Archiv für den Monat: Februar 2015

Wenn wir nicht verlieren, können die anderen nicht gewinnen.

Mache dich mit 4 wichtigen Voraussetzungen vertraut, um im Leben oft zu gewinnen.

1. Schätze deine eigenen Kräfte richtig ein
2. Schätze den Gegner richtig ein
3. Gehe in kleinen Schritten vor – oder zurück
4. Nutze die Überzeugungskraft des Wiederholens

  1. Schätze deine eigenen Kräfte richtig ein.
    Das Spiel ist immer eine Konfrontation mit einem Gegner, die wir gewinnen wollen. Die Frage ist: Welche Chancen haben wir, und wie nutzen wir sie?Grundsätzlich können wir davon ausgehen, dass wir jedem Gegner gegenüber eine Chance haben, wenn wir die eigene Stärke dort einsetzen, wo der Gegner seine größte Schwäche hat. Nur naive Spieler überlassen dem Gegner die Wahl der Methode, den Zeitpunkt der Konfrontation und den Austragungsort.
    Seine Kräfte richtig einschätzen zu können bedeutet also zuallererst, dass wir uns ihrer bewusst sind, ehe wir sie trainieren und einsetzen. Jedes Spiel, das wir gewinnen wollen, beginnt demnach bei uns selbst im Kopf:
  • Ich muss wissen was ich will.
  • Ich muss wissen, welche Fähigkeiten ich brauche, um das Spiel gewinnen zu können.
  • Ich muss diese Fähigkeiten Schritt für Schritt trainieren, ehe ich sie zum richtigen Zeitpunkt, dem richtigen Gegner gegenüber am richtigen Ort einsetze.
  • Ich muss an mich und meine Fähigkeiten glauben.
  • Mein Ziel muss so stark in meinem Unterbewusstsein verankert sein, dass es stärker ist als Ängste und Zweifel.
  1. Schätze den Gegner richtig ein.
    Es gibt verschiedene Voraussetzungen, unter denen Du ein Spiel mit großer Wahrscheinlichkeit verlieren wirst.
  • Du versuchst mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, ohne zu wissen, wie
    dick sie ist.

    Du kennst also weder deine eigenen Stärken noch die Schwächen des Gegners.
  • Du unterschätzt dich selbst und unterschätzt deshalb die Kräfte des Gegners. In diesem Fall hast Du wahrscheinlich erst gar nicht versucht, die größte Schwäche des Gegners herauszufinden, um sie für dich auszunutzen.
  • Du lässt dich vom Gegner bluffen. Du glaubst ihm arglos alles, was er dir erzählt, statt den Inhalt seiner Sprüche sorgfältig nach ihrem Gehalt zu prüfen. Das ist die Ursache, warum so viele Menschen enttäuscht sind, wenn unter einer glänzenden Verpackung etwas ganz anderes zum Vorschein kommt als das, was sie erwartet haben. Meistens kommt diese
    Erkenntnis allerdings ziemlich spät.
  1. Gehe in kleinen Schritten vor – oder zurück.

    Ich bin davon überzeugt, dass uns die Natur mit zwei Reflexen ausgestattet hat: Angriff oder Flucht. Offensive oder Defensive. Das Spiel erfordert beide Fähigkeiten zur richtigen Zeit auf die richtige Weise: Wenn der Gegner für dich vorerst zu stark erscheint, ist es besser, seinem Angriff durch gezielte Flucht auszuweichen. Aber zu flüchten heißt keineswegs, sich geschlagen zu geben. Ganz im Gegenteil: Mit einem überlegten Rückzug kannst Du den Gegner aus seiner Reserve locken, um seine Schwäche zu erkennen. Wer angesichts eines Hindernisses sagt: „Das schaffe ich nie“ oder „Da habe ich keine Chance“, ist meistens einfach nur zu bequem, das Spiel mitzuspielen. Oder er kennt die Regeln nicht.
    Es mag schon stimmen, dass manche unserer Gegner im Augenblick stärker sind als wir. Im Augenblick. Aber das ist noch lange kein Grund, das Spiel von vornherein verloren zu geben. Ganz im Gegenteil. Für jemanden, der bereit ist, sein Spiel zu spielen, ist es ein faszinierender Anreiz, es trotzdem zu gewinnen.

