Archiv für den Monat: Dezember 2012

Wussten Sie schon, dass Tun mehr ist als Reden?

Wussten Sie schon, dass die Nähe eines Menschen gesund machen, krank machen, tot und lebendig machen kann?
Wussten Sie schon, dass die Nähe eines Menschen gut machen, böse machen, traurig und froh machen kann?
Wussten Sie schon, dass das Wegbleiben eines Menschen sterben lassen kann; dass das Kommen eines Menschen wieder leben lässt?
Wussten Sie schon, dass die Stimme eines Menschen einen anderen Menschen wieder aufhorchen lässt, der für alles taub war?
Wussten Sie schon, dass das Wort oder das Tun eines Menschen wieder sehend machen kann, einen, der für alles blind war, der nichts mehr sah, der keinen Sinn mehr sah in dieser Welt und seinem Leben?
Wussten Sie schon, dass Zeit haben für einen Menschen mehr ist als Geld, mehr als Medikamente, unter Umständen mehr als eine geniale Operation?Wussten Sie schon, dass das Anhören eines Menschen Wunder wirkt, dass das Wort Wohlwollen Zinsen trägt, dass ein Vorschuss an Vertrauen hundertfach auf uns zurückkommt?
Wussten Sie schon, dass Tun mehr ist als Reden?

Exzellente Motivation – hervorragendes Image

Je mehr ein Unternehmen wächst, desto wichtiger wird es, Verantwortung zu delegieren und die Mitarbeiter zu Eigeninitiative aufzufordern. Das verlangt ein hohes Maß an Toleranz. Mitarbeiter, denen man  Autorität und Verantwortung überträgt, wollen – wenn sie gut sind – ihre Aufgaben selbständig erledigen. Fehler wird es immer geben. Aber die Fehler der Mitarbeiter, die meist die richtigen Dinge tun, sind nicht so gravierend wie die, die dadurch entstehen, dass das Management den Verantwortlichen genau vorschreiben will, wie sie ihre Arbeit zu verrichten haben.

Ein Management, das überkritisch auf Fehler reagiert, zerstört Eigeninitiative. Doch Mitarbeiter mit persönlichem Engagement sind lebenswichtig, wenn ein Unternehmen weiter wachsen will.

Noch etwas in eigener Sache:

Wenn man über das Leben, die Freiheit und das Streben nach Glück nachdenkt, meint man nicht längere Ferien und bequemere Hängematten.  Es bedeutete die Verfolgung des Lernens. Die Liebe zum Lernen. Das Streben nach Verbesserung und Exzellenz.
Findet Arbeit die ihr liebt, und legt das Interesse nicht übermäßig auf das Geld, oder wie viel Geld im Spiel ist. In harter Arbeit steckt das Glück.

 

Ausbildung – schön und gut!

„Streng dich an. Versuche, soviel Ausbildung
wie möglich zu bekommen, und dann, um Himmels Willen,
tu etwas!“

In Deutschland brechen jedes Jahr ein Viertel der Auszubildenden die Ausbildung vorzeitig ab. Warum ist das so? Grund sind häufig Konflikte zwischen Auszubildenden und Ausbilder.
Oft lässt sich ein Ausbildungsabbruch vermeiden, wenn frühzeitig das Gespräch gesucht und bereits im Vorfeld geeignete Unterstützungsangebote im Betrieb installiert werden.

Auszubildende klagen häufig über unbezahlte Überstunden und schlechte Ausbildungsqualität. Manchmal ist die Situation so verfahren, dass es zu Kündigungsandrohungen auf beiden Seiten kommt.
Soweit sollte es nicht kommen!

Unzufriedenheit bei den Auszubildenden entsteht häufig auch, wenn Urlaub nicht gewährt oder die Ausbildungsvergütung unregelmäßig gezahlt wird. Ein angespanntes Betriebsklima oder ein schlechter Umgangston auf beiden Seiten ist ebenfalls ein häufiger Grund die Ausbildung abzubrechen.

Auf Seiten der Ausbilder entsteht u.a. auch Unzufriedenheit, wenn die Auszubildenden ihren Pflichten nicht nachkommen und unentschuldigte Fehlzeiten haben.
Auszubildende haben nicht nur Rechte sondern auch Pflichten gegenüber dem Ausbildungsunternehmen.

Inzwischen stellen auszubildende Unternehmen an die Bewerber nicht nur in puncto Wissen bestimmte Mindestanforderungen, sondern auch an die Persönlichkeitsentwicklung und Gemeinschaftsfähigkeit des Auszubildenden.

