Archiv für den Monat: Mai 2014

Das mutige Herz

Das mutige Herz zu manifestieren bedeutet, weiterhin zu lieben, ungeachtet der Situation. Es bedeutet nicht, die Situation zu sehen oder sie nicht zu sehen. In dem Moment, in dem du die Situation nur wunderbar machen willst, nur positiv, ohne Negativität, ohne Schwierigkeit, ohne Frustration, ist das mutige Herz nicht mehr länger präsent. Es ist eine idealisierte Beziehung. Es ist eine mentale, unwirkliche Beziehung. 

So etwas wie eine „nur gute Beziehung“ gibt es letztendlich nicht. Solange wir in einer physischen Form verkörpert sind, wird es Schwierigkeiten und Frustration geben. Falls du hoffst, dass du eines Tages eine Beziehung haben wirst, die immer nur wunderbar ist, nur befriedigend, niemals frustrierend, dann träumst du. So etwas gibt es nicht.

Und weil es das Herz gibt, und es Liebe gibt, können wir leben, wir können die Schwierigkeit annehmen, die Frustration.Liebe ist nicht nur für Freude, für Glücklichsein da. Liebe ist auch da, um dir zu helfen, die Schwierigkeiten auszuhalten, anzunehmen und zu verstehen. Liebe ist hier, um dir zu helfen, weiterhin glücklich zu sein, ungeachtet der Schwierigkeiten. Liebe wehrt die Schwierigkeiten nicht ab. Es ist nicht in der Natur der Liebe, Hass abzuwehren. Liebe liebt. Sie hört nicht auf zu lieben, wenn Hass, Frustration oder Schmerz gegenwärtig sind.

Wenn also in einer Beziehung etwas Negatives passiert, egal ob du Verletztheit fühlst, oder Ärger, oder Frustration, und dieses Ereignis dich die Liebe vergessen lässt, dann weißt du, dass du in einer Beziehung engagiert bist, die nicht wirklich ist. Du bist in deinen Gedanken engagiert, und nicht in der Wirklichkeit der Situation. Du nimmst nicht die wirkliche Situation wahr. Du nimmst dich selbst nicht auf wirkliche Weise wahr. Du nimmst den anderen nicht auf eine wirkliche Weise wahr. Du siehst die Beziehung nicht auf eine wirkliche Weise. 

Und du bist nicht in Kontakt mit der anderen Person. Du bist nur in Kontakt mit dem Teil deines Denkens, deines Verstandes, aber nicht mit der Wirklichkeit. 

In einer erwachten Beziehung lebst du mit einem mutigen Herzen

 

 

Seelentempel

Ein großer Teil des Lebens dreht sich um Liebe und Verlust und um das Erlernen von Geben und Nehmen in Beziehungen. Wenn eine Beziehung beendet wird, kann sich das so anfühlen, als sei dein Leben vorbei. Du meinst, du kannst nie wieder lachen oder dich gar auf jemand Neues einlassen. Auch unerwiderte Liebe kann schmerzhaft sein. Das Gefühl, ungeliebt zu sein, kommt einem Verlust gleich und ist lähmend. Liebe ist ein Geschenk, das genauso viel Schmerz wie Freude bereiten kann. Es kostet einiges an Kraft, wieder aufzustehen und von vorne zu beginnen.

Die Angst loslassen.

Es gibt Zeiten im Leben, in denen wir alles riskieren müssen, um glücklich zu werden. Und dazu müssen wir uns auch von einer Sache verabschieden, die uns sehr vertraut ist. So sonderbar es
klingt: Es kann durchaus eine schwierige Aufgabe sein, die Angst loszulassen, die uns davon abhält, uns zu verändern. Die Stimme, die uns zuflüstert, dass es das Risiko nicht wert sei und es besser sei, es gar nicht zu versuchen, statt am Ende zu scheitern. Ihr nachzugeben bedeutet jedoch, Chancen zu verpassen und dies vielleicht ein Leben lang zu bereuen.

Die Pfade zum Glück sind vielfältig und nicht alle sofort als solche zu erkennen. Im Gegenteil: sie scheinen sonderbar, beängstigend, voller Hürden, zu weit weg von zu Hause. Glück hängt allerdings eng mit positivem Selbstwert und Erfolg zusammen. Wir müssen kalkulierte Risiken eingehen, um zu wachsen und Selbstachtung zu erlangen. Diese Schlüsselmomente im Leben sind Wendepunkte, die uns dazu anregen, Bilanz zu ziehen: Eine Entscheidung steht an, doch das Wichtigste im Leben ist, zu Deinem inneren Kern zu finden, klar zu sehen, wer Du wirklich bist, was Dich ausmacht und vor allem was Dir wirklich wichtig ist – was Dich wirklich glücklich macht.

In jedem Leben gibt es dafür eine Begegnung, ein Ereignis, das Dir die Augen genau für diese Erkenntnis öffnet. Dann liegt es an Dir, dieser Wahrheit zu folgen, oder Deine Augen wieder zu verschließen und weiter zu leugnen, was in Dir ist.