    Und wie?
    Ganz einfach: Indem Du dich vorerst zurück ziehst. Deine eigenen Fähigkeiten stärkst, dabei die Schwächen des Gegners durchschaust und diese Schritt für Schritt zu deinem Vorteil machst. Glaube mir: Kein Gegner ist unbesiegbar. Vielleicht ist er es heute noch. Aber je stärker er ist, um so mehr neigt er dazu, sich selbst zu über- und dich zu unterschätzen. Ein Geheimnis, das Spiel gegen einen stärkeren Gegner zu gewinnen, ist die Strategie der kleinen Schritte. Wir weichen respektvoll vor ihm zurück und greifen ihn bei seiner Schwäche an, wenn er sich in Sicherheit wähnt. Heute hier, morgen dort. Immer wieder, bis er davon überzeugt ist, dass er uns Zugeständnisse machen muss, statt uns einfach nur als ein hilfloses Bauernopfer für sein eigenes Spiel zu betrachten.
  2. Nutze die Überzeugungskraft des Wiederholens.
    Was für ein ganzes Trainingsprogramm gilt, gilt auch für das Spiel: das Gesetz des Wiederholens. Was auch immer Du im Leben erreichen willst, hängt davon ab, wie geduldig Du es trainierst. Trainiere es. Es kostet dich nichts. Nichts? Nein, das stimmt nicht: Es kostet dich das tägliche Training der Fähigkeiten, die dich glücklich machen.
    Um sie noch einmal vor Augen zu führen:

    1. Du weißt, was Du willst.
    2. Du hast einen Plan, wie Du es erreichen kannst.
    3. Du glaubst an dich selbst und an das, was Du erreichen willst.
    4. Du trainierst es immer wieder, bis es sich eines Tages ganz von selbst erfüllt. Weil es in deinem Unterbewusstsein stärker verankert ist, gegen alle Widerstände.
    5. Wenn Du dein Selbstbewusstsein auf diese Weise gestärkt hast, übermittelst Du diese Botschaft deinem Gegner im Spiel – unbewusst.

– Marita Schroeder – The Future Force

© 2016 text by Marita Schroeder

 

Anerkennungsjunkies

Warum Anerkennungsjunkies krank machen.
Warum eine schlechte Arbeitsatmosphäre Folgen hat.

Manche Menschen wollen immer bestimmen wo es lang geht. Sie können einfach keine oder wenige Anordnungen entgegennehmen. Wenn sie in einer Gruppe zusammenstehen, dominieren sie das Gespräch. Sie wollen alles wissen, was um sie herum vorgeht, ob in der Familie oder am Arbeitsplatz. Einfühlvermögen und Toleranz sind ein Fremdwort. Sie wollen kontrollieren und tun es auch. Ein solcher Controlletti ist anstrengend für die Mit-Menschen in Ihrem Umfeld.

Wer von Anerkennung abhängig ist, will immer gemocht werden. Sie tun alles, damit die anderen sehen, wie gut, wie großzügig, wie witzig und clever sie sind. Sie gieren nach dem Schulterklopfen, der goldenen Uhr, dem verdammten Applaus, dem Siegerpokal, der Gefallsucht. Wenn sie kritisiert oder gar unfair attackiert werden, verlieren sie die Fassung. Anerkennungsjunkies sehen keine Notwendigkeit, dieses Angenommen-werden aufzugeben, auch wenn die Kosten für die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Beziehungen zu anderen Menschen stark ansteigen.

