Bin ich Opfer? Oder Opfer

Du bist nicht mehr Du selbst. Bist Du Wolf oder Schildkröte. „Schlägst“ Du zu oder verkriechst Du dich in deinen Panzer und wartest bist der Sturm vorüber ist?

Jetzt ist die perfekte Zeit endlich aufzuwachen. Nicht mit unseren Körpern, aber mit den Gefühlen an denen wir immer noch festhalten und uns in unsere alten Muster fallen lassen, was uns die Freude an dem nimmt, was im JETZT lebt. Jetzt ist keine Zeit mehr, in der alten Angst „wohnen“ zu bleiben, sondern in der Möglichkeit, in der Annahme, in der Freude und in der Liebe.

„Das wahre Leben eines Menschen beginnt, wenn er sich von
der Lüge befreit, die ihm andere aufgebürdet haben.“

Oder möchtest Du etwas tun, was nicht deinen eigenen menschlichen Wünschen entspricht. Verlierst Du all deinen Glauben, um wieder in die niedrigeren Frequenzen zu kommen? Jetzt ist keine Zeit mehr, in der Angst zu bleiben, denn dort solltest Du nur eine Weile bleiben. Lass jetzt alles fallen, lass jetzt alles gehen.
Du konntest dich für eine lange Zeit entschuldigen, konntest die Dinge schönreden, doch jetzt wirst Du es zu deinem natürlichen Zustand machen, denn dann wirst Du auch die Dinge, Situationen und Begegnungen, die mit der gleichen Frequenz vibrieren, manifestieren – eine Türöffnung für deine innere Stärke, deine Weisheit, deine Intuition, deine Kräfte… Wahrheit wird gesagt und verstanden, anstatt manipuliert zu werden.

Es gibt nichts zu befürchten. Du bist hier, um zu leben, zu wachsen und zu lieben. Nicht, um es jedem recht zu machen, allen zu gefallen und dich dabei zu vergessen. Und manchmal ist es sinnvoll, einfach einen Schlussstrich zu ziehen, statt zu warten. Du solltest dir genau überlegen, wie Du gesehen werden willst, was Du dir selbst wert bist und welche Spiele Du spielen willst. Es wird immer Leute geben die sich freuen wenn Du scheiterst. Aber die, die applaudieren wenn Du immer wieder aufstehst, die sind wichtig!

Du bist mehr, als du denkst.
Du kannst mehr, als du glaubst.
Du wirst mehr, als du je für möglich gehalten hast.

Doch wenn du dich fürchtest, kannst Du deine Macht nicht erlangen. Das ist eine wunderbare Zeit. Es ist ein einzigartiger und kostbarer Moment für dich, um endlich zu wählen, nicht durch einfaches Einverständnis, sondern durch Sein und Handeln, in jedem einzelnen Moment, wie Du denkst und fühlst.
Es ist deine Wahl – wie immer – zu wählen, wo Du „wohnen“ willst: In der Glückseligkeit frei zu sein und endlich dein altes Selbst und Leben zu entlassen, oder in der Angst, das Vertraute zu verlieren.
Frage dich: Willst Du wirklich die gleichen alten Szenarien wiederholen, die dich in einen Raum von Chaos und Verwirrung geführt haben? Jetzt ist die Gelegenheit für dich, aufzuhören die Angst zu wählen. Jetzt ist die Gelegenheit, deine Macht aufsteigen zu lassen und deine Souveränität zurückzuerobern. Nutze es, um starke Fundamente zu schaffen, die deine Wünsche im materiellen unterstützen werden.

Das Leben ist nicht mehr ein zu erleidendes Schicksal, sondern ein Kunstwerk, welches vom Künstler gestaltet werden darf. Dieser ICH-bewusste Mensch strebt nicht nach Macht über andere, er gesteht auch anderen keine Macht über sich zu. Für ihn ist das Zukünftige nicht gefährlich, sondern Chance und Abenteuer, welches ihn zu Überraschungen permanent einlädt.

„Ich finde Hoffnung in den dunkelsten Tagen und fokussiere mich am Hellsten.“

Ein Mensch, der die Hintergründe und Verwicklungen seiner Ängste kennt und sich ihnen stellt, ist auf dem besten Weg, selbstverantwortlich sein Leben in die Hand zu nehmen und kraftvoll zu wirken. Er wird mehr und mehr Gestalter seiner Beziehungen und Lebensprozesse, er wird Regisseur und Hauptdarsteller, er empfindet Macht über sein Leben. Die wachsende Erkenntnis und Identifizierung der zugeschriebenen Opferrolle in verschiedensten Beziehungen und Lebensumständen wird unterstützt durch das zunehmend machtvolle „Täter-Bewusstsein“, wodurch alle konkreten Lebenssituationen beeinflussbar werden. „Nur was wir annehmen, können wir verändern“ sagte C.G.Jung.

 

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder