Archiv für den Monat: Mai 2015

Wenn die Seele bereit ist, sind es die Dinge auch.

Angst vor Nähe entsteht, weil man dann keine Kontrolle mehr über seine Gefühle hat und sich in seiner ganzen Verletzlichkeit und Verletztheit zeigen muss. Man muss aus der Deckung herauskommen. Liebe annehmen geht auch nur, wenn man sich das zugesteht. Wie soll man die Liebe von jemandem akzeptieren, wenn man sich selbst für wertlos hält?

Die Heilung liegt in der Beziehung zu sich selbst. Bei sich ankommen, bei sich sein. Das geht, indem man die realen Gefühle durchfühlt, bis sie verarbeitet sind. Wie kann ich mich selbst lieben? Das ist die Frage. Ich glaube, das geht nur, wenn man seine Verletzungen ansieht und sie fühlt. Das ist das Aufräumen der Seele, wo all die Wunden eine Narbe hinterlassen haben, weil man sich nicht mehr um diese gekümmert hat. Wenn die Seele rein ist, wenn du im Einklang mit deiner Seele bist, dann kannst du auch echte, authentische Freude und tiefe Liebe fühlen, ohne Angst, durch die dünne Abdeckung durchzubrechen, die den verdrängten Abgrund von Schmerz, Angst und Wut von dem bewussten Selbst abschirmt.

Heilung kann erst dann beginnen, wenn du dich von deinen Verletzungen aus der Vergangenheit löst, denen vergibst, die Dir Unrecht getan haben und lernst, Dir selbst deine eigenen Fehler zu vergeben.

Wenn wir keine Energie mehr in die Verdrängung stecken müssen und nicht mehr durch die Verdrängung eine Scheinversion von uns selbst – eine Maske – aufbauen, dann können wir leicht und gelöst sein. Dann ordnet sich das Innere und wir spüren unsere Gefühle und unsere Herzenswahrheit wieder.

Es gibt übrigens keine sogenannten negativen Gefühle. Die Gefühle sind Boten unserer Seele. Wenn wir unsere Gefühle bekämpfen, dann bekämpfen wir uns selbst. Wenn wir unsere Gefühle ablehnen, lehnen wir uns selbst ab und damit auch die Liebe. Fühle den Schmerz! Dann geht er auch wieder vorbei. Schmerz ist immer dienlich, er weißt Dir den Weg.

Liebe in reifer Weise anzunehmen ist vermutlich das Gefühl, das man am schwersten aufzubringen vermag. Überraschenderweise ist die Schwierigkeit dabei nicht etwa die Liebe zu schenken, sondern die Liebe hereinzulassen. Die Angst, sich dem Anderen zu öffnen größer erscheint, als die Sehnsucht nach Liebe. Es ist geradezu so, als ob wir uns gegen das, was wir am meisten brauchen – nämlich geliebt zu werden – am meisten wehren. Liebe ist Rebellion, weil Liebe ausschließlich auf das Herz hört und sonst nichts.

Die Natur gab uns Schmerzen als eine Art Benachrichtigungssystem, um uns wissen zu lassen, dass wir uns unseren Grenzen nähern oder wir diese in irgendeiner Weise überschritten haben. Zur gleichen Zeit sorgt die Natur dafür, dass wir stärker werden, wenn wir an unsere Grenzen stoßen. Der Gewinn an Stärke ist der Anpassungsprozess des Körpers und des Geistes, wenn man an die eigenen Grenzen stößt, was schmerzhaft ist. In anderen Worten, sowohl Schmerz und Stärke stammen in der Regel davon ab, wenn man mit seinen eigenen Barrieren in Berührung kommt.

„Ich vertraue jetzt der Führung
meines Herzens.
Alle Unklarheit in mir
darf jetzt da sein.
Ich öffne mich 
der Wahrheit meiner
Herzensweisheit“

Wenn Du die Wahrheit einmal begriffen hast, dann kannst Du sie unmöglich wieder vergessen. Das ist eine der Eigenschaften der Wahrheit. Dass man sich nicht an sie zu erinnern braucht.

Alles beginnt bereits mit einer deiner innersten Entscheidungen, ob du dir dieser nun bewusst bist oder nicht. Alles geschieht für dich, für die Erfüllung der Wünsche deiner Seele! Alles beginnt und endet durch dich!

 

 

In stillness – we grow.

Wenn von dem Wort – vergeben – die Rede ist, es in den Sinn kommt. Wer ist die Person oder was ist die Erfahrung, dass man das Gefühl hat, dass man nie vergessen, oder verzeihen möchte? Was ist es, was uns in der Vergangenheit hält? Wenn wir uns weigern zu vergeben. Wenn wir uns an der Vergangenheit halten, ist es unmöglich, in der Gegenwart zu sein.