Menschen mit einer Angst auslösenden Abhängigkeitsannahme suchen ständig nach Bestätigung, dass sie geliebt werden und alles richtig gemacht haben. Der Gedanke, keine enge Beziehung zu einem anderen Menschen zu haben, erschreckt sie. Sie können sich auch kaum vorstellen, allein zu leben. Wenn sie sich von Anerkennung abhängig fühlen, glauben sie zu allen Zeiten und ungeachtet aller Kosten die Anerkennung anderer haben zu müssen. Andere Menschen sind nicht immer bereit, Anerkennungsjunkies zu mögen und schon gar nicht auf die Art und Weise wie sie es sich wünschen.
Selbst grundsätzlich positiv eingestellte Menschen empfinden manchmal negative Gefühle oder sind wütend.

Jeder Mensch lebt in seiner eigenen mentalen Welt und filtert das, was er von der äußeren Welt mitbekommt, durch seine biografisch vorgeprägten Wahrnehmungs- und Bewertungsmuster. Mit unserer eigenen Erwartungshaltung erzeugen wir jedoch Enttäuschungen und vor allem immer wieder die gleichen Probleme. Bei Menschen, die wir persönlich kennen, ist es oftmals  nachvollziehbar, dass wir in Harmonie leben wollen. Dennoch sollte man sich immer vor Augen halte, dass nicht alle Menschen dauerhaft unsere Freunde sein können oder müssen. Natürlich sollte man die Arbeit für den Chef erledigen und vielleicht auch ab und zu mit der Kollegin einen netten Plausch halten. Aber diese Menschen müssen uns nicht mögen. Sie sollten uns respektieren, das ist klar. Aber mögen? Wozu? Macht es uns am Ende des Tages tatsächlich glücklicher wenn wir wissen, dass unsere Kollegin ihrem Ehemann Zuhause erzählt wie toll wir doch wären? Im Endeffekt wissen wir ja nicht einmal was sie hinter vorgehaltener Hand über uns redet. Denn selbst wenn sie offenkundig nett zu uns ist, heißt das ja nicht, dass sie über uns herzieht wenn wir das Büro verlassen haben. Das ist nämlich der Knackpunkt!

Die Sucht nach Anerkennung hat einen hohen Preis. Übertrieben abhängige Menschen verärgern und nerven letztendlich ihre Kollegen, die oft auf Distanz gehen und die Beziehung beenden, weil sie das ständige „Klammern“ mürbe und hilflos macht.

Ausbrechen! Befreien Sie sich von Anerkennungsjunkies. Es sind Experten bei der Erfüllung ihrer eigenen Bedürfnisse, auf Kosten von Ihren. Verabschieden Sie sich in Ihrem Leben von diesen Menschen, die Ihre Gefühle, Ihre Handlungsweise, Ihre Einstellungen nicht verstehen können, oder wollen. Setzen Sie klare Grenzen, so dass Sie sich nicht in deren Labyrinth des Wahnsinns verfangen halten.

Fühlen Sie sich verantwortlich für Ihre Handlungen in Ihrem Leben und Berufsleben. Leben Sie Ihre eigene Wahrheit und Lebensphilosophie und Ihre persönliche Einstellung zu Dingen. Und versuchen Sie nicht, einen Anerkennungsjunkie zu „bearbeiten.“ Es führt zu
keinem Erfolg und Sie sind auch nicht deren „Therapeut“.

Üben Sie radikale Selbstpflege und arbeiten Sie daran, stets Ihre innere Ruhe zu bewahren.
Bleiben Sie immer Sie SELBST…

 

Marita Schroeder – The Future Force

 

 

Löse das Problem und nicht die Schuldfrage.

