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Das Täuschen

Im manipulativen Spiel des Lebens ist jeder dein Gegner, auch Du selbst.
Du täuschst den Gegner, aber nicht Dich selbst. 
Du spielst das Spiel gegen deine eigenen Schwächen und gegen alle, die
zu deinem Nachteil davon Gebrauch machen wollen.
Wer deine Schwächen kennt, wird sie zu seinem Vorteil nützen. Wenn Du
schwach bist, zeigst Du es nicht, bis Du stark bist. Wenn Du stark bist,
täuschst Du Schwäche vor. Es ist besser, ein Gegner unterschätzt dich,
als dass Du dich selbst überschätzt.

Die vier Regeln des Täuschens lauten:

  • Du weißt alles über deinen Gegner, der Gegner weiß über Dich nur das, was Du ihn wissen lässt.
  • Du machst links Lärm, wenn Du rechts angreifst.
  • Du redest über das Kleine, um vom Großen abzulenken.
  • Wenn Du vom Gegner etwas wissen willst, sagst Du immer zuerst, was er hören will.

Im manipulativen Spiel bist Du allein und vertraust nur Dir. So kann dich kein Gegner täuschen.
Ein Freund von heute kann morgen dein Feind sein.
Um einen Gegner im manipulativen Spiel zu täuschen, sind zwei Voraussetzungen wichtig:

  • Du kennst Dich selbst und weißt, was Du willst.
  • Du kennst den Gegner und weißt, was er will.

Dies sind weitere acht Regeln des Täuschens:

  • Du redest nicht über Dich, sondern lässt den Gegner über sich reden.
  • Du zeigst deine Gefühle, aber nur, wenn es Dir mehr nützt als schadet.
  • Wenn Du etwas sicher weißt, stellst Du dem Gegner trotzdem noch eine Frage.
    Es ist besser, der Gegner belehrt Dich, als Du belehrst den Gegner.
  • Du legst Dich nur fest, wenn es für Dich von Vorteil ist.
    Es schadet nicht, eine 
    Entscheidung ein zweites Mal zu prüfen.
  • Du lässt Dir Zeit, wenn andere Dich drängen.
  • Du versprichst nichts, damit Dich niemand beim Wort nehmen kann.
  • Du verrätst kein Geheimnis, damit Dich niemand erpressen kann.
  • Damit Dich niemand berechnen kann, tust Du das Unerwartete, wenn der
    Gegner es am wenigstens erwartet. 

Weil Du niemandem über Dich Rechenschaft schuldest, brauchst Du niemandem zu erklären, warum Du etwas tust.
Weil Du deine eigene Wahrheit besitzt, ist nichts, was Du im Einklang mit Dir selbst sagst, eine Lüge. Weil es für Dich keine Lüge gibt, gibt es für Dich auch kein Schuldgefühl.
Täuschen kannst Du nur, wenn Du frei und stark bist. Du bist stark, weil Du in Dir ruhst.
Du bist frei von Angst und Hass, Stolz und Eitelkeit und zu jeder Zeit bereit, auf alles zu verzichten, was Dich von anderen abhängig macht.

Wenn der Gegner dich täuschst, lernst Du daraus. 
Wenn Du den Gegner täuschst, triumphierst Du nicht. Es genügt, wenn Du es weißt.

Du vergisst nicht, dass Täuschen nur eine Taktik im manipulativen Spiel ist und keine Lösung eines Problems.

„Es ist besser, sich von Freunden täuschen zu lassen,
als sie zu täuschen.“

– Johann Wolfgang von Goethe

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

 

Der Weg ins Unterbewusstsein.

Dein ganzes Leben wird von drei Voraussetzungen bestimmt:

  • Von dem, was in dir ist, wenn Du geboren wirst.
  • Von dem, wie andere dich durch die Erziehung nach ihren Vorstellungen programmieren.
  • Von dem, wie Du dich selbst nach deinen eigenen Vorstellungen programmierst.