Es ist so: nur wenn wir in der Gegenwart sind, erschaffen wir unsere Zukunft.

Vergebung ist ein Geschenk an uns selbst. Es befreit uns von der Vergangenheit, Erfahrungen aus der Vergangenheit und vergangenen Beziehungen. Es erlaubt uns, in der Gegenwart zu leben.
Wenn wir uns selbst vergeben und anderen verzeihen, sind wir in der Tat frei. Es gibt uns ein enormes Gefühl von Freiheit, die mit der Vergebung kommt.

Oft werden wir viel Stärke brauchen, um uns aufzulehnen gegen die schmerzhaften Erfahrungen, um uns weg zu bewegen von diesen Erfahrungen, zu verzeihen. So liebe dich selbst, verzeihe dir selbst um anderen zu vergeben um zu sein im Moment. Lass die alte Bitterkeit und den alten Schmerz gehen, um die Türen deines Herzens weit zu öffnen. In einen Raum der Liebe kommen wir immer. Vergib allen. Verzeihe dir. Vergib all den Erfahrungen der Vergangenheit. Dann bist Du frei.

Man muss nicht wissen, wie man vergibt. Alles was wir tun müssen ist, bereit zu sein, zu vergeben.

Hier sind einige Affirmationen…
(ein selbstbejahender Satz, den wir uns selbst wieder und wieder sagen, um unsere Gedanken umzuprogrammieren)
zum Vergeben:

Ich lerne über Vergebung zu verstehen.

Ich weiß, dass alte negative Muster mich nicht mehr begrenzen. Ich lasse sie mit Leichtigkeit gehen.

Ich vergebe mir, so wird es einfacher, anderen zu vergeben.

Ich vergebe allen in meiner Vergangenheit, für alles wahrgenommene Unrecht.

Ich lasse mit Liebe gehen.

Ich bin bereit, geheilt zu werden. Ich bin bereit, zu vergeben. Alles ist gut.

 

„Du wirst wissen, das Vergebung
begonnen hat, wenn Du
dich an diejenigen
erinnerst, die dich
verletzt haben, und die Kraft fühlst
ihnen Gutes zu wünschen.“

– Lewis B. Smedes


– Marita Schroeder – 
The Future Force

2015 text by Marita Schroeder

 

 

Zehn Gebote der Gelassenheit

Johannes XXIII. hatte mit sich selber immer Schwierigkeiten und er sagte sich immer: Nimm dich nicht so wichtig. Damit er als Diplomat nicht immer ins Fettnäpfchen trat, formulierte er einige Vorsätze, die er dann bis 10 Stück ausbauen musste. Bekannt wurden sie als Dekalog der Gelassenheit

1. Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

2. Nur für heute werde ich große Sorgfalt in mein Auftreten legen: vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemand kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern – nur mich selbst.

3. Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin – nicht für die anderen, sondern auch für diese Welt.

4. Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

5. Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist eine gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

6. Nur für heute werde ich eine gute Tat verbringen, und ich werde es niemandem erzählen.

7. Nur für heute werde ich etwas tun, für das ich keine Lust habe zu tun: sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass es niemand merkt.

8. Nur für heute werde ich fest glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten – , dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

9. Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist – und ich werde an die Güte glauben.

10. Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen – und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: der Hetze und der Unentschlossenheit.

Johannes XXIII
Heiliger Vater 1958-1963, eigentlich Angelo Guiseppe Roncalli, wird auch der „Konzilspapst“ oder wegen seiner Bescheidenheit und Volksnähe „il Papa buono“ – „der gute Papst“ genannt (1881-1963), Kompilation aus den „Geistlichen Tagebüchern von Joh.XXIII.“, Zitateheft 2012

 

 

Wenn Du andere Ergebnisse erzielen willst musst Du deine Aktivitäten ändern

Der Job eines Trainers ist es, die Spieler so zu motivieren, Dinge
zu tun, von denen sie glauben es nicht tun zu
können, bevor sie es nicht getan haben.
„Hauch deinen Spielern Leben ein.“