„Für die meisten Menschen ist Schuld ein
Mechanismus in Ihrem Unterbewusstsein
zur Vermeidung von Verantwortlichkeit.
In Wirklichkeit ist es das einzige
was im Wege steht.“

Versuche dich nicht vor der Verantwortung zu drücken, wenn etwas schief läuft, um anderen die Schuld zu geben. Du bist für dein Leben selbst verantwortlich. Die Entscheidung wie Du mit Misserfolgen umgehst, liegt bei dir und nicht bei den anderen. Lerne aus deinen Fehlern und richte deinen Blick auf das Ziel, aber suche die Schuld niemals bei anderen Menschen oder äußeren Zuständen. Und….bleib Dir selbst treu. Entschuldige dich nicht dafür wer Du bist und wofür Du stehst.

Es gibt Situationen im Leben, die immer wieder vor unserem inneren Auge vorbei ziehen. Momente, die uns emotional gefangen halten. Bilder, die sich in unser Gedächtnis eingebrannt haben. Hätte ich damals doch bloß anders gehandelt! Wir möchten das Vergangene ungeschehen machen und unser Denken kreist immer wieder um das gleiche Thema. Wir grämen uns, weil wir etwas Entscheidendes getan oder unterlassen haben.

In solchen Momenten spüren wir, wie sehr unser Glück auch davon abhängt, Belastendes loszulassen. Ohne emotionales Gepäck abzuwerfen, wird der Weg im Leben beschwerlich. Wir starren auf ein Ereignis in der Vergangenheit, das unsere Liebe und Kraft einschnürt. Wir verstehen nicht, wie es dazu kommen konnte, erstarren, weil wir uns immer die gleichen Fragen stellen.

Auf Grund seelischer Widerstandsfähigkeit können manche Menschen Geschehnisse schneller verarbeiten als andere. Sie verkraften schneller Niederlagen oder Schicksalsschläge. Sie trotzen den Wechselfällen des Lebens, sich auch in Krisen nicht aus der Bahn werfen zu lassen und selbst in schwierigsten Situationen den eigenen Seelenfrieden zu wahren. Menschen mit dieser Fähigkeit verfügen über ein grundlegendes Vertrauen in die Sinnhaftigkeit, Verstehbarkeit und Handhabbarkeit des Lebens. Diese Menschen vertrauen darauf, den Anforderungen dieser Welt gerecht werden und die Anforderungen des Alltags schon irgendwie bewältigen zu können. Sie haben eine sehr hohe „Selbstwirksamkeitserwartung“, also die selbstbewusste Zuversicht, schwierige Situationen in eigener Regie meistern zu können.

Wie kann es aber gelingen, mit sich und der Vergangenheit ins Reine zu kommen? Wie können wir uns von Gefühlen befreien, die uns jeglicher Lebendigkeit berauben? Natürlich hängt der Verlauf von dem belastenden Ereignis ab. Und natürlich von Dir.

Jeder Mensch ist mit seinen Erfahrungen und seinen Veranlagungen individuell. Deswegen heißt es: Schau auf Dich, spüre, welches Tempo für Dich stimmig ist. Verantwortung für dein Handeln zu übernehmen, ist der erste wichtige Schritt, um aus der Vergangenheit zu lernen. Es geht weniger darum, was andere getan oder nicht getan haben. Entscheidend sind unsere Antworten, denn sie liegen im eigenen Einflussbereich. Diesen können wir verändern. Auf alles andere haben wir dagegen nur sehr begrenzt Einfluss.

Es geht um unsere Antworten auf die Dinge des Lebens. Und diese Antworten werden nicht immer perfekt sein. Schon gar nicht in der Rückschau. Doch macht es Sinn, unter dieser Last zu zerbrechen? Damit ist niemandem gedient. Ist es nicht viel gewinnbringender, wenn wir aus Vergangenheit für die Gegenwart lernen?

Schau hin, was damals war. Was Dir damals möglich war und übernehme dein Teil der Verantwortung. Wir können nur lernen, wenn wir hinschauen. Achtsam, ohne Ausflüchte und Rechtfertigungen. Ohne Anklage und Verurteilungen. Nehme Dir dafür bewusst Zeit. Dieser Schritt ist wahrscheinlich der Schwierigste. Sich den Raum zu geben, die schmerzhaften Ereignisse anzuschauen.