Bist Du aber bereit, den Weg Deiner Seele einzuschlagen, vertrauensvoll Deiner inneren Führung zu folgen, wird sich plötzlich alles fügen. Alles ergibt einen Sinn. Und alles führt Dich direkt auf ein Ziel hin: den Himmel auf Erden zu leben.

Der Weg dorthin ist nicht immer leicht. Im Gegenteil: Er ist gepflastert mit Stolz und Vorurteilen, Angst vor Verletzung, darauf Schutzmechanismen, Masken und Rollen, sowie alten Wunden, Narben früherer Erfahrungen und Prägungen durch Dein Elternhaus.

Aber wenn Du diese Steine – einen nach dem anderen – sorgsam aus Deinem Sein geräumt hast, bist Du frei. …frei von jeglicher Illusion, die Dich an den Schmerz früherer Erfahrungen bindet, die Dich Dir selbst und Anderen etwas vormachen lässt und die Dir verwehrt, die Wahrheit anzunehmen wie sie ist, anstatt sie mit Deiner eigenen Interpretation zu belegen. Erst dann bist Du wirklich frei – frei für die Liebe! Denn erst dann kannst Du Dein Gegenüber sein lassen wie er gerade ist – ohne Verurteilung, Bewertung oder das Bedürfnis, ihm Dein eigenes Bild davon, wie er zu sein hat, überzustülpen. Damit meine ich nicht unbedingt die partnerschaftliche Liebe. Hier geht es um etwas Größeres: Die bedingungslose Liebe zu allem, was ist – die Liebe, die Dich zweifelsfrei spüren lässt, Du bist getragen vom Leben. Und alles, was Dich davon noch trennt, ist die Angst loszulassen – es ist Dein Zweifel, ob es richtig ist, ob es danach wirklich besser wird. Doch wenn Du den Weg heute nicht gehst, weißt Du morgen nicht, ob Du es geschafft hättest.

 

Motive-in-Action

Helfen Sie Ihren Mitarbeitern bei der Weiterentwicklung

Bis zu 80 Prozent unserer Lern- und Leistungserfolge, sowie unsere persönliche Entwicklung finden im Joballtag statt – was durchaus sinnvoll ist, denn lebenslanges Lernen ist eine wichtige Strategie für einen nachhaltigen Karriereweg. Tatsächlich sind es oft die direkten Vorgesetzten, die am meisten für die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter tun.

Mit den folgenden Tipps können Sie Ihren Teammitgliedern helfen, nicht stehenzubleiben:

  • Sprechen Sie über Karriereziele nicht nur einmal im Jahr bei der Leistungsbeurteilung, beim Feedback, sondern häufig. Regelmäßige Diskussionen über Ziele und Interessen helfen Ihren Mitarbeitern dabei, ihre Ziele anzupassen und Chancen für eine Weiterentwicklung zu erkennen.
  • Wenn Sie ein Gruppenprojekt vorbereiten: Bitten Sie Ihre Teammitglieder zu überlegen, wie sie dazu beitragen können – aber auch, was sie dabei gerne lernen würden. Dadurch vermeiden Sie, dass sich Mitarbeiter nur für solche Aufgaben freiwillig melden, die sie ohnehin schon beherrschen.
  • Bitten Sie Ihre Mitarbeiter, Ihnen und anderen Teammitglieder regelmäßig zurückzumelden, was sie gelernt haben und wie sie ihre neuen Fertigkeiten und Kenntnisse einsetzen.
  • Vereinbaren Sie Ziele und erstellen einen persönlichen Entwicklungsplan für jeden Mitarbeiter.
    Ziele sollten immer messbar, realistisch und erreichbar sein.
  • Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter immer: Menschen lösen Aufgaben dann am besten, wenn man sie motiviert hat.

 

– Marita Schroeder – The Future Force
© 2014 text by Marita Schroeder

 

 

when nothing goes right…go left

Herz
Ich tue nur noch das, was mich glücklich macht, nicht das was
vielleicht am besten ist.
Ich möchte Spaß haben an einer Sache.
Ich werde die ganze Welt umarmen.
Ich begreife was mir wichtig ist, so werde ich viele Dinge
sehen, die keine Bedeutung haben.
Ich werde Abschied nehmen von einem geplanten Leben.
Ich werde mich nur noch von meinen Emotionen leiten lassen,
nur diese führen mich zum Handeln.
Ich werde immer meine Gefühle zeigen, auch wenn sie
ins Lächerliche gezogen werden können.
Wenn ich eine Vision habe, werde ich alles dafür tun, um
mein Ziel zu erreichen.
Wenn ich einen Traum habe, dann lasse ich ihn Wirklichkeit werden.
Das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede…

Verstand
Bist Du jetzt völlig verrückt geworden?

Herz
JA….und wenn Du nicht mit mir auskommst, dann musst halt noch ein wenig an dir arbeiten!

 

 

 

So können Sie Teamkonflikte lösen

Teamarbeit ist nicht mehr aus dem Arbeitsalltag wegzudenken. Nicht auf den zielstrebigen Einzelkämpfer kommt es an, sondern auf das gute und erfolgreiche Funktionieren der Gruppe. Doch was, wenn der Teamzusammenhalt zu eng wird? Wenn sich unter Ihren Mitarbeitern Parteien bilden – hier die einen Teammitglieder, da die anderen? Dies kann zu Missstimmungen unter den „anderen“ führen und insgesamt das Klima verschlechtern. Erfahren Sie daher hier, wie Sie Teamkonflikte lösen können.