Das Ausmaß deines Erfolgs wird durch die Stärke deines Verlangens bestimmt, durch die Größe deines Traums, und wie Du mit Enttäuschung auf dem Weg umgehst.
Jede Enttäuschung fordert unseren Einsatz. Wenn wir trotz den ganzen Enttäuschungen weitermachen, wird unser Glaube stärker. Durch Enttäuschung entdecken wir, ob wir uns genug darum kümmern, in Richtung dessen, was wir suchen, weiterzumachen.
Enttäuschung signalisiert das dringende Bedürfnis nach Befreiung.
Enttäuschung ist der erste Schritt auf dem Weg zu Befreiung. Die meisten von uns halten nach der ersten Etappe an, dann nämlich, wenn wir enttäuscht darüber sind, dass die Dinge sich nicht so entwickelt haben, wie uns das vorschwebte. Wären wir aber bereit, die Enttäuschung und das in ihr verborgene Bedürfnis wirklich zu erfahren und anschließend loszulassen, würde uns das aus der Belastung heraus – und in den Erfolg hineintragen. Wir würden uns den Rhythmen des Lebens anvertrauen und nicht krampfhaft versuchen, unsere eigenen Vorstellungen mit Leben zu erfüllen.
Unsere Enttäuschung lässt uns wissen, dass unsere Vorstellung vom Leben nicht stimmte.  Wenn wir aber loslassen können, können wir belehrt werden.

Wir werden dann wie leere Gläser sein, die mit dem gefüllt werden, was das Leben wirklich ausmacht, und wir werden nicht länger gefüllten Gläsern gleichen, die nichts mehr aufnehmen können.

 „Mein Trainer hat mich nicht trainiert, sanft zu sein, er
hat mich ausgebildet, um ein Gewinner zu sein.“

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2015 text by Marita Schroeder

 

Deine Gefühle – deine Heilung

Deine Gefühle wirklich zu fühlen, das ist die wichtigste, die grundlegende Form des Heilens.

Uns allen geht es von Zeit zu Zeit schlecht. Aber was wir auch immer als nicht kraftvoll und nicht von Liebe bestimmt und nicht gut empfinden, ist in Wahrheit eine Gelegenheit zur Heilung. Unsere Bereitschaft, bedrängende Gefühle zu fühlen, bis sie vergangen sind, führt dazu, dass sie wegbrennen, fast wie Butter in einer heißen Bratpfanne.

Empfinde, erfahre deine Gefühle; Du darfst dabei ruhig übertreiben, um sie zu durchschreiten. Es kann gut sein, dass Du Schicht um Schicht negativer Gefühle finden wirst. Es können dir Gefühle voller Leblosigkeit, Gleichgültigkeit und Kälte begegnen oder auch Gefühle, die von der Versuchung begleitet sind, deinem Leben ein Ende zu setzen. Fühle sie, halte ihnen stand, bis sie verschwunden sind. Stelle dich auch Gefühlen der Erstarrung, der Empfindungslosigkeit und der Leere. Welches Gefühl es auch immer sein mag, fühle es, aber wisse, dass es nicht die Wahrheit ist. Deine Gefühle zu fühlen, ist die wichtigste Form der Heilung. Fürchte dich auf keinen Fall vor deinen Gefühlen. Mit deiner Bereitschaft, dich wieder mit deinen eigenen Gefühlen zu verbinden, lernst Du auch, ein wahrer, echter Partner zu sein. Du lernst, wie Du dich öffnest, um zu empfangen, und Du begreifst, was es heißt, eine Bindung einzugehen und sich für eine Partnerschaft zu engagieren. Deine Beziehung ist der schnellste Weg zu Wachstum und Entwicklung.

Lass dich darauf ein und fühle deine Gefühle!


– Marita Schroeder – 
The Future Force

2015 text by Marita Schroeder

Die Dämonen der Vergangenheit bewältigen.

 

Dämonen


Der Pfad des friedvollen Kriegers

Deine wichtigsten Kämpfe mit der Angst führen nicht in der Außenwelt statt, sondern in deinem eigenen Inneren – in
den Abgründen deiner Psyche, auf dem Kampfplatz des seelischen Überlebens und düsterer Schreckensphantasien, wo die Angst ständig ihre Gestalt wechselt und die verschiedensten Formen an nimmt: Selbstzweifel, Unsicherheit, mangelndes Selbstvertrauen, Schüchternheit, Hemmungen – eine Scheu davor, dich durchzusetzen, dich auszudrücken oder auch nur du selbst zu sein.

Doch deinen Ängsten kannst du am besten durch Handeln mit ganz speziellen Übungen gegenübertreten – Dinge die du tun kannst. Eine einzige mutige Handlung zieht andere nach sich. Solche Augenblicke – solche kleinen Entscheidungen – prägen dein Leben und inspirieren andere  Menschen dazu, dir nachzueifern.