Die Schaltzentrale deines Denkens und Verhaltens ist dein Unterbewusstsein. Wie es programmiert ist, so lebst Du. Das Instrument für das Programmieren des Unterbewusstseins ist das Zusammenwirken zwischen deinem bewussten Denken und deinem Unterbewusstsein. Wenn das Zusammenwirken in Harmonie ist, handelst Du nach deinen Vorstellungen. Wenn es nicht in Harmonie ist, wird dein Leben von Konflikten gestört.  Konflikte entstehen, wenn Du deine Bedürfnisse und Wünsche nicht lebst, sondern unterdrückst und verdrängst. Hier liegen Fehlprogrammierungen vor. Alles, was Du verdrängst, entzieht sich deiner bewussten Kontrolle.
Es bleibt ein ungelöster Konflikt, der aus dem Unterbewusstsein dein Denken und Handeln hemmt.
Wenn dein Unterbewusstsein vom Programm deiner Erziehung bestimmt wird, hemmen die Maßstäbe anderer die Erfüllung deiner eigenen Bedürfnisse. Die im Unterbewusstsein verankerten Hemmungen der Erziehung kannst Du nicht durch den bewussten Willen ersetzen, sondern nur durch das geduldige Programmieren des Unterbewusstseins mit deiner eigenen Alternative. Deine Alternative zum Programm deiner Erziehung ist die Entscheidung, dich selbst zu erziehen.
Dein Unterbewusstsein erreichst Du, indem Du beharrlich das denkst, was Du erreichen willst. So lange, bis es stärker verankert ist als alles, was dich daran hindert, so zu handeln, wie Du handeln willst.
Du bist so, wie Du denkst, und wirst so, wie Du immer wieder denkst. Bis es sich über die Schaltzentrale des Unterbewusstseins ganz von selbst als Handlung manifestiert.
Das Unterbewusstsein wertet nicht es gehorcht jeder Programmierung. Wenn Du es nicht mit deinen eigenen Vorstellungen programmierst, tun es andere nach ihren. Wenn Du immer wieder an Ängste denkst, setzt dein Unterbewusstsein die Angst in deinem Handeln um. Wenn Du immer wieder denkst:  „Was auch geschieht, ich schaffe es“, motiviert das Unterbewusstsein dein Handeln mit dem Glauben an den Erfolg.
Du trainierst dein Unterbewusstsein mit allem, was Du denkst. Wenn Du zweifelst, ersetzt Du den Zweifel durch den Glauben, dass Du alles erreichen kannst. So lange, bis der Glaube stärker ist als alle Zweifel. Dein Glaube an dich ist unauslöschbar in deinem Unterbewusstsein programmiert. Du denkst den Glauben an dich nicht nur, du fühlst ihn auch und gestaltest ihn in Geist mit der Kraft deiner Phantasie. Du benützt deine Phantasie, um in deinem Unterbewusstsein das erfolgreiche Ergebnis deines Handelns vorwegzunehmen. Nach dem Prinzip: Wenn der Geist gesiegt hat, folgt ihm der Körper ganz von selbst. Die Kraft des Unterbewusstseins braucht den Einklang zwischen deinem ICH – das bewusst denkt und entscheidet – und dem unterbewussten ICH, das dein Handeln lenkt.
Und vergiss nicht, dass jedes Handeln dem Prinzip des Trainierens unterliegt. Es lautet: Was Du können und erreichen willst, musst Du Schritt für Schritt so lange durch Handeln verbessern, bis es sich ganz von selbst nach deinen Vorstellungen vollzieht. Das heißt letztendlich: Im Planen und Entscheiden denkst Du, aber im Handeln handelst Du im Glauben an den Erfolg, ohne dass ein Gedanke des Zweifels ihn behindern könnte.