An folgenden Zeichen erkennen Sie Teamkonflikte rechtzeitig: 

  1. Persönliche Sympathien haben Vorrang: Wenn im Team plötzlich persönliche Sympathien vor effizientem Arbeiten stehen und auch die Kollegen, die wenig Leistung und Einsatz bringen, von den anderen gedeckt werden, sollten Sie prüfen, ob der bestehende Teamclan so weiterbestehen sollte.
  2. Gute Mitarbeiter werden gehindert: Vorsicht, wenn wirklich zielstrebige Mitarbeiter, die erfolgsorientiert arbeiten, plötzlich denken, von den anderen ausgebremst zu werden, weil erst mal ein gemeinsames Kaffeetrinken auf dem Plan steht. Auch an der Haltung Ihnen als Führungskraft gegenüber können Sie erkennen, ob sich das Team allzu eng zusammengeschlossen hat.
  3. Ihre Autorität wird angezweifelt: Wird Ihre Autorität offen in Zweifel gezogen und meint das Team besser als Sie zu wissen, auf welchem Wege der gewünschte Erfolg erreicht werden kann, ist es an der Zeit, den übertriebenen Teamgeist ein wenig zu lockern.

Um schwere Teamkonflikte lösen zu können, ändern Sie die Strukturen des Teams.

Bringen Sie ein bisschen Konkurrenzdenken unter die Teammitglieder, indem Sie zum Beispiel Untergruppen bilden, die mit den anderen konkurrieren, oder schaffen Sie Anreize für einzelne, um das Team aus seiner Erstarrung zu wecken. Achten Sie im Umgang mit Ihren Mitarbeitern darauf, ein Teammitglied nie vor den anderen offen zu kritisieren oder gar zu maßregeln. Das schafft leicht Märtyrer und Verschwörungen hinter Ihrem Rücken.

Finden Sie die Querulanten, um Teamkonflikte zu lösen

Finden Sie heraus, wer die treibende Kraft für die Teamkonflikte ist – in der Regel sind dies ein oder zwei Mitarbeiter, die die anderen mitziehen. Entfernen Sie sie aus dem Team und geben Sie Ihnen ein neues Einsatzgebiet.

Achten Sie auf neue Mitarbeiter

Sollten in einer problematischen Phase neue Mitarbeiter zum Team stoßen, dürfen Sie sie keinesfalls ihrem Schicksal oder den anderen Teammitgliedern überlassen. Denn oftmals akzeptieren derart verschworene Gemeinschaften Neuzugänge nicht oder versuchen, sie auf ihre Seite zu ziehen. Nehmen Sie daher die Einarbeitung des Neulings weitestgehend selbst in die Hand!

 

– Marita Schroeder – The Future Force
© 2014 text by Marita Schroeder

 

 

Zahlen, Fakten und ganz viel Gefühl

Mit Emotionen die Teamleistung steigern.

Wer seinen Gefühlen im Büro freien Lauf lässt, geht durchaus ein hohes Risiko ein. Vor allem, wenn er mit Vorgesetzten zusammenarbeitet, für die nur „Zahlen, Daten, Fakten“ zählen. Denn bei diesen Typen läuft man schnell Gefahr, als unprofessionell oder gar hysterisch zu gelten, wenn man sich nicht ständig wie ein gefühlloser Roboter verhält. Aber wer kann das schon und vor allem: wer will das eigentlich noch?

Die Zusammenarbeit in Teams basiert nicht nur auf den fachlichen Fähigkeiten der einzelnen Mitarbeiter. Auch die Emotionen spielen dabei eine ganz erhebliche Rolle. Häufig geben sie sogar den Ausschlag, ob ein Team erfolgreich zusammenarbeitet oder nicht. Denn unsere Gefühle beeinflussen sowohl die Fähigkeiten, also das „Können“, als auch unsere Bereitschaft, also das „Wollen“, zur Leistung.

Deshalb ist das „professionelle“ Büro, in dem sich alle nur auf Fakten und ihre Arbeit konzentrieren und einen neutralen Umgang miteinander pflegen, eine Illusion: Es ist für einen Menschen unmöglich, nicht zu fühlen. Wir können nicht verhindern, dass uns ein Mensch sympathisch oder unsympathisch ist, wir uns auf eine Aufgabe freuen oder uns über die frechen Sprüche des Kollegen ärgern. Der Umgang der Menschen miteinander ist immer auch emotional. Wir können solche Gefühle vielleicht für einen Moment unterdrücken beziehungsweise überspielen, aber abschalten können wir sie nicht. Das ist auch nicht gesund: wer ständig gegen die eigene Natur arbeitet, befindet sich permanent im Stress und hat ein höheres Burn-out-Risiko.

