Archiv der Kategorie: * Mentale Werkzeuge

Bist du bereit für echtes Wachstum?

– Speed Pitching Session 5D

Gerade im Hochleistungssport ist ein positives Selbstkonzept von großer Bedeutung.
Die Nutzung von Imaginationen ist eines der wesentlichsten mentalen Trainingsverfahren das Sportlern zur Erzielung von Höchstleistungen zur Verfügung steht. Es kommt darauf an, so zu üben, dass der Geist schon den Ernstfall selbst erlebt.

Ich habe euch bisher viele Denkanstöße gegeben. Wir haben in vielen Artikel in der Kategorie: Fußball vom anderen Stern, viel Informationsmaterial bewältigt und die meisten der beschriebenen Konzepte, Tipps und Techniken lassen sich unverzüglich in die Praxis umsetzen. Einiges wird sich auch in einem Winkel eures Gehirns einnisten und gespeichert bleiben, bis es benötigt wird. Es wird immer Abruf bereit sein. Gemeinsam haben wir hart gearbeitet, um dich in die Lage zu versetzen, der Beste zu werden, der Beste zu sein.

Eine eindrückliche Form der Mobilisation bewirkt diese Aktiv-Wach-Trance. Wie der Name bereits verdeutlicht, wird in diesem Sinne Trance nicht als Entspannungszustand beschrieben, sondern als dynamischer Zustand.

Durch die Trance-Technik der Speed Pitching Session, werden mentale Bilder im Gehirn neu vernetzt. Der Bewusstseinszustand wird durch die Aktivitätssteigerung verändert und erweitert. Wenn Bewusstseinsveränderung produktiver werden soll, denkt daran, dass Ihr tiefer in euch selbst gehen müsst.

Durch SPS programmiert ihr euer Gehirn neu und bringt es dazu, euch zu vertrauen. Konzentriert wird auf die Bewegungen und das hinein fühlen. Wir beschäftigen uns nicht mit dem Ergebnis dieses Handelns. Die Zeit der aktiven Handlung gehört dem Hier und Jetzt… diesem Moment… der Gegenwart.

„Bewusstsein ist das, was die verschiedenen Frequenzen schafft, die uns ermöglichen, die Realität zu manifestieren und verschiedene Dinge zu sehen und Dinge anders zu sehen, sobald du die Energiequelle aktivierst.“

Der Körper denkt bei der Session mit und jede neuerliche (richtige!) Wiederholung führt automatisch zu einer zusätzlichen Sicherung und Speicherung.
Macht das Außergewöhnliche zu einem Teil eures Trainings.

Lassen sich denn Veränderungen von einer Minute auf die andere erzielen? Ich enthülle euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle einschlafen, aber wir werden alle verwandelt werden – plötzlich in einem Augenblick…

Seid neugierig auf die Botschaft, die euch ein Gefühl vermitteln wird EINS zu sein. EINS mit dir. EINS mit der Mannschaft. Mit dem Speed Pitching Session ist eine enorme Leistungssteigerung möglich und mittels dieser Technik entsteht in der Mannschaft eine euphorische und aufgeregte Stimmung.

„Wir Menschen werden nie genau wissen, was Realität ist, weil
unser Gehirn den Unterschied zwischen vorgestellter
und erinnerter Erfahrung nicht wirklich kennt.“

 

– Marita Schroeder – The Future Force

 

Out of Order – Wir haben falsche Knöpfe gedrückt

„Fahre nicht aus der Haut, wenn du kein Rückgrat hast.”

Heute möchte ich Ihnen einige Tipps und Techniken vorstellen, die es Athleten ermöglicht, sich zu entspannen, damit sie ihre Aufmerksamkeit positiv auf die Aufgaben der Vorbereitung zur Teilnahme am Wettbewerb fokussieren können.

Der erhöhte Stress der Wettkämpfe kann dazu führen, dass Athleten sowohl physisch als auch geistig in einer Weise reagieren, die ihre Leistungsfähigkeit negativ beeinflussen kann. Sie können angespannt werden, ihr Herz pocht, sie brechen in kalten Schweiß aus, sie machen sich Gedanken um das Ergebnis der Konkurrenz, sie finden es schwer, sich auf die Aufgabe zu konzentrieren. Dies hat dazu geführt, dass Trainer zunehmendes Interesse am Bereich der Sportpsychologie und insbesondere im Bereich der Wettbewerbsangst haben. Dieses Interesse konzentriert sich auf Techniken, die Athleten in der Wettbewerbssituation nutzen können, um die Kontrolle zu behalten und ihre Leistung zu optimieren. Einmal gelernt, erlauben diese Techniken dem Athleten zu entspannen und seine Aufmerksamkeit in einer positiven Weise auf die Aufgabe der Vorbereitung und Teilnahme am Wettbewerb zu konzentrieren.

Wie können Athleten Stress vermeiden

Stress wird erlebt, wenn ein Athlet fühlt, dass er nicht mit einer Situation fertig werden könnte, mit der er konfrontiert wird, bzw. die ihm präsentiert wird. Wenn ein Athlet in einer stressigen Situation ist, dann muss er seine sportliche Leistung, ob dies im Wettkampf oder im Training ist, durchführen. Der Trainer kann die Wirkung auf seine Leistung der wettbewerbsfähigen Angst beschränken, indem er dem Athleten hilft, eine entsprechende Bewältigungsstrategie zu entwickeln.

  1. Ziele sollten regelmäßig trainiert werden. Jede Übung zerstreut das Adrenalin, das sich in stressigen Situationen aufbaut und uns mit einem Gefühl von Druck und Kontrolle füllt.
  2. Gesund essen! Sorgen Sie dafür, dass Sie ausreichend Vitamine und Mineralien zu sich nehmen.
  3. Achten Sie darauf, dass Sie genug Schlaf bekommen. Menschen brauchen unterschiedliche Mengen von Schlaf pro Nacht. Versuchen Sie herauszufinden wie viel Schlaf Sie brauchen, um einen optimalen Wachzustand zu erreichen.
  4. Wenn Sie es bis jetzt noch nicht können – lernen Sie klar zu denken und stellen Sie sich realistische Ziele. Arbeiten Sie sich durch eine Situation ober Übung, die Ihnen Probleme bereitet, in einer gesetzten Zeit, in einer logischen Weise. Gehen Sie erst zur nächsten Aufgabe, wenn Sie sagen können: „Ich habe es geschafft.“
  5. Sagen Sie NEIN zu Aufgaben und Projekten, die Sie nicht übernehmen können. Die Menschen denken deshalb nicht schlecht von Ihnen. Im Gegenteil – Ehrlichkeit wird in dem Fall belohnt.
  6. Bleiben Sie immer authentisch und denken Sie daran, dass Sie Fehler machen dürfen. Fehler sind unvermeidlich. Lernen Sie, Fehler als Lernmöglichkeiten und Probleme als Herausforderungen zu sehen.
  7. Visualisieren Sie! Schließen Sie die Augen und denken Sie an eine Zeit oder einen Ort, an dem Sie entspannt und in Frieden waren. Versuchen Sie, sich eine schöne Situation oder Begebenheit, wieder in Ihrem Kopf neu „herzuholen“. Denken Sie an die Gegebenheiten, die Sie erlebt haben. Visualisieren Sie sich wieder in diese Szenen hinein. Sie werden feststellen, dass Sie sich nach 5 – 10 Minuten viel entspannter fühlen, da Ihr Gehirn nicht zwischen Vorstellung und Realität (tatsächlich dort zu sein) unterscheiden kann. Manche Menschen nennen es Tagträume. Visualisierung ist ein mächtiges Werkzeug zur Reduzierung von Stress und Angst.
  8. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst und tun Sie Dinge in Ihrem Leben, die für Sie wichtig sind. Tun Sie nichts, nur weil es getan werden muss. Machen Sie genügend Pausen und rechtfertigen Sie sich nicht dafür. Fühlen Sie sich nicht schuldig, wenn Sie sich eine Auszeit gönnen und diese Zeit genießen. Sie haben es sich verdient.
  9. Akzeptieren Sie Ihre Stärken und Schwächen und lieben sich genau deshalb – ohne Wenn und Aber.
  10. Üben Sie körperliche Entspannungstechniken, wie z.B. Progressive Muskelentspannung. Entspannung aller Körperteile ist ein sehr effektiver Weg um die Spannung zu reduzieren.
  11. Sehr empfehlenswert ist, im Frühjahr barfuß durch den Morgentau über eine Graswiese zu laufen. Sebastian Kneipp nannte es den Barfußweg: „Der Anfang der Abhärtung bleibt immer das Barfußgehen. Es gewöhnt und verbindet den Körper am meisten an die Erde. Dabei wird das Blut nach unten geleitet, der Blutumlauf geregelt und die Füße gekräftigt.“

Der Weg nach vorne

In der Rolle als Trainer sollte man immer darauf achten, dass die Athleten sehr hoch motiviert sind und dazu neigen, ein hohes Maß an Engagement und Konzentration ebenso ein gutes Maß an Kontrolle zu haben. Sollten diese Attribute fehlen, dann haben SIE als Trainer etwas falsch gemacht.