Du kannst Angst nicht unter Kontrolle bringen, indem du dich zwingst dich nicht zu fürchten. Diesen Feind kannst du nur besiegen, indem du ihn zu deinem Diener und Ratgeber machst und ihn niemals  dein Meister werden lässt. Angst kann dir nie deine Macht nehmen; die Gefahr besteht vielmehr, dass du ihr deine Macht kampflos überlässt. Je besser du deine Angst verstehst, um so mehr Macht gewinnst du über sie. Wenn dein Bewusstsein in deine Angst eindringt, trifft es sie mitten ins Mark und beginnt sie von innen her aufzulösen.

Ralph Waldo Emerson hat einmal geschrieben: „Tue, wovor du Angst hast und deine Angst wird sterben.“ Weise Worte aber ich glaube völlig falsch. Die Angst stirbt niemals, vielleicht verschwindet sie nicht einmal. Und wenn sie doch verschwinden sollte, so kann sie jederzeit wieder auferstehen und dir an der nächsten Straßenecke hämisch entgegen grinsen.
Deine Aufgabe besteht darin, nicht auf den Tod deiner Angst zu warten, sondern ihr die Stirn zu bieten, so lange du lebst!

 

“Ich glaube, dass jedes einzelne Ereignis
im Leben
eine Gelegenheit darstellt
Liebe anstatt Angst zu wählen.”

                                                             – Oprah Winfrey

„Ich habe genug!“

Ein Satz, der Leben verändert: „Ich hab genug“!

Oft werde ich gefragt, wie man loslässt? Das Problem, das die meisten Menschen mit dem Loslassen haben ist, dass sie glauben, dass es schwierig ist. Dazu kommt dann noch: manchmal will man auch gar nicht loslassen, obwohl man das nach außen hin und sogar gegenüber sich selber immer wieder beteuert. Man hält dann lieber an der Sache fest, obwohl man eigentlich tief in sich drin weiß, dass es das Beste wäre, die Sache endlich gehen zu lassen.

Trotzallem ist Loslassen das Zauberwort, das aus dem Tal des Leidens führt! – Ja, ich gebe zu, das ist vielleicht nicht ganz das, was Du hören willst, aber es ist das einzige Wirksame.

Entscheide Dich bewusst für einen Neuanfang und lass die Vergangenheit hinter Dir!
Sie ist eh vergangen und kehrt nicht zurück – im Hier und Jetzt liegt das Glück!
Doch das kannst Du nur erkennen, wenn deine Aufmerksamkeit nicht an die Vergangenheit
gebunden ist.

Lass los….
Lass das dich selbst hinten anstellen los!
Lass das nicht den Tatsachen entsprechende Dich klein-machen los!
Lass das Schuld bei dir suchen los!
Lass das dich ins Leiden fallen los!
Und überhaupt: Lass alles los, was dir Energie und deinen Selbstwert raubt!
Komm bei Dir an – in deiner Selbstliebe und Selbstachtung.
Anerkenne, wer du bist. Genau darum geht es! – mit Selbstliebe und Selbstachtung.
Solange du die Interessen, Meinungen, Gefühle oder Befindlichkeiten eines anderen Menschen vor deine eigenen stellst, wertest du dich ab.
Der einzige Weg zum Glücklichsein, ist und bleibt das kompromisslose LOSLASSEN!

Dazu noch eine starke Dosierung für dein Inneres.
Du kannst es aufschreiben, 1 mal am Tag lesen und immer bei Dir tragen (Geldbeutel, Handtasche).
So hat es die größte Wirkung.

Selbstachtung:

„Selbstachtung ist das Wertvollste was ich besitzen kann.
Deshalb entscheide ich mich ab heute dafür, mich
nicht mehr zu verurteilen und abzulehnen. Ich akzeptiere
mich so, wie ich bin, mit all meinen Fehlern und Schwächen.
Gute Leistungen werde ich annehmen und mich dafür loben.
Es ist nicht so wichtig was andere von mir denken.
Viel wichtiger ist es, was ich von mir selbst denke.
Wenn ich etwas nicht auf Anhieb schaffe, dann habe
ich Geduld mit mir und probiere es noch einmal.
Ich habe das Recht mich gut zu fühlen, gleichgültig
was ich tue und wie viel ich tue.
Ich bestimme wie ICH mich fühle.“

Pionier der Zukunft.

Angst und Schuldgefühl

Hinter Schuldgefühlen verbirgt sich immer Angst.