“Entwickle die Gewohnheit den Glauben an sich
selbst zum dominierenden Gedanken deines Geistes
zu machen bis dieser Gedanke durch das Prinzip
der Gewohnheit völlig in dein Unterbewusstsein
eingebettet wurde.”

– Napoleon Hill

Die Technik, ein Problem zu lösen

Wie frei und glücklich Du in deinem Leben bist, hängt davon ab, wie gut es Dir gelingt, die Probleme zu lösen, die deinem Glück und deiner Freiheit im Wege stehen.

Um ein Problem lösen zu können, musst Du es erkennen.
„Wer nicht versteht, wo genau das Problem liegt, der kann auch
keine Lösung finden.“

  • Du erkennst seine Auswirkung.
  • Du erkennst, in welchem Zusammenhang es steht.
  • Du erkennst die Ursache.
Es gibt zwei Möglichkeiten, mit einem Problem umzugehen:
  • Du erkennst die Auswirkung und findest ein Mittel, das Dich das Problem vergessen lässt, ohne es zu lösen. Damit löst Du aber das Problem nicht.
  • Du erkennst die Auswirkung, den Zusammenhang und die Ursache und ersetzt sie durch die bessere Alternative.
Um ein Problem zu lösen, dessen Ursache Du erkannt hast, setzt du drei Fähigkeiten ein:
  • Die Erfahrungen, die Du gemacht hast.
  • Die eigene Intuition.
  • Deine Kreativität und Phantasie.

Es gibt kein Problem, das Du nicht erkennen kannst, wenn Du beharrlich suchst und Dir die richtigen Fragen stellst.
Die wichtigste Frage, um die Ursache eines Problems zu ergründen, lautet: „WARUM?“

Du kannst kein Problem lösen, wenn Du sagst: „Das kann ich nicht.“ Wenn Du sagst: „Das kann ich nicht“, sind die Zweifel an Dir größer als der Glaube an Dich, und Du musst zuerst deinen Glauben stärken.
Wenn Du für ein Problem nicht sofort eine Lösung findest, nimmst Du dir die Zeit, weiter nach den Zusammenhängen zu suchen. Über die Zusammenhänge kommst Du zur Ursache.
Es gibt für jedes Problem eine Lösung, wenn Du zur richtigen Zeit das Richtige tust und die Geduld besitzt, so lange zu warten, bis die Zeit gekommen ist. Wenn Du ein Problem verdrängst, statt es zu lösen, macht es Dich krank. Jedes ins Unterbewusstsein verdrängte Problem vermindert den Glauben an Dich und erhöht die Angst. Angst löst keine Probleme, sondern schafft neue.
Je öfter Du Probleme verdrängst, um so mehr Aufwand und Energie erfordert es, sie vor anderen zu verbergen.

Jedes verdrängte Problem erhöht die Aggression gegen Dich selbst, mit der Du dich für deine Unfähigkeit bestrafst. Daran ändert sich auch nichts, wenn Du die Aggression gegen andere richtest. Jede Aggression gegen andere ist nur eine Projektion der Aggression gegen dich selbst. Die Technik, ein Problem zu lösen, setzt Du ein, in dem Du auf das Problem zugehst, statt vor ihm zu flüchten.

 

Angriff und Abwehr – aus mentaler Sicht

Wenn Du frei sein willst, hast Du Gegner. Wenn Du nicht tust, was andere von Dir erwarten, greifen sie Dich an.

Du greifst nicht an, weil Du frei von Aggressionen bist, die Du gegen andere richten müsstest, um Dich selbst zu bestätigen.

Du wehrst nicht ab, um zu siegen, sondern um Deine Freiheit zu schützen. Wenn jemand Deine Freiheit angreift, lenkst Du den Angriff so lange ins Leere, bis die Aggression erlahmt.

Wenn jemand deine Gefühle angreift und auf Deinen Stolz oder Deine Ehre zielt, ist Dein Herz unbewegt. Wenn Du Dich weder an Stolz noch an eine Ehre klammerst, kann dich niemand verletzen.