„Lass dich nicht gehen, geh selbst!”

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

 

Foto: Quelle leider unbekannt

 

Speed-Pitching-Sessions

Lerne, stark zu sein!

„Jede Verteidigung aus einer Emotion heraus vernebelt den Blick auf die wahren Absichten des Angreifers. Wer seine Angst vor dem Gegner im Griff hat, hat den Kampf bereits zur Hälfte für sich entschieden.“

Fußballspieler müssen mit Absicht trainieren. Sie müssen auf den Trainingsplatz gehen, mit einem offenen Geist, der sich auf die Verbesserung konzentriert. Sie müssen ihr Gehirn engagieren, damit die Fähigkeiten, die sie lernen, haften bleiben. Das klingt richtig, oder? Das klingt nach etwas, was jeder Fußballer tun würde. Aber nach meiner Erfahrung, passiert das nicht unbedingt. Zu oft sind die Fußballer bereit und in der Lage, mit körperlicher Intensität zu trainieren, aber es fehlt die Art der geistigen Intensität, die ihnen hilft, Geschick zu entwickeln. Lass mich klar sagen: Es ist geistige Intensität und keine Körperlichkeit, die einen Spieler von seinen Kollegen trennen wird. Es reicht nicht, mit körperlicher Intensität zu trainieren. Es reicht nicht, um die Art von Fähigkeiten zu lernen, die Du benötigst, um der Beste zu sein, der Du sein kannst.
„Ich habe hart trainiert“ sollte nicht bedeuten, dass du viel gelaufen bist. Hartes Training sollte bedeuten, dass Du dir ein geistiges Ziel setzt, um einen bestimmten Bereich deines Spiels zu verbessern. Es sollte bedeuten, dass Du einen Weg während deiner Trainingseinheit gefunden hast, um deine spezifischen Fähigkeiten zu verbessern. Geistig und körperlich. Hart zu trainieren bedeutet auch, nicht über das Training zu stöhnen, weil Du so viel „tun“ musst. Es bedeutet, das Beste aus jeder Session herauszuholen, egal was passiert. Und ein Letztes dazu: Lethargie, Trägheit oder ein Null-Bock-Modus, können geistig zerstörerisch sein, was zu einer Tunnelvision führt, die das Pitch-Bewusstsein begrenzt.

Trainieren absichtlich

 

„Ein guter Trainer hilft seinen Spielern, mit Intensität zu trainieren.“

Jetzt komme ich zu einem weiteren Punkt – Umgang einer Änderung der Position.

Das ist eine gemeinsame Herausforderung für Fußballer und Trainer. Ob es sich um einen Mittelfeldspieler handelt, der in eine defensive Rolle fällt, ein Flügelspieler der gebeten wird, sich zurück zu ziehen, oder ein Stürmer dem gesagt wird, in einer tieferen oder breiteren Position zu spielen. Im Leben eines Fußballspielers muss man in der Realität damit umgehen können, in einer anderen Position zu spielen… und es fühlt sich unwohl an – Ja! Es fehlt das bequeme Gefühl, das man bekommt, wenn man(n) nicht an seiner üblichen Stelle positioniert wird. Es erfordert Anpassung – visuell, technisch, manchmal körperlich und immer geistig. Es fühlt sich seltsam an, weil das Gehirn sehr begrenzte mentale Bilder dieser neuen Position hat. Und mit einem „begrenzten“ Gehirn, muss man anders und teilweise auch „härter“ denken. Die Plays werden weniger reaktiv, weniger instinktiv, das Bewusstsein reduziert und Antizipation verlangsamt, so dass man leichter Fehler macht.

Das Spielen in einer neuen Position kann weh tun. Man kann keinen magischen Staub auf einen Spieler streuen und alles ist in Ordnung und ok… „sofort mache ich das“.

Es gibt einige mentale Techniken, die dem Athleten helfen können.

  1. Erweitere deine Identität – zu viele Spieler haben eine Tunnel-Vision in ihrer Einschätzung, wer sie als Fußballer sind. Das Spielen in einer anderen Position beginnt effektiv mit dem Glauben, dass Du es kannst. Es beginnt mit der Identifizierung selbst als fähig zu spielen in dieser neuen Rolle.
  2. Visualisiere das Detail – Jetzt hast Du deine Identität erweitert, jetzt nimm dir Zeit, jeden Tag (und ich meine jeden Tag), die Verantwortlichkeiten in deiner neuen Rolle als Bild zu sehen. Wenn du ein Stürmer bist, der gebeten wird, auf dem Flügel zu spielen, wie sieht das aus? Was musst du defensiv machen? Welche Positionen musst Du mit und ohne den Ball annehmen? Denke daran, dass Du die Visualisierung jeden Tag machst.
  3. Übe es einfach – Übe deine neue erweiterte Identität. Spiele deine neue Position auch in der Praxis, im Training. Erfasse deine Bilder in der Praxis, die Du jeden Tag erstellt hast.
  4. Sei bereit, es falsch zu machen – Es gibt nicht Schlimmeres im Fußball als ein Spieler, dem die Entschlossenheit fehlt. Wenn Du in einer neuen Position spielst, wirst du wahrscheinlich Fehler machen und das muss für dich in Ordnung sein. Wenn Du auf den Trainings-Platz gehst sag dir: „Es ist ok, einen Fehler zu machen. Ich kenne diese Position nicht so gut, also kann ich auch ein paar falsche Entscheidungen treffen.“
  5. Wenn Du deine neue Position trainiert hast, geistig und körperlich. Wenn Du sagen kannst, ich bin bereit, erst dann wirst Du zum Einsatz kommen. Sei immer ehrlich mit dir selbst.

Vergiss nicht: Deine Entscheidung ist das Wichtigste. Entscheide immer!
Sei entscheidungsfreudig!

Vor allem sehe eine Veränderung der Position als Herausforderung. Durch die Neubewertung der Situation wie diese, gibst Du dir eine Chance, in einer entspannten selbstbewussten Art und Weise zu spielen, anstatt als angespannter Fußballer, der seine Erwartungen erfüllen muss. Und Du solltest wissen, dass mit der Veränderung deiner Position, dein Trainer ein großes Vertrauen in dich hat. Er wird dir gegenüber seine Zuversicht ausstrahlen und dich jederzeit motivieren.

 

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Die Kraft lebendiger Rituale

„Es ist großartig, ein bedeutender Mensch zu sein, aber
es ist großartiger, ein menschlicher Mensch zu sein.“ – William Rogers

Oft kamen Sportler mit der Bitte zur mir, ihnen einen genauen Zeit- oder Aktivitätenplan zu erstellen, der die Erreichung des beabsichtigten inneren Zustandes gewährleistet. Diesen einen Weg gibt es aber nicht!

Es gibt für jeden einen Weg – nur ist dieser Zugang so einzigartig und individuell ausgestaltet wie der jeweilige Sportler.
Du musst daher deine eigene Interessenslage mit persönlichen Vorlieben, Bedürfnissen und situativen Gegebenheiten abstimmen; sprich, dein eigenes Zugangsmodell entwerfen. Dieser Weg ist aufwendig und nimmt Zeit in Anspruch. Um als Mensch autonom zu bleiben, musst Du ihn weitgehend selbst beschreiten und deine eigenen Erfahrungen sammeln.

Ich möchte dir ein Aspekt darbieten, dass dir als Richtlinie hilfreich sein kann.

Nutze die Kraft der Rituale

Rituale zählen, schon seit es die Menschheit gibt, zu den eigentlichen Verbindungen, schaffen Gemeinsamkeiten, hatten seit jeher unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen und damit unterschiedliche Funktionen. Bei Ritualen geht es letztlich um ein einziges Thema: die Darstellung von Übergangsformen des Lebens oder dessen alltägliche Anforderungen in Form eines Symbols. In der Darstellung eines Symbols wird ganz konkret und praktisch eine neue Ordnung eingeleitet und gelebt. Es wird nicht nur plump ausgeführt und mit leeren Bewegungen und Gesten gefüllt, sondern mit Körper, Seele und Geist vollzogen.