Schlüsselqualifikationen und soft skills sind persönliche und soziale Kompetenzen und wichtige Basisanforderungen im Berufsleben.
Hohe Erwartungen seitens des Ausbilders liegen in der Zuverlässigkeit in der Lehr- und Leistungsbereitschaft, im Durchhaltevermögen, in der Belastbarkeit, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit, um persönliche Kompetenzen zu nennen.

Heutzutage werden aber auch Pflicht- und Verantwortungswerte immer wichtiger, gerade auch bei der Auswahl von Bewerbern. Denn diese Werte ermöglichen es erst, dass die Auszubildenden Leistungen erbringen und Verantwortung übernehmen können.

Um all dem vorzubeugen, brauchen Auszubildende mit Problemen am Ausbildungsplatz möglichst frühzeitig Hilfe und Beratung.

Die Rolle als Persönlichkeitstrainer und Berater hat in den letzten Jahren eine zunehmende Bedeutung bekommen, da in einer sich ständig verändernden Umwelt die Entwicklung der jungen Mitarbeiter überlebenswichtig geworden ist.

Dem Unternehmen möchte ich eine Möglichkeit aufzeigen, wie Sie Ihren Mitarbeitern eine Veränderungsebene bieten können, wie Einschränkungen durch Teile der Persönlichkeit gelöst werden, wie ein Zugang zu den eigenen Ressourcen geschaffen werden kann, wie Mitarbeiter authentisch werden.

Das Coaching von Mitarbeitern fördert deren systematische Entwicklung im fachlichen und verhaltensbezogenen Bereich. Deshalb sehe ich es als sehr wichtig, gerade junge Menschen in der Ausbildung, zu begleiten und weiter auf dem eigenen Entwicklungsweg zu bringen.

Eine weitere Möglichkeit bietet sich in der Online-Beratung für Ihre Auszubildenden.
Viele junge Menschen scheuen oft das Gespräch mit dem Vorgesetzten da es oft spannungsgeladene Gespräche sind, verbunden mit schwierigen Fragen.

„A great place to work – ein Arbeitsplatz, an dem man denen vertraut, für die man arbeitet, stolz auf das ist, was man tut und Freude hat an der Zusammenarbeit mit den anderen.“

Was genau sind persönliche und soziale Kompetenzen?

Bestimmt hast du auch schon von sogenannten „Schlüsselqualifikationen oder „soft skills“ gehört. Aber was genau ist das?

„Schlüsselqualifikationen“ und „soft skills“ sind Fähigkeiten, die über das fachliche Wissen hinausgehen. Inzwischen stellen ausbildende Unternehmen an dich als Bewerber nicht nur in puncto Wissen bestimmte Mindestanforderungen, sondern auch an deine Persönlichkeitsentwicklung und Gemeinschaftsfähigkeit. Im Folgenden möchten wir dir zeigen, welche Fähigkeiten zu den persönlichen, beziehungsweise zu den sozialen Kompetenzen gehören.

Persönliche Kompetenzen
Der Begriff „persönliche Kompetenzen“ bezieht sich auf deine Grundhaltung und Werte-Einstellung. Hierzu gehören:

  • Zuverlässigkeit
    Für die ausbildenden Unternehmen ist Zuverlässigkeit wesentliche Grundbedingung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dir. Sie müssen sich  darauf verlassen können, dass du dir übertragene Aufgaben erfüllst. Dabei ist dauernde Überwachung und Kontrolle meist nicht möglich.
  • Lehr- und Leistungsbereitschaft
    Deine Einstellung ist sehr wichtig für eine erfolgreiche Ausbildung. Du solltest  selber an guten Ergebnissen und Erfolgen interessiert sein. Arbeit und Ausbildung solltest du positiv in dein Leben integrieren und nicht als notwendiges Übel sehen. Besonders wichtig sind auch Neugier und Lust auf Neues.
  • Ausdauer, Durchhaltevermögen, Belastbarkeit
    Ebenfalls wichtig ist die Fähigkeit, dass du auch dann durchzuhalten versuchst,  wenn dich die Arbeit oder Ausbildung besonders belastet oder sie dir wenig Spaß macht. Du solltest in jedem Fall eine gewisse Frustrationstoleranz   mitbringen. Es ist wichtig, dass du nicht bei jedem Misserfolgserlebnis oder vorläufigem Ausbleiben von Erfolg aufgibst.
  • Sorgfalt, Gewissenhaftigkeit
    Den Ausbildern ist es wichtig, dass du deine Aufgaben ernst nimmst und genau  bei der Sache bist. Das bedeutet, dass du dich den Umständen entsprechend  verhalten solltest. Ein „lockerer“ Umgang mit Selbstdisziplin, Ordnungssinn, Pünktlichkeit und Ähnlichem ist in deinem Ausbildungsbetrieb meist nicht angebracht.
  • Konzentrationsfähigkeit
    Im Berufsleben ist deine Konzentrationsfähigkeit notwendig. Immer mehr   Ausbilder beklagen jedoch, dass diese stark abgenommen hat. Die Fähigkeit, dich auf eine bestimmte Aufgabe zu konzentrieren und diese Konzentration länger als fünf bis zehn Minuten aufrechtzuerhalten, ist jedoch sehr wichtig. Nur so kannst du die geforderte Leistung erbringen.
  • Verantwortungsbereitschaft und Selbstständigkeit
    Während deines Berufslebens wirst du immer mehr Verantwortung übernehmen dürfen. Dazu gehört auch, dass du in den meisten Fällen immer selbstständiger  werden musst. Daher sind diese Kompetenzen bereits während deiner   Ausbildung wichtig und sollten zumindest ansatzweise vorhanden sein. Es ist daher wichtig, dass du für deine Arbeit einstehst, auch wenn sie dir mal   misslingt. Du solltest deine Arbeit, Unangenehmes sowie Lästiges und Verantwortung nicht auf andere abschieben.
  • Fähigkeit zu Kritik und Selbstkritik
    Kritikfähigkeit bedeutet nicht pausenlose Diskussion über alles und jedes. Stattdessen solltest du Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden können. Genauso wichtig ist auch, dass du zur Selbstkritik fähig bist, dir Fehler eingestehen kannst und bereit bist, diese zu korrigieren.
  • Kreativität und Flexibilität
    Diese Eigenschaften werden auch im Berufsleben zunehmend wichtiger. Du kannst zwar nicht immer zu einem kreativen Problemlöser werden, aber du solltest im Ansatz eigene Ideen entwickeln und einzubringen versuchen.

Soziale Kompetenzen
„Soziale Kompetenzen“ beschreiben dein persönliches Verhalten. Auch deine Einstellung kann ausschlaggebend dafür sein, dass sich ein Betrieb für eine Zusammenarbeit mit dir interessiert.

  • Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit
    Anstelle von Eigenbrötlern und einsamen Tüftlern setzen Unternehmen immer  häufiger auf Kooperation. Der Austausch von Informationen, von Erfahrungen sowie von Verbesserungsvorschlägen ist im heutigen Berufsleben sehr wichtig. Eine funktionierende Zusammenarbeit im Betrieb ist daher zwingend, weil die neuen betrieblichen Organisationsformen auf Zusammenarbeit angelegt sind.
  • Höflichkeit und Freundlichkeit
    Um im Berufsleben etwas zu erreichen, werden höfliches Benehmen sowie Freundlichkeit immer wichtiger. Du solltest daher im Betrieb angemessenes Verhalten zeigen. Verhaltensweisen, die unter deinen Freunden und abends auf  der Party vielleicht „cool“ sind, können sich im Betrieb leistungshemmend auswirken.
  • Konfliktfähigkeit
    Du wirst während deines Arbeitslebens immer wieder mit Meinungsverschiedenheiten und unterschiedlichen Haltungen zu tun haben. Dabei solltest du in der Lage sein, diese friedlich und konstruktiv zu verarbeiten, ohne offene und versteckte Aggressionen. Hierfür ist vor allem deine Sprach- und Argumentationsfähigkeit wichtig.
  • Toleranz
    Es kann sein, dass du in deinem Ausbildungsbetrieb dauerhaft mit Einstellungen, Verhalten und Meinungen umgehen musst, die nicht deiner eigenen Überzeugung entsprechen. In diesem Fall solltest du tolerant sein. Sollten diese Differenzen jedoch gegen die Basiswerte unserer Gesellschaft verstoßen, ist es legitim, wenn du diese für dich ablehnst. Das bedeutet, dass du intolerant gegen Aggressivität, Verletzung humaner Grundwerte sowie gegen Störungen des Betriebsfriedens und nicht zuletzt gegen Leistungsverweigerung  sein solltest.

Die hier aufgeführten Kompetenzen sind wichtige Basisanforderungen im Berufsleben. Darüber hinaus gibt es noch viele andere. Heutzutage werden Pflicht- und Verantwortungswerte immer wichtiger, gerade auch bei der Auswahl von Bewerbern. Denn diese Werte ermöglichen es erst, dass du Leistung erbringen und Verantwortung für andere übernehmen kannst.