Wenn Dich jemand erpressen will, geht der Angriff ins Leere, weil Du bereit bist, auf alles leichten Herzens zu verzichten. Wenn Du dich an Sicherheit klammerst, bist Du verwundbar.

Wenn ein Angriff auf Deinen Körper zielt, machst Du den Angreifer unschädlich, noch eher er Dich verletzen kann. Du nützt den Vorteil, dass er von seiner Aggression geleitet wird. Dein Herz aber unbewegt ist,
Wenn ein Gegner Dich mit seinem Angriff überrascht, ergibst Du Dich. Wenn der Gegner triumphiert, ist er nicht wachsam, und du schlägst überraschend zu.

In der Abwehr kennst du keine Rücksicht. Wer dich einmal angreift, soll Dich kein zweites Mal angreifen.

Wer Dich im Schutz einer Autorität angreift, den lockst Du aus der Masse. Wer sich in der Masse sicher fühlt, ist allein gelassen schutzlos.

Wenn Du durch einen Angriff besiegt wirst, bist Du nicht geschlagen, weil Du keinen Augenblick an Dir zweifelst. Du erkennst, was falsch war, und lernst daraus.

Weil das manipulative Spiel an jedem Tag von morgens bis abends gespielt wird, bist Du von morgens bis abends wachsam und weißt: In diesem Spiel sind alle Gegner, weil jeder zuerst an seinen eigenen Vorteil denkt. Auch, wenn es zu Deinem Nachteil ist. Das Wichtigste ist nicht, wie Du Dich schützt, noch wichtiger ist, dass Du jederzeit dazu bereit bist.

Wenn ein Gegner dich erniedrigt, hast Du keinen Hass. Dein Herz ist unbewegt. Dein ICH ist ohne Form.
Wenn Dein Ich ohne Form ist, hast Du weder Stolz noch Ehre, Treue, Hemmungen, Skrupel oder eine andere Form.

Wenn Du ohne Form bist, kann Dich nichts treffen. Wenn Du Dich an Dein ICH klammerst, bist Du verwundbar. Wenn Du dein ICH loslässt, ist es beweglich und kann ausweichen.

Die stärkste Abwehr ist deine innere Kraft.
Ob Du angreifst oder abwehrst, Du konzentrierst Deine ganze Energie darauf. Du zögerst nicht, damit sich der Gegner nicht vorbereiten kann. Du täuchst links und reagierst rechts. Du gibst Dich geschlagen und schlägst gleichzeitig zu.

Damit Du jeden Angriff abwehren kannst, trainierst Du die Abwehr: Im Denken bist Du entschlossen; In den Gefühlen bist Du frei; Deine Fäuste und Füsse übst Du für das Schlagen; Dein Körper ist beweglich, damit Du den Gegner umkreisen kannst und er nie weiß, wann und wo ihn Deine Abwehr trifft.

Wenn Du nicht entschlossen und gut vorbereitet bist, um Deine Freiheit mit allen Mitteln zu schützen, ist es besser, Du gibst Dich geschlagen, ehe der Gegner Dich angegriffen hat. Wenn Du dich geschlagen gibst, bist Du nicht besiegt. Du behältst die Initiative des Entscheidens, starkest Deine Kräfte und nützt den Vorteil, dass der Gegner Dich unterschätzt.

Wenn Du Dich geschlagen gibst, ohne jede Chance zur Abwehr genützt zu haben, gibst Du Dich selbst auf, und Du musst Dich fragen: “Was ist der Sinn meines Lebens?”

Ob Du einen Angriff mit Worten oder mit dem Körper abwehrst – beides beginnt mit der Entschlossenheit in Deinem Denken.

Wenn Du einen Angriff nur halbherzig abwehrst, ermutigst Du den Gegner zu einem zweiten Angriff.