Und obwohl Rituale besonders  dann gut wirken, wenn sie bewusst ausgeführt werden, wirken sie auf der unbewussten Ebene: sie geben Struktur, wo das Bewusstsein nicht mehr strukturierend wirkt. Sie vermitteln Orientierung, wo der Verstand sich nicht mehr orientieren kann. Sie geben Sicherheit, wenn alle Stricke und der rote Faden reißen. Sie integrieren neu gelernte Inhalte in den unbewusst und willkürlich ablaufenden Prozess des Verhaltens, bis aus dem Verhalten eine bewusste Haltung geworden ist.
Rituale sind Krücken. Sie wirken letztlich wie ein Zündmechanismus, der bestimmte innere Zustände und Erlebenswelten ermöglicht.

Sei achtsam und bewusst; finde eine ganz persönliche Form und integriere diese Symbolik in deinen Alltag.

Ich schlage dir daher als weitere Vorgehensweise vor, eigene Rituale zu entwerfen, die dir helfen sollen, bestimmte Ziele zu verwirklichen oder Lösungsversuche in den Alltag einzubauen. Rituale sind in diesem Sinne als positive Verstärker zu verstehen, die eine Verankerung von gefundenen Lösungen im Alltag verstärken. Sprich, auf eine Art Formel bringen, in dem die darunterliegende Struktur, der Prozess mit seinen Phasen, seinen notwendigen Schritten, bewusst gemacht wird. Wenn Rituale lebendig begangen werden und erkannt wird, dass sie Ausdruck für eine bestimmte Sicht der Dinge und zugleich Auslösemuster für eine weitgehend festgelegte Handlungsabfolge sind, kann ihre volle Wirkungsbreite genutzt und in das Leben einbezogen werden.

Ein Ritual bietet den überlebenswichtigen Gegenzauber zu negativen Eigenverzauberungen.
Ein Ritual, und sei es nur ein Alltagsritual, muss deshalb solange geübt werden, bis das neue Verhalten selbstständig geworden ist und in den Bestandteil der ganz alltäglichen Zauberstücke eingegangen ist.

„Ich habe keine Rituale – bis auf Sachen, die man immer wieder gleich macht.“

– Michael Ballack, (*1976), deutscher Fußballer

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Foto: Miroslav Klose – Er wollte sich nicht auf eine Rückennummer reduzieren lassen…;-)

Frühstück – ein Treffen der Herzen

…bis in die Unendlichkeit und noch viel weiter!

„Männer, die wirklich heldenhaft handeln, rühmen sich ihrer Verdienste nie.
Feuer brennt lautlos und ohne Lärm scheint die Sonne.“

Heute kommt es häufiger vor denn je, dass Sportler über außergewöhnliche Erfahrungen berichten, die von übersinnlichen Fähigkeiten und Wahrnehmungen bis hin zu Momenten eines grundlosen Glücksgefühls reichen, unabhängig davon, ob sie nun gerade gewinnen oder verlieren. Und plötzlich steht die Zeit still… In solchen besonderen Augenblicken sind ihre Sinneswahrnehmungen von blendender Klarheit oder sie fühlen sich total lebendig.

Hier geht es um den Weg der Helden. Die Kritiker zählen nicht. Auf die Menschen, die mit dem Finger zeigen, wenn ein „Starker“ oder eine Mannschaft gestrauchelt ist oder wenn Großes vollbracht wurde, es noch besser gemacht hätte können, kommt es nicht an. Die Anerkennung gebührt denen in der Arena, auf dem Spielfeld, im Stadion, die tapfer kämpfen; die immer wieder versagen und ihr Ziel verfehlen; die wissen, was große Begeisterung und Hingabe sind; die im glücklichsten Fall am Ende den Triumph einer großen Leidenschaft erleben und im schlimmsten Fall, wenn sie es nicht schaffen, zumindest bei einem großartigen Spiel verloren haben und nie zu jenen ängstlichen Seelen gehören werden, die weder Sieg noch Niederlage kennen.

„Helden sind Menschen, die schneller reagieren, als ihr Hirn zu denken vermag.“

Sportler stehen oft vor Neuland, das es noch zu erkunden gibt, doch ganz gleich, welche Veränderungen, gleich welche Hindernisse auftreten mögen, ist es wichtig weiterhin den Blick zum Gipfel zu richten. Ein Weg der Meisterschaft von Körper, Geist und Seele, welcher nicht am Spielfeldrand enden sollte.
Wachstum bedeutet Wandel und Wandel birgt Risiken, den Schritt vom Bekannten ins Unbekannte. Weil das Leben, wie wir zu uns selbst sagen, viele Höhen und Tiefen birgt. Vielleicht weiß ein Teil unseres Geistes, dass ein Aufstieg eine größere Herausforderung darstellt als ein Abstieg. Deshalb spüren wir, dass das Ziel oder die Antwort in der Höhe zu finden ist. Um an diesen Ort zu gelangen, müssen wir unsere Bemühungen auf ein Niveau anheben, das wir zuvor noch nie erreicht haben.

„Die Erde ist randvoll mit Himmel und in jedem gewöhnlichen Dornenbusch brennt das Universum. Aber nur jene, die sehen können, ziehen ihre Schuhe aus; Die anderen sitzen drum herum und pflücken Brombeeren.“ – Elisabeth Barrett Browning

Wir erschaffen wahren Erfolg im Sport, in der Kunst und in unserem Leben. Welchen Lohn wir dabei ernten werden, hängt davon ab, wie sehr wir uns einsetzen. Ohne Zeit- und Energieaufwand ist noch kein Sportler zum Meister geworden. Deshalb ist Ausdauer – die Fähigkeit, sich über einen längeren Zeitraum hinweg intensiv mit einer Sache zu betätigen – ein wichtiges Element der physischen Begabung. In der Ausdauer spiegelt sich das Gesetz der Anpassung wider, denn eine Anforderung, die man eine Zeit lang an seinen Körper stellt, bewirkt eine ganz bestimmte Entwicklung. Man braucht Ausdauer, um irgendeine Tätigkeit längere Zeit durchzuhalten. Doch wisse: Mit Ehrgeiz allein bringt man es zu nichts; er muss mit harter Arbeit gepaart sein. Der Erfolg ist süß, doch meistens riecht er nach Schweiß. Die anderen Menschen werden uns immer unterschätzen, denn wir bewerten uns nach dem, was wir uns zutrauen; und die anderen beurteilen uns nur nach dem, was wir bereits geschafft haben.

Wer Körper, Geist und Seele meistern will, ist bereit, sich zu blamieren, seine Gefühle der Verlegenheit und Unbeholfenheit zu akzeptieren, wieder von vorn anzufangen und weiter zu trainieren, üben, lernen, korrigieren, erforschen, beobachten, verbessern…
Ein Prinzip lautet: Das Leben war nie als Kampf gedacht, sondern nur als sanftes Voranschreiten von einem Punkt zum anderen, wie eine Wanderung durch ein Tal an einem sonnigen Tag.

Das Training ist der Weg und der Prozess, die Methode und das Ziel, eine Brücke zu unserer persönlichen Entfaltung. Das mentale Training ist eine geheime Schule, die uns in Mysterien einweiht. Es ist der Weg des inneren Athleten. Das Publikum kann zuschauen und applaudieren; Philosophen können über die Wettkämpfe und die glanzvollen Augenblicke des Ruhms sinnieren; doch nur diejenigen, die das alles wirklich erlebt haben, die getanzt und gesprungen sind, sich angestrengt und geschwitzt haben, kennen die Süße und das Versprechen, das in dieser Erfahrung liegt.

„Wir können nicht alle Helden sein. Irgendwer muss schließlich auch
am Spielfeldrand sitzen und ihnen zujubeln.“ 

Credo oder dein eigener Verhaltenskodex

Verspreche dir selbst…

  • so stark zu sein, dass nichts deinen Seelenfrieden zu erschüttern vermag;
  • deine Leitlinien über Gesundheit, Glück und Wohlstand jedem Menschen zu offenbaren, dem Du begegnest;
  • in all deinen Freunden das Gefühl zu wecken, dass ein wertvoller Kern in ihnen steckt;
  • stets die positive Seite einer Situation zu sehen und deinen Optimismus den Weg zu ebnen;
  • nur das Beste zu denken, zu leisten, zu erwarten;
  • die Erfolge anderer genauso begeistert zu begrüßen wie die eigenen;
  • die Fehler der Vergangenheit zu vergessen und künftig nach besseren Leistungen zu streben;
  • stets ein Lachen auf dem Gesicht und jedem Menschen, dem Du begegnest, ein Lächeln zu schenken;
  • soviel Zeit in deine persönliche Entwicklung zu investieren, dass dir keine mehr bleibt, um andere zu kritisieren;
  • zu gefestigt zu sein, um sich unnötige Sorgen zu machen, zu tolerant, um in Wut zu geraten, zu stark, um sich von Angst überwältigen zu lassen, und zu glücklich, um Probleme hinzunehmen.