Schuldgefühle bezeichnen den Ort, an dem du einem Fehler ein Denkmal errichtest und den Weg des Lebens verlassen hast, um an dieser Kultstätte zu verharren. „Schuld“ ist der Super-Klebstoff des Lebens. Schuld zwingt dich, dich von den Menschen zurückzuziehen, die dich lieben, und hält dich dauerhaft von ihnen entfernt.

Ein Grund dafür könnte in deinem Gefühl liegen, in Bezug auf deinen Partner, oder jemand anderen, einen Fehler gemacht zu haben; deshalb fühlst du dich jetzt schuldig. Schuld hält dich vom Weg des Lebens fern, so dass du der Notwendigkeit enthoben bist, voranzugehen und den nächsten Schritt ins Auge zu fassen, zerschneidet die Angst in derselben Weise, in der Vergebungsbereitschaft deine an die Adresse anderer Menschen gerichteten Vorwürfe und auch deine verborgene Schuld.

Beschäftige dich mit der Frage, wie sehr du deine Schuldgefühle und unangenehme Empfindungen benutzt hast, um dich von anderen entfernt zu halten. Spüre der Frage nach, in welcher Weise du deine Schuldgefühle benutzt hast, weil du die Angst vor der Zukunft nicht los werden konntest.
Mach dir klar, wie du bisher gelebt hast und dass du von der Furcht erfüllt bist, die Zukunft werde wie die Vergangenheit sein. Sobald du deine Schuld abwirfst, wird sich zeigen, dass die sich am Horizont abzeichnenden zukünftigen Möglichkeiten vielfältiger als erwartet sind, und du wirst den Ruf hören, dich dorthin auf den Weg zu machen. Sobald du dich von deinen Schuldgefühlen befreit hast, brauchst du keine Angst mehr vor der Zukunft zu haben. Entscheide dich heute, nicht länger der Gefangene eines Fehlers zu sein, den du strafend gegen dich selbst gewendet hast. Bemühe dich ganz bewusst, die darin steckende Lektion zu lernen, und höre auf, dich selbst herabzusetzen oder zu glauben, das Leben drehe sich nur um dich.

Das ist gewiss nicht so. Das Leben hat mit Glück zu tun oder mit der Heilung, die zu Glück führt. Zu glauben, das Leben erschöpfe sich mit dir, wie das für Schuldgefühle in sehr negativer Weise gilt, führt unweigerlich in dein eigenes Unglück. Die Schuld weigert sich, die Lektion zu lernen, stürzt dich stattdessen immer stärker in Selbstbestrafung – und erneuert sich auf diese Weise immer und immer wieder. Schuldgefühle, darüber kann kein Zweifel bestehen, verstärken einen einmal gemachten Fehler.

Was ist noch zu tun?
Versuche dich nicht vor der Verantwortung zu drücken, wenn etwas schief läuft, und anderen die Schuld zu geben. Du bist für dein Leben verantwortlich. Die Entscheidung wie Du mit Misserfolgen umgehst, liegt bei Dir und nicht bei den anderen. Lerne aus Fehlern und richte deinen Blick auf das Ziel, aber suche die Schuld niemals bei anderen Menschen oder äußeren Zuständen.

 

 

Come follow to you

Ohne Liebe hat das Leben keine Melodie.
Es ist schwierig, ohne Liebe zu leben. Es ist schwierig, denn ohne Liebe hat das Leben keinen Sinn, es ist bedeutungslos.

Ohne Liebe hat das Leben keine Poesie. Ohne Liebe existiert der Baum, aber er erblüht nicht. Die Blume braucht die Sonne um Blume zu werden. Der Mensch braucht die Liebe um Mensch zu werden. Ohne Liebe kannst du nicht tanzen, nicht feiern, nicht lachen, du kannst dich nicht dankbar fühlen. Ohne Liebe bleibst du nur eine Möglichkeit – leere Gesten. Mit Liebe wirst du zum ersten Mal echt. Mit Liebe erwacht zum ersten Mal deine Seele. Das Ego zieht sich zurück, die Seele erwacht. Sich auf die Liebe zuzubewegen bedeutet, sich auf Herausforderungen zuzubewegen und manchmal tun sich Abgründe auf. Man fängt an zu zittern, es wird einem schwindelig. Du fühlst dich beinahe gelähmt. Du kannst nicht weglaufen, du kannst nicht springen. Du erzitterst einfach. Was kannst du tun? Es ist nicht möglich zurück zu gehen, denn die Liebe zieht dich immer wieder an. Die Liebe ruft dein tiefstes Inneres, die Liebe ruft deine Zukunft, die Liebe ruft dein Potential, die Liebe gibt dir einen Einblick in das, was du sein kannst. Du kannst davor nicht weglaufen. Du musst dich selbst fallen lassen – alles, von dem du dachtest, das seist du – dein Image, deine Zukunft, deine Identität. Wenn du dich einmal fallen lässt, wirst du nie mehr zurück wollen. Dann weißt du, dass alles was du aufgegeben hast, nichts ist, und das, was du gewonnen hast, ist unendlich wertvoll. Wenn du mich richtig verstehst, dann lass alle Angst fallen und liebe mehr, liebe ohne Bedingungen – und denke nicht, dass du für andere etwas tust, wenn du liebst, du tust etwas für dich selbst. Wenn du liebst tust du dir etwas Gutes. Also warte nicht, sage nicht, dass du erst dann lieben wirst, wenn andere dich lieben – das ist überhaupt nicht der Punkt. Sei selbstsüchtig. Liebe ist selbstsüchtig. Liebe die Menschen – du wirst dich dadurch erfüllt fühlen, du wirst dadurch mehr und mehr Glücksgefühle ernten. Und wenn die Liebe tiefer geht, verschwindet die Angst, Liebe ist Licht, Angst ist Dunkelheit.