Einen Angriff mit Worten begegnest Du auf siebenfache Weise, wie es der Situation entspricht:
Du schweigst und horst gelassen zu, damit die Aggression an Dir vorbei ins Leere geht, weil Du nicht darauf reagierst.
Du lenkst den Angriff mit Fragen ins Leere, damit der Gegner seine Aggressionen mit seinen Antworten befriedigen kann.

Du bist fröhlich, wenn der Gegner wütend ist.

Du lenkst den Angriff mit einer taktischen Zustimmung und sagst: “Ja aber…..”, ohne dich festzulegen.
Du lenkst den Gegner gezielt vom Thema seines Angriffs ab.
Du legst Deinen Standpunkt entschlossen dar, damit der Gegner sich entscheiden muss, wie weit er gehen will.
Du gibst dem Angreifer überschwenglich recht, damit er sich als Sieger fühlt und keinen Grund mehr zum Angriff sieht.

Im manipulativen Spiel sind Angriff und Abwehr Bestandteil der großen Einheit:
Wenn Du stark bist und weißt, was Du willst, ist auch deine Abwehr stark.
Wenn Du entschlossen bist, Deine Freiheit und Dein Glück zu schützen, zögerst Du nicht.

Wenn Du Dich selbst und den Angreifer richtig einschätzt, weißt Du, ob Du den Angriff abwehren kannst oder flüchten sollst.

(aus dem Buch der Übungen nach J. Kirschner)

Des Weges

„Du reifst durch das Glück, aber genauso durch das Unglück. Wenn Du nicht unglücklich warst, kannst Du nicht glücklich sein. Du reifst durch die Abhängigkeit für die Freiheit. Du hörst nie auf, vom einen für das andere zu lernen.“ Aus fast allen überlieferten Texten geht hervor, dass die stärkste befreiende Kraft des gesunden Egoismus darin besteht, die natürlichen Bedürfnisse des Lebens zu befriedigen und sich auf das zu konzentrieren, wofür man sich entschieden hat.
Wenn erst mal die Entscheidung gefällt ist, sein Leben nach eigenen Maßstäben im Rhythmus der Natur auszurichten und sich täglich durch Training zu stärken, ergeben sich daraus die Antworten auf alle wichtigen Fragen des Lebens ganz von selbst. Allerdings zählt nur, wer die Antwort nicht nur weiß, sondern sein Wissen durch sein Handeln auch verwirklicht. Der Maßstab dabei ist nicht unser Bemühen, sondern allein das Ergebnis des Bemühens!
Dabei scheint es nicht wichtig zu sein, wie erfolgreich im herkömmlichen Sinne man ist, sondern der Erfolg besteht darin, an jedem Tag alles an diesem Tag Mögliche getan zu haben, um sich abends vor dem Einschlafen sagen zu können: „Heute war ich glücklich.“ Wobei es offensichtlich der Fall sein kann, dass eine Niederlage, aus der man lernt, glücklicher macht als ein triumphaler Sieg.

Entscheidend ist, beharrlich und geduldig Schritt für Schritt auf sein Ziel los zu gehen. Im Sinne von „Der Weg ist das Ziel.“

Verstand und das ewige Bauchgefühl.

 

„Verstand, Verstand – Ihr könnt aufhören damit.
Habe noch nie auf den Verstand gehört, habe immer
meinen Bauch entscheiden lassen.“

Wenn Ihr heute vor einer Entscheidung steht, dann nehmt Euch Zeit und Ruhe und entscheidet nur, wenn Ihr Euch sicher seid.
Jeder Zweifel ist ein Gedanke gegen die Entscheidung. Führt den Dialog mit Euch selber. Ist meine Entscheidung richtig? Wie geht es mir mit meiner Entscheidung? Was passiert mir, wenn ich mich entschieden habe? Was passiert mir nicht, wenn ich mich entschieden habe? Und das ist der entscheidende Punkt! Was sagt jetzt genau Eure Intuition, Euer Bauchgefühl.