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Foto by: https://twitter.com/Sports_Greats

 

Live with passion – Begeisterung ist etwas Fantastisches

Heute möchte ich Euch einige Erfolgsregeln vorstellen:

„Ich werde niemals verlieren, weil ich nicht genug gearbeitet habe. Niemand arbeitet härter als ich. Du kannst talentierter sein als, Du kannst schlauer sein als ich, Du kannst besser aussehen als ich, Du kannst all diese Vorteile und noch mehr haben, aber wenn wir uns auf das Laufband begeben, gibt es zwei Möglichkeiten: Du steigst zuerst ab oder ich werde sterben.“
– Will Smith

“Du spielst im Grunde niemals gegen einen Gegner. Du spielst gegen dich selbst, deine eigenen hohen Standards, und wenn du deine Grenzen erreichst – das ist wahre Freude.
– Arthur Ashe  (Ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler)

„Treib dich immer wieder und wieder an.
Gib keinen Zentimeter nach bis der
Schlusspfiff nicht ertönt.“
– Marita Schroeder

“Es ist nicht der Wille zu siegen, der entscheidend ist – jeder hat das.
Es ist der Wille sich darauf vorzubereiten zu gewinnen.
Das ist wirklich entscheidend.”
– Paul Bryant  (American-Football-Spieler)

“Je mehr ich mit Athleten rede, umso überzeugter werde ich, dass die Trainingsmethode relativ unwichtig ist. Es kann viele Wege an die Spitze geben, und die Trainingsmethode, die du auswählst, ist einfach diejenige, die am besten zu dir passt. Aber die wichtige Sache ist die Einstellung des Athleten, der Wunsch nach oben zu kommen.”
– Herb Elliott  (Ehemaliger australischer Leichtathlet, der bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom Gold über 1500 Meter mit neuer Weltrekordzeit von 3:35,6 Minuten gewann)

“Wenn Du nicht vor hast alles zu geben, warum überhaupt anfangen?”
– Joe Namath  (Ehemaliger US-amerikanischer American-Football-Spieler)

“Die wichtigste Sache ist nicht das Gewinnen, sondern alle anderen verlieren zu lassen.”
– Stacy Aguilar

“Wenn Du in Deinem Training immer nur 90% gibst, dann wirst
Du auch wenn es darauf ankommt nur 90% geben.”
– Michael Owen (Ehemaliger englischer Fußballspieler, kennt jeder)

„Konzentration ist die Fähigkeit absolut nicht zu denken, wenn
es absolut notwendig ist.“
– Ray Knight

“Wenn Du kein Selbstbewusstsein hast, wirst Du immer Wege finden, um
nicht zu gewinnen.”
– Carl Lewis  (Ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet)

Verlierer visualisieren die Folgen des Misserfolgs – Gewinner
stellen sich die Früchte des Erfolgs vor.
– Marita Schroeder

“Champions werden nicht in Trainingshallen gemacht. Champions werden
durch etwas
gemacht, das sie in sich tragen: ein Verlangen, einen Traum,
eine Vision. Sie brauchen
außergewöhnliche Ausdauer, sie müssen ein
wenig schneller sein, sie brauchen die Fähigkeiten und den Willen.
Aber der Siegeswille muss
stärker sein als die Fähigkeiten.”
– Muhammad Ali

„Es ist viel besser, große Dinge zu wagen, große Triumphe zu feiern, auch
wenn es
auf dem Weg zu Fehlschlägen kommt, als sich in die Reihe der
schlichten Geister
einzuordnen, die weder viel Freude noch viel Leid erfahren,
weil sie in der Grauzone
leben, wo es weder Sieg noch Niederlage gibt.“

„Du musst Dich wirklich konzentrieren, mit all Deiner Energie, mit all Deiner
Kreativität, mit jeder Faser musst Du auf Dein Ziel fokussiert sein.“

„Treffe eine Wahl! Entscheide, was passieren wird, wer Du sein wirst, wie Du es tun wirst. Entscheide Dich und von da an wird das Universum Dir den Weg frei machen.“

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

Ihre Träume und Ihre Ziele

„Werkzeuge“ über das Erreichen Ihrer Träume und Ihrer Ziele.

Um Ihre Träume und Ziele besser verwirklichen zu können, müssen Sie Ihren Kopf von Glaubenssätzen und Missverständnissen freibekommen. Diese Glaubenssätze und Missverständnisse wirken sich negativ auf Sie aus und halten Sie meistens davon ab Ihre ersehnten Träume und Ziele zu erreichen.
Hier sind fünf Werkzeuge über das Verwirklichen Ihrer Träume und Ziele.

Träume sind Ziele
Die Begriffe Träume und Ziele werden oft synonym verwendet, sie sind aber sehr verschieden. Träumen wird oft kein Ende gesetzt oder ein konkreter Plan wie sie zu verwirklichen sind. Träume verwirklichen sich „eines Tages“. Und Ziele sind in ständiger Arbeit.

Verfolgen Sie es weiter, auch wenn sie den Elan verloren haben.
Was, wenn Sie einen Traum in ein Ziel verwandeln und danach streben es zu erreichen, währenddessen aber bemerken, dass Sie die Leidenschaft dafür verloren haben? Machen Sie weiter wie bisher, auch wenn Ihnen an manchen Tagen der Wille fehlt.

Es gibt drei Möglichkeiten, die Sie ausprobieren können.
1. Machen Sie eine Pause – Vielleicht haben Sie die Motivation verloren (dies tut jeder) und Sie brauchen Zeit um sich zu regenerieren. Diese Zeitspanne kann irgendwo zwischen ein paar Wochen oder sogar mehreren Monaten liegen. Gönnen Sie sich diese Ruhe. Tanken Sie neue Kraft, für das was kommt.
2. Geben Sie Ihren Zielen mehr Gewicht – Finden sie heraus, was Sie an dem Ziel stört. Ist es die harte Arbeit? Falls dem so ist, sollten Sie nicht aufgeben, weil harte Arbeit nun einmal schwer ist und man nicht drum herum kommt.
3. Ändern Sie Ihr Ziel – Wenn Ihre Entscheidung falsch war und Sie das Ziel nicht erreichen können, lernen Sie daraus und ändern Sie Ihre Pläne ohne Zögern. Sie können das größte Ziel erreichen, wenn Sie den Weg in kleinen machbaren Schritten planen und mit Geduld und Ausdauer verwirklichen.

Niemand sollte Ihre Träume und Ziele angreifen.
Es ist sehr wichtig, dass Sie die Kontrolle über Ihre Träume und Ziele beibehalten. Und denken Sie daran, es gibt nur eine wirkliche Hilfe: Die Hilfe dabei, sich aus eigener Kraft selbst zu helfen. Aber manchmal ist es nötig für Sie, dass Sie jemandem einen Teil davon offenbaren, damit dieser Ihnen helfen kann. Es ist oft schwer ein Ziel ohne die Hilfe anderer zu erreichen. Den Wert einer Hilfe messen Sie aber nur an dem Ergebnis und nicht an dem Lärm, mit dem sie verkündet wird. Erkennen Sie Ihre wahren Helfer. Beachten Sie aber: Je öfter Sie sich helfen lassen, um so mehr verlernen Sie, sich selbst zu helfen.  Aber natürlich haben Sie letzten Endes die größte Kontrolle über das Erreichen Ihrer Ziele.

„Ich sollte auf den perfekten Zeitpunkt warten?“
Der beste Zeitpunkt um einen Traum zu verfolgen. Existiert er? Was Sie träumen, können Sie auch tun. Es gibt keinen richtigen oder falschen Zeitpunkt. Der perfekte Zeitpunkt entsteht in dem Augenblick, indem Sie sich entschieden haben aus Ihren Träumen aufzuwachen – und zweifeln Sie nicht, wenn Sie entschieden haben. Entscheiden Sie auch nicht halbherzig. Entweder ganz oder gar nicht. Suchen Sie nie nach irgendwelchen Ausreden!