Unser Leben hätte vielleicht einen anderen Verlauf genommen, wenn unsere Entscheidung damals “besser” gewesen wäre. Doch können wir das mit Gewissheit sagen? Vielleicht wäre manches leichter gewesen. Vielleicht auch nicht. Wir vermuten es lediglich. Philosophieren hilft uns in diesem Fall nicht weiter. Wir drehen lediglich Gedankenschleifen und Ehrenrunden, die die Vergangenheit nicht ändern und uns in der Gegenwart nicht weiter bringen.

Akzeptieren was war und was ist!

„Ich bin zuversichtlich, dass ich alles schaffe“ oder „Egal was passiert, ich schaffe es“.

 

 

Der Weg ins Unterbewusstsein.

Dein ganzes Leben wird von drei Voraussetzungen bestimmt:

  • Von dem, was in dir ist, wenn Du geboren wirst.
  • Von dem, wie andere dich durch die Erziehung nach ihren Vorstellungen programmieren.
  • Von dem, wie Du dich selbst nach deinen eigenen Vorstellungen programmierst.

Die Schaltzentrale deines Denkens und Verhaltens ist dein Unterbewusstsein. Wie es programmiert ist, so lebst Du. Das Instrument für das Programmieren des Unterbewusstseins ist das Zusammenwirken zwischen deinem bewussten Denken und deinem Unterbewusstsein. Wenn das Zusammenwirken in Harmonie ist, handelst Du nach deinen Vorstellungen. Wenn es nicht in Harmonie ist, wird dein Leben von Konflikten gestört.  Konflikte entstehen, wenn Du deine Bedürfnisse und Wünsche nicht lebst, sondern unterdrückst und verdrängst. Hier liegen Fehlprogrammierungen vor. Alles, was Du verdrängst, entzieht sich deiner bewussten Kontrolle.
Es bleibt ein ungelöster Konflikt, der aus dem Unterbewusstsein dein Denken und Handeln hemmt.
Wenn dein Unterbewusstsein vom Programm deiner Erziehung bestimmt wird, hemmen die Maßstäbe anderer die Erfüllung deiner eigenen Bedürfnisse. Die im Unterbewusstsein verankerten Hemmungen der Erziehung kannst Du nicht durch den bewussten Willen ersetzen, sondern nur durch das geduldige Programmieren des Unterbewusstseins mit deiner eigenen Alternative. Deine Alternative zum Programm deiner Erziehung ist die Entscheidung, dich selbst zu erziehen.
Dein Unterbewusstsein erreichst Du, indem Du beharrlich das denkst, was Du erreichen willst. So lange, bis es stärker verankert ist als alles, was dich daran hindert, so zu handeln, wie Du handeln willst.
Du bist so, wie Du denkst, und wirst so, wie Du immer wieder denkst. Bis es sich über die Schaltzentrale des Unterbewusstseins ganz von selbst als Handlung manifestiert.
Das Unterbewusstsein wertet nicht es gehorcht jeder Programmierung. Wenn Du es nicht mit deinen eigenen Vorstellungen programmierst, tun es andere nach ihren. Wenn Du immer wieder an Ängste denkst, setzt dein Unterbewusstsein die Angst in deinem Handeln um. Wenn Du immer wieder denkst:  „Was auch geschieht, ich schaffe es“, motiviert das Unterbewusstsein dein Handeln mit dem Glauben an den Erfolg.
Du trainierst dein Unterbewusstsein mit allem, was Du denkst. Wenn Du zweifelst, ersetzt Du den Zweifel durch den Glauben, dass Du alles erreichen kannst. So lange, bis der Glaube stärker ist als alle Zweifel. Dein Glaube an dich ist unauslöschbar in deinem Unterbewusstsein programmiert. Du denkst den Glauben an dich nicht nur, du fühlst ihn auch und gestaltest ihn in Geist mit der Kraft deiner Phantasie. Du benützt deine Phantasie, um in deinem Unterbewusstsein das erfolgreiche Ergebnis deines Handelns vorwegzunehmen. Nach dem Prinzip: Wenn der Geist gesiegt hat, folgt ihm der Körper ganz von selbst. Die Kraft des Unterbewusstseins braucht den Einklang zwischen deinem ICH – das bewusst denkt und entscheidet – und dem unterbewussten ICH, das dein Handeln lenkt.
Und vergiss nicht, dass jedes Handeln dem Prinzip des Trainierens unterliegt. Es lautet: Was Du können und erreichen willst, musst Du Schritt für Schritt so lange durch Handeln verbessern, bis es sich ganz von selbst nach deinen Vorstellungen vollzieht. Das heißt letztendlich: Im Planen und Entscheiden denkst Du, aber im Handeln handelst Du im Glauben an den Erfolg, ohne dass ein Gedanke des Zweifels ihn behindern könnte.

