Archiv für den Monat: Januar 2013

Lese die folgenden Gedanken, sie können für dein Leben nützlich sein

Wenn dir jemand eine Frage stellt, die du nicht beantworten willst, lächle und antworte ihm: „Warum willst du das wissen?“
Erinnere dich an deine große Liebe und an deinen größten Erfolg –
Beziehe dabei auch die größten Gefahren mit ein.
Wenn du verlierst, dann lerne daraus.

Erinnere dich an diese 3 Sätze:
– Respektiere dich selbst
– Respektiere andere
– Übernehme die Verantwortung für all das, was du tust und auch
für das, was Du nicht tust.

Lass eine große Freundschaft nicht durch ein kleines Missverständnis zerstören.
Wenn du meinst, einen Fehler gemacht zu haben, dann korrigiere ihn sofort wieder.
Lache, wenn du telefonierst. Dein Gegenüber wird es an deiner Stimme erkennen.
Lese zwischen den Zeilen…
Erinnere dich daran, dass du manchmal nicht das bekommst, was du möchtest – Du kannst trotzdem glücklich sein.
Mach dich nicht über die Träume eines anderen lustig.
Liebe tief und leidenschaftlich. Es kann sein, dass dir dabei weh getan wird, aber es ist der einzige Weg, dein Leben vollständig zu leben.
Spreche langsam aber denke schnell.
Gebe den Menschen mehr, als sie erwarten.
Wenn du sagst: „Ich liebe dich“, dann meine es auch so.
Wenn du „Entschuldigung“ sagst, dann schaue in die Augen des anderen.

 

 

Nimm dir Zeit, um die Botschaft zu lesen

Es war einmal ein Junge mit einem sehr schwierigen Charakter. Sein Vater gab ihm einen Beutel voll mit Nägeln und bat ihn, jedes Mal dann einen Nagel in den Gartenzaun zu schlagen, wenn er seine Geduld verliert und/oder mit jemandem in Streit geraten ist.

Am ersten Tag schlug der Junge 37 Nägel in den Gartenzaun. In den folgenden Wochen lernte der Junge, sich zu beherrschen und die Zahl der Nägel, die er in den Zaun schlug, wurde immer weniger. Der Junge merkte, dass es einfacher ist, sich zu beherrschen, als Nägel in den Zaun zu hämmern.
Schließlich kommt der Tag, an dem der Junge keinen Nagel in den Gartenzaun schlägt. Er geht zu seinem Vater und erklärt ihm, dass er heute keinen Nagel in den Gartenzaun geschlagen hat.
Da sagte der Vater zu ihm, er soll jeden Tag wieder einen Nagel aus dem Zaun entfernen, an dem er sein Temperament erfolgreich unter Kontrolle halten kann.
Viele Tage vergingen, bis der Junge seinem Vater erzählen kann, dass er alle Nägel aus dem Zaun gezogen hat.

Der Vater geht mit seinem Sohn zu dem Zaun und erklärt ihm:
„Mein Sohn, du hast dich in letzter Zeit gut benommen, aber schau, wie viele Löcher du in dem Zaun hinterlassen hast.“
Es wird nie mehr das gleiche sein. Jedes Mal, wenn du Streit mit jemandem hast und ihn beleidigst, bleiben Wunden wie diese Löcher im Zaun.
Ganz egal, wie oft du dich entschuldigst, die Wunde wird bleiben.
Eine Wunde, die du durch Worte erzeugst, tut genau so weh, wie eine körperliche Wunde.
Freunde sind wie Juwelen. Sie machen dich glücklich und unterstützen dich.
Sie sind bereit, dir zuzuhören, wann immer du sie brauchst. Sie stehen hinter dir und öffnen dir ihr Herz.

Zeig deinen Freunden, wie sehr du sie magst…

 

 

 

Das mentale Um-erleben

 

Entspanne dich jetzt zunächst, so gut es geht!