 

 

 

 

 

Wenn Du andere Ergebnisse erzielen willst musst Du deine Aktivitäten ändern

Der Job eines Trainers ist es, die Spieler so zu motivieren, Dinge
zu tun, von denen sie glauben es nicht tun zu
können, bevor sie es nicht getan haben.
„Hauch deinen Spielern Leben ein.“

Das Ausmaß deines Erfolgs wird durch die Stärke deines Verlangens bestimmt, durch die Größe deines Traums, und wie Du mit Enttäuschung auf dem Weg umgehst.
Jede Enttäuschung fordert unseren Einsatz. Wenn wir trotz den ganzen Enttäuschungen weitermachen, wird unser Glaube stärker. Durch Enttäuschung entdecken wir, ob wir uns genug darum kümmern, in Richtung dessen, was wir suchen, weiterzumachen.
Enttäuschung signalisiert das dringende Bedürfnis nach Befreiung.
Enttäuschung ist der erste Schritt auf dem Weg zu Befreiung. Die meisten von uns halten nach der ersten Etappe an, dann nämlich, wenn wir enttäuscht darüber sind, dass die Dinge sich nicht so entwickelt haben, wie uns das vorschwebte. Wären wir aber bereit, die Enttäuschung und das in ihr verborgene Bedürfnis wirklich zu erfahren und anschließend loszulassen, würde uns das aus der Belastung heraus – und in den Erfolg hineintragen. Wir würden uns den Rhythmen des Lebens anvertrauen und nicht krampfhaft versuchen, unsere eigenen Vorstellungen mit Leben zu erfüllen.
Unsere Enttäuschung lässt uns wissen, dass unsere Vorstellung vom Leben nicht stimmte.  Wenn wir aber loslassen können, können wir belehrt werden.

Wir werden dann wie leere Gläser sein, die mit dem gefüllt werden, was das Leben wirklich ausmacht, und wir werden nicht länger gefüllten Gläsern gleichen, die nichts mehr aufnehmen können.

 „Mein Trainer hat mich nicht trainiert, sanft zu sein, er
hat mich ausgebildet, um ein Gewinner zu sein.“

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

 

Ich gehe eine stärkere Verpflichtung mir selbst gegenüber ein!

Du bist dir bewusst, dass du viele Gewohnheiten hast, viele unbewusste Gedankenmuster, von denen du nicht wünschst, dass sie überhaupt da sind, aber sie sind da. In der Vergangenheit hast du vielleicht versucht, sie zu verstehen und du hast versucht, sie zu analysieren: Warum bin ich so? Was habe ich falsch gemacht? Wie kann ich mich ändern?
Vielleicht hast du ein wenig nachgedacht und verstanden, woher diese Gewohnheiten und Gedankenmuster kommen.
Ich sage dir jetzt: Es ist keine Zeit mehr, weiter zu analysieren oder etwas aufzuarbeiten.
Es ist Zeit, diese Gedankenmuster, diese Gewohnheiten, die dir nicht länger dienlich sind, einfach aufzulösen. Diese simple Methode ist alles, was du brauchst: Geh’ einfach eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber ein!

Wenn du eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber eingehst, löst du diese Gedankenmuster auf. Diese Gedankenmuster sind nur Energie. Sie werden in deinem Energiekörper festgehalten, weil du fortfährst, Energie in sie hinein zu senden. Jedes mal, wenn du über deine Schwierigkeiten und Automatismen nachdenkst, stärkst du sie. Weil du deine Gedankenkraft genau darauf richtest. Jedes mal, wenn du versuchst, sie zu analysieren, stärkst du sie! Und deshalb: Geh’ von diesem Moment des Bewusstwerden eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber ein.

Diese einfachen Worte: „Ich gehe eine stärkere Verpflichtung mir selbst gegenüber ein!“
senden eine Energie aus, die beginnt, dieses Gedankenmuster aufzulösen! Fahre fort, dies zu tun. Jedes mal, wenn dir etwas begegnet, das du nicht länger in deinem Energiekörper haben möchtest, denke: „Ich gehe eine stärkere Verpflichtung mir selbst gegenüber ein!“ Und Wunder werden geschehen! Sei bereit für die Wunder! Analysiere nicht, geh’ stattdessen eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber ein!

Es wird ein paar Tage dauern, während du diese Technik intensiv anwendest, doch dann wirst du beginnen, kleine Veränderungen wahrzunehmen. Erkenne die Veränderungen an. Es ist wichtig, die Veränderungen anzuerkennen. Du wirst bemerken, dass dir immer öfter Dinge bewusst werden, die du nicht länger haben möchtest. Erkenne diese höhere Wahrnehmung an, und geh’ eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber ein.

Diese Gedankenmuster und Gewohnheiten werden beginnen sich aufzulösen. Jedes Mal, jedes einzelne Mal, wenn dir etwas an dir selbst auffällt, das du nicht länger haben möchtest, analysiere nicht, versuche nicht, es zu ändern.

Geh’ einfach nur eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber ein!

Das bedeutet, dass du alles wieder findest: deine Freunde, deine Liebe, deine Wahrheit und den Mut, deine Wahrheit zu leben, dich selbst zu leben und unterstützt zu werden von der Gesamtheit der Existenz.
– Ich gehe eine stärke Verpflichtung mir selbst gegenüber ein! –

”Sie müssen eine Verpflichtung eingehen,
und sobald Sie dies getan haben, wird
das Leben Ihnen einige Antworten liefern.”

– Les Brown (Speaker-Author-Speech Coach)

Binde dich an (d)einen Vertrag.

Die meisten Sportler haben ein hohes Pflichtbewusstsein und Pflichtgefühl. Sie wissen, dass der gute Wille allein nichts bringt. Der Sportler benötigt ein ausgereiftes Selbstkonzept um besser zu werden und die Leistungen in einigen Trainingsbereichen zu steigern. Diese Teilbereiche werden je nach Anforderung, Belastbarkeit und Wettkampf-Rhythmus gestaffelt.

Unmittelbar vor einem Spiel werden keine technischen Veränderungen mehr vorgenommen, wohl aber an inner-psychischen Vorgängen oder taktische Besprechungen, die auf der Tagesordnung stehen.

Um die Leistungsbereitschaft, die die meisten Sportler (hoffentlich) von Natur aus mitbringen, verwende ich gerne einen „Persönlichen Vertrag“, die die Sportler mit sich abschließen müssen. Der dahinter liegende Gedanke ist folgender: je formeller und sichtbarer die Aufgabenstellung und persönliche Verpflichtung gestaltet ist, umso größer ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass sie eingehalten wird.

Wenn Du also einen Vertrag mit dir selbst ausformulierst, dann musst du dich im Falle der Nichteinhaltung dir selbst gegenüber rechtfertigen und wirst daher versuchen, möglichst termingerecht und konsequent diese Aufgabe zu erledigen.

Ich weiß schon, dass solche Verträge lästig (und bindend) sind, solche zu unterzeichnen, ganz einfach deswegen, weil man sich dann nicht mehr drücken kann. Die Aufgabe ist eindeutig, schwarz auf weiß festgehalten.
Also, wenn Du dir ein Hintertürchen offenhalten möchtest, dann kannst Du ruhig darauf verzichten. Willst Du aber Konsequenz, Bereitschaft und Ausdauer demonstrieren, kommst Du nicht ohne eine solche schriftliche Ausfertigung aus. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es vor allem bei „unangenehmen und anstrengenden“ Aufgaben sehr hilfreich ist, einen Vertrag zu unterzeichnen und damit an das eigene Pflichtgefühl zu appellieren.

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

 

 

Rede mit dir, damit du siehst – Words of Wisdom

Worte, die wir denken und aussprechen, haben eine große Macht über die Art wie wir selbst leben. Viele Menschen sind in ihrem Leben geplagt mit negativen Gedanken und es ist ihnen teilweise nicht einmal bewusst. Sie erklären sich und den anderen, dass sie zum Scheitern verurteilt sind, dass sie nicht gut genug oder nicht liebenswert sind. Aber sie sind erstaunt, wie ihre Worte reflektieren, wenn die nackte Realität beginnt.

Das Unterbewusstsein übernimmt diese kritischen Aussagen, die wir uns selbst erzählen als Wahrheit, da es zwischen richtig und falsch nicht unterscheiden kann.

Benutze Affirmationen, denn sie sind ein praktischer Weg zu Wachstum, Veränderung und Heilung.

Falls du nicht weißt, was eine Affirmation ist, findest du hier eine kurze Erklärung: Eine Affirmation ist ein selbstbejahender Satz, den wir uns selbst immer und immer wieder sagen, um unsere Gedanken umzuprogrammieren.