“Entwickle die Gewohnheit den Glauben an sich
selbst zum dominierenden Gedanken deines Geistes
zu machen bis dieser Gedanke durch das Prinzip
der Gewohnheit völlig in dein Unterbewusstsein
eingebettet wurde.”

– Napoleon Hill

Stein um Stein

„Das höchste Glück ist die Befreiung vom Ichbewusstsein“ – Buddha

Die Befreiung vom Ichbewusstsein.

Manche Menschen bringen es ein ganzes Leben lang nicht fertig zu denken, geschweige denn zu sagen: „Meine Mutter hat mich nicht geliebt“, oder zu sagen: „Mein Vater hat mich nicht geliebt“, oder: „Meine Mutter und mein Vater haben mich nicht geliebt“, oder einfach: „Ich bin ungeliebt“, auch wenn sie so fühlen. Dieser eine Satz scheint so schrecklich, so vernichtend zu sein, dass er nicht einmal in der Stille innerer Zwiegespräche laut werden darf. Doch seine entscheidende Wahrheit drängt unentwegt in den Ausdruck. Das dumpfe Wissen um das eigene „Ungeliebte“ bahnt sich komplizierte Umwege ins Freie, weil der kürzeste Weg der klaren Aussage versperrt ist.

Als psychologisch „aufgeklärte“ Menschen erzählen wir vielleicht ohne Hemmungen, dass wir als Kinder bei dieser oder jener Gelegenheit allein gelassen, dass wir nicht verstanden wurden, dass die Eltern überlastet oder krank waren, dass sie zu hohe Anforderungen an uns stellten, dass sie auf unsere besonderen Begabungen nicht einzugehen vermochten. Doch ist sich denn der Ungeliebte wirklich sicher, dass er von der Mutter oder dem Vater nicht geliebt wurde? Oder gaben sie nicht einfach die anerkennenden Worte, die man hören wollte? Warum gibst du nicht die Suche nach Anerkennung auf?
Von Zeit zu Zeit wechseln die Argumente, mit denen wir unser fundamentales Unbehagen über uns selber erklären und loswerden wollen. Wie arme Seelen auf der Suche nach Erlösung schweifen wir unstet von Erklärung zur Erklärung. Doch die Energieladung ist massiver als das in Worten Ausgedrückte. Auf dem Irrweg ins Freie vernebeln wir die klare, einfache Wahrheit: „Ich war ungeliebt und bin es immer noch.“
Dies ist eine Wahrheit, die auch für die Zuvielgeliebten und Fehlgeliebten zutrifft. Mangel an Liebe hat viele Masken.

Ich spreche von „Ungeliebten“, wenn das Gefühl ungeliebt zu sein, den springenden Punkt in der Lebenshemmung von Menschen ausmacht. Dies ist in allen tieferen psychischen Störungen der Fall, besonders in denen, die dem Narzissmus zugeordnet sind. Wird es schließlich zugelassen, zeigt es eine bestimmte Dominanz.