  1. Gehe jetzt im Geiste die Geschehnisse deines heutigen Tages noch einmal durch, vom Zeitpunkt des Aufwachens bis zum jetzigen Moment. Frage dich nun: Wann und wo habe ich etwas getan oder gesagt, das meinem inneren Wertmaßstab nicht entspricht? Habe ich das Bedürfnis nach Harmonie verletzt oder etwas Notwendiges nicht getan?
  2. Durchlebe, wenn Du dir jetzt einen Vorwurf dieser Art gemacht haben musst, nun die Situation im Geiste noch einmal in ihrem idealen Ablauf. Lasse dir die jeweilige Situation in deinem geistigen Auge noch einmal so ablaufen, wie Du sie gerne erlebt hättest; höre im Geiste die Worte, die Du gerne gesprochen hättest. Handle in deiner Vorstellung so, wie Du es von nun an immer gerne tun würdest und wie Du es im Grunde genommen von dir erwartest.
  3. Identifiziere dich dann mit dem Vorstellungsbild deines richtigen Verhaltens, nehme es in dein Innerstes auf. Lade die Vorstellung mit einem starken Gefühl der Freude und der Bejahung auf und versichere dich, dass Du das nächste Mal genau so und nicht anders handeln wirst.

Was will ich wirklich?

Ist die Frage überhaupt wichtig? Das ist doch egoistisch! Viel edler ist es doch, für andere da zu sein und zu fragen, was die wollen.
Ich muss doch für meine Familie, meine Kinder, meine Freunde da sein. Da geht es doch nicht darum, was ich will!
Oder bist Du eher einer, der sagt: „Na klar, es geht nur um mich. Koste es was es wolle, ich bin für mich da, egal, wie es den anderen geht!“

Ich finde die Frage sehr wichtig. Sie klingt trivial und dennoch erhitzen sich schon wenn sie gestellt wird, die Gemüter. Welches Bild, im Sinne von Vorbild, bekommen Kinder mit, wenn Ihr Vater „für sie“ rackert, sich aufopfert und unglücklich ist? Sie werden von ihm lernen, dass es wichtig ist, zu rackern, sich aufzuopfern und unglücklich zu sein!

Mir fiel dazu vor einiger Zeit ein Spruch in die Hände. Leider weiß ich nicht, von wem er ist: 
„Du brauchst Deine Kinder nicht erziehen. Sie machen Dir sowieso alles nach.
Lebe einfach das Leben, das Du für Deine Kinder möchtest.“

Da ist sie schon wieder die Frage: Was möchtest Du?

Und auch wenn Du einer der Starken bist, die schon gut für sich sorgen, egal, wie es den anderen geht: Was willst Du wirklich? Sind Dir wirklich „alle anderen“ egal, oder gibt es ein oder zwei Menschen, vielleicht aus Deiner Vergangenheit, denen Du damit etwas zeigen willst, von denen Du Dir etwas erwartest?

Was will ich wirklich? Wenn Du Dich auf diese Frage einlässt, wirst Du staunen, was dabei herauskommt! Allerdings brauchst Du dafür etwas Zeit und Geduld.

Eine gute Übung dazu ist folgende: Wenn Du abends im Bett liegst, direkt vor dem Einschlafen, stell Dir diese Frage: Was will ich wirklich? Immer wieder.

Am besten bis zum Einschlafen. Mindestens jedoch 10 mal hintereinander mit größtmöglicher Bewusstheit:

Was will ich wirklich?

 

 

 

Depression oder Burnout ?

Es gibt in der Literatur nur einige markante Unterscheidungsmerkmale.