Affirmationen sind gewählte Aussagen und werden bewusst gesprochen. Sobald sie unseren Bereich des Bewusstseins erreicht haben, gelangen sie auch in unser Unterbewusstsein, wo sie die Macht haben, unser Leben zu verändern. Die Affirmation, die du erstellst, soll spezifisch, nicht zu lang sein, positiv formuliert, in ganzen Sätzen gebildet und in der Gegenwart gesprochen, als ob das, was du bekräftigst bereits wahr ist. Wenn du dir wünschst, selbstbewusster zu werden, dann kannst du dir folgende Affirmation wieder und wieder im Geiste vor dir hersagen: “Ich glaube jeden Tag mehr daran, dass ich wichtig bin und dass ich zähle.” oder “Ich glaube an mich. Jeden Tag mehr und mehr.”
Vielleicht möchtest du dir auch selbst sagen, dass du es verdienst, glücklich zu sein.

Es wäre sehr von Vorteil, deine Affirmationen täglich zu wiederholen. Dein Unterbewusstsein reagiert sehr auf diese positiven Nachrichten, und du wirst beginnen dein wahres Leben mehr und mehr zu leben, denn nach kurzer Zeit beginnen deine Affirmationen zu reflektieren. Wenn du zwischendrin feststellst, dass dich negative Gedanken durchkreuzen, wiederhole deine Affirmationen mehrmals am Tag. Schreibe deine Affirmationen auf und sage sie dir laut oder in deinem Kopf – vor deinem inneren Auge. Sei voller Überzeugung – deine Affirmation wird wachsen und du wirst stärker werden. Deine Negativität wird von deiner Motivation und den positiven Gedanken außer Kraft gesetzt.

Affirmationen sind ein leistungsfähiges Werkzeug für die Erstellung eines Wunsches in die Wirklichkeit. Bewusst und unbewusst kommen mit Affirmationen Chancen in unser Leben. Habe Vertrauen in die Macht deiner Affirmationen, und du wirst sehr schnell feststellen, dass das, was du als Affirmation festgelegt hast, auch zutrifft – Bleib dran!

Hier findest du noch Affirmationen für körperliche Krankheiten, die seelisch-geistige Gründe haben.
Schwachpunkt Wirbelsäule – Rückenschmerzen hat fast jeder. Achte auf dein Knie.

Rückenprobleme:
Wenn sie aus der Mitte kommen, sind es oft Schuldgefühle. Man bleibt an dem „alten Zeug“ hängen.
Neuer Gedanke: Ich akzeptiere die Vergangenheit. Ich bin frei.

Wenn du sie oben feststellst, dann wird es so sein, dass du ein Mangel an emotionaler Unterstützung hast. Du fühlst dich ungeliebt, hältst selbst die Liebe zurück.
Neuer Gedanke: Ich liebe und akzeptiere mich. Das Leben unterstützt mich!

Der untere Bereich kommt aus der Angst ums Geld, Mangel aus finanzieller Unterstützung.
Neuer Gedanke: Für alles was ich brauche ist gesorgt. Ich bin in Sicherheit.

Knie- und Knieprobleme:
Sie stehen für Stolz und ein stures Ego. Für Unbeugsamkeit, Angst, Mangelnde Flexibilität, Unnachgiebigkeit.
Neuer Gedanke: Ich vergebe und atme das volle Leben. Alles ist gut.

Das linke Knie oder die linke Körperhälfte steht für das Gefühl, für die weibliche Seite. Man nennt es auch die mütterliche Seite. Falls du noch in irgendeiner Weise etwas klären musst, dann kläre es!
Löse die Blockade in dir. Suche den Kontakt und das Gespräch mit deiner Mutter. Findest du keine Möglichkeit?
Neuer Gedanke: Ich verzichte auf Anerkennung. Ich bin im Frieden mit dem Leben.

 

 

 

Bis der Schmerz unerträglich wird?

Welchen Vorteil es hat, auf Krisen vorbereitet zu sein, statt darauf zu warten, bis der Schmerz unerträglich wird. Jeder auf längere Dauer angelegten Partnerschaft ergeht es ähnlich wie dem Marathonläufer:

Von Zeit zu Zeit sind Krisen zu überwältigen. Die anfängliche Spannung lässt nach. Die erste Neugier flaut ab, und die Gewohnheit greift um sich. Reibungsflächen werden spürbar, die vorher überspielt werden konnten.

Wie verhält man sich in Partner-Krisen? Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, damit umzugehen:

  • Du hast dich rechtzeitig darauf vorbereitet und Regeln festgelegt, die jetzt in Kraft treten. Etwa das Ritual der täglichen rückhaltlosen Aussprache über alle Probleme und Befindlichkeiten.
  • Oder Du gehst den Leidensweg. In der Hoffnung, dass dir angesichts eines Problems eine spontane Lösungsidee oder ein williger Freund, meist mit gut gemeinten Rat-Schlägen aus der Patsche hilft.

Diese Variante mag als individuelle Problembewältigung durchaus vertretbar sein: Du wartest, bis eine Krankheit ausgebrochen und der Schmerz unerträglich geworden ist, ehe Du etwas dagegen unternimmst. Dafür bist Du allein dir selbst gegenüber verantwortlich. Als Partner-Lösung ist diese Variante wenig geeignet.

Ein Partner, der auf ein Problem erst dann reagiert, wenn es unlösbar geworden ist, erwartet meistens vom Anderen nichts anderes als das, was gute Menschen mit „Verständnis, Rücksichtnahme, Mitleid und Trost“ einfordern.

Aber wie, denkst Du, kannst Du jemandem bei der Lösung seines Problems beistehen, wenn Du ihn durch noch so tröstliches Mitleid in seiner Hilflosigkeit noch weiter unterstützt?

Nur im Kontakt kannst Du erfolgreich sein. Kläre deine Gefühle, wie es dir geht und teile sie dem Partner mit. Kommunikation stellt Vertrauen wieder her und schlägt eine Brücke zwischen beiden Partnern. Sich über die eigene Haltung, die eigenen Gefühle und Gedanken klar zu werden und sie auch klarzustellen. Die meisten Probleme beruhen einfach nur auf einem Missverständnis.

Wie Du siehst, gilt für das Zusammenleben die gleiche Erfahrung, wie für alle anderen Spiele des Lebens auch: Sie werden nicht erst auf dem Spielfeld gewonnen, sondern im Kopf des Spielers. Zu wissen, was man will, ist die beste Voraussetzung dafür, dass Du das richtige tust, wenn die Zeit des Handelns gekommen ist.

 

Satori

Satori und die Meisterschaft von Körper, Geist und Seele.

Satori  ist ein Begriff aus der japanischen Zen-Tradition. Er bezeichnet ein „plötzliches Erwachen“ oder die Einsicht in unser eigentliches Wesen.
Diese Einsicht ist kein Ergebnis abstrakter geistiger Vorstellungen
oder Ideen, sondern vielmehr eine momentane Erfahrung der
Verschmelzung von Körper, Geist und Emotion. Wir erleben Satori,

  • wenn unser Geist frei von inneren Ablenkungen und ganz auf den jetzigen Augenblick gerichtet ist;
  • wenn unsere emotionalen Energien frei, ungehindert und ausdrucksvoll dahinströmen, was sich in Form von Motivation äußert;
  • wenn unser Körper entspannt, sensibel und voller pulsierender Lebendigkeit und Energie ist.

Sportler erleben diesen Zustand im Augenblick der Wahrheit. Sie selber können ihn gleich jetzt erleben, wenn Sie folgende Übung machen.

Satori direkt jetzt

Nehmen Sie einen Schlüsselbund oder irgendeinen anderen handlichen Gegenstand und gehen Sie nach draußen. Werfen Sie den Gegenstand in die Luft. Bleiben Sie entspannt und locker und fangen Sie ihn wieder auf.
Achten Sie darauf, dass Sie ihn auch wirklich auffangen! Dann gehen Sie wieder hinein und lesen Sie den Text dieser Übung weiter.
Jetzt rufen Sie sich den Augenblick in Erinnerung, als Ihr Gegenstand in der Luft war. In diesem Moment haben Sie nicht daran gedacht, was Sie heute Abend essen werden oder was Sie gestern getan haben. Und Sie dachten auch sonst an nichts anderes. Vielleicht gingen Ihnen irgendwelche Gedanken durch den Kopf, bevor Sie den Gegenstand in die Luft warfen oder nach dem Sie ihn aufgefangen hatten. Doch während des Wurfs waren Sie nichts als reine Aufmerksamkeit; Sie breiteten die Arme aus und warteten darauf, dass der Gegenstand wieder herunterfiel.

