Archiv für den Monat: Januar 2018

Die Lösung lauert überall

„Seltsame Momente definieren mein Leben.“

Vor uns versteckt, gibt es eine heimliche Gruppe von Überzeugungen, die das Denken und das Fühlen kontrollieren. Diese heimliche Gruppe von versteckten Überzeugungen ist eine begrenzende Gruppe von Überzeugungen, die transzendiert werden müssen… wenn ich es erlaube, gibt es keine Grenzen; keine Grenzen des Denkens, keine Grenzen des Fühlens, keine Grenzen der Bewegung.

Im Bereich des Geistes gibt es keine Grenzen. Im Bereich des Geistes ist das, was man für wahr hält, wahr oder wird wahr.

Wenn Du in Zukunft etwas verändern möchtest und dabei erfolgreich sein willst, schlage ich dir vor, bewusster Gestalter deiner Gedanken zu werden und die Führung im eigenen „Oberstübchen“ zu übernehmen. Wenn Du Resultate erzielen möchtest, die dich zufrieden stimmen, denke vom Ziel aus und werde aktiv: JETZT!

Wir sind keine Menschen mit Bewusstsein. Wir sind Bewusstsein in der Form eines Menschen. Wir alle sind Energie…wir sind definitiv verbunden…wir leben alle im Kollektiv. Wir haben alle das gleiche Ziel, die gleichen Gefühle für das Ziel, die gleichen Werte. Es ist nichts anderes zu tun, als zu spielen…
Also ist der einzige Moment der wirklich zählt, genau jetzt!

Feedback an den Spieler gehört zu den wichtigsten Traineraufgaben überhaupt!
Nicht kritisiert ist Lob genug? Die Zeiten sind vorbei!

Was sollen wir tun? Wir tun das Beste, was wir tun können. Ich sterbe im nächsten Augenblick und im Augenblick danach und danach. Deshalb tue ich in jedem Augenblick mein Bestes. Wenn wir sagen, dass sich alles verändert, beinhaltet dies, dass in diesem Augenblick alles stirbt. Wir müssen stets unser Bestmögliches tun, als wäre jeder Augenblick unser letzter – denn das ist er tatsächlich.

„Seid Ihr emotional entgleist? Bleibt im Niveau flexibel!“

„Ich war in der Hölle. Das Einzige das dort brennt, ist das, was ihr nicht loslassen wollt.“

„Wenn du glücklich bist, teile es deinem Gesicht mit.“

„Manchmal enthält ein einziger Satz ein ganzes Universum.“

Wir müssen lernen, Leistung in das Leben einzubetten und nicht eine Zukunft anstreben, in der das Leben einen Teil der Leistungen darstellt.
Viele Spitzenathleten haben die Relation zu ihrer Leistung und deren Wichtigkeit für die Menschheit verloren. Sportler scheinen manchmal wie Götter, sind unberührbar und unantastbar. Auch die Zuschauer und Fans verrennen sich in Illusionen und Pseudophantasien.

Zu einer gesunden menschlichen Entwicklung zählt in meinem Verständnis von Persönlichkeit auch die Erkenntnis, wie „unbedeutend und austauschbar“ eine einzelne Person doch tatsächlich ist. Gerade im Sport geht es doch nur in den seltensten Fällen um Personen, viel mehr um Marionetten, die im Sinne ihrer Anhänger das tun, was man von ihnen erwartet. Absolut unrealistisch und geradezu absurd wirken
„Sportlerpersönlichkeiten“, die sich für unendlich wichtig und unersetzbar halten. Diese Überproportionierung des eigenen Stellenwerts kann nicht Zielsetzung einer sportlichen Entwicklung sein.

Kultivieren Sie Ihr besseres Selbst – Seien Sie charismatisch!

Der Stoff, aus dem Legenden sind, der andere in den Bann zieht, der Menschen eine magische Aura und Stahlkraft verleiht, der Vertrauen einflößt, der die Sehnsüchte, Hoffnungen und Wünsche anderer verkörpert, der immer dann herhalten muss, wenn sich der Erfolg schillernder Persönlichkeiten nicht erklären lässt und der deshalb als mythischer Erfolgsbeschleuniger gilt, dieser Stoff lässt sich prima beschreiben, aber kaum definieren. Es ist Charisma. Charismatische Menschen sind die Divine Light Keeper der Moderne. Lange Zeit stand fest: Charisma kann man nicht lernen, man hat es oder nicht. Das sieht die Wissenschaft inzwischen anders: Charisma lässt sich sehr wohl lernen. Und egal, an welchen Eigenschaften Sie laborieren, achten Sie darauf, dass Sie Selbstsicherheit ausstrahlen und polarisieren. Beides lässt Menschen aus der Masse herausragen, macht sie souverän, wofür sie selbst von Widersachern bewundert werden.

Francesco Totti

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2017 text by Marita Schroeder

Fotoquelle: leider unbekannt. Für Hinweise wäre ich sehr dankbar!

 

Spiel schon ab! – Pass the ball

Wer sind Sie? Fragt man uns, wer wir sind, erzählen wir meist eine Art Geschichte. Sie beginnt mit dem Namen, den uns unsere Eltern gegeben haben, geht weiter über die Ausbildungsstätten, die wir besucht haben, bis hin zu unseren beruflichen Erfolgen. So entsteht ein kleiner Lebenslauf. Doch wisse: Die alten Geschichten könnt Ihr vergessen. Das seid nicht Ihr. Man möchte euer wirkliches ICH in diesem Augenblick sehen.