  • 1. Unterschied:
    Eine oft zitierte Faustregel besagt, dass Burnout „kontext-bezogen“ (meist arbeitsbezogen) ist, während Depression „kontext-frei“ und allumfassend ist, also alle Bereiche des Lebens durchdringt.
    Es wird auch gesagt, dass Depressive immer depressiv sind, während Ausbrenner(innen), jedenfalls in den früheren Stadien, auch noch teilweise unbeschwerte Phasen haben können.
    Man könnte also – sehr stark vereinfacht – sagen: Ein Lottogewinn von 10 Millionen Euro könnte einem Menschen normalerweise aus einem Burnout-Prozess heraushelfen — einem Depressiven (im klinischen Sinne) dagegen nicht.
  • 2. Unterschied:
    Bei Burnout trifft man häufig auf ein sonderbares Phänomen, das es nur selten innerhalb der Depression gibt, nämlich „müde, matt und abgeschlagen“ nach außen, gleichzeitig innerlich aber unruhig, nervös und gespannt, mitunter sogar reizbar und gelegentlich aggressiv zu sein. So etwas hat man früher sehr treffend als „reizbare Schwäche“ bezeichnet.
  • 3. Unterschied:
    Ein drittes Unterscheidungsmerkmal zwischen Depression und Burnout besteht darin, dass Menschen in einem Burnout-Prozess normalerweise kämpfen.

Der Erschöpfung auf der Spur
Es müssen Hunderttausende sein, vielleicht sogar Millionen. Menschen, die sich müde und ausgelaugt fühlen und deren Erschöpfung nicht mehr weichen will. Die Aufgaben im Alltag fallen ihnen zusehends schwer. Sie fühlen sich in einem Hamsterrad gefangen, Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr, und wissen nicht mehr, wie sie dort herauskommen sollen. Viele von ihnen schlafen schlecht, die Beziehung leidet, die Kinder kommen zu kurz, für die Freunde fehlt die Energie. Daneben wächst die Angst, nicht mehr über das eigene Leben bestimmen zu können – allen Freiheiten zum Trotz. Was, wenn Körper und Seele den durchgetakteten Tagen in der Blackberry-Ära nicht mehr standhalten? Was tun, wenn plötzlich das Hirn nicht mehr richtig arbeitet, wenn das Herz jede Nacht bis zum Hals schlägt? Am Ende einer solchen Krise steht häufig die völlige Erschöpfung mitsamt einer Depression.

http://www.zeit.de/studium/uni-leben/2013-01/droge-leistung-burn-out/komplettansicht

 

 

 

 

 

Lerne zu stehen – Lerne stark zu sein – Lerne zu siegen

Um_erleben Artikel

Das Prinzip der Shaolin

Lerne zu stehen

Bevor du lernen kannst, andere zu besiegen, musst du
erst einmal lernen, gut
zu stehen.

1. Das Prinzip der Gegenwart

Lerne, im Hier und Jetzt zu leben, und werde dir der Vergänglichkeit bewusst

2. Das Prinzip der Achtsamkeit

Lerne, dass aus der Achtsamkeit die Einsicht in andere und in dich selbst kommt

3. Das Prinzip der Entschlossenheit

Lerne, Dinge ganz zu tun oder ganz zu lassen

4. Das Prinzip des Nicht-Besitzen-Wollens

Lerne, dass Begierde dich berechenbar, verletzbar und erpressbar macht

5 Das Prinzip der Gelassenheit

Lerne, dich nie zu einer Handlung hinreißen zu lassen

6. Das Prinzip der Langsamkeit

Lerne, Eile mit Langsamkeit zu besiegen

7. Das Prinzip der Nachahmung

Lerne, dass du durch Nachahmung andere besser einschätzen kannst

8. Das Prinzip der Gelegenheit

Lerne, Gelegenheiten zu schaffen, auf sie zu warten, um sie für dich, aber gegen deine Gegner zu verwenden

9. Das Prinzip des Nachgeben

Lerne, dass Nachgeben Verteidigung und gleichzeitig Angriff ist, den der Gegner gegen sich selbst führt

10. Das Prinzip der Überlegenheit

Lerne, dass wahre Überlegenheit die Kunst ist, kampflos zu siegen

11. Das Prinzip des Sich-Lösen-Können

Lerne, dich von übernommenen Meinungen zu lösen und deine eigenen stets aufs Neue zu prüfen

12. Das Prinzip des Sich-selbst-Erkennens

Lerne, dass alles, was du bist und was du wirst, nur in dir selbst liegt

Lerne, stark zu sein

Ein Mensch, der in allem gut sein will, muss unweigerlich unter so vielen, die nicht gut sind, scheitern. Er muss deshalb lernen, wie man nicht gut ist, und dieses Wissen dann gebrauchen oder nicht gebrauchen, je nachdem es der Anlass gebietet.