In diesem Augenblick waren Ihre Emotionen offen und Ihr Körper war wach und voller Energie – Sie haben Satori erlebt.

 

Das Gefühl der Gewissheit

 

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Wie können Wünsche wahr werden? oder –

Wie schaffen wir es, so viel Glauben, Mut und Gefühl zu entwickeln,
dass unsere Wünsche wahr werden?
Die Antwort darauf ist relativ einfach:

DURCH ÜBUNG

Geistige Stärke entsteht auf dieselbe Weise wie körperliche Kraft, nämlich durch Training. Durch tägliches Training.
Wir stellen uns etwas vor und haben anfangs vielleicht noch unsere liebe Not damit.
Nun stellen wir uns dasselbe noch einmal vor.
Dieses Mal ist es schon leichter.
Durch stete Wiederholung wird eine positive geistige Gewohnheit geschaffen.
Wir denken immer und immer wieder dasselbe.
Am Ende entsteht dieser Gedanke mehr oder weniger automatisch.
Wir können gar nichts dagegen tun.
Wir sind von dem, was wir denken, vollkommen überzeugt.
Wir hegen diesbezüglich keinerlei Zweifel.
Der Gedanke ist in Fleisch und Blut übergegangen.

Wir sind sicher – Wir wissen es einfach.

 

 

 

 

 

So-tun-als-ob

„Ich werde mich nicht selbst sabotieren, so sehr es mich auch dazu drängt“

Die Party ist vorüber, Sie haben Ihren Traumjob bekommen und müssen heute um 8 Uhr früh dort sein.

Das Vorstellungsgespräch haben Sie bravourös gemeistert, jetzt müssen Sie vor all den 300 Kollegen sprechen, sich als neuen Mitarbeiter oder Mitarbeiterin vorstellen, Ihr „Plädoyer“ halten.

Sie werden sich in unbekannte Gewässer bewegen, unbekannte Menschen, fremde Menschen.
Glauben Sie bloß nicht, dass Ihre alte und bekannte Angst nun plötzlich verschwunden ist! Keineswegs. Sie ist immer noch bei Ihnen, und sie wird Sie weiterhin zum Schreien bringen, selbst wenn das Schlimmste vorbei ist und jeder andere längst von Ihrer Vorstellung überwältigt ist.

Es gibt einen Trick, der sehr hilfreich ist:

Stellen Sie sich im Geiste vor, dass all diese Menschen, diese Kollegen, die jetzt auf Sie warten, alte Bekannte sind, die Sie schon sehr lange kennen.
Stellen Sie sich das bereits zuhause, auf dem Weg ins Bad, beim Anziehen, beim Frühstücken (falls Sie überhaupt einen Bissen runter bekommen), im Auto, auf der Fahrt in Ihre neue Firma, beim Betreten des Eingangs, und bis zuletzt vor der großen „Konzerttür“, stellen Sie sich Ihr Mantra vor!
Spätestens jetzt werde Sie eine innere Ruhe finden, Ihr Herzinfarkt ist knapp an Ihnen vorbei gegangen.
Dann gehen Sie rein und agieren wie ein Profi !

Es ist lediglich so, dass Sie das Ereignis innerlich vorwegnehmen, die ängstliche Energie, die Sie einschließt hat ein Ventil gefunden. Es wird funktionieren !

In bestimmten Situationen können Sie es sich nicht leisten „zusammenzubrechen“

 

Positives Denken kann man lernen

Ein lehrreiches Märchen für Erwachsene

Dies ist die Geschichte von einem alten Mann und einem kleinen Jungen, die vor vielen Jahren lebten. Der alte Mann hieß Sartebus und der Junge Kim. Kim war ein Waisenkind und lebte ganz für sich allein. Er zog von Dorf zu Dorf, auf der Suche nach Essen und einem Dach über dem Kopf. Doch es gab noch etwas, nach dem er suchte, etwas, das viel wichtiger war als ein voller Bauch und ein bequemes, trockenes Nachtlager – Kim suchte nach einer Einsicht. „Warum“, fragte er sich, „sind wir ein Leben lang auf der Suche nach etwas, das wir nicht finden können? Warum muss alles so schwer sein? Machen wir es uns selbst schwer, oder soll es einfach so sein, dass wir uns so plagen?“

Das waren weise Gedanken für einen Jungen in Kims Alter. Doch gerade weil er so dachte, traf er auf seinem Weg eines Tages einen alten Mann, der den gleichen Weg ging, und der, so hoffte Kim, ihm vielleicht die eine Antwort geben konnte.

Der alte Mann trug auf seinem Rücken einen großen, zugedeckten, geflochtenen Korb, der sehr schwer zu sein schien, besonders für einen solch alten und müden Mann. Eines Tages machten sie Rast an einem Bach, der neben dem Weg entlang floss. Der alte Mann stellte erschöpft seinen Korb auf den Boden. Kim hatte den Eindruck, als trage der Mann alle seine irdischen Güter in diesem einen Korb mit sich herum. Er schien so schwer zu sein, dass selbst ein viel jüngerer und stärkerer Mann ihn wahrscheinlich nicht sehr lange hätte tragen können. „Weshalb ist denn dein Korb so schwer?“ fragte Kim Sartebus. „Ich würde ihn gerne für dich tragen. Schließlich bin ich jung und stark, und du bist müde.“ „Nein, den kannst du nicht für mich tragen“, antwortete der alte Mann. „Den muss ich ganz alleine tragen.“ Dann fügte er hinzu: „Eines Tages wirst du deine eigenen Wege gehen und einen Korb tragen, der genauso schwer ist wie dieser hier.“
Viele Tage und Wege gingen Kim und der alte Mann viele Meilen zusammen. Und obwohl Kim dem alten Sartebus viele Fragen darüber, warum Menschen sich so plagen müssen, stellte, bekam er keine Antworten. So sehr er sich auch bemühte, er konnte nicht herausfinden, was für ein schwerer Schatz sich wohl in dem Korb befand, den der alte Mann mit sich führte.

Spät in der Nacht, am Ende ihrer langen Tagesreise lag Kim manchmal still da und tat so, als schliefe er. Er lauschte dem alten Mann, der im flackernden Licht des kleinen Feuers in seinem Korb kramte und leise mit sich selbst redete. Doch am nächsten Morgen sagte er, wie immer, kein Wort.

Erst als Sartebus nicht mehr weitergehen konnte und sich ein letztes Mal zur Ruhe legte, erzählte er dem jungen Kim sein Geheimnis. Während der letzten gemeinsamen Stunden gab er Kim nicht nur die Antwort darauf, was es mit dem Korb auf sich hatte, sondern auch, warum die Menschen sich so plagen.

„In diesem Korb“, sagte Sartebus, „sind all die Dinge, die ich von mir selbst glaubte und die nicht stimmten. Es sind die Steine, die meine Reise erschwerten. Auf meinem Rücken habe ich die Last jedes Kieselsteines des Zweifels, jedes Sandkorns der Unsicherheit und jedes Mühlsteines des Irrweges getragen, die ich im Laufe meines Lebens gesammelt habe. Ohne sie hätte ich so viel weiter gehen können. Ich hätte die Träume verwirklichen können, die ich mir so oft ausgemalt habe. Aber mit Ihnen bin ich hier am Ende meiner Reise angelangt“.

Ohne die geflochtenen Kordeln zu öffnen, mit denen der Korb an ihm festgebunden war, schloss der alte Mann die Augen und schlief ruhig zum letzten Mal ein.

Bevor Kim in jener Nacht selbst schlafen ging, löste er jede der Kordeln, die den Korb an den alten Mann banden und stellte den Korb vorsichtig auf den Boden. Danach löste er genauso vorsichtig die Lederriemen, die den geflochtenen Deckel festgehalten hatten, und öffnete den Korb. Vielleicht, weil er nach einer Antwort auf seine Frage gesucht hatte, war er überhaupt nicht erstaunt darüber, was er in dem Korb vorfand. Der Korb, der den alten Sartebus so lange niedergedrückt hatte, war leer.

Und was tragen Sie mit sich herum?

Ist es nicht so, dass wir alle, wie Sartebus, Gedanken, Erwartungen und Vorstellungen mit uns herumtragen, deren Gewicht uns belastet und die uns daran hindern, viele der Möglichkeiten zu ergreifen, die das Leben für uns bereithält?

Wie aber können wir herausfinden, was in unserem Korb ist? Wie sieht das Gewicht aus, das uns niederdrückt? Welche Beschränkungen bezüglich unserer Person und der Fähigkeiten existieren nur in unserer Vorstellung, nicht aber in der Realität?