Das egoistische Ich ist der Entscheidungsträger und das authentische ich die Instanz, die zwischendurch Zweifel anmeldet. Dem Ego ist sehr daran gelegen, sich vor Veränderungen seiner Identität schützen zu wollen, denn es hat sehr viel Herzblut in seine Identität gesteckt.
Es  baut Schutzwalle wie Angst und Versagen auf, welche der Abgrenzung vor Veränderung und der Definition der Identität dienen sollen.
Von einer höheren Betrachtungsweise erkennen wir, dass unser Ego die Herausforderung ist, die wir überwinden müssen. Aus der Sicht des wahren ICH ist das Ego der Trainingspartner, den wir brauchen, um unser Ziel zu erreichen. Es verleitet uns, reaktiv zu sein, aber gleichzeitig gibt es uns die Chance, Widerstandskraft zu aktivieren und Erfüllung zu erleben. Das Ego ist unser Trainer, wenn es darum geht, unser Bewusstsein zu erweitern. Jedes Mal, wenn wir im Widerstand leisten, bereichern wir unser Leben. Das Ego ist also einerseits ein Gegner und andererseits ein Trainer – je nachdem aus welcher Perspektive wir es betrachten.

„Die nicht loskommen können von sich selbst,
die finden alles gut 
was sie selber tun
und tadeln alles, was nicht von ihnen stammt.“

– Zhuangzi

Das Ego ist das Gegenteil der Schöpferenergie. Es wird bestimmt von dem Gefühl des Mangels und von der Gier nach allem möglichen. Ich bezeichne in dem Fall das negative Ego deshalb immer als Gegner. Als Gegner der von der Aufmerksamkeit lebt, die ihm von außen zuteilwird. Er lebt von der Bewunderung. Er ist das, was wir nach außen hin darstellen, um Anerkennung, Zuneigung, Liebe und nicht zuletzt Macht zu bekommen.
Davon leben wir – alle! Oder nicht? Das Ego kann auch peinlich sein. Was immer unangenehm ist, es ist ein Teil des Egos: „Was würden die anderen sagen wenn…“ hier kann jeder einsetzen, was er verheimlicht.

Auch wenn Fußball ein absoluter Mannschaftssport ist, möchte ein Trainer doch am liebsten auf verschiedenste Spielertypen zurückgreifen. Den stillen Taktiker, den erbitterten Teamplayer, den exzentrischen Dribbler. Wichtig ist, dass die Mannschaft funktioniert und dahinter muss jeder sein Ego, seine Interessen immer wieder zurückstellen. Ein Lernprozess, der sich oft erst in der Praxis zeigt, in Situationen des Misserfolgs. Werdet ein Team mit positiver Aura. Ein Team, welches mannschaftsdienlicher spielt. Jeder sollte zum Sprachrohr der Mannschaft werden, zum absoluten Teamplayer und zu einer menschlich wichtigen Personalie. Das Ego mag vielleicht in der Vergangenheit weitergeholfen haben, doch im Team oder in der starting lineup ist es schlichtweg fehl am Platz. Fußballprofi bedeutet auch, sich zurücknehmen, Ärger herunterzuschlucken und sich seiner Mannschaft als dienlich zu sehen.

Seien wir ehrlich, einige Profifußballer sind nur natürliche Idioten. Doch das muss nicht sein. Und trotz einer missratenen Karriere mangelt es manchen Profifußballern noch immer an Demut… Nimm Du ihn, ich hab ihn sicher

Was könnt Ihr tun:

  • Übertreibt nicht mit euren Leistungen und eurem Talent.
  • Lebt nicht davon, dass Ihr überlegener seid, nur um von ganz besonderen Menschen verstanden zu werden.
  • Fordert nicht ständige Bewunderung ein.
  • Denkt nicht, dass Ihr ständig Anspruchsberechtigung habt.
  • Erwartet keine besonderen Gefälligkeiten um uneingeschränkte Erfüllung eurer Erwartungen zu haben.
  • Benutzt keinen anderen, um das zu bekommen, was Ihr wollt.
  • Seid fähig, die Bedürfnisse und Gefühle anderer zu erkennen.
  • Seid nicht neidisch auf andere.
  • Verhaltet euch nicht arrogant oder hochmütig.
  • Seid nicht angetrieben von heftigem Ruhm und Gier.
  • Reagiert nicht kalt oder unmenschlich.
  • Seid nicht berechnend und voller List.

Werdet die „Superschurken“ mit dem meisten Durchhaltevermögen.
Wenn Ihr erwacht und euch bewusst seid, könnt ihr dazu beitragen, die Fußball-Welt positiv zu verändern. Ihr könnt sehen, wie eure Energie des menschlichen Kollektivs harmonischer funktioniert als je zuvor und dieser Trend wird anhalten. Es ist jedoch eure Machtbesessenheit, die Ihr überwinden müsst, um eurer Erlösung zu begegnen.

 „Je sicherer und je deutlicher man die Zukunft sieht, desto
mehr kann man sagen, dass man sie bereits hinter sich hat.
Wenn der Ausgang eines Spiels sicher ist, dann
möchten wir gar nicht mehr weiterspielen,
sondern ein neues Spiel anfangen.“

– Alan Watts

Und ein Letztes:  
Ego ist nicht mehr Ego, wenn Du erkennst, dass Ego existiert… von Eckhart Tolle

 

– Marita Schroeder – The Future Force
© 2017 text by Marita Schroeder