Natürlich heißt das nicht, dass man jetzt in das andere Extrem verfallen und sich im Büro total gehen lassen sollte. Auch das ist dem Betriebsklima und der eigenen Karriere sicherlich nicht förderlich. Aber eine gesunde Mischung aus Gefühl und Kalkül garantiert den Erfolg. Vor allem Vorgesetzte profitieren durchaus davon, hier und da Emotionen zuzulassen: Sie wirken menschlicher, sympathischer und fördern durch das Zulassen der Emotionen auch den Zusammenhalt im Team.

Denn gerade für die Zusammenarbeit von Teams sind Emotionen besonders wichtig. Zum einen lassen sie sich wie gesagt nicht unterdrücken, zum anderen können sie den Ausschlag für den Erfolg geben, denn wenn „die Chemie“ im Team stimmt, wird es auch erfolgreich zusammenarbeiten. Steuern Sie deshalb die Emotionen Ihrer Arbeitsteams! Um das zu erreichen, müssen Sie die folgenden Punkte beachten.

  1. Ein Team wird nur funktionieren, wenn sich alle im Team mit der Idee und den Regeln identifizieren, gegenseitiges Vertrauen herrscht und alle an den Erfolg und das Leistungsvermögen der Gruppe glauben. Daher sollten Sie die Gruppe auch unter diesen Gesichtspunkten zusammenstellen. Es bringt nichts, wenn sie einen genialen Ingenieur in dieses Team setzen, weil Sie glauben, sein Know-how werde benötigt, er aber kein Teamplayer ist oder sich gar mit der Aufgabe nicht anfreunden kann. Verzichten Sie lieber auf solche Mitglieder oder tauschen Sie sie aus, sonst schaden sie der Gruppenleistung.
  2. Bei einem Team gibt es zum einen die Gefühle des Einzelnen, zum anderen die Stimmung im Team zu beachten. Beide beeinflussen sich gegenseitig. Deswegen sollte man es nicht versäumen, bestimmte Verhaltensregeln für die Gruppe aufzustellen: Jeder darf ausreden, keine Idee wird lächerlich gemacht, niemand darf seinen Rang beim Teamwork ausnutzen. Pünktlichkeit, Respekt, höfliches Verhalten, gegenseitige Unterstützung sollten unantastbare Grundsätze sein. Bei Diskussionen darf es ruhig mal „hoch hergehen“, aber debattiert wird über die Sache, niemals wird eine Person als solche kritisiert.
  3. Offenheit und Emotionen sind dennoch erwünscht, auch das sollten Sie klarstellen. Wer Probleme sieht oder sich nicht wohlfühlt, soll dies auch sagen dürfen. Es ist vor allem der Job des Vorgesetzten, entsprechend darauf zu reagieren, nach einer Lösung zu suchen und sich bei dem Mitarbeiter für seine Ehrlichkeit zu bedanken. Unterstützen Sie den emotionalen Austausch durch gemeinsame Feiern, bei denen sich alle auch privat kennenlernen können, bieten Sie aber auch einen „Kummerkasten“ oder Sprechstunden an, so dass sich die Mitarbeiter anonym oder direkt mit Ihren Problemen an Sie wenden können.

Machen Sie zunächst eine ehrliche Bestandsaufnahme ihrer eigenen Gefühlswelt: Welche Gefühle lassen Sie im Job zu, welche unterdrücken Sie? Wie treffen Sie Entscheidungen? Wie erfolgreich sind Sie damit? Was würden Sie gerne ändern? Welche Gefühle machen sich bemerkbar, wenn Sie sie überhaupt nicht brauchen können? Bahnen sich die unterdrückten Gefühle vielleicht schon einen anderen Weg? haben Sie nach einer Aufregung oder einer Auseinandersetzung vielleicht Migräne, Magen- oder Rückenschmerzen?

Führungskräfte, die sich mit ihren eigenen Emotionen beschäftigen, werden auch von den Mitarbeitern besser angenommen. Denn sie wirken authentischer als ein Chef, der immer nur alles mit sich selbst ausmacht. Ein cholerischer Chef, der seiner Wut freien Lauf lässt und so von seinen Gefühlen überrollt wird, dass er die Kontrolle verliert, ist für Kreativität und Betriebsklima allerdings auch tödlich. Die Kunst besteht darin, Rationalität und Emotionalität in ein gutes, ausgewogenes Verhältnis zu bringen.

 

 – Marita Schroeder – The Future Force
© 2014 text by Marita Schroeder

 

Gesunde Beziehungen – lieben, und was dazu gehört

Heute geht es darum, wie gesunde Beziehungen aussehen.
Ist es Liebe, wenn ein Mensch zwanghaft am anderen Menschen festhält, ihm keine Freiheit gönnt. Was sind die häufigen Fehlformen der Beziehung? Sexuelle-Beziehung, Abhängigkeits-Beziehung oder Rosarote-Brille-Beziehung. Sie sind heute so populär wie damals. Jemanden wirklich zu lieben heißt, immer bei sich selbst zu bleiben und gemeinsam mit dem anderen das eigene Leben zu führen. Dies nennt man die bedingungslose Liebe.