Sartebus wusste leider nicht, dass er die Mühlsteine, die nur in seiner Vorstellung existierten, wegwerfen konnte. Wir haben nämlich die Kontrolle darüber, was wir denken – zu 100 %. Wir bestimmen, welche Gedanken und Sorgen sich bei uns festsetzen und uns negativ beeinflussen. Wenn wir niedergeschlagen sind und uns im Leben schwer tun, dann aufgrund der Last unserer negativen Gedanken. Sie gilt es über Bord zu werfen, ehe sie uns – durch ihr Gewicht – weiter mit sich nach unten ziehen und wir mit ihnen untergehen.

 

 

Erkenne dich selbst

„Wir können unseren Charakter auch noch später formen. Einerseits sei der Charakter zwar Schicksal – weil man sich sein Elternhaus nicht aussuchen kann. Andererseits sei es in einem Entwicklungsprozess die große Aufgabe des Menschen, sich zu erkennen und zu verändern. Zurückzuschauen und zu fragen: Wie bin ich das geworden, was ich bin? Aber sich auch von Altem zu verabschieden, um Neues zu beginnen: „Eine Schlange, die sich nicht häutet, stirbt“, sagte Friedrich Nietzsche….“

Anpassung auf Kosten deines Selbst ist nicht dasselbe wie in Frieden und Harmonie zu leben. Wenn du dich anpasst, verbiegst du dich und unterdrückst, was dir wirklich am Herzen liegt, was dir viel bedeutet. Du veränderst dich, um anderen zu gefallen und um von ihnen geliebt zu werden. Doch sie lieben dich nur so lange du tust, was sie von dir verlangen. Dein Glück ist ihnen völlig egal.

Worauf reagierst du immer noch angespannt? Was bereitet dir Mühe und worin investierst du deine ganze Kraft? Dreh den Spieß um: Entspanne dich in genau diesem Moment, in dem es anfängt anstrengend zu werden. Du wirst überrascht sein, wie leicht dir gelingt, was dir sonst verwehrt wird.

Du kannst andere Menschen nicht ändern. Du musst deine Art ändern, an dich selbst zu denken, und dich mit dem wohl zu fühlen, was du bist, ganz gleich, wie andere dich sehen. Wenn du stolz auf dich bist und ein gutes Gefühl für deine Person hast, und was du darstellst, dann spielt es keine Rolle, wie viele Leute dich als ihren Freund bezeichnen. Und aus irgendeinem seltsamen Grund scheint Selbstvertrauen andere anzuziehen.

Ich bin in meinem Leben das wichtigste. Ohne mich gäbe es mich nicht.

Der Tag, an dem Du die volle Verantwortung für dich selbst übernimmst und an dem du aufhörst, Entschuldigungen zu suchen, ist der Tag, an dem dein Weg zum Ziel beginnt. Was du über dich selbst denkst, ist viel wichtiger als das, was andere über dich denken.

Am schwersten lernt man, sich selbst so zu nehmen, wie man ist – sich über seine guten Eigenschaften zu freuen und die schlechten zu verzeihen.
Du würdest dir nicht so viel Kummer darum machen, was die Leute von dir denken, wenn du wüsstest, wie selten sie das tun.
Du hast nur dich. Und wenn es dir auch nicht viel erscheinen mag, bist du das einzige, was wirklich dir gehört. Mehr hast du nicht, und darum bist du alles, was du hast.

Und das ist sehr viel.

Selbstdisziplin – Fordere dich heraus!

Etwas in der menschlichen Natur lässt uns nachlässig werden, wenn wir unsere größten Errungenschaften feiern. Wenn Du erfolgreich wirst, wirst Du eine Menge Selbstdisziplin brauchen, um dein Gleichgewicht, deine Bescheidenheit und deine Hingabe nicht zu verlieren.
Es ist sicher einfach an sich selbst zu glauben und diszipliniert zu sein, wenn man ein Gewinner, wenn man die Nummer eins ist. Man muss jedoch in der Lage sein, Glauben und Disziplin zu haben, wenn man noch kein Gewinner ist. Zur Selbstdisziplin gehört, dass man jede gestellte Aufgabe so gut wie möglich erledigt. Das ist gewiss harte Arbeit, denn manchmal muss man geliebte Angewohnheiten aufgeben und alte Verhaltensmuster ändern, um ein höheres Ziel zu erreichen.

Eine bewusste Selbstdisziplin führt nach einer Zeit der Gewöhnung automatisch zur Selbstkontrolle. Nach und nach gelangst Du zu einer Kontrolle  darüber, was Du tust, wie Du denkst und wie Du reagierst. Ohne Selbstkontrolle kannst Du das Vorhaben, der Beste zu sein, nicht verwirklichen. Disziplin ist eine Fähigkeit wie Fahrrad fahren oder Fußball spielen und Du kannst sie trainieren.

Setze dir dazu jeden Tag ein kleines Ziel und halte dich daran. Das Erreichen dieser kleinen Ziele steigert dein Selbstvertrauen und beweist dir, dass Du doch diszipliniert bist. Ein Erfolgstagebuch, wo Du all deine kleinen und großen Erfolge auf dem Weg zu mehr Selbstdisziplin einträgst, ist auch sinnvoll.

Entwickle Selbstdisziplin, indem Du deine gesteckten Ziele um jeden Preis erreichst und dich nicht durch Nebensächlichkeiten oder die Trägheit des Körpers ablenken lässt. Disziplin ist eines der wesentlichen Dinge, die man braucht, um Erfolg im Leben zu haben. Doch es ist ein langer Weg. Erwarte deshalb nicht, es über Nacht zu schaffen, sondern arbeite täglich an deiner Disziplin!

“Wer heute einen Gedanken sät,
erntet morgen die Tat,
übermorgen die Gewohnheit,
danach den Charakter und endlich sein Schicksal.“

Gewinne die Kontrolle über dein Denken und Handeln

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2013 text by Marita Schroeder

Das mentale Um-erleben

 

Entspanne dich jetzt zunächst, so gut es geht!

  1. Gehe jetzt im Geiste die Geschehnisse deines heutigen Tages noch einmal durch, vom Zeitpunkt des Aufwachens bis zum jetzigen Moment. Frage dich nun: Wann und wo habe ich etwas getan oder gesagt, das meinem inneren Wertmaßstab nicht entspricht? Habe ich das Bedürfnis nach Harmonie verletzt oder etwas Notwendiges nicht getan?
  2. Durchlebe, wenn Du dir jetzt einen Vorwurf dieser Art gemacht haben musst, nun die Situation im Geiste noch einmal in ihrem idealen Ablauf. Lasse dir die jeweilige Situation in deinem geistigen Auge noch einmal so ablaufen, wie Du sie gerne erlebt hättest; höre im Geiste die Worte, die Du gerne gesprochen hättest. Handle in deiner Vorstellung so, wie Du es von nun an immer gerne tun würdest und wie Du es im Grunde genommen von dir erwartest.
  3. Identifiziere dich dann mit dem Vorstellungsbild deines richtigen Verhaltens, nehme es in dein Innerstes auf. Lade die Vorstellung mit einem starken Gefühl der Freude und der Bejahung auf und versichere dich, dass Du das nächste Mal genau so und nicht anders handeln wirst.

self-talk

Erlernen des self-talk

Hier werden persönliche Gefühle und Gedanken angesprochen, die bestimmte Verhaltensweisen und Handlungen auslösen. self-talk hat aber nur die erwünschte Wirkung, wenn es positiv ist!

Besonders wirkungsvoll ist self-talk, wenn er nicht aus dem Stegreif erfolgt, sondern auf frühere Erfahrungen zurück greift und auf gewisse wiederkehrende Situationen abgestimmt ist. So lässt sich die Konzentration oder die Aufmerksamkeit in wichtigen Augenblicken wieder herstellen.

Schlüsselsätze können sein (die wir uns selbst laut sagen):

“Ich schaffe es”

“Bleib cool jetzt”

“Hopp, auf gehts“

“Heute bin ich richtig gut”

“Heute gibts Feuer”

“Ich bin heute besser als alle anderen

Es ist darauf zu achten, wie die Schlüsselgedanken gesagt werden. Ist die innere Stimme sanft, motivierend, aufbrausend, streng, lahm, lethargisch, zitternd, glaubwürdig? Man spricht immer in einer positiven Form und es kann auch ein leichter Erregungszustand dabei sein. Da jeder Gedanke Energiepotential besitzt, hat jeder Gedanke die Tendenz sich zu verwirklichen.