Alles was Du tust, beginnt bei der Idee, es zu tun. Die beste Idee ist nichts, wenn Du sie nicht verwirklichst. Das gilt auch für die Entscheidung. Wenn Du dich nicht selbst entscheidest, tun es andere für Dich.

Wenn Du die Entscheidung mit dem Geist geprüft hast, prüfst Du sie mit deinem Gefühl. Wenn Du sie mit dem Gefühl geprüft hast, prüfst Du sie mit deinem Instinkt. Dann prüfst Du, ob die Entscheidung dem Plan für dein Leben und deinen Maßstäben entspricht.

Wenn Du alles mit Geist, Gefühl und Instinkt und nach Plan und Maßstäben geprüft hast – entscheidest Du ohne Zögern.
Du entscheidest nur für Dich und nicht für andere. Du entscheidest selbst und lässt nicht andere für Dich entscheiden.
Jeder „gute“ Rat, den Du dir noch bei anderen holst, ist eine Entscheidung gegen Dich.

Du entscheidest ganz und nicht halbherzig !
Wenn Du entschieden hast, zweifelst Du nicht! Konzentriere dich nur noch auf  die Verwirklichung.
Wenn eine Entscheidung falsch war, ziehst Du ohne Zögern die Konsequenz. Es ist besser, einen Fehler rechtzeitig einzusehen
als wider besseres Wissen ins Verderben zu rennen.
Es ist besser falsch zu entscheiden, als gar nicht. Denn aus den Fehlern deines Handelns kannst Du lernen. Wenn Du aus Angst nicht entscheidest, trainierst Du damit die Flucht vor Entscheidungen.

Nach der Entscheidung trägst Du die Verantwortung. Es gibt weder eine Entschuldigung, Schuld-Zuweisungen oder einen Kompromiss. Eine Entscheidung ist entweder richtig oder falsch.

Du allein entscheidest, wann der richtige Zeitpunkt für eine Entscheidung gekommen ist.
Du entscheidest nicht aus Ungeduld, Angst oder wenn andere dich bedrängen. Es ist besser, auf etwas zu verzichten, als Dich drängen lassen.

Du selbst weißt, was Du willst und brauchst.

 

Das manipulative Spiel

Dein ganzes Leben ist ein manipulatives Spiel, das Du manchmal gewinnst und manchmal verlierst. Du trainierst die Regeln des Spiels, um es möglich oft zu gewinnen.

Du spielst jedes Spiel, als wäre es dein letztes. Du setzt alle Energie ein, um alles zu gewinnen.
Du glaubst daran, dass Du jedes Spiel gewinnst, oder Du spielst es nicht.
Wenn Du die erste Chance nicht nützen kannst, nützt Du die nächste. Immer ist die nächste Chance die letzte. Wenn Du nur hoffst, statt zu glauben, bestimmst nicht Du, ob  Du ein Spiel gewinnst.
Im manipulativen Spiel ist jeder Dein Gegner. Du kannst alle besiegen, wenn Du Dich selbst besiegst. Der größte Sieg ist es, keinen Sieg zu brauchen. Ob Du siegst oder nicht, bestimmt niemand anderer als Du selbst. Nur Du weißt, worin der Sinn Deines Lebens liegt.
Wenn Du von Dir überzeugt bist, brauchst Du niemanden durch einen Sieg zu überzeugen.
Die größte Überzeugung ist Deine eigene Überzeugung.
Du spielst das Spiel nach deinen Regeln. Du bestimmst Zeit und Ort. Dein Herz ist unbewegt. Dein ICH ist ohne Form.
Ein bewegtes Herz hindert Dich daran, so zu handeln, wie Du entschieden hast.
Wenn Du zweifelst, ist dein Herz nicht unbewegt.
Ein Haften an der Form hindert Dich daran, im Hier und Jetzt zu handeln, wie es diesem Augenblick und Dir entspricht. Wenn Du Dich von der Form löst, ist alles möglich.