Und dann gibt es diesen Augenblick, in denen wir uns ganz unseren Gefühlen hingeben, es sind meist genau diese Momente, die unser Leben verändern und verzaubern können, auch wenn diese Augenblicke manchmal sehr kurz sind, in unseren Gedanken und unserer Seele bleiben sie als wunderschöne Bilder gespeichert, man sollte jeden dieser Momente auskosten und genießen, gerade daraus entsteht manchmal unverhofft etwas sehr Wunderschönes.

– Auszug aus: Osho – über die Liebe

„Bring dein Herz ins Spiel – das ist gefährlich, denn Du wirst verwundbar.
Ein Risiko – doch alles was Du tust, ohne mit
dem Herzen dabei zu sein, mit halbem Einsatz, wird dich
leer zurück lassen, und Du wirst die
Fülle des Lebens nur erahnen können.“

 

Ein Schritt näher zum Gipfel.

„Der schwächste Schritt in Richtung Gipfel, dem
Sonnenaufgang entgegen, in Richtung Hoffnung,
ist stärker als der schlimmste Sturm.“

Wenn uns eine Situation überfordert, denken wir oft, dass eine kleine Anstrengung den gleichen Wert hat wie gar keine Anstrengung.
Wir erkennen nicht, dass der Unterschied 
zwischen einer kleinen Anstrengung und keiner Anstrengung riesengroß sein kann.
Es kann den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg bedeuten. Wenn man sich nicht anstrengend, wenn man nichts tut, werden wir unser eigener, schlimmster Feind. Wenn wir keinen Schritt tun, wenn wir diese Anstrengung nicht auf uns nehmen, werfen wir den Sieg in den Abgrund der Niederlage.
Und daher müssen wir, wie sinnlos ein weiterer Schritt angesichts der überwältigen Widerstände auch erscheinen mag, ihn tun. Es ist das Mindeste, was wir tun können: trotz der scheinbar sinnlosen Anstrengung, einen weiteren Schritt zu gehen. Und wenn wir einen Schritt tun können, wie langsam und klein er auch sein mag, ist es sehr wahrscheinlich, dass wir noch einen weiteren schaffen.
Irgendwann macht einer dieser Schritte den entscheidenden Unterschied, denn der Erfolg ist in den meisten Fällen das Ergebnis kleiner Schritte.
Das Leben ist eine Reise, die aus einem Schritt nach dem anderen besteht. Manchmal ist er einfach und zu oft ist er schwer. Wir müssen die Reise machen, indem wir diese Schritte tun.
Schließlich beginnt sie mit einem einzigen Schritt. Es steht nirgends geschrieben, dass der Schritt eine bestimmte Länge haben muss, um bedeutsam zu sein oder uns voranzubringen.
Es steht auch nirgends, dass unsere Schritte immer stark sein müssen. Das Leben verlangt lediglich, dass wir stets nur einen Schritt machen.

Manchmal sind wir stark und können lange, ziel gerechte Schritte machen. Manchmal ist der Weg so schwierig, dass wir nur kriechend vorankommen, ganz gleich, wie stark oder schwach wir sind. Und wir wissen alle, dass die Reise uns zermürben kann und es auch tut. Dennoch werden wir weder kleiner noch werden wir zurückgedrängt, wie klein, schwach oder folgenlos unsere Schritte auch sein mögen.