Die Wunde der Ungeliebten ist nicht Privatangelegenheit derer, denen es an Liebe gefehlt hat und die jetzt nicht lieben können. Sie ist ein gesellschaftliches Phänomen: Eltern, die ihre Kinder in deren Anderssein nicht lieben können, sind von sozialen Konventionen und aus diesen entspringenden Lebensängsten fehlgeleitet. Liebe, auch Elternliebe, ist das Natürlichste der Welt. Um sie brauchen wir uns nicht zu bemühen. Sie strömt von alleine, wenn wir uns nicht gegen das Leben sperren. Unbehindertes Leben setzt Liebe frei. Lebensenergie ist Liebe: gleichzeitig zu sich wie zu den anderen. Nur durch Normen zurechtgestutzte Menschen müssen diese Vorstellung als idealistisch ablehnen. Doch stellen nicht auch sie fest, dass sie in Phasen größerer Ungezwungenheit und Lebendigkeit mehr Liebe empfinden? – Nein, vor allem mit den Hindernissen zur Liebe, mit den Umständen, unter denen der Liebe Wunden geschlagen werden, haben wir uns zu befassen. Alles andere ergibt sich von alleine.

„Wann verfehlt ihr die Liebe, wann verliert die Liebe ihre Unschuld und warum ist die ganze Menschheit auf der Suche nach Liebe? Eine Mutter oder ein Vater verlassen dann den Pfad der Liebe, wenn ihre Liebe vom Wohlverhalten des Kindes abhängig ist und wenn die Liebe der Eltern mit Erwartungen an das Kind verbunden ist. Wenn ein Kind den Anforderungen der Eltern und der Gesellschaft gerecht werden muss, um Liebe zu erhalten, dann fehlt es in dieser Familie an Liebe – und dann hat die Liebe ihre Unschuld verloren.“

Menschen, die als Kinder Ungeliebte waren, haben es schwer, sich selber unter dem Auge eines anderen Menschen zu lieben. Gelingt ihnen dies nicht, erleben sie sich weiterhin  als Ungeliebte, auch wenn sie geliebt werden. Gelingt ihnen dagegen das Standhalten im magnetischen Feld einer Blickverbindung, werden sie lebendig und kreativ. Der Erwachsene sucht die Liebe ein Leben lang. Dies ist der Leidensweg aller Ungeliebten, weil sie den einen Satz nicht mit Leib und Seele aussprechen, hinaussprechen, fortsprechen können: „Meine Mutter hat mich nicht geliebt“, oder „Meine Mutter und mein Vater haben mich nicht geliebt“. Elternliebe kann nicht erzwungen werden. Hat sie gefehlt, bemüht sich die Tochter oder der Sohn manchmal ein Leben lang, sie zu gewinnen, nicht nur von den leiblichen Eltern, die vielleicht schon längst tot sind, sondern von allen Bezugspersonen. Die Wunde der Ungeliebten kann nicht heilen, nur der Verzicht auf zu späte Elternliebe löst den Bann. Die Heilung der seelischen Verwundung geschieht schließlich durch den Zugang zu einer tiefen Ebene, auf der alle Menschen gleich sind. Das Übel mangelnder Elternliebe kann nicht beseitigt, wohl aber an die Erfahrung eines existentiellen Mangels, der mit dem Menschsein gegeben ist, angeschlossen werden. Ich meine den Mangel an Geborgenheit in der Welt. Nicht nur der früh Verwundete muss den Verzicht auf Elternliebe leisten. Dieser ergibt sich aus dem Drang jedes Menschen nach Entwicklung und Autonomie. Das Opfer der Elternliebe ist die Hingabe an das Leben. Viele haben das Gefühl, nicht geliebt zu werden, weil sie es nicht fertigbringen, selber zu lieben. Würden sie aufhören, an der Wunde herum zu kratzen, könnte diese eher heilen. Doch solange ein Mensch seine Hände nicht für andere öffnet, ist er in sich verkrümmt. Aus diesem Grund haben Ungeliebte, solange sie ihr Kindheitsschicksal nicht verstanden, erspürt und befreit haben, unglückliche Liebesbeziehungen.