Lerne, zu siegen

Ein weiser Mensch erringt einen Sieg und belässt es dabei. Er geht nicht zu Gewalttaten über.

Shaolin Kung Fu: „Die höchste Ebene des Kampfes ist es, nicht zu kämpfen“

 

self-talk

Erlernen des self-talk

Hier werden persönliche Gefühle und Gedanken angesprochen, die bestimmte Verhaltensweisen und Handlungen auslösen. self-talk hat aber nur die erwünschte Wirkung, wenn es positiv ist!

Besonders wirkungsvoll ist self-talk, wenn er nicht aus dem Stegreif erfolgt, sondern auf frühere Erfahrungen zurück greift und auf gewisse wiederkehrende Situationen abgestimmt ist. So lässt sich die Konzentration oder die Aufmerksamkeit in wichtigen Augenblicken wieder herstellen.

Schlüsselsätze können sein (die wir uns selbst laut sagen):

“Ich schaffe es”

“Bleib cool jetzt”

“Hopp, auf gehts“

“Heute bin ich richtig gut”

“Heute gibts Feuer”

“Ich bin heute besser als alle anderen

Es ist darauf zu achten, wie die Schlüsselgedanken gesagt werden. Ist die innere Stimme sanft, motivierend, aufbrausend, streng, lahm, lethargisch, zitternd, glaubwürdig? Man spricht immer in einer positiven Form und es kann auch ein leichter Erregungszustand dabei sein. Da jeder Gedanke Energiepotential besitzt, hat jeder Gedanke die Tendenz sich zu verwirklichen.

 

 

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Als Selbsthilfe für jeden Tag wird im japanischen Heilströmen das Fingerhalten empfohlen. Es harmonisiert alle Organströme und hilft so eventuelle Blockaden zu lösen, oder einfach nur entspannen. Sehr zum empfehlen, wenn man nicht einschlafen kann!

Das Fingerhalten  (Jin Shin Jyutsu)

  • Das Ein- und Durchschlafen gelingt besser, wenn man den Daumen hält; Sorgen und Grübeleien lassen nach.
    (Man legt einen Handrücken in die Innenfläche der anderen Hand und hält dabei den Daumen entspannt fest)
  • Ängste werden milder, wenn man den Zeigfinger hält.
  • Wut, Gereiztheit und innere Anspannung lassen nach, wenn man den Mittelfinger hält.
  • Loslassen von Kummer und ein besseres Durchatmen schenkt uns das Halten des Ringfingers.
  • Zu viel angespanntes Bemühen und übermäßige Anpassung verlieren sich durch das Halten des kleinen Fingers.

 

 

Sei du selbst

Anpassung auf Kosten deines Selbst ist nicht dasselbe wie in Frieden und Harmonie zu leben. Wenn du dich anpasst, verbiegst du dich und unterdrückst, was dir wirklich am Herzen liegt, was dir viel bedeutet. Du veränderst dich, um anderen zu gefallen und um von ihnen geliebt zu werden. Doch sie lieben dich nur so lange du tust, was sie von dir verlangen. Dein Glück ist ihnen völlig egal.

Es gibt Menschen, die halten sich für klug und denken, es gäbe nichts mehr, was sie lernen müssten. Sie glauben, bereits alle Erfahrungen gemacht zu haben und dass nichts sie mehr überraschen könnte. Also führen sie ein langweiliges Leben mit ständigen Wiederholungen von angelernten Gewohnheiten. Und wenn sie nicht lebendig geworden sind, dann sterben sie noch heute…

Worauf reagierst du immer noch angespannt? Was bereitet dir Mühe und worin investierst du deine ganze Kraft? Dreh den Spieß um: Entspanne dich in genau diesem Moment, in dem es anfängt anstrengend zu werden. Du wirst überrascht sein, wie leicht dir gelingt, was dir sonst verwehrt wird.