Keine Schwierigkeit und kein Sturm, auch der größte und stärkste nicht, kann den schwächsten Schritt besiegen, weil dieser Ausdruck von Hoffnung ist. Jeder Schritt ist ein Funken, der der Dunkelheit der Verzweiflung trotzt.
Trotze der Dunkelheit…

– Marita Schroeder – The Future Force

Hero for the ages

  • Du hast gelernt, zum Leben „nein“ zu sagen. Jetzt geht es darum, das umzuwandeln: Fange an – JA – zu sagen. Das ist der Schlüssel:  Je mehr du – JA – sagst, desto reicher wird dein Leben – ohne Ende …
  • Zuallererst schließe Frieden mit dem Menschsein. Das ist das Härteste.
    Alles andere ist einfach.
  • Manchmal hast du keine Ahnung. Ja und!? – Man kann nicht immer cool sein. Bewerte es nicht, mache dir keine Gedanken darüber, wie du sein solltest. Du musst nichts rechtfertigen und nichts verstehen. Das sind nur mentale Übungen, damit du dich anders fühlst. Akzeptiere einfach, dass du dich fühlst, wie du dich fühlst. Das ist in Ordnung. Wenn du dem Verstand deine Aufmerksamkeit schenkst, wirst du ganz verwirrt. Wenn du einfach hier bist – ganz so wie du bist, dann gibt es keine Verwirrung.
  • Sei mit deinem Verstand total streng: Erlaube ihm nicht, deine Herzsprache zu erörtern. Der Verstand weiß nichts von Freiheit, nichts von Erleuchtung, nichts übers Hiersein – aber er wird nicht aufhören, Reden zu schwingen, als ob er Bescheid wüsste.
  • Tue einfach was du tust – mit so viel Bewusstheit wie möglich. Das ist alles. Mehr ist nicht nötig. Das Leben kümmert sich um die Details.
  • Die wichtigste Art von Freiheit ist zu sein wer du wirklich bist. Du tauschst deine Realität für eine Rolle ein. Du gibst deine Fähigkeit zu fühlen auf und setzt dir stattdessen eine Maske auf. Setze dich deiner tiefsten Angst aus. Danach hat die Angst keine Macht mehr über dich und die Angst vor Freiheit schrumpft und verschwindet – Du bist frei.
  • Ist es schlimm, dass wir manchmal nicht wissen, was wir wollen und was uns wichtig ist? Nein, es ist bedauerlich, wenn wir uns nicht die Zeit nehmen, es herauszufinden. Es kann nichts schiefgehen. Das einzige, was passieren kann, ist, dass die Dinge einen anderen Verlauf nehmen als geplant.
  • Das Wollen selbst kostet nichts. Einen Entschluss fassen schon mehr. Ihn jedoch umzusetzen kostet am meisten. Wenn Du den ersten Schritt tust, dann schaffst Du es – und du wirst alles schaffen was kommt. 
  • Wir werden niemals durch das gestresst was außerhalb von uns geschieht, sondern durch das, was in uns geschieht.
  • Statt deine Energie in Dinge zu investieren, die du ablehnst, investiere sie in die Dinge, die du wertvoll findest. Das ist bewusste positive Veränderung. Schau ins Licht, statt in die Dunkelheit.
  • Wenn wir umgeben sind von direkten, ehrlichen Menschen fühlen wir uns wohl. Sie sagen ihre Meinung, und wir wissen, woran wir bei ihnen sind. Indirekte Menschen, die sich scheuen zu sagen, wer sie sind, was sie wollen und was sie fühlen, sind nicht vertrauenswürdig. Sie bringen ihre Wahrheit auf andere Weise zum Ausdruck, auch wenn sie sie nicht aussprechen. Und das trifft andere oft überraschend. Direktheit spart Zeit und Energie. Sie macht unsere Opferhaltung, unsere Märtyrerrolle und Tricks überflüssig; sie trägt dazu bei, dass wir unsere eigene Stärke anerkennen; sie schafft respektvolle Beziehungen.
  • Jeder eigene Ausdruck führt zu einem Eindruck bei anderen und der erzeugt in ihnen einen neuen Ausdruck, der wiederum für einen selbst beeindruckend ist. Wer sich ständig ausdrückt, ist auch immer beeindruckt. Irgendwann legt dieser ständige Druck jeden lahm. In der Stille herrscht kein Druck. Wenn ich nichts denke, nichts ausdrücke, bin ich aber trotzdem immer noch da. Auf dem Weg treffe ich eigentlich immer wieder nur auf eins: Auf mich. Und was ich in Zukunft ausdrücke, werde ich mir noch genauer überlegen als bisher.
  • Wenn du dein momentanes Leben unerträglich findest und es dich unglücklich macht, dann gibt es drei Möglichkeiten: Verlasse die Situation, verändere sie oder akzeptiere sie ganz. Wenn du Verantwortung für dein Leben übernehmen willst, dann musst du eine dieser drei Möglichkeiten wählen, und du musst die Wahl jetzt treffen.
  • Sei – versuche nicht, zu werden. Du fühlst dich gut, du fühlst sich schlecht – diese Gefühle steigen aus deinem Unterbewusstsein, deiner Vergangenheit empor. Niemand außer dir selbst ist dafür verantwortlich. Niemand kann dich wütend machen und niemand kann dich glücklich machen. Fange an, diesen Moment zu leben und du wirst sehen – je mehr du lebst, desto weniger Probleme wird es geben.
  • Das Denken ist die Basis von allem. Es ist wichtig, dass wir jeden unserer Gedanken mit dem Auge der Achtsamkeit erfassen. Und wenn unsere Achtsamkeit diejenigen einschließt, die wir lieben, blühen sie wie Blumen auf. Alles, was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere, und alles, was wir für andere tun, tun wir auch für uns selbst. Menschen dabei behilflich zu sein, nicht von Ängsten zerstört zu werden, ist das größte Geschenk überhaupt.
  • Solange du dich bemühst, andere zu beeindrucken, bist du von dir selbst nicht überzeugt. Solange du danach strebst, besser als andere zu sein, zweifelst du an deinem Wert. Solange du versuchst, dich größer zu machen, indem du andere klein machst, hegst du Zweifel an deiner Größe Wer in sich ruht, muss niemandem etwas beweisen. Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung. Wer seine Größe kennt, lässt den anderen die ihre.
  • Wir müssen die Dinge in unserem Herzen in Anspruch nehmen
    und nicht mit unserem Kopf darüber nachdenken. Je mehr Akzeptanz Du in deinem Herzen trägst umso glücklicher und zufriedener wirst Du sein. Akzeptanz verändert nicht das, was geschieht, sondern verändert unser Gefühl, zu dem was geschieht.
  • Wenn wir keinen inneren Frieden haben, wenn wir uns nicht wohl in unserer Haut fühlen, können wir unsere Kinder nicht wirklich gut erziehen. Wenn wir gut für unsere Kinder sorgen wollen, müssen wir gut für uns selber sorgen.
  • Unsere Verabredung mit dem Leben findet immer im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt unserer Verabredung ist genau da, wo wir uns gerade befinden.
  • Friede beginnt damit, dass jeder von uns sich jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert. Wenn wir wirklich lebendig sind, ist alles, was wir tun oder spüren, ein Wunder. Achtsamkeit zu üben bedeutet, zum Leben im gegenwärtigen Augenblick zurückzukehren.