Kommen und Gehen.

„Wer loslassen vermag, siegt noch, wo er aufgibt“

Loslassen und Zulassen

Du lässt alles los, was Dich belastet und krank macht. Du lässt alles zu, was Dich frei und glücklich macht.Wenn Du im Leben lebst, und eins mit Dir und dem Kosmos bist, gibt es nichts, was Du zu fürchten brauchst.
Du lässt die Ängste los, Du lässt die Ungeduld los. Du lässt die Zweifel los und alles, was Deinem Glück und Deiner Freiheit im Wege steht..
Beim Loslassen und Zulassen übst Du die positive Projektion:
– Du entspannst Dich, schließt die  Augen und atmest tief ein, was Du zulassen willst.
– Du stellst Dir vor, wie es Dich erfüllt, wie Du eins damit bist und es Dich frei, stark und glücklich macht.
– Du schließt die Augen und atmest lange und kräftig aus was Du loslassen willst.
– Du stellst Dir vor, wie es vollständig Gedanken und Körper verlässt.
– Du spürst, wie Du frei, stark und glücklich bist.

Du machst Dich vom Handeln frei, um zu denken. Du machst Dich vom Denken frei für das Nicht-Denken. Im Nicht-Denken entsteht die Kraft der Intuition, und die Lebensenergie des Kosmos kann dich durchströmen.
Wenn Du gedacht hast, entscheidest Du. Wenn Du entschieden hast, handelst Du.
Im Handeln lässt Du alles los, was Dein Handeln stört.
Du lässt das Wissen von gestern los, wenn das Wissen von heute es ersetzt. Nichts ist sicher.
Jeder Tag ist ein neues Leben. Du lässt es zu, wie es ist.
Was Du ändern kannst, änderst Du. Was Du heute nicht ändern kannst, änderst Du, wenn die Zeit gekommen ist.

Die größte Kunst liegt darin, du selbst zu sein.

Du kannst auf ganz natürliche Weise erreichen, dass Du wirklich du selbst bist, indem Du deiner Bestimmung entsprechend lebst und nicht nach der Anerkennung durch die anderen schielst. Dein Leben ergibt sich aus dem, was Du besser als alle anderen auf der Welt lebenden Menschen tun kannst. Wenn Du es nicht tust, wenn Du dir nicht treu bist, wer sonst wird es tun können? Wenn Du nicht tust, was dir für dein Leben zugedacht ist, dann kann es niemand tun. Es bleibt solange ungetan, bis Du dich bereit erklärst, deiner Aufgabe gerecht zu werden, bis Du bereit bist, Du selbst zu sein.

Die meisten Menschen schrecken vor ihrer Bestimmung und der Größe, die diese von ihnen zu verlangen scheint zurück. Sie übersehen dabei, dass dies Zurückschrecken vor der Lebensaufgabe zugleich ein Zurückschrecken vor der eigenen Liebe, der eigenen Leidenschaftlichkeit und dem eigenen Glück ist. Deine Lebensaufgabe führt zur Erfüllung. Viele von uns fühlen sich unwürdig, oder aber wir bemühen uns, die wohltuenden Gefühle unter Kontrolle zu halten, aus Angst, sie könnten uns überwältigen. Das sind lediglich Symptome, Anzeichen der Furcht, und sie führen dich weg von deiner Wahrheit, deiner visionären Kraft und deiner Größe. Die größte Kunst, das größte Geschenk ist es, Du selbst zu sein. Du selbst zu sein in all deiner einzigartigen Größe, das ist Ausdruck der Liebe, die Du für die Welt empfindest. Lass das Besondere und Einzigartige deines Wesens sich entwickeln und sichtbar werden, und gib dich selbst als das schönste Geschenk, das Du dem Leben machen kannst.

Deine Lebensphilosophie……..sei Du selbst !!