Die Energie der Liebe durch liebevolle Hinwendung zur Wunde unseres Ungeliebtsein zu erschließen: dies war mein Anliegen in diesem Artikel. Eine Psychotherapie, die nicht zur Energetik der Liebe wird, kann nicht helfen, weil Heilung nur durch Beziehung geschieht.

„Sich als Ganzes liebend, entdecken wir eine neue Liebe.
Die alte Liebe im Halten und Gehaltensein, im Haften und Verhaftetsein,
die Liebe aus Schwäche und Verzweiflung haben wir hinter uns gelassen.
Wir finden uns in einer Liebe vor, die nichts Bestimmtes will und
deshalb verfügbar und offen ist, eine Liebe,
die Liebeswunden heilt, indem sie auch diese liebt.“

 

– Marita Schroeder – The Future Force

Foto by: Path of the Lightworker

Befreie dich selbst

Wir sind alle zu einem Zweck hier.
„Egal, was der Mensch tut, jeder spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte der Welt. Und in  der Regel weiß er es nicht. Jeder trägt ein kreatives Potenzial in sich und von dem Moment  an, wo er dieses entdeckt und zum Ausdruck bringt, ist er in der Lage, die Welt zu  verändern.“

„Das Einzige, was zwischen Dir und Deinen Träumen steht, sind Deine Ängste“
“Höre nicht auf Deine Ängste. Wenn du das tust, wirst Du nicht in der Lage sein, mit deinem  Herz zu sprechen.”
“Es gibt nur eine Sache, die es unmöglich macht einen Traum zu erreichen: die Angst vor    dem Scheitern.”

Fehler sind Teil des Lebens.
“Wenn Du Deinen Weg findest, musst Du keine Angst haben. Du musst den Mut haben, Fehler zu machen. Enttäuschung, Niederlage und Verzweiflung sind die Werkzeuge die Gott benutzt, um uns den Weg zu zeigen.”

Suche die Liebe nicht außerhalb von Dir.
“Liebe findet man nicht in jemand anderem, sondern in einem selbst; wir wecken sie einfach  auf. Doch um das zu tun, brauchen wir die andere Person.”

„Wenn Du Dich änderst, ändert sich die ganze Welt mit Dir“
“Wenn wir lieben, bemühen wir uns immer besser zu werden als wir es bereits sind. Wenn  wir uns darum bemühen, besser zu werden als wir sind, wird alles um uns herum ebenfalls  besser.”

Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten.
“Viele Menschen scheinen eine genaue Vorstellung davon zu haben, wie andere ihr Leben  führen sollten, aber sie selbst haben keine von ihrem eigenen Leben.”

“Wir sind nicht in der Lage das Leben anderer zu beurteilen, weil jeder Mensch nur seine  eigenen Schmerzen und seine eigene Entsagung kennt. Es ist eine Sache, dass Du fühlst,  auf dem richtigen Weg zu sein, aber eine andere zu denken, dass Deiner der einzige Weg  sei.”
„Niemand ist dafür verantwortlich wie du dich fühlst oder nicht fühlst.“
“In der Liebe kann niemand jemand anderen schaden; jeder selbst ist für seine eigenen  Gefühle verantwortlich und kann nicht jemand anderen für das was man fühlt  verantwortlich machen.”

Umarme Deine Wahrhaftigkeit.
“Du musst der Mensch sein, der Du nie mutig genug warst zu sein. Nach und nach wirst Du  entdecken, dass Du bereits dieser Mensch bist, aber um das klar zu sehen, musst Du so tun  als ob und dich erfindest.”

“Wenn du Erfolg haben möchtest, musst Du eine Regel respektieren – Belüge Dich niemals  selbst.”

Quelle: von Paulo Coelho