimat und alleine. Bevor du kamst, war ich nur einer dieser Steine. Ich war so staubbedeckt bevor du mich gefunden hast. Hast mich in Gang gesetzt, mir endlich neuen Schwung gebracht. Ich war kalt, war versteinert und alleine. Bevor du kamst, war ich nur einer dieser Steine. Ohne Heimat und alleine, nur einer dieser Steine. Kennst du noch den Ort wo ich auf dich gewartet hab? 

–  Sido