Der Schlüssel zu dem Paradoxon: „Sucht nach Nähe“ = „Flucht vor Nähe“ liegt für sie in der Nähe zu uns selbst. Wir müssen uns selbst nahe sein. Solange wir Nähe von außen erwarten, werden wir sie niemals erleben. In der Beziehungssucht ist der Süchtige oft von dem Gedanken besessen, den Prinzen oder die Prinzessin zu finden, der/die alle Probleme lösen wird und mit der/dem er/sie für den Rest des Lebens glücklich sein wird. Das Leben scheint ohne diese Beziehung sinnlos. Der verzweifelte Versuch, diesen Menschen zu finden oder eine verloren gegangene Beziehung wieder zu kitten kann alle anderen Lebensbereiche zerstören, Chaos, Spannung und Ängste erzeugen und selbst das Leben bedrohen, wenn die chronische Trauer in Selbstmordgedanken einmündet. Die Beziehungssucht wird ebenso wie die Co-Abhängigkeit durch das Ideal der romantischen Liebe gestützt, dass uns über Schlagermusik und Filme vermittelt wird. Diese „Gehirnwäsche’“ ist so stark, dass es ausgesprochen schwierig ist, die darin liegenden Selbsttäuschungen zu erkennen und zu durchbrechen.

Alle Süchte haben ein Element der Verleugnung, doch ist die Verleugnung im Fall der Beziehungssucht besonders schwerwiegend. Beziehungssüchtige und ihre co-abhängigen Partner sehen oft nicht den Zusammenhang zwischen ihrem Schmerz und Leid und der illusionären Qualität, die sie in der Liebe suchen.

Überprüfen Sie die folgenden Möglichkeiten:

Kreuzen Sie die Sätze an, die Sie als wirkliche Stärke empfinden und geben Sie ihnen die Ziffer „1“. Dann kreuzen Sie die Eigenschaften an, die Sie gerne hätten, aber noch nicht so gut beherrschen und weisen Sie ihnen die Ziffer „2“ zu. Am Schluss geben Sie den Sätzen die Ziffer „3“, die Sie gerne beherrschen würden, auch wenn Sie noch in weiterer Ferne liegen.

Meine Stärken sind:
Fähig sein, mit der Entwicklung einer Beziehung zu warten.
Fähig sein, ehrlich zu sagen, wenn mich das Thema nicht interessiert oder ich nicht zuhören kann.
Eigene Bedürfnisse anerkennen und wichtig nehmen.
Sich um andere sorgen, ohne sie zu versorgen.
Zu wissen, dass Abhängigkeiten in jeder Form die Beziehung abtöten.
Die eigene Integrität (Ehrlichkeit) und die der anderen schätzen.
Zu wissen, dass ich keine Kompromisse eingehen darf, wenn es um meine geistigen und moralischen Werte geht, ohne die Beziehung auszuhöhlen.
Für mich und den anderen da sein.
Zu wissen, dass sexuelle Liebe sich in dem Maße entwickelt, in dem Vertrautheit wächst.
Zu wissen, dass die Beziehung nur ein wichtiger Aspekt meines gesamten Lebens ist.
Verantwortung für mein eigenes Leben annehmen und dem anderen die Verantwortung für sein Leben überlassen.
Mir ehrlich eingestehen, wer der andere ist, und welche wichtigen Werte, Hoffnungen und Befürchtungen nicht geteilt werden.
Klar und ohne Beurteilung mich und den anderen sehen.
Fähig sein „Welten“ zu teilen, ohne die eigene aufzugeben.
Gegenwärtig sein.
Risiken eingehen und in Gegenwart anderer verletzlich sein.
Gefühle so mitteilen, wie ich sie empfinde.
Grenzen haben und achten.
Wissen, dass Leiden nicht Lieben ist – Schmerz ist Teil des Lebens; Leiden ist eine Wahl.
Meinen eigenen Prozess leben und den Prozess anderer achten, was auch immer es ist.
Information geben, ohne zu versuchen zu kontrollieren, was der andere damit tut.
Zu wissen, dass Liebe nicht geschaffen oder manipuliert werden kann. Liebe ist ein Geschenk.
Zu wissen, dass Wertschätzung, Achtsamkeit und Fürsorge für eine liebevolle Beziehung sorgen.

Wie sehen Ihre Ergebnisse heute aus?
Wie viele dieser Fähigkeiten haben eine – 1 – erhalten?

Denken Sie an eine Situation, in der eine Fähigkeit der „Einser-Kategorie“ zum Zuge kam. Wie haben Sie sich in dieser Situation gefühlt? Wie ging es Ihnen im Nachhinein?

Können Sie ein Muster Ihrer Stärken und Schwächen erkennen? Was wäre nötig, um die Fähigkeiten, denen Sie die Zahl – 3 – zugeordnet haben, auf Platz  – 1 – hin zu bewegen? Was sind Sie bereit, dafür zu tun?

Wenn Sie sich gut auf dem Weg befinden, wissen Sie, dass Sie Ausdauer, Beständigkeit und Entschlossenheit brauchen, um die tief verwurzelten Strukturen der Co-Abhängigkeit und Beziehungssucht zu überwinden.

Wenn Sie gerade Ihre ersten Schritte unternehmen, seien Sie sich bewusst, dass diese Beziehungsstrukturen wie eine Sucht oder zähes Unkraut sind. Sobald sie den Blick abwenden, überwuchern sie Sie.