“Wer heute einen Gedanken sät, erntet morgen die Tat,
übermorgen die Gewohnheit, danach den Charakter
und endlich sein Schicksal.“

 Gewinne die Kontrolle über dein Denken und Handeln

– Marita Schroeder – The Future Force

Begin with the end in mind.

Niemand hindert uns daran, so zu leben, wie wir es uns wünschen. Es sind auch nicht „die Umstände“, die uns einengen: Wir begrenzen uns selbst. Wir halten uns an Normen und Regeln, deren Sinn wir schon lange nicht mehr hinterfragt haben. Wir opfern die Lebenslust unserer Bequemlichkeit, unserer Trauer und unseren Ängsten. Vor lauter Angst wir selbst zu sein.
Es ist die Angst, nicht akzeptiert zu werden, wenn wir uns so zeigen, wie wir wirklich sind, die Furcht, nicht mehr dazuzugehören.  Es ist die Unsicherheit von unseren eigenen Gefühlen überwältigt zu werden und vielleicht unser Leben verändern zu müssen, die Angst, das Bekannte gegen das Neue, Unbekannte einzutauschen. Jeder Mensch schafft sich seine eigene Realität – das heißt,  seine Probleme, aber auch seine Freuden…

Wer wieder die Verantwortung für sein Leben übernimmt, widmet sich seiner wirklichen Bestimmung: er selbst zu sein.

Verantwortlich für Dein Leben bist nur Du allein.

“Also geben Sie sich eine Chance. Geraten Sie nicht in Panik oder
verlieren den Mut, wenn Sie sich ängstlich oder voller Furcht
deswegen fühlen, weil Sie die Vertrautheit des Lebens, das
Sie gelebt haben, hinter sich gelassen haben. Das ist nur normal.”

– Sarah Edwards

– Marita Schroeder – The Future Force