 

 

Macht der Gedanken

Einfluss der Psyche auf das Immunsystem

Der amerikanische Psychologie Professor Mihaly Csikszentmihalyi erforscht die Macht menschlichen Denkens und kam zu der Erkenntnis: Alles was wir erleben, wird im Bewusstsein als Information dargestellt. Wenn wir diese Informationsdarstellung kontrollieren, können wir beeinflussen, wie wir uns fühlen. Denn die Freude am Leben hängt letztlich davon ab, wie der Verstand filtert und deutet. Ein Mensch kann sich glücklich oder unglücklich machen. Immer wieder begegnen uns Menschen, die schwierige Situationen bewältigen, weil sie die Kraft des Denkens positiv verwenden und nicht unnütz mit Resignation verschwenden.

Oder so wie es Louise L. Hay in ihrem Buch ausdrückt: “Die Gedanken, die wir uns auswählen, sind die Werkzeuge, mit denen wir die Leinwand unseres Lebens bemalen.“ Denn was vielen Menschen nicht bewusst ist, wir steuern unser Leben und innere Kapitulation macht uns handlungsunfähig.
„Das hab ich mir fast gedacht“. Verwenden Sie diesen Wortschatz auch ab und zu? – Denken Sie mal darüber nach, wenden Sie diesen mit negativen Ereignissen an? Oder schaffen Sie es auch mit positiven? Die Gedanken sind auf keinen Fall zu unterschätzen. Denn die Gedanken die wir denken erzeugen unsere Gefühle. Und wir können selber dazu beitragen, gute Gefühle zu haben.

Übrigens: dass die Gedanken viel Macht über uns haben, wird uns vielleicht bewusster, wenn wir an unsere Kindheit zurück denken. Man hat etwas angestellt und war zu feige dafür gerade zu stehen und die Vorstellung bzw. der Gedanke daran, entdeckt zu werden, löste eigenartige körperliche Symptome aus: Zittern, mulmiges Gefühl in der Bauchgegend, kreidebleich oder hochrot im Gesicht. Unser Körper reagiert auf unsere Gedanken – dies muss aber nicht immer äußerlich sichtbar sein.
Sicherlich ist es besser, Probleme zu bereinigen um keine negativen Gedanken mehr daran zu verschwenden. Und gestehen Sie ruhig auch Fehlentscheidungen ein und sehen Sie diese dann als wichtigen Lernprozess. Niemand ist perfekt. Und das Eingestehen von Fehlern zeigt von wahrer Größe.

Oftmals ist es aber nicht möglich die Situation zu ändern – jedoch sehr wohl die Einstellung dazu.
Die US-Forscherin Margaret Kemeny untersucht schon lange die unglaubliche Macht des Gehirns. Und sie weiß heute: Optimisten leben nicht nur länger, sie haben auch die Kraft, die schwierigsten Lebenssituationen und sogar Krankheiten zu bewältigen. Denn: Es ist allein die Macht des Gehirns, die unseren Körper heilt, sagt Kemeny. Diese spannende Entdeckung verdanken wir einem relativ neuen Forschungszweig – der Psychoneuroimmunologie. Wissenschaftler stellten fest: Unser Gehirn ist in der Lage, Stoffe zu produzieren, die sonst nur in hochpotenten Medikamenten vorkommen.
Der US-Neurologe Prof. Robert Ornstein meint: „Unser Gehirn ist die mit Abstand die beste Apotheke der Welt!“

Wissenschaftler haben auch untersucht, wie der Einfluss der Psyche auf das Immunsystem eigentlich zustande kommt. Man weiß heute, dass sowohl die Bewegung der Immunzellen im Körper als auch die Funktion dieser Zellen nachhaltig durch Botenstoffe und durch Hormone beeinflusst werden. Und das ist der Weg, über den psychische Prozesse wie beispielsweise Stress, Freude oder Ärger unser körpereigenes Abwehrsystem erreichen.