Die gute Nachricht ist. Es geht nicht nur Ihnen so.

 

Marita Schroeder – The Future Force

 

Roller Coaster Ride

Viel zu oft vermeiden wir die wirkliche Begegnung mit uns selbst, mit dem Leben, unseren Mitmenschen und dem geliebten Menschen.
Wir inszenieren Dramen und zeigen ambivalente Handlungsaktionen, um nicht mit dem großen Unbekannten in Kontakt zu kommen: dem weiten Land unseres inneren Lebens. Es gilt, den Schmerz einen Moment sein zu lassen, ohne eine Geschichte. Wir spüren nur in das Gefühl hinein, nichts weiter. Wir erzählen uns oder anderen keine Big Story, bewerten und verurteilen nicht, sondern spüren nur und sind bereit, nicht sofort verstehen zu müssen. Wenn wir unsere Schutzmechanismen erkennen und überwinden, entsteht ein Raum, in dem wir uns und andere so annehmen können, wie wir sind.

Für was es wert ist: Es ist nie zu spät oder nie zu früh so zu werden wie man wirklich sein möchte. Es gibt keine zeitliche Begrenzung. Hör auf, wann immer Du es willst. Du kannst es ändern oder gleich bleiben lassen. Es gibt keine Regeln bei dieser Sache. Du kannst der Beste oder der Schlechteste sein. Mach das Beste daraus. Ich hoffe, dass Du Dinge siehst, die dich erschrecken. Ich hoffe, dass Du Dinge siehst, die Du nie zuvor gefühlt hast. Ich hoffe, Du triffst Menschen mit einer anderen Sichtweise. Ich hoffe, Du lebst ein Leben, auf das Du stolz sein kannst. Und wenn Du feststellst, dass es nicht so ist, dann hoffe ich, Du hast den Mut, wieder von vorne anzufangen.

Höre auf mit dem, was Du gerade tust.
Hast du Schmerzen?
Schmerz ist immer eine Warnung: bis hierher und nicht weiter.
Auch wenn du keinen Zusammenhang zwischen deinem Schmerz und deinen Handlungen und Gedanken erkennen kannst – sie bestehen.
Jede Krankheit will uns etwas sagen.
Dein Immunsystem kann sie nicht nur bekämpfen, weil es zu schwach ist. Ihm fehlt jegliche Energie – dein Energieniveau ist nicht vollständig.
Der Energiestrom ist deswegen niedrig, weil deine Erwartungen niedrig sind oder deine Widerstände zu hoch.
Hattest du schon einmal eine Grippe, als du glücklich verliebt warst?
Wer die Qual hat, hat die Wahl. Wähle etwas anderes aus.
Höre auf mit dem, was du gerade tust.


– Marita Schroeder – 
The Future Force

2014 text by Marita Schroeder

 

 

 

 

 

 

 

Heilende Impulse

Vermutlich war der Mensch seelisch noch nie so unbeweglich wie heute.
Menschen fühlen sich oft isoliert, einsam, sinnentleert, ziel- und lustlos, gebremst, gestockt, gehemmt und oft in irgendeiner Form „suchtabhängig“.
Vage Wellen von Angst sind oft die einzigen seelischen Bewegungen, die sie wirklich empfingen.
Was nun?
Nimm den anderen wichtiger als dein Selbstmitleid, deine versteckte Schuld, deine verborgenen Versagensängste, deine Angst und deinen Schmerz – sie alle verdecken die Distanz zwischen dir und diesen Menschen.
Wenn Du in einer Beziehung „feststeckst“….
Rufe ihn an, schreibe ihm, besuche ihn oder, falls dies alles nicht möglich ist, stll dir vor, wie du diese im bildlichen Sinne zwischen euch liegende Strecke entlang gehst, bis du den anderen erreichst und dich mit ihm verbindest. Jeder Schritt auf ihn zu ist auch ein Schritt heraus aus einer inneren Niederlage und hin zu einem Ort der Partnerschaft und des gemeinsamen Gewinnens.
Verbindung zeigt dir, dass du wahrhaft nicht alleine bist und dass es immer eine Lösung gibt – ganz gleich wie das Problem aussehen mag.
Du musst auf dich vertrauen – auch wenn die ganze Welt gegen dich ist.
In dir ist etwas Kostbares, das in keinem anderen Menschen ist. Was aber in dir kostbar ist, kannst Du nur entdecken, wenn Du dein stärkstes Gefühl, deinen zentralen Wunsch was dein Inneres bewegt, wahrhaft erfasst.

  • Es kommt einzig darauf an, bei sich zu beginnen, und in diesem Augenblick habe ich mich um nichts anderes in der Welt als um diesen Beginn zu kümmern.
  • Du schaust in die Augen des geliebten Menschen und akzeptierst, was Du siehst – auch deine eigenen Schwächen. Wenn Du das tust, dann sind diese Schwächen mit einem Schlag gar nicht mehr so schrecklich. Das Geheimnis liegt darin, dass Du dich geliebt fühlst, und dieses Gefühl lässt das „Bild“ in deinem Geist sich auflösen.
  • Es gibt auf der ganzen Welt einen einzigen Weg, den niemand gehen kann außer Dir. Frag nicht wohin er führt – Geh ihn!
  • Suche dir immer Menschen, die dich motivieren, die dich aufbauen, die dich unterstützen in deiner persönlichen Entwicklung und Entfaltung, die an dich glauben.
  • Wenn Du liebst, ist alles anders. Dann fehlen alle negativen Gedanken und Gefühle, ohne dass Du es bemerkst.
  • Es ist niemals zu spät um neu anzufangen und niemals zu schwierig um es zu versuchen.
  • Alle Geschehnisse in deinem Leben, ob sie nun deine Gefühle, die Gesellschaft oder deinen Beruf betreffen, sind ein Spiegelbild deiner Gedanken. Es ist eine weit verbreitete Illusion, dass äußere Faktoren unser Leben bestimmen, während in Wahrheit alles im Leben eine Sache der Geisteshaltung und der inneren Überzeugungen ist. Das Leben ist genau so, wie wir es uns vorstellen. Alles was dir widerfährt, wird von deinen Gedanken herbeigeführt.
    Wenn Du also dein Leben verändern willst, dann musst du damit anfangen, dein Denken zu verändern.

Die Befreiung liegt in der Selbstliebe, weg vom ICH-Bewusstsein – hin zum DU – hin zum Beziehungsbewusstsein. Das ICH-Bewusstsein soll aber nicht der Verlust der Selbstliebe sein.Hier muss man unterscheiden zwischen einer tatsächlichen und einer scheinbaren Selbstliebe, zwischen einer offenen Selbstliebe und einer narzisstischen Selbstbeobachtung.

  • Wer zu viel denkt, denkt von der Sache weg. Zweimal reicht vollkommen, den dreimal heißt den unmittelbaren Sachverhalt bereits ein wenig aus dem Gespür zu verlieren. Wir haben Angst vor Nähe, auch im Denken.

Allein ist der Mensch ein unvollkommenes Ding; er muss einen Zweiten finden, um glücklich zu sein.
Liebe hat kein Alter – sie wird ständig geboren.
Der Mensch, der nur sich selber liebt, hasst nichts so sehr, als mit sich selbst
allein zu sein.
In der Liebe gilt Schweigen oft mehr als Sprechen.
Mitgefühl widerspricht nicht dem Egoismus. Im Gegenteil: Wir sind froh über die Gelegenheit, unsere Freundschaft beweisen und in den Ruf des Empfindsamen gelangen zu können, ohne dass wir dafür etwas geben müssen.
Während wir uns immer nur in Bereitschaft halten, glücklich zu werden, ist es unvermeidlich, dass wir es niemals richtig sind.


– Marita Schroeder – 
The Future Force

2014 text by Marita Schroeder

 

 

 

Facetten der Selbstzerstörung

Menschen, die sich oft vor anderen schämen, sind unfrei, lieben sich nicht,neigen zur Verschmelzung mit idealisierten Bezugspersonen – und zur Depression. Jedesmal wenn wir leiden, geschieht dies, weil wir gegen das oberste Gebot Gottes, der Liebe, verstoßen haben.

Ungeliebte sind anspruchsvoll, ohne an die Ansprüche zu glauben.
Dein Körper reagiert auf alles, was dein Geist sagt. Negativität bringt dein
Immunsystem nach unten.
Wenn wir uns auf Beziehungen nicht mehr einlassen, verlieren wir einen wesentlichen Bestandteil unseres Lebens. Es ist so, als würden wir
aufhören zu atmen.
Wie lange hast Du nun funktioniert? 30 Jahre, 40 Jahre, oder mehr?
Was meinst Du, reicht das nun?

Die Menschen, die man nur sehr schwer lieben kann, sind gewöhnlich
die, die unsere Liebe am meisten brauchen.
Stress ist eine Ausdrucksform von Angst und bedeutet ein Mangel an Harmonie.
Menschen mit einer geringen Selbstachtung neigen dazu, sich emotional und körperlich missbrauchen zu lassen. Wenn man sich wertlos hält, dann denkt man, man habe es verdient, schlecht behandelt zu werden.

Alles im Leben hat einen Grund, auch wenn das was dir passiert, dir in
diesem Moment sehr weh tut, so wirst du doch eines Tages wissen, dass
es das Beste war.
Erst wenn Du deinem inneren Drang im Herzen folgst und den äußeren Druck aufgibst, wird es dir besser gehen.

Es hat keinen Wert, wenn es dich nicht glücklich macht.
Eine Veränderung kann schmerzlich sein, doch nichts ist so schmerzhaft wie das Gefühl, festzustecken in einem Leben, das man nicht ausstehen kann.
Sich nach etwas sehnen heißt auch, einen schweren Weg bis zum Ende gehen.