Wie kann ich meine Psyche stärken?

Lebenseinstellung: Die Bejahung des eigenen Lebens, des eigenen Glücks und Wachstums tragen dazu wesentlich bei. Schenken Sie sich ruhig auch mal ein Lob, denn unsere Worte spiegeln unsere geistige Einstellung. Es gibt nichts Wichtigeres als sich selbst zu achten und zu lieben.

Genaue Zieldefinition: Was möchte ich wirklich? Diese Frage sollte man sich des Öfteren stellen. Und es ist auch viel einfacher, dem Zuhörer zu sagen was wir möchten, als in langen Sätzen zu erklären was wir nicht möchten. Der direkte Weg – ehrlich, zeitsparend und wahrscheinlich meist mit weniger Komplikationen verbunden…

Positive Affirmation: Vielen Menschen fällt es schwer, selbst Wünsche positiv zu formulieren, doch positive Formulierungen vereinfachen unser Leben. Obwohl wir bewusst nur einen sehr kleinen Teil der Information aufnehmen können, die die Welt uns anbietet, nehmen wir viel mehr wahr und reagieren darauf, ohne uns dessen bewusst zu sein. Unser Unterbewusstsein arbeitet immer auf Hochtouren!
Louise L. Hay erzählt in ihrem Buch „Wahre Kraft kommt von innen“ folgendes: Als bei ihr Krebs diagnostiziert wurde, beschloss sie, mit dem negativen Gerede aufzuhören. Sie stellte dabei mit entsetzten fest, dass sie eigentlich gar nichts mehr zu sagen hatte, aber entdeckte schließlich andere Möglichkeiten ein Gespräch zu führen. Niemals ist es zu spät, sein Leben bewusster in die Hand zu nehmen und alte Gewohnheiten zu brechen.

Nutzen Sie Veränderungen positiv:  Wenn wir unsere Probleme und Krankheiten als Chancen nützen, darüber nach zu denken, wie wir unser Leben ändern können, so sind wir wieder einen Schritt weiter.

Umgang mit anderen Menschen:  Bei niemandem läuft das Leben immer positiv, jeder hat im Leben sein Päckchen zu tragen. Freue dich über den Erfolg anderer Menschen und gönne es ihnen. Und ein Bitte und Danke kann manchmal fast Berge versetzen. Behandle andere Menschen einfach so, wie du selber behandelt werden möchtest. Ein warmer Gesichtsausdruck und ein Lächeln in deiner Stimme bringt Sonne in die Herzen anderer.

Humor:  Lassen Sie sich mal richtig durchschütteln vor Lachen, denn Lachen tut gut. Der Durchschnittsmensch lacht ca. 20 mal am Tag. Kinder in der Regel zehnmal mehr. Depressive Menschen lachen kaum. Lachen hat aber eine positive Wirkung: Es trainiert Herz, Lunge, Zwerchfell und andere lebenswichtige Organe. Lachen ist nichts anderes als forciertes Atmen.
Die Zwerchfell- und Rippenmuskulatur zieht sich zusammen. Durch den dadurch entstehenden Luftdruck strömt Luft nach oben, die Kehlkopfmuskeln öffnen und schließen sich, dann reagiert die Muskulatur um die Mundwinkel, der Augenringmuskel und so mancher stößt dabei noch merkwürdige Laute aus. Lachen macht locker und frei und hält jung, indem es die Muskelspannung herabsetzt. Schlussendlich hat das Immunsystem auch etwas davon.
Also: Öfter mal ins Kabarett  als vor dem Fernseher mit seinen meist negativen Tagesmeldungen ausharren.

Und ein letzter Gedanke oder Impuls: Zeigen Sie Mut und Willensstärke und tun Sie alles mit einem hohen Grad an Begeisterung, auch für die kleinen Dinge im Leben.