Schutzmantel:
Selbstzerstörung kann zu einer Art kalten Heimat werden.
Du kennst dich nicht anders als mit diesem Stück trügerischer Heimat, deshalb zögerst Du vom „Bekannten“ Abschied zu nehmen und gegen das Unbekannte einzutauschen.
Dein heimliches Argument lautet: „Ich habe damit bis heute gelebt, also kann man damit leben. Wer weiß, ob man auch anders leben kann.“

Energiekäfig:
„Weißt Du eigentlich, dass deine Wohnung ein richtiger Energiekäfig ist?
Ja, ein Käfig, überall und rundherum „isoliert“ oben und unten und an den Seiten, und die ganze Energie, die Du frei setzt staut sich, weil sie nicht heraus kann, und schlägt auf dich zurück und am Ende wirst Du ganz „verrückt“ oder jedenfalls so gespannt und nervös, dass du mit keinem mehr reden kannst.“


Jeder findet zu sich selbst, wenn er seinen Energiekäfig öffnen kann.

 

Marita Schroeder – The Future Force

 

Vor dir sitzt ein Mensch

Der General und der Mönch

Ein General, der mit seinen Soldaten zu Pferd unterwegs war, traf auf einen Mönch, der in der Versenkung saß.
Der General rief ihm zu: „He, du da! Mönch!
Geh mir aus dem Weg.
“Der Mönch saß regungslos da und schwieg.
„Bist du denn taub? Hast du nicht gehört? Ich habe dir gesagt, du
sollst mir aus dem Weg gehen.“
Aber der Mönch blieb weiterhin unbeweglich und still.
Von seinem Pferd herunter rief der General ihm drohend zu: „Ich glaube, du weißt nicht, wen du vor dir hast?
Vor dir ist ein Mensch, der dich jederzeit töten kann, ohne mit der Wimper zu zucken.“
Da schaute der Mönch auf und antwortete:
„Ich glaube, du weißt nicht wen du vor dir hast?
Vor dir sitzt ein Mensch, der jederzeit sterben kann, ohne mit der Wimper zu zucken.“

Lebensaufgabe

So viele Menschen sind unerfüllt, hetzen sich jahrelang in Jobs ab, die sie sinnlos und öde erleben. Am Ende blicken sie traurig und mit Reue auf die wenigen, so kostbaren Jahre zurück, die uns allen nur zur Verfügung stehen.

Wer seine Berufung, seinen Weg kennt, dem mangelt es nie lange an Kraft und Mut, der fühlt sich sicher, geführt, verbunden und energievoll. Auf dem eigenen Weg zeigt sich in jedem Tal auch der nächste Gipfel, an dem der Ausblick friedlich, liebevoll und stärkend ist.

Lass mich Dir eine Frage stellen: Warum stehst Du morgens auf?

A) Weil Dein Herz aufgeregt und fröhlich klopft, wenn Du daran denkst, was an diesem neuen Tag Erfüllendes, Erfreuendes für Dich bereitliegt.
B) Weil der Wecker klingelt. Weil Du aufstehen musst.

Wenn Du mit „A“ antwortest, dann lebst und liebst Du das Leben, zu dem Du berufen bist.

Wenn Deine Antwort „B“ lautet, fühlst Du Dich vermutlich leer, übermäßig gestresst oder oft gelangweilt. Dann ist heute der Tag gekommen, an dem Du Deine Berufung, Deine Mission, Deine Lebensaufgabe finden kannst.

Nimm Dir 30 Minuten Zeit dafür, mehr brauchst Du nicht, um etwas zu entdecken, dass Dein Leben verändern wird. Die Übung stammt von Steve Pavlina.

  1. Gehe dorthin, wo Du ganz ungestört und ehrlich SEIN kannst.
  2. Nimm ein leeres Blatt Papier oder öffne ein leeres Dokument auf Deinem Rechner.
  3. Schreibe die Frage auf: Was ist meine Lebensaufgabe?
  4. Antworte schreibend (die Übung funktioniert nicht, wenn man nur darüber nachdenkt), antworte schnell, eine Antwort nach der anderen, Stichworte oder Stichpunkte reichen völlig aus. Korrigiere dabei nichts, lasse alle Antworten zu, die auf das Blatt Papier oder auf den Bildschirm wollen.
  5. Antworte so lange, bis Du starke Emotionen spürst.

Diese Antwort, die dich zum Weinen bringt, ist die richtige. Sie kommt aus Deinem Herzen, nicht aus dem Verstand, der seit den eigenen Kindertagen mit den Anforderungen und Glaubenssätzen anderer, von den Eltern, Lehrern, Bekannten, der Gesellschaft zugeschüttet wurde.

In dem Moment, in dem wir die ersten Antworten aufschreiben, und dann noch Weitere, lassen wir den Verstand und die fremden Gedanken gehen, Stück für Stück. Bis unser Geist leer ist von den vielen Vorstellungen „sicherer“, „realistischer“ Jobs, Aufgaben und Anforderungen. Wenn der Geist leer ist, kannst Du Dein Herz sprechen hören. Das, was es sagt, wird Deine Leidenschaften und Deine Stärken in sich tragen. Die Antwort kann sich im Laufe des Lebens ändern, Du bist frei, Dich jederzeit neu zu orientieren, die Reise des erfüllenden Lebens führt nicht durch eine Einbahnstraße.

Gib Dir diese 30 Minuten, Du hast sie